Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 20 (22.5.1903)
- Date
- 1903-05-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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. . '...<-:1 ^.-^:j: MMB—P .©eite 2 Die Wahrheit. Nr. 20. Trauungstaxen israel- Betliaus-Verein „Brigittenau,, I. Classe. Kr. 200.— II. . ..... . . . . 130.- III. , .. . 80.— IV. . .. . ». — Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Gebet-Stunden io den Bethäusern der israel. Cnltusgemeinde. Freitag, den 22. Mai, Abends um -7 Uhr 15 Minuten. Samstag, den 23. Mai, Abends um 8 Uhr 25 Minuten. Tom 24. bis incl. 28. Mai, Abends 7 Uhr — Minuten. Freitag den 29. Mai, Abends um 7 Uhr 15 Minuten. Samstag, den 30. Mai, Abends 8 Uhr 35 Minuten. Sonntag, den 31. Mai, Vorabend Schewuoth, Abends 8 Ubr — Min. Montag, den 1. Juni, I. Tag Schewuoth, Früh 8 Uhr — Minuten. Abends 8 Uhr 15 Minuten. Dienstag den 2. Juni, II. Tag Schewuoth, Früh 8 Uhr 15 Minuten. Abends 8 Uhr 38 Minuten. Morgengottesdienst an Wochentagen um halb 7 Uhr Früh, an Samstagen um 8 Uhr Früh. Concurs. Bei der Bester israel. Religionsgemeinde ist die Stelle eines Cantors im Cultustempel (Tabakgasse) mit dem Jahresgebalt von 4000 Kronen und dem Wohnungsbeitrag von 1200 K zu besetzen. Reflectanten, welche das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und der ungarischen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig sind, müssen eine kräftige, womöglich Baryton-Stimme, entsprechende musikalische Bildung besitzen, und die Befähigung haben, sämmtliehe mit diesem Amte verbundenen Agenden, sowie die Thoravorlesung zu versehen. Auf diese Stelle concurrirende Bewerber, die geneigt sind, eventuell zur Abhaltung eines Probevortrages zu erscheinen, wollen ihre mit Ausweisen über Lebensalter, Familienstand und bisherige Verwendung versehenen Gesuche bis 30. Mai 1. J. im Secretariat der Bester israel. Religionsgemeinde (Y1I1. Sip-utcza 12.) einreichen. — Diese Stelle ist am 1. September 1. J. zu besetzen. — Reisespesen werden nur dem anzustellenden. Canto r vergütet. ' Budapest im Monat Mai 1903. Der Vorstand der Pester isr. Religionsgemeinde In der israelitischen Cnltusgemeinde zu Brzemysi gelängt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 3600 Kr. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Als Rabbiner der hiesigen Cnltusgemeinde können nur österreichische Staatsbürger augestellt werden, deren Verhalten in sittlicher und staatsbürgerlicher Hinsicht vorwurfsfrei ist (§ 10 des Gesetzes vom 21. März 1890, R. G. Bl. Nr. 57). Bewerber haben unter Vorlage der Zeugnisse über ihr talmudisch-rabbinisches Wissen und ntmn mnn bezüglich ihrer allgemeinen Bildung den Nachweis zu liefern, dass, sie das Obergymnasium absolvirt und die Maturitätsprüfung mit gutem Erfolge bestanden haben. Die mit sämmtlichen Belegen versehenen Eingaben sind spätestens bis zum 25. Juni 1903 an den Vorstand der israelitischen Cnltusgemeinde zu Brzemysi zu überreichen. P r z e m y s 1, den 10. Mai 1903. Concurs. Bei der israel. Cnltusgemeinde Mähr. Ostrau gelangt die Stelle eines Tenoristen der auch die Function eines Vorbeters und Koreh auszuüben befähigt ist,.zur sofortigen Besetzung. Mit dieser Stelle sind die systemisirten Jahresbezüge von K 1200.— u. zw. K80\— Gehalt, K 100.— Activitätszulage und K 300 — Remuneratip, sowie die üblichen Emolumente verbunden.' Die Anstellung erfolgt vorläufig provisorisch auf ein Jahr. Im Falle definitiver Anstellung hat der Betreffende Anspruch auf Pension, sowie auf Zuerkennung von 5 Quinquennalzulagen ä K 80.— nach je 5 tadellos zurückgelegten Dienstjahren. Bewerber, die über schöne und kräftige Tenorstimmeü und über entsprechende musikalische Bildung verfügen, wollen ihre mit den Zeugnissen über ihre Befähigung und bisherige Verwendung, sowie mit dem Geburts-, Heimats¬ und Familienstandsausweis versehenen Gesuche an den Unterzeichneten Cultusvorstand einsenden Vorstand der israel. Cnltusgemeinde Mähr. Ostrau am 14. Mai 1903. Der CultüsVorsteher M. Strassmann. Kundmachung. (Katharina und Lazar Goldslein-Sliftrmg ) Am 15. Oktober 1903 gelangen die verfügbaren Interessen der Katharina und Lazar Goldstein'schen Stiftung aus dem Jahre 1902 im Betrage von 2070 Kr. an fünf hilfsbedürftige Witwen aus dem Zivilstande in der Weise zur Bertheilung, daß drei Witwen mosaischer und zwei Witwen einer christlichen Konfession je der fünfte Heit dieser Interessen eingehändigt wird. Auf die Stiftung haben dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte Witwen aus dem Zivilstande, von nachgewiesener tadelloser moralischer Haltung, deren Ehemänner in der Z e i t v o m 16. Juli 1902 bis 15. Juli 1903 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben, Anspruch. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die größere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Bewerberinnen haben ihren Gesuchen den Totenschein des Gatten, den eigenen Geburts-, den Trauungsschein, die Geburtszettel der Kinder, ein von der k. k. Polizei-Direktion in Wien bestätigtes Sittenzeugnis,^den abhandlungsbehördlichen Bescheid, daß die Verlassenschaft ihres verstorbenen Gatten armEhalber abgetan wurde, endlich ein legales Armutszeugnis beizulegen. Zur Einbringung der in der vorstehend bezeichneten Weise belegten, im Ginreichungs-^rotokotke der Wagistrats-Aötheilimg XIII zu überreichenden Gesuche wird hiemit der 31. Juki 1903 als Einreichungstermin bestimmt. Auf später überreichte oder nicht gehörig öetegte Gesuche wird Keine Rücksicht genommen werden. V o m Magistrate derkais. köngl. Reichshaupt- und R e si d e n z st a d t. Wien, am 2. Mai 1903. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Hniforaen-Sctaeider WJLJilIV II., Taborstrasse 54. SpecialgesctLäft für Ornate und Talare Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeiulirt. Aul Verlangen wird koscher gearbeitet. 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