Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1902
- Issue
- Heft 24 (20.6.1902)
- Date
- 1902-06-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit. Nr. 24 I rauungsfaxen' israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— U. . » 130— ln. , „ so— IV.„ 40 — Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne. Herrn Hermann Kitbogen, XX., Rafaelgasse 12. Concurs. In der israelitischen Cultusgemeinde GRAZ, Steiermark ist die Stelle eines ~S7~ olltssola.xalleib.rers zu besetzen. Jaliresgehalt 1200 Kronen. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger, und für den Religionsunterricht befähigt sein. Gesuche sind bis 30. Juni 1. J. anher einzusenden Graz, am 20. Mai 1902. Israelitische Cultusgemeinde Gcraz. Der Präses: Bernhard Biller. Concurs. Beim gefertigten Vereine ist die Stelle eines zweiten Bassisten zu besetzen. Gebalt 70 Kronen monatlich. Compeienten, die kräftige, tiefe und coloraturfähige Stimmen besitzen, mögen ihre Offerte senden an das Secretariat des Synagogenvereines „Befh Jsrael“ Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 29. Concurs. Bei der israeliticken Cultusgemeinde Neugedein gelangt die Stelle eines Rabbiners, der zugleich Chasen, Koreh, Schocket ist, und den Religionsunterricht zu ertheilen hat, zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 800 Kronen, nebstdem freie Wohnung, das Erträgnis der Schechita, welche zumindest auf 300 Kronen geschätzt wird, Matrikenführung, Beheizungs-Beitrag nebst sonstigen Neben-Emolumenten. Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein, und werden der böhmischen Sprache in Wort und Schrift mächtige (Jompetenten bevorzugt. Offerte mit Zeugnisabschriften und Darstellungen der Familienverhältnisse sind bis zum 30. d. M. an den gefertigten Vorstand zu richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet Neugedein, am 5. Juni 1902. Der Culfusvorstand. Concurs. Unterfertigter acceptirt: 1. Einen Bassisten mit 80 fl. Gehalt, ganze Kost und Quartier. 2. Einen Tenoristen mit 60 fl., feine Kosttage, Quartier und Wäsche. 3. Einen minder stimmbegabten Tenoristen mit 40 fl., Kosttage, Quartier und Wäsche. Alle Choristen müssen ziemlich gut Noten lesen können, den Posten schon am 1. August antreten und Aber alle Feiertage mitwirken. Spesen werden den Acceptirten mit 10 fl. vergütet. O. - B e c 8 e, den 15. J uni 1902. Lebovits Illes, Obercantor, O.-Becse (U ngarn). Offert. Ein jüdischer Lehrer, der auch Vorbeter und Koreh ist, sucht Stellung bei einer israel. Cultusgemeinde als Tempel-, Gemeinde- oder Friedhofsdiener. Gefällige Zuschriften an: 8. Schwarzbaum, Andrichau, Galizien. Rosalia Pollak’sche Blinden-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt liiemit zur Kenntnis, dass die Zinsen der vom Herrn Moriz Ritter von Borkenau begründeten Rosalia Pollak’schen Blindenstiftung im Betrage von K. 84 an eine erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frau oder Mädchen, israelitische Consession, für das laufende Jahr zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche um die genannten Stiftungszinsen mit einem Armutsscheine und einem Zeugnisse des Verwalters des hiesigen israelitischen Spitales über ihre Ei werbsunfähigkeit zu versehen und bis längstens 30. Juni 1902 im Einreicliungs-Protokolle der israelischen Cultusgemeinde Wien, [I. Seitenstettengasse, 4, I. Stock ] während den Amtsstunden von 9—12 Uhr vorm, zu überreichen, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind. Verspättet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Juni 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Max Ritter von Pfeiffer’sches Stipendium für einen mittellosen Studierenden der Rechte israel. Confession des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k. k. Wiener Universität. Am 18. October 1902 gelangt das oben genannte, von Herrn Josef M. Ritter von Pfeiffer, königl. Würtemberg’schemHofrath, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per K. 415, zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in erster Linie berücksichtiget. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind ferner, dass^sie ihren Studien an der juridischen Facultät der k. k. Wiener Universität als ordentliche Hörer obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien bis längstens 15. Juli 1902 im Einreichüngs-Protokolle der israel. Cultusgemeinde, I Seitenstettengasse, 4 I. Stock einzubringen, woselbst während der Amtsstuuden von 9 — 12 Uhr vorm. Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugehen, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell im welchem Betrage. Auszüge aus den Matriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Wien, 1. Juni 1902 Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Gegründet 1861. Gegründet 1861. MOSES PICK IE£äix*scJxn.errn.eister Wien, II./2, Stefaniestrasse Nr. 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Orn&t'K&ppen für Rabbiner, Cantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. Hamxiazeach in. IS Hefte geth.eilt3 pro Heft £L_ 1-—- Zu beziehen beim Verfasser: M. WODAK, Wien, II., Traunfelsgasse Nr. 6. 14omn9?A9Ph von den berufenen Autoritäten vorzüglichst bei ridllillClfcCcll/llj gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält- Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Recitativen und Casualien benöthigt, in reichster Fülle. Handbuch für Cultusbeamte — D^JPUÖ zweite vermehrte und verbessette Auflage. Enthalt sämmtliche Gebete und Eiegeln für Functionen in- und ausserhalb des Tempels sowie alle in’s Fach schlagenden Vorschriften und ein complettes alphabetisch geordnetes Verzeichnis aller männlichen und weiblichen hebräischen Famen und Mechunes, nebst 2 Liedern mit ungarischem und deutschem Texte, componirt von Ober-Cantor M. Sonntag aus Temesvar. Zu beziehen beim Verfasset' Salonion Münz in Turocz Szt. Märton {Ungarn). Preis: brochirt 60 kr., im Prachtband 90 kr. franco Porto gegen Einsendung des Betrages.