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Die Wahrheit · 1902-07-18 · Heft 28 (18.7.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 28 (18.7.1902)
Date
1902-07-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. IWe Wahrheit. Nr. 28 l rauungstaxen Israel. Bethaas-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— U. , , 130.— in. „ „ 80— IT. T . r 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne. Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaeigasse 12. Concors. In der israel. Cultesgemeinde Floridsdorf ist ab 1. Jänner 1903 die Stelle eines musikalisch gebildeten II. Cantors-Koreh -4 der auch Schochet und Religionslehrer sein muss, mit einem Jahresgehalte von 2000 Kronen zu besetzen. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen und eventuell Chordirigenten sein können, wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegten Gesuche nebst Lebenslauf bis 1. September 1. J. an den gefertigten Cultusvorstand richten. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Floridsdorf, am 7. Juli 1902. Der Cultusvorstand. Ausschreibung. Bei der gefertigten Cultusgemeinde gelangt die Stelle eines Tempel- und Gemeindedieners welcher gleichzeitig bei der Chewra mitzuwirken hat, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist nebst Naturalquartier, freier Beheizung, Beleuchtung u. den üblichen Nebeneinkünften ein Jahresgehalt von Kronen 500.— verbunden. Die üblichen Nebeneinkünfte dürften die Höhe dieses Jahresgehaltes erreichen. Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche beim gefertigten Cultusvorstande zu überreichen und sich dem Präses über dessen Berufung persönlich vorzustellen. Die Reiseauslagen werden nur dem acceptirten Bewerber vergütet. T e s c h e n, 10. Juli 1902. Vom Vorstande der israel. Cultusgemeinde. Der Präses : J. Ph. Glesinger. Concurs Im Bethause ,.Talmud-Thora“, Wien, H., Malzgfcsse 16, ist die Stelle eines Iforbeters und Koreh su besetzen, jedoch sollen Reflectanten auch die Eigenschaft besitzen, in unserem Beth-Hamidrasch min ▼ortragen zu können. Jahresgehalt: 800 Kronen fix. Bewerber wollen ihre Offerte bis 15. August a. c. an obige Adresse zu Händen unseres Schriftführers, Herrn M. L. Kohn richten. Aui Spesen Vergütung hat nur der Acceptirte Anspruch. Wien, im Juni 190*. Der Obmann 8lw0ü BüChWald. S.ulzer, Lewandowsky, Weintraub, Naumburg, wurden antiquarisch zu kaufen gesucht. Zuschriften sind «n richten an Obercantor Baruch Guttmann, Prag, Johannesplatz. Kundmachung. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass auschliesslich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des Rabbinates der Cultusgemeinde stehen: Im 1. Bez. Ignatz Weinstein. Seitenstettengasse 3. „ 2. „ J Axelrad, Krumrabaumgasse 2. „ 2. v J. Re iss, Leopoldsgassse 31 , 5. „ Job. Fleischhacker, Schönbrunnerstr. 15. * 10. ,, Bernhard Winter, Landgutgasse 21. „ 14. „ Ernst Fuchs, Schönbrunnerstrasse 35. „ 16. „ Heinrich Kohn, Neulerchenfelderstrasse 76. „ 16. „ Anna Willner vormals Weiss, Grundsteingasse 12. Franz Schwadosch, Hofferplatz 10, Eli Kalter, Jägerstrasse 22. für die hiergenannten > erk aufsstellen über- Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff « ie. * v 20. „ Nur nimmt das des Kaschrus. Die Fleischbank J. R e i s s, 111. Bez., Custozzagasse Nr. 3 steht nicht mehr unter der Aufsicht des Rabbinates, welches daher für diesen Fleischverschleiss die Verantwortlichkeit bezüglich Kaschrus nunmehr ahlehnt. Wien, am 11. Juli 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Concurs. Bei der Kispester isr. Cultusgemeinde ist die Stolle eines Cantors, Schoch et und Maschgiach zu besetzen. Gehalt 1200 Kronen freie Wohnung und Nebeneinkommen. Gesuche bis 15. August an den Vorstand. Nemes Jsitior, Cultusvorsteher. Concurs. Bei der isrl. Cultusgemeinde in j-fäfszeg ist die Stelle des I. u. II. Confors zu besetzen. Gehalte für den 1. Cantor 1200 P\r, freie Wohnung, halbe Schechifa und Nfben- Einkommen. Für den 11. Cantor 800 Ki Wohnung und ebenfalls halbe Schechita u. Emolumente. Zuschriften an den Vorstand. Concurs. ln der Cultusgemeinde Gran ist die Stelle des Obercantors, welcher musikalisch gebildet sein muss und auch Gesangsunterricht an der Schule zu ertheilen hat, zu besetzen. Gehalt 2000 I^r., freie Wohnung und Neben-Einkommen. Offerte bis 5. August an den Vorstand. Clara Krasnopolski’sche Gebet und Wohlthätigkeits—Stiftung, Am 28. Tischri (:29. Oktober 1902:) als dem Sterbetage der Frau Clara Kvasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen obgenannter Stiftung im Betrage von K 100.— unter mehrerer Arme israelitischer Religion zu Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 15. August 1903 im Einreichungs-Protokolle der isr. Cultusgemeinde I. Seitenstetteng. 4, 2. Stock, woselbst während des Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorm. Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Clara Krasnopolski werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Geburts- Sterbe- und Trauungsmatriken der israel. Culultusgeineinde "Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte odernicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung, Wien, den 15. Juli 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien-.

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