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Die Wahrheit · 1903-05-29 · Heft 21 (29.5.1903) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1903
Issue
Heft 21 (29.5.1903)
Date
1903-05-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 Die Wahrheit. Nr. 21. 1 rauungsta^en israel. Betliaus-Verein „Brigittenau*,, I...C]asse ...... Kr. 200.— - n. „ . . 130.- ill. . .,. . .: so— IV. . . . 40— Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., ßafaelgasse 12. Gebet-Süinden in den"der israel.n" u Freitag den 29. Mai, Abends um 7 Uhr 15 Minuten. Samstag, den 30. Mai, Abends 8 Uhr 35 Minuten. Sonntag, den 31. Mai, Vorabend Schewuoth, Abends 8 Uhr — Min. Montag, den 1. Juni, I. Tag Schewuoth, Früh 8 Uhr — Minuten. Abends 8 Uhr 15 Minuten. Dienstag den 2. Juni, II. Tag Schewuoth, Früh 8 Uhr 15 Minuten. , Abends 8 Uhr 38 Minuten. Morgengottesdienst an Wochentagen um halb 7 Uhr Früh, an Samstagen um 8 Uhr Früh. CONCTJRSi In der israelitischen Cultusgemeinde zu Przemysl gelängt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 3600 Kr. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Als Rabbiner der hiesigen Cultusgemeinde können nur österreichische Staatsbürger angestellt werden, deren Verhalten in sittlicher und staatsbürgerlicher Hinsicht vorwurfsfrei ist (§ 10 des Gesetzes vom 21. März 1890, R. G. BI. Nr. 57). Bewerber haben unter Vorlage der Zeugnisse über ihr talmudisch-rabbinisches Wissen und nmin mnn bezüglich ihrer allgemeinen Bildung den Nachweis zu liefern, dass sie das Obergymnasium absolvirt und die Maturitätsprüfung mit gutem Erfolge bestanden haben. Die mit sämmtliehen Belegen versehenen Eingaben sind spätestens bis zum 25. Juni 1603 an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde zu Przemysl zu überreichen. Przemysl, den 10. Mai 1903. Concuis. In der isr. orth. Gemeinde zu Tokaj ist die Stelle eines 2'TtP erledigt, der zugleich ein tüchtiger ytp und H*np sein muss. Gehalt 10 0 Kronen per Jahr, halbe nöTJtr Naturalwohnung und Emolumente. Reflektanten wollen nebst Angabe ihres Alters und Familienstandes die Abschriften ihrer Dokumente bis bjnn ->8 n""i einsenden. Die Stelle ist Rosch Chodesch, Ellul anzutreten. Nur hiezu Einberufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. Tokaj, am 19. Mai 1903. Lindenbaum Fiüöp, hitk. elnök. cosrcvBii. ' Die aut. orth. isr. Gemeinde zu Waitzen sucht für das Schuljahr 1903/4 einen tüchtigen Hilfslehrer, der selbstständig den Unterricht derJII. und III. Klasse ertheilen kann. Derselbe muss auch Talmudist sein, um diese Klassen in Chumisch, Raschi, Tinach, Gemoreti gründlich zu unterrichten. Gehalt 800 Kr. und 10 Kr. Quatierszulage. Bewerber wollen Kopien ihrer Schul- und ev. Wirkungszeugnisse, 3,wie auch über strengrelig. Lebenswandel an Gefertigten** bis 15. Juni 1. J. einsenden. Probevortrag unbedingt erwünscht. Reisespesen werden nur dem Acceptirten nach Uebereinkommen vergütet. Tausky Adam. Concurs. In der orth. isr. Kultusgemeinde Kabold (Kobersdorf, Korn. Sopran), ist die Stelle eines guten Bai Telifati und Kore, der zugleich ein tüchtiger, von drei anerkannten orth. Rabbinen qualifizirter pTQI taflllP ist, zu besetzen; die Be fähigung zur Führung des Kultusnotariats wird bevorzugt Jahresgehalt 700 Kronen, freie Wohnung, halbe Schechita u. übliche Nebenemolumente. Offerte mit Zeugniss- Kopien und Angabe des Alters und Familienstandes können bis Ende Juli 1. J. eingereicht werden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und dem Acceptirten Reisespesen vergütet. Der Kultusvorstand. Concurs. Bei der israel. Cultusgemeinde Mähr. Ostrau gelangt die Stelle eines Tenoristen der auch die Function, eines Vorbeters und Koreh auszuüben befähigt ist, zur sofortigen Besetzung. Mit dieser Stelle sind die systemisirten Jahresbezüge von K 1200.— u. zw. K80Q.— Gehalt, K 100.— Activitätszulage und K 300.— Remuneratio, sowie die üblichen Emolumente verbunden. Die Anstellung erfolgt vorläufig provisorisch auf ein Jahr. Im Falle definitiver Anstellung hat der Betreffende Anspruch auf Pension, sowie auf Zuerkennung von 5 Quinquennalzulagen ä K 80.— nach je 5 tadellos zurückgelegten Dienstjahren. Bewerber, die über schöne und kräftigo Tenorstimmen und über entsprechende musikalische Bildung verfügen, wollen ihre mit den Zeugnissen über ihre Befähigung und bisherige Verwendung, sowie mit dem Geburts-, Heimats¬ und Familienstandsausweis versehenen Gesuche an den Unterzeichneten Cultusvorstand einsenden Vorstand der israel. Cultusgemeinde Mähr. Ostrau am 14. Mai 1903. Der Cultusvorsteher Kl. Strassmann. Hamxiazeach. in 13 Hefte getHeilf., pro Heft £1_ 1-—_ Zu beziehen beim Verfasser: M. W 0 D A K, Wien, II., Traunfelsgasse Nr. 6. Uümi197aQPh von den berufenen Autoritäten vorzüglichst bei nalllllciZcabll, gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempelan Chasonus, Recitativon und Casualien benöthigt, in reichster Fülle RUDOLF GOLDSTEIN M- und llniformen-Schneider WI1C1V II.,. Taborstrasse 54. Specialgescfj-äft Ornate und Talare Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Aul Verlangen wird k o 8 c h e r gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidem aus den feinsten In- und Ausländer-; Stoffen. mm im 7;' 1972^59^

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