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Die Wahrheit · 1903-10-30 · Heft 40 (30.10.1903) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1903
Issue
Heft 40 (30.10.1903)
Date
1903-10-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 Die Wahrheit. Isr. Bethaus-Verein „Brigittenau“ Trauungen und Confirmationen “werden an gemeldet Bei dem Vereins-Obmann, Herrn Hermann JE 11bogen, Wien, X3L, Rafaelgasse. 12. Hagadah-Ciesiinge § für eine Singstimme und Klavierjg - kompouirt von IETegzrLa.xa.za. Zivi Kantor der Synagogen-Gemeinde Elberfeld. . Gutachten.. Die Hagadah-Gesänge des durch sein reichesmusikalisches Können und Wissen hervorragenden Kantors der; Elberfelder Synagogen-Gemeinde i epräsentieren in ihrem vollen " Dmfang die gelungene Ausführung einer vortrefflichen Jdee. 1 Herr Zivi war sichtlich bestrebt, zunächst die traditionellen Melodien festzulegen, und wo sich ihm keine solchen boten, hat sein künstlerischer Feinsinn neue geschaffen, die in . Werbindung mit den übernommenen alten ein ausserordentlich würdiges Ganzes bilden. Die Klavierbegleitung zu diesen Gesängen ist im strengen vierstimmigen Satze" geschrieben; sie ist vornehm einfach .und lässt mit jedem Akkorde erkennen, dass die Meisterhand .eines unserer bedeutendsten Kantoren dieselbe geschaffen hat. Das musikalisch wertvolle Werk ist somit eine schätzenswerte Bereicherung der synagogalen Musikliteratur. Diesem Gutachten schljesst sich der Wunsch an, dass die Hagadah-Gesän^e-des Herrn Zivi die weiteste Verbreitung . finden mögen. A. Fried mann, .... . , Hauptkantor der jüdischen Gemeinde zu.Berlin Saphir, u Praterstrasse 34, Knabe aus gutem Jtause wird von Rabbinerfamilie in Pensiönfjf^^iuommeu; gewissenhafte -Pflege und Beaufsichtigung^: bnbräischen und Nachhilfunterricht (auch für Mittelschulen) im Hause. 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I.- 3h2öAKM '• d Spezialität: Grösstes Lager von Klavieren-mit E englischer Repetitionsmeclniiiik. Offene Stellen. Für Handelsangestellte, Beamte, Ai heiter etc. stets in Vormerkung. Zentral-S teile nvermittlungs-Abteilung des Verbandes „ Jüdische Handelsangestellte lind Arbeiter." Brürm, Zeile 25. Prospekte frei. Civilniid Mora-Scheider . WIKN II., T aborStrass e B4. SpecnLalgeBcKäft -' lur ' . Synagogen-^Ornate und Adjur Störungen, einzig billigste Bezugs- . quelle. R; i hillusliirte Preis - Verzeichnisse gratis und franco. Atelier für elegante Herren- Garderpben nach Mass aus den feinsten Inu. Ausländerstoffen. Cpulänte Zahlungsbedingnisse. ‘-r- .. Adolf Ignaz und Julie „Marzolline Mautner yon ^Markhöfi$h«gStiftttng) Am 6. Februar ^904 gelangen die^Jntereffetr dWDMf Jgnai Mautner Ritter von Markhof'sche» Stiftung für WienerEMetlsiiaben und der Julie Marzelline Mautner von Markhoi'schen .KAstMHjütMiener Waisenmädchen im Betrage je 4920 K nach Abrechnung der--J»sertions- und Druckkosten zur Bertheilung. Fernergelangt der infolge Ablebens eines Stift i»gs frei gewordene Betrag.von 620 K saiinut de» mittlerweile .ausgelaufenen Interessen, an ein katholisches Mädchen zur Weitervrrleihung Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben iiu Alter von.12 bis 16 Jahren, ' beziehungsw.eise arme WäiseunWchen im Alter von 12 bis 14 Jahren berufen, welche tit^ Wien heimHtbÄechtig t sind, sie ntögen sich iy einer Waisenanstalt befinden oder . Die vorhandenen Stistungsintressen sind zu gleichen Teilest^ somit mit je 610 K an je acht, die stiftbriefliche Eignung brsitzHtd'eMÄsenkna. ben, beziehungsweise Waisenmädch.m zu verleihe':; Hievon-Haden vier Waisenknaben und vier Waisenmädchen der ^katholischen Religion, zwe Waisenknaben und zwei Waisenmädchen der evangelischen Religion. A K oder H, K. und zwei Waisenknaben u.rd zwei Waiseumädchen der tsrael Rrlkgion anzugehören, .. , Die Bestimmung jener acht Waisenknaben und jener acht Waisenmädchen, welchen ein Stiftungsbetrag zuzuwenten ist/ erfolgt durch das Los in der - durch d ie Stiftbriefe fürdieBerlosungsestgesetzeuWeise. Der zugefalleue Stiftungsbetrag wird aber nicht sofort ansbezahlt sondern fruktisizirt und nach Maßgabe der BestjMmvngen der Stistb'riese „ zum Beginne eines Gewerbes oder als Stipendium' zur» Fortsetzung der Studien, den Märchen aber bei Lerehelichnng, j doch erst nach jiuntf gelegtem 18 , eventuell nach, vollendetem 24. Lebensjahre ausgefclgr. Mütter, Borniünder oder Pflegepartheien, welche um Verleihung eines solchen Stiftbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ansuchen wollen, haben ihre Gesuche mit dem. Taus(Geburt)scheine, Jmpfün-szeug »iße und dem Nachweise über die Wiener tzeimatsangehörigkeit ihrer Pklrglinge, sowie dem Totenscheine der Elter» oder des Baters der.Waisen endlich mit dem Zeugniße über den Schulsortgang (Jahreszeugnis. Schul Nachricht) oder bei» Zeugniße über den Fortgang einer Berussbildung und mit einem legalen Armntszeugniße zu bekegejt und bis längstens 15 kiovemdor J903 int EinreichÄngsrPro'lvko.lle der Magistrats-Ab ihcilung XIll zi, überreichen. . Auf verjpälet über.eichte, 'sowie aus nicht, gehörig beleg'te Gesuche wird keine Rücksicht-geno,„mein .. -- Vom Magistrate: der k. k. Reichshauptoüd Residenzstadt ’ , r? Wien, am 14. September 1903.

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