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Die Wahrheit · 1902-08-08 · Heft 31 (8.8.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 31 (8.8.1902)
Date
1902-08-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Nr. 31. Die Wahrheit. 1 rauungstaxen israel. Bethaus-Verein ..Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200 — II * .. « 130.- in. „ . « 80.- iv. * . 40.- Aameidungen bei dem Vereins-Obmanne. Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Ausschreibung. Bei dem gefertigten Tempel- und Schulverein gelangt am 15. September a, c. die Stelle eines 2te“ Cantors der zugleich „inip“ sein muss zur Besetzung. Jahreseinkommen K 1000.— Emolumente. Bewerber wollen Zeugnisse der bisherigen Thätigkeit unter Angabe des Alters nebst Familienstandes an den Vorstand richten. uewerber. welche in unserer Talmrfd-Thora-Schule Unterricht zu ertheilen fähig sind, werden bevorzugt. Kur vom Vorstande Berufene werden zum Probevortrage zugelassen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Wien, im August 1902. Für den Israel. Tempelu. Schulverein VI., Stumperg. 42. Salo Viertel Moritz Felsenburg Schriftführer Präsees Concurs. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde in Oedenburg (Ungarn) schreibt hiemit einen Concurs auf eine Vorbeterstelle für die nächsten hohen Feiertage (Rocsh Haschonoh und Jom Kipur) aus. Das hiefür statuirte Honorar beträgt 300 Kronen. Bewerber mit musikalischer Bildung und angenehmer Baritonstimme mögen ihre Gesuche an den Tempelvorstand, Herrn Jakob Fürst in Oedenburg. bis incl. 15. August 1 J richten Xur die vom Vorstande berufenen Bewerber werden zum Probevortrag zugelassen. Oedenburg. den 27. Juli 1902. Jjer Vorstand der Israel. Cultusgemeinde in Oedenburg. Tenorist musikalisch gebildet mit schöner Stimme findet per sofort Anstellung bei der israel. Cultusgemeinde in Miskolc? (Eintheilung beim Chor des Obercantors Räfl). Gehalt 80 Kronen monatlich und die hier üblichen Xeben- «molumente. Auch wird per sofort ein guter Sopran mit schöner Stimme, Solist, Blattleser, gesucht. Gehalt 20 Kronen monatlich und Verpflegung M i 8 k o 1 c z, am 27. Juli 1902. Isr. Cultusgemeinde. VacailM-Lifte. Kassejowitz (Böhmen). Lehrer für jüdische Volksschule per 1. September, zugleich Rabbiner. Cantor und Koreh. Jahresgehalt 1600 Kronen, sveie Wohnung. Bewerber muß der böhmischen Sprache mächtig sein. Patzau (Böhmen). Cantor, zugleich Religionslehver, i500Kr onen Jahresgehalt, freie Wohnung. Offerte an Cultusvorstand. Rlottitr (Böhmen). Cantor, musikalisch gebildet, zugleich Lehrer Mr böhmischen Unterricht. Jahresgehalt 1800 Kronen, freie Wohnung und Rebeneinkommen, per 1. September gesucht. Offerte an Joses E. Arnstein, EvÜnSvorstand. Budweis. Religionslehrer, österr. Staatsbürger, per 15. September gesucht, Offerte bis 20- August d. I. an Herrn JUDr. I. Kohn Vorsteher. ßlünetisagratr (Böhmen). Rabbiner, per 15. September d. I., Mgleich Religionslehrer, deutscher und böhmischer Unterricht, Jshresgehalt 1B00 Kronen. Nebeneinkommen, Matrikensuhrung rc., freie Wohnung. Offerte bis 10. August an den Cultusvorstand. Kundmachung. (Gheoöald Asienheimer'sche Geweröestiftung.) Am 28. November 1902 gelangen aus dieser Stistuug für verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute "vier Stiftplätze, und zwar zwei für Gewerbsleute israelitischer Konfession mit dem Bezüge von je 200 Kr. zur Verleihung. Bei der Verleihung dieser Stiftplätze genießen ein Vorrecht: 1. Verwandte des Stifters; 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Die diesfälligen Gesuche sind längstens bis 25. September 1902 im Einreichungs-Protocolle der Magistrats-Abtheilung XITI oder bei den Bezirksvorsteheru des II. und XX. Wiener Gemeindebezirkes oder bei der Vorstehung der israelitischen Cultusgemeinde Wien zu überreichen und denselben die Tauf(Geburt)-scheine*), der Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armuths- oder Mittellosigkeitszeugnis, ferner der Ausweis über die Mitgliederschast einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung der Genoffenschast, dass Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zu rücklegen musste, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Aus nicht gehörig belegte oder verspätet einlangende Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Nur die mit einem legalen Armutszeugniße versehenen Gesuche sind stempelfrei 1 Vom Wiener Magistrate, am 19. Juli 1902. *) Sollte wohl richtiger heißen: Haufscheiue für die christfjcheu Geburtsscheine für die jüdische» Veteuten mbT mw OA vierstimmige Gesänge sammt Cantorrecitationen O" (alte Meise) ZZZZI Preis 15 Kronen. ' Zu beziehen durch Leopold Rosenzweig, Obercantor Abony, Pester Comitat (Ungarn). Der Jüdische Humorist! 500 der geisfreichsfeniünferhalfungs-Gespräche von dem weltberühmten jüdischen Humoristen, sogenannten „Rajeczer Maggid“ und den scharfsinnigsten Bonmotisten unserer Zeit. Zweite Auflage, revidirt v. Prof. Dr. Aug. Wünsche u :• fl. franco vom Verfasser Julius Dessauer Budapesti Waitznerboulevard Nr. 22. Kundmachung (Katharina und Lazar Goldstern-Stiftung.) Am 15. October 1902 gelangen die verfügbaren Interessen der Katharina und Lazar Goldstein'schen Stiftung aus dem Jahre 1901 im Betrage von 2100 Kr an fünf hilfsbedürftige Witwen aus dem Zivilstande in der Weise zur Vertheilung, dass drei Witwen mosaischer und zwei Witwen einer christlichen Konfession je der fünfte Teil dieser Jnte-! ressen eingehändigt wird. > Ans die Stiftung haben dürftige, im Polizeibezirke Wien wohn- I haste Witwen aus dem Zivilstande, von nachgewiesener tadelloser morali- ' scher Haltung, deren Ehemänner in der Zeit vom 16. Juli 1901 bis 15.! Juli 1902 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und I namentlich dem Rabbinats- und Lehrerstande angehört baben, Anspruch.! Bei gleicher Durstigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, i welche die größere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Bewerberinnen haben ihren Gesuchen den Todtenschein des Gatten . den eigenen Geburtsrespektive Taufschein, den Trauungsschein, die Ge-! burtsrespektive Taufzettel der Kinder, ein von der k. k. Polizei Direktion > in Wien bestätigtes Sittenzeugnis, den abhandlungsbehördlichen Bescheid, j dass die Verlassenschast ihres verstorbenen Gatten armutshalber abgethan * wurde, endlich ein legales Armutszeugnis beizulegen. Zur Einbringung der in der vorstehend bezeichneten Weise belegten, im Einreichungs-Protokolle der Magistrats-Abteilung XIII zu überreichenden Gesuche wird hiemit der 26. August 1902 als Einreichungstermin bestimmt. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen werden. VomMagistrate der kais. köngl. Reichshaupt-.und R e si d e n z st a d t. Wien, am 14. Juli 1902.

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