Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 29 (24.7.1903)
- Date
- 1903-07-24
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 29 Seite 10. Die Wahrheit. COEURS, Bin Tenorist mit angenehmer Stimme, .der zugleich den Chor einstudieren soll, wird sofort aufgenommen. Gehalt nach Fähigkeit und Uebereinkommen. Derjenige, der der ungarischen Sprache mächtig ist und als Aushilfs-Religionslehrer in der hiesigen Elementarschule zu verwenden ist, wird bevorzugt. Offerte und Zeugnisse sind sofort zu richten an Grünfeld Bernat, Okrcantor in Nagyszeben, Ungarn. __ Concurs, Geprüfter tüchtiger Religionslehrer jüngere Kraft, befähigt zum Religionsunterricht an Yolks-, Bürger- und Mittelschulen, wird von der israelitischen Cultusgemeinde in Graz gesucht. Gehalt nach Uebereinkommen; bei definitiver Ausstellung Pensionsanspruch. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein. Die Stelle ist spätestens mit Beginn des Schuljahres 1903/4 anzutreten. Reflectanten wollen ihre Gesuche unter Angabe des Alters, Familienstandes und Gehaltansprüche bis 5. August 1903 schriftlich an die genannte Cultusgemeinde richten. Graz, am 21. Juli 1903. Israelitische Cultusgemeinde Der Präses: Bernhard Biller. An die löblichen Cultusgemeinden und Vereine! Der „Theologische Verein der Hörer au der israelitischtheologischen Lehranstalt in Wien“ empfiehlt den löbl. Cultusgemeinden und Vereinen seine Mitglieder als Prediger für die hohen Feiertage. Offerte sind zu richten an: Gustav Sicher, dzt. Vizepräses, Wien, II., Mayergasse 8. Im Aufträge des Vereines: Dr. G, Roseumaun Arnold Frankfurter, Präses. I. Schriftführer. ~ Clara Krasnopoiski’sche Gebet- und Wohltätigkeits- Stiftung. Am 28. Tischri (19. Oktober 1903) als dem Sterbetage der Frau Clara Krasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage per Kr. 100.— unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 15. August 1903 int Einreichungsprotokoll der israel. Cultusgemeinde Wien L, Seitenftettengasse 4, 2. Stock, woselbst während der Amtsstunden (9 bis 12 Uhr Vorm.) Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stiften», Frau Clara Krasuopolski, werden in erster Linie berücksichtigt. ' Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Juli 1903. Der Vorstand der israel. CuHusgemeinde Wien; Kuiidmaelumg. Der. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien hat beschlossen, die Gebür für das Schächten eines Stückes Grossvieh einheitlich für Gross- und Klein-Versehleisser mit Kr. 1*20 (Eine Krone zwanzig Heller) festzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob das geschächtete Tier „koscher'* oder „trefe“ befunden wird. Der neue Tarief tritt mit I. August 1903 in Kraft. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Neue Synagogen-Gesänge u. Compositionen von Josef Mohn, Chormeisier des Gesangsvereines Schir-Zion, Iglau. 1. „Adonoj möh odom“, für Cantor mit Orgelbegleitung K. 2.—. 2. „Seelengedächtnis-Feier“, für gemischten Chor, und Orgelbeitung K. 3 —. 3. „Wschomru", für gemischten Chor, Cantos und Orgelbegleitung K. 2. —. 4. Drei Lieder für eine Singstimme mit Clavierbegleitung I „Scheidelied“, II. „Gekommen ist der Mai“, III. ,^Wiegenlied“ ä K. 1.50. 5. „Hebräische Rapsodie“, für grosses Orchester K. 12.—. 6. „Valse Brillante“ K. 8.—. 7. „Gavotte“ K. 5.—. 8. „Trauungschor“ für gemischten Chor und Orgelbegleitung. 8. „Wajechulu“ für gemischten Chor und Orgelbegleitung. Schneidermeister Wien, I., Tiefer Graben Nr.. 14, Erstes Wiener Specialgeschält für Synagogen-Ornate und Adjustirungen liefert den P. T. Herren Babbinern und Cantoren nach Uebereinkommen zu ermässigsten Preisen und guten Conditionen. 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