Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 10 (6.3.1903)
- Date
- 1903-03-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 10. 1 rauungsta?(en israel. Betliaus-Verein „Brigittenau*,, I. Classe ... . . . . . *Kr. 200.— n. , . , 130.- in. „ .. . , 80.- IV. , .. „ 40.- Anmeldnugen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. Freitag den 6. März, Abends um 6 Ubr — Minuten. Samstag, den 7. März. Abends 6 Uhr 25 Minuten. Yom 8. bis incl 12. März, Abends 6 Uhr — Minuten. Der Gottesdienst an Wochentagen beginnt um 7 Uhr Früh, _an Samstagen um 8 Uhr Früh._ Vorstand dar israelitischen Cnltnsgemeinde Vion.j Bekanntmachung. Es wird hiemit bekannt gegeben, dass ausschlieslich die Mazzot-Bäckerei des Adolf Schmidl, (Friedmann’s Eidam) XX. Bez. Marchfeldgasse Nr. 21, (Verkauslokale I. Bez. Salzgries Nr. 19), unter der besondern Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde steht. Wien, am 1. März 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Concors. An der Biblothek der israelitischen Cultusgemeinde in Wien kommt die Stelle eines Amanuensis mit dem Jahresgehalte von K 1200.— und K 360.— Quartiergeld zur Besetzung. Bewerber haben ihre, mit den erforderlichen Dokumenten versehenen Gesuche unter Nachweis ihres Alters, Zuständigkeit, gründlicher Kenntnisse der hebräischen Sprache und Literatur, ferner des erlangten Doktorgrades der Philosophie an einer österreichischen öder deutschen Universität bis 5. April d. J. im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock) während der Amtstunden von 9—12 Uhr einzubringen. Wien, am 3. März 1903. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde in Wien. Concurs. Bei der Cultusgemeinde Strassnitz in Mähren wird ein Vorbeter, der zugleich auch ein guter Koreh, Schocket und Bodek ist, aufgenommen. Gehalt 1000 K Naturalwohnung, Anteil aus dem Erträgnisse der Schechita und Emolumente. Antritt sofort. Offerte sind bis 20. März 1903, an den Cultus- Vorstand zurichten. Nur dem Acceptierten werden die Reisespesen vergütet. Strassnitz, (Mähren) am 5. März 190ü. Isr. Cultus-Vorstand: Dr. Deutsch, m. p. Concurs. New Dalston Synagogue and Schools, Berkbek Road, Sandrigham Road N. E. London. Der Vorstand der Synagoge hat den Posten eines Predigers und 2. Cantors zu vergeben und ersucht, Anmeldungen mit Angabe des Alters und Zeugnissen an den Secretär der Synagoge bis zum 14. März einzusenden; * Cultusbeamter. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines CllltllSbeamten (Cantor, Schächter und Religionslehrer) sofort zu besetzen m. e*. festen Gehalt von 600 Mark, freier anständ., neu renov. Wohnung u. e. Nebeneinkommen von ca. 600 Mk. Bewerber muss deutsch. Unterthan sein. Bevorzugt wird ein junger, lediger Mann. Meldungen u. Zeugnisabschriften sind an den Unterzeichneten zu richten,^Reisekosten werden nur dem Gewählten, erstattet. Schulitz, Prov. Posen. Der Vorstand: M. Friedländer.; llabbinatstelle Die durch den Tod des Herrn Rabb. Dr. Blumenthal erledigte Stelle eines Rabbiners ist zu besetzen. Bewerber wollen Meldungen bis 20. März d. J. einreichen. Der Vorstand der Synagogen-öemeinde Ratibor. Concurs. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Schächters mit einem Anfangsgehalte von 2600 Mark, der bis zu 3000 Mark steigt, sowie mit Pensionsberechtigung! möglichst zum 1. April d. J. zu besetzen. Meldungen deutscher Reichsangehöriger sind unter I Beifügung von Zeugnissen bis zum 10. März d. J. an denl Unterzeichneten Vorstände zu richten. Posen, im März 1903. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Otto Cohn’sche Stiftung für mittellose jüdische] Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien h K 13öi am 30. Mai d. I. an drei Würdige, fleißige, jüdische Realschüler zur! Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem! Nachweise der Mittellosigkeit und den Studienzeugnissen versehenen bis längstens 81. Marr 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde (I., Seitenstetten-I gaffe 4, I. Stock), woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstundeiil von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem! Gesuche ist ferner anzugeben, ob der Bewerber in dem Genuffe eines! Stipendiums flch befindet, bejahenden Falles in welcher Höhe dasselbe! ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der! israelitischen Kultus gemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich/ sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht] entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, den 1. März 1903. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Klara K^hane-Stiftung zur Jfeiratsausstattung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß am 14. Thamul! (9. Juli 1903) die Zinsen der obengenannten Stiftung zur Heirats-f ausstattung zweier mittelloser anständiger Waisenmädchen israel. Konfession im Betrage von je K 410.— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie: 1. Der israelitischen Konfession angehörenj 2. streng sittlich, mittellos und verwaist sind; 3. sich im Brautstands befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelich^ verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. Mär; 1903 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde I., Seitenstetteit gaffe 4, I. Stock einzureichen, woselbst Gesuchsblanquette während der! Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorm, unentgeltlich zu beheben sind. Aus! züge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitische« Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht belegte ob*] verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1903. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien.