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Die Wahrheit · 1902-07-04 · Heft 26 (4.7.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 26 (4.7.1902)
Date
1902-07-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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€Mte 2. Me Wahrheit. Nr. 26. T>suungsts?ren israel LeldaffS-Vereiff „DriKilteLaff". I. Glasss.Kr. 200.— H. « , 130.- in. . , 80.— IV. , „ 40.- Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. Concurs- Unterfertigter acceptirt: 1. Einen Bassisten mit 80 fl. Gehalt, ganze Kost Und Quartier. 2. Einen Ten oristen mit 60 fl., feine Kosttage, Quartier und "Wäsche. 3 Einen minder stimmbegabten Tenoristen mit 40 fl., Kosttage. Quartier und Wäsche. Alle Choristen müssen ziemlich gut Koten lesen können, den Posten schon am 1. August antreten und über alle Feiertage mitwirken. Spesen werden den Acceptirten mit 10 fl. vergütet. O.-Beese, den 15. Juni 1902. Lebovits Illös, Obercantor, O -Beese (Ungarn). CONCURS. Bei der isr. Cultusgemeinde zu Patzau (Böhmen) gelangt die Stelle eines Cantors, Kore und Schochet mit einem Jahresgehalt von K 900.— dem Ertrag der Schechita ca. K 500.— und freier Wohnung zur sofortigen Besetzung. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, wollen ihre Gesuche längstens bis 15. Juli a. c. an den gefertigten Cultusvorstand richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde zu “Patzau . am 25. Juni 1902. Seitenstettengasse 3. Kundmachung. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass auschliesslich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des Rabbinates der Cultusgemeinde stehen: Im 1. Bez. Ignatz Weinstein, „ 2. „ J. Axelrad, Krummbaumgasse 2. „ 2. „ J. Re iss, Leopoldsgassse 31. , 3. „ J. Re iss, Custozzagasse 3. 9 5. „ Job. F 1 e i s chh ack er, Schönbrunnerstr. 15. a 10. ,, Bernhard Winter, Landgutgasse 21. n 14. „ Ernst Fuchs, Schönbrunnerstrasse 35. 9 16. „ Heinrich Ko h n, Keulerebenfelderstrasse 76. » 16. „ Anna Willner vormals Weiss, Grundsteingasse 12. Franz Schwad osch, Hofferplatz 10, Eli Kalte r, Jägerstrasse 22. für die hiergenannten \ erk aufsstellen über- Rabbinat die Yerantwortlichkeit in Betreff » 16. -9 » 20. ,, Kur nimmt das des Kaschrus. Wien, im Juni 1902. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde "Wien. Offert. Ein jüdischer Lehrer, der auch Yorbeter und Koreh ist, sucht Stellung bei einer Israel. Cultusgemeinde als Tempel-, Gemeinde- oder Friedhofsdiener. Gefällige Zu - Schriften an: 8. Schwarzbaum, Andrichau, Galizien. Knndmacliuu^. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Wien hat Sr. Ehrwürden Herrn H. L. Reich in seiner Eigenschaft als Rabbiner des Israel. Tempelvereines für den IV. u. V. Bezirk, im Sinne des § 44 des Gemeindestatutes zum Gemeinde-Rabbiner bestellt. Kachdem gegen diese Bestellung zufolge Erlasses der k. k. n.-ö. Statthalterei von 20. Juni 1902, Z. 62.194 seitens der Staatsbehörde eine Einwendung nicht erhoben wurde, erfolgt hiemit die allgemeine Verlautbarung. Wien, 25. Juni 1902. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Wien. Ettel üoldsehmidt’sche Stiftung für Techniker Lehrerswitwen und Krankenwärter, Der Vorstand der hiesigen israel. Cultus-Gemeinde bringt hiermit zur Kenntnis, dass die Zinsen aus den vom Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt zum Andenken an seine in Gott ruhende Mutter Frau Ettel Goldschmidt gegründeten Stiftungen im October des Jahres 1902 zur Verleihung kommen, u. z. für einen Techniker ä K. 200. für eine Lehrerswitwe ä K. 200 und für einen Krankenwärter, beziehungsweise Krankenwärterin, ohne Unterschied der Confession L K. 60. Bedingungen: 1. Die Techniker und Lehrerswitwen müssen der Israel. Confession angehören, aus Frankfurt au Main gebürtig oder im österr. Kaiserstaate geboren sein, die Techniker in Wien studieren, und die Lehrerswitwen in Wien oder nächster Umgebung wohnen. 2. Hebst den Armuthszeugnissen haben die Techniker Studienzeugnisse, die Lehrerswitwen vom Wiener Rabbina te ausgestellte Wohlverhaltungsaeugnisse, und die Krankenwärter, resp. Krankenwärterinnen Dienstzeugnisse von öffentlichen Instituten oder beglaubigten Privatpersonen beizubringen. Den Vorzug haben a) Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, oder seiner Gattin Frau Hanette geh. Landauer, b) Lehrerswitwen, welche eine grosse Anzahl unversorgter Kinder haben. Die Gesuche werden im Einr. Protoc. der Israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstenttengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuclisbianquette unentgeltlich zu beheben sind, in dem Amtsstunden von 9 —12 Uhr Vormitag, bis 31. Juli d. J. entgegengenommen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, 15. Juni 1902. Der Vorstand der israel. Cidtusgemeinde" Wien. Jgnaz Eleonore Fluss’sches Techniker-Stipendium. Aus dem Zinsenerträgnisse der vorgenannten Widmung ist bei dem Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde Wien ein Stipendium per K. 80 pr. a. an einen mittellosen, israelitischen Hörer der k. k. te ■hnischen Hochschule in Wien für die Dauer der gesetzmässigen Studienzeit zu verleihen. Bewerber um dieses Stipendium, unter welchen doppelt verwaiste, sowie in Galizien heimatsberechtigte Competenren unter gleichen Verhältnissen den Vorzug erhalten, haben ihre mit 1.) dem Geburtsscheine 2.) dem Heimatsscheine 3.) dem Mittellosigkeitszeugnisse, 4.) den Studienzeugnissen, und eventuell 5.) dem Todtenscheine der Eltern belegten Gesuche bis 15. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien I., Seitenstettengasse, 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich erhältlich sind, während der Amtsstunden zwischen 9—12 Uhr vorm zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-Trauungs und Sterbe-Matrikeu der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. W'i e n, 15. Juni 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Gegründet (861. Gegründet 1861. MOSES PICK ZHL~üu?sc]bneirm.eistei? Wien, II./2, Stefaniestrasse Nr. 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Orilftt>Kappen für Rabbiner, Cantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen.

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