Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1903-04-24 · Heft 16 (24.4.1903) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1903
Issue
Heft 16 (24.4.1903)
Date
1903-04-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3062972-3063163-3063179--02443-3069119
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 2. Die Wahrheit Nr. 16. I rsuungstsxsn iSL'Ltzl. Vstlians-Vtzi'sin „Brigittenau-,, I. Classe.‘ . Kr. 200.— II. . ........ , 130.— III. , ........ . 80.- I^* v - -.. 40. — Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g en, XX., Rafaelgasse 12. Gebet-Stunden in den Eetlüern der israel. Cultiisgemeinde. Freitag, den 17. April, Abende um 7 Uhr Sam8tag den 18. April, Abends 7 Uhr 80 Minuten Yom 19 bis incl. 23. April, Abends um 7 Uhr — Minuten Freitag, den 24. April, Abends um 7 Uhr — Minuten. Samstag, den 25. April, Abends 7 Uhr 45 Minuten. Vom 26. April bis incl. 30. April, Abends um 7 Uhr — Minuten Freitag den 1. Mai, Abends um 7 Uhr — Minuten. Samstag, den 2. Mai, Abends 7 Uhr 55 Minuten. Vom 3. bis incl. 7. Mai, Abends 7 Uhr — Minuten. - Freitag, den 8. Mai, Abends um 7 Uhr — Minuten. Samstag, den 9. Mai, Abends um 8 Uhr 05 Minuten. Vom 10. Mai, bis incl. 14 Mai, Abends um 7 Uhr — Minuten. Morgengottesdienst an Wochentagen um halb 7 Uhr Früh, an Samstagen um 8 Uhr Früh. Soeben gelangte zur Ausgabe: Liturgische Synagogenfür Sologemischten ßyor und Arget von M. Henle, Kan.ror am israelitischen Tempel in Hamburg. Preisä. Mk. —. Die hier publicirten Gesänge sind in der Praxis des bewährten Musikers entstanden, also tut besten Sinne des! Wortes ad hoc geschrieben, mit einem sehr feinen Stilgefühle! erfunden und mit dem respektablen" Wissen und Können eines j contrapunktisch unfehlbaren Musikers gearbeitet. Tie Verschmelzung der alten überlieferten hebräischen Weisen in ihrer Eigenart mit dem Empfinden des modernen Künstlers und Menschen ist dem Autor in ganz vortrefflicher Weise gelungen. Zieht man noch die geschickte Behandlung der Solostimme und der Chöre sowie den vorzüglichen Orgelsatz in Betracht, so kann man wohl sagen, daß die Henle-schen Gesänge bei weitem das Beste sind, was auf dem Gebiete der j modernen synagogalen Musik geleistet worden ist.! J. Kaufsmarm's Verlag Frankfurt a. M. Concurs« Bei der orth. isr. Cultusgemeinde in Miskolcz (Einj theilung beim Chor des Oberkantors Herrn Wolfgang) i gelangt mit 15. Juni 1. J. die Stelle eines Tenoristen j und eines Bassisten zur Besetzung. j Bewerber müssen ledigen Standes, tüchtig musikalisch j gebildet sein, kräftige Stimme und Fähigkeit zur Heran-! bildung und Leitung eines Tempel-Chores, ferner zur Erj theilung des Gesangsunterrichtes in der Elementarschule i besitzen. \ Jahresgehalt 1000 Kronen und die hier üblichen; Emolumente. Entsprechend belegte Gesuche sind bis 20.! Mai 1. J. an die Jsr. Cultusgemeinde in Miskolcz einzuj senden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten nach | Uebereinkommen vergütet Miskolcz, am 21. April 1903. I Braver. Grünfeld.! Gemeinde Notar. Gemeinde Präses. j Nachdruck wird nicht honorirt. j Concurs. | Ein geprüfter Religionslehrer ‘womöglich auch für j Mittelschüler, geschulter Cäntor und Schächter wird pro 1. September 1903 mit einem Fixum von jähr- 1 lieh 1000 Kronen, freie Wohnung und den üblichen Emolu-! menten aufgenommen. i Es sind auch einträgliche Privatstunden im Religionsi Anfelm Jreiherr von Wotyschikd'lche Waifenstiftnng. Bei der obigen Stiftung, für die k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien für israelitische Waisen sind 21 Plätze von je K. 200.— an solche Waisen israelitischer Religion zu vergeben, die in Wien zuständig sind und von würdigen und armen Personen abstammen. In Gemäßheit der stiftbrieflichen Bestimmungen werden von den zu beteilenden Waisen in erster Reihe solche bedacht werden, deren Väter entweder verarmte und notleidende Kaufleute und Handelsgenossen, oder aber auch Künstler, d. h. Maler, Bildhauer, oder endlich Kunstgewerbe ausübende Handwerker waren. Andere Waisen, bei welchen diese speziellen Vorbedingungen nicht eintreffen, sind dann unter übrigens gleichen Umständen in zweiter Reihe zu berücksichtigen. Die mit einem solchen Stiftungsgenusse zu beteilenden Waisen dürfen nicht weniger als 6 Jahren alt sein, und sollen zur Zeit ihrer Bewerbung auch nicht das 18, Lebensjahr überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden müssen die Schule besuchen, tadellosen Sitte und mindestens einen guten Fortgang ausweisen. Stiftlinge, die in ihrem 15 Lebensjahre zum erstenmale in den Genuß dieser Stiftung gelangen, können den Betrag von K. 200. — bei ausgezeichneter Verwendung und sehr guten Fortgang in ihren Ausbildungsstudien durch längstens drei aufeinander folgende Jahre ohne Unterbrechung beziehen,' während die übrigen Bewerber den Stiftnngsgenuß per K. 100.— in der Regel nur für ein Jahr erhalten. Gesuche welche mit dem Zuständikeitsäusweise, dem Armuthszeignisse, dem Nachweise der Verwaisung, dem Geburtszeugniffe, eventuell mit den Schulzeugnissen des Bewerbers und bei Geltendmachung des Vorzugsrechtes mit den Nachweisungen über dasselbe belegt sein müssen, sind bis 30. April d. I. im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I. Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen. Gesuchsblankette sind im Einreichungs-Protokolle während der Amtsstunden zwischen 9—12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-Trauungs¬ und Todesmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf später einlangende, oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, im April 1903. Der V o r st a n d der israel. C u l t u s g e m e i n d e Wien. Unterrichte erhältlich. Offerte mit Zeugnisabschriften und Photografie sind an den Vorstand des israelitischen CultusVereines in Freiberg Mähren zu richten. Freiberg, 20. März 1903. Für den Vorstand des israelitischen Cultusvereines: Sigmund Moser Sulzer’s Schir Zion Offerte an R. LÖwit, Wien, Rotenturmstr. 22. i« my RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und llnifomen-Sciineider WIEN II., Taborstrasse 54. Specialgesdiäft für Ornate und Talare Bestellungen nach Maas werden prompt und billigst ausgeführt. Aul Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautäs in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer- Stoffen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.