Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1902
- Issue
- Heft 45 (28.11.1902)
- Date
- 1902-11-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 45. 1 rsuungstsXSN i«AL«i K«thau8 Verein „Brigittenau". I. Cla8ae.Kr. 200.— II. . , 130.- III. « „ 80.- IV. * * 40.- Aomeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. Freitag, den 28. November, Abends um 4 Uhr 15 Minuten. Samstag, den 29. November, Abends um 4 Uhr 50 Minuten. Vom 30. bis incl. 4. December Abends um 4 Uhr 15 Minuten. Freitag, den 5. December, Abends um 4 Uhr ]5 Minuten. Samstag, den C. December, Abends 4 Uhr 45 Minuten. Vom 7 bis incl. 11. December, Abends um 4 Uhr 15 Minuten. Freitag den 12. December, Abends um 4 Uhr 15 Minuten. Samstag den 13. December, Abends 4 Uhr 45 Minuten Vom 14. bis incl 18. December, Abends 4 Uhr 15 Minuten. Der Gottesdienst an Wochentagen beginnt um 7 Uhr Früh, an Samstagen'Um 8 Uhr Früh. CONCURS. Bei der Jsraelitiscben Cultusgemeinde in W a i dhofen a. d. Thaya ist die Stelle eines RABBINERS pro 1. Jänner 1903 zu besetzen. Bewerber muss akademisch gebildet und österr. Staatsangehörender sein. Derselbe hat an Samstagen und Feiertagen vorzubeten, den Religionsunterricht in "Waidhofen am Gymnasium, an der Volks- und Bürgerschule, ferner an den Schulen in Gmünd, Litschau, Heidenreichstein und Gross-Siegharts kzu ertheilen, ebenso obliegt ihm auch die Führung der'Matrike und das Secretariat. Jahresgehalt K 2700 und übliche Emolumente Offerte mit Angabe des Nationale, Zeugnisabschriften und Fotografie sind längstens Ende dieses Monates einzusenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Der Vorsteher IM. Singer. Concurs. In der israelitischen Cultusgemeinde in Böhm.-Leipa gelangt vom April 1903 an die Stelle eines Rabbiners und Religionslehrers zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixes Einkommen von 2600 K, ausserdem ein Nebeneinkommen aus dem Religionsunterrichte an die Kinder der Volks- und Bürgerschule, sowie an dem k k. Staatsgymnasium, und der k. k. Staats-Realschule, endlich aus den von der Cultusgemeinde bestehenden Stiftungen von circa 800 K verbunden. Bewerber wollen ihre Gesuche mit den Belegen über Beläbigung, Alter und bisherige Verwendung bis 29. December an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Böhm.-Leipa einsenden. Der Amtsantritt kann nur nach Annahme des vom verstärkten Vorstande in seiner Sitzung vom 15. November 1902 beschlossenen Vertragsentwurfes und nach Fertigung des darnach abzuschliessenden Vertrages erfolgen. Ersatz von Reisespesen und. Auslagen findet nur an den Acceptirten statt. Israel. Cultusgemeinde Böhm.-Leipa, am 16. Nov. 1902. Der Vorsteher: D r. J. Oestreicher. RUDOLF GOLDSTEIN GM- und llnifomen-Schneider ■WIJLQIV II.. Ta'borstrasse 54. Speclalgesclxäft für Ornate und Talare Bestellungen nach Muss werden prompt und billigst auBgeffihrt. Aul Verlangen . wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer- Stoffen. Ettel Goldschmidt’sche Fromme-Stiftung. (Stipendien für Techniker des Baufaches.) Vom Vorstaude der israelitischen Cultusgemeinde Wien wird hiemit verlautbart, dass für das lautende Jahr aus der obgenannten Stiftung zwei Stipendien ä K- 800 anf der israelitischen Confessio» j angehörige Techniker des Baufaches, welche ihre Studien an der k. k. j technischen Hochschule Wien mit Auszeichnung absolvirt haben, zum J Zwecke der höheren technischen Ausbildung an einer vorzüglichen, | auswärtigen Facbanstalt oder als Reise-Stipendien zur Verleihung i gelangen werden. Der Stipendienbetrag gelangt an jenem Orte im j Auslande zur Auszahlung, wohin sich der Stipendist zu dem angedeuteten Zwecke begeben wird. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Mittellosigkeitszeugnisse und den Nachweisen ihrer erfolgreichen Studien belegten Gesuche bis 15. December 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts, - Trauungs - und I Sterbe-Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesui-hsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der j bezüglichen Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet über- | reichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. November 1902 Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Witri. Erben werden gesucht! j Vom k k. Bezirksgerichte Neustadtl, Iglauer Kreises | in Mähren, gelangte an den gefertigten Cultusvorstand | eine Zuschrift, wonach am 3. Mai 1. J. in einer Reparaturj werkstätte in Pittsburg (Amerika) ein Arbeiter Namens | Anton Klinger verunglückte Derselbe war für 1000 | Gulden zu Gunsten seiner Mutter. Antonie Klinger, | welche angeblich in Neustadtl wohnte, versichert.; Anspruch auf die Versicherungssumme hat entweder die Mutter, oder, falls diese nicht mehr am Leben, die Witwe des Verunglückten. Die Verlautbarung hievon erfolgt mit dem Bemerken, dass es zweifelhaft sei, wo das erwähnte Neustadtl liegt, nachdem es mehrere Ortschaften gleichen Namens gibt. Interessenten, oder solche Personen, welche Anhaltspunkte zur Eruirung der gesuchten Erben zu bieten in der Lage sind, werden ersucht, gefl. Auskünfte an den Cultusvorstand in Gr.-Meseritsch, Mähren, einzusenden, Gr. - Meseritsch, 26. November 1902. Der Cultusvorsteher: F. G. Müller. Cantoren-Ausbildung. Obercantor lacob Bauer W ien, II- Bez., JSI ovarragasse 27, ertheilt auch ferner nach bewährter, practiseh vielfach erprobter Methode Unterricht in allen eantoralen Fächern. Sprechstunden im Bureau der Redaction „Die Wahrheit“ („.Oesterr.-ungar Cantoren-Zeitung“): Vormiittag8 9—10 Uhr; Nachmittags 3—4 Uhr.