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Die Wahrheit · 1902-05-23 · Heft 20 (23.5.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 20 (23.5.1902)
Date
1902-05-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die lpahrheit. Nr. 20. 1 rauungsfaxen Israel. Bethans-Verein „Brigittenau“. I Classe.- . Kr. 200.— U. . . . 130.— UI- . . .. . 80— ' IV. „ . ,. 40.— Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Religionslehrer. Für den Religionsunterricht an den Mittelschulen in Troppau gelangt vom iö. September 1902 angefangen in unserer Gemeinde ■die Stelle eines Religionslebrers zur Besetzung. Mit dieser Stelle, welche vorläufig provisorisch besetzt wird, ist ein Jahreseinkommen von 1600 Kronen verbunden. Bewerber, welche ledig sein müssen und die Befähigung zur Ertheilung des Religionsunterrichtes an Mittelschulen besitzen, wollen ihr mit dem Geburts- und Heimatsscheine sowie den erforderlichen Zeugnissen und einem curriculum vitae belegtes Gesuch bis längstens 15. Juni I. J. bei dem gefertigten Vorstande überreichen. Vorstand dtr Israel. Cultusgemeinde Troppau am 8. Mai 1902. Der Vorsteher: Dr. Sonnenschein. Concurs. ~~ In der isiael. Cultusgemeinde zu Schiittenhofen (Böhmen) ist der Posten eines Rabbiners ab 15. September a. c. mit einem Fixum von 2000 Kronen zu besetzen. Bewerber, die akademische Bildung und das Österreichische Staatsbfirgerrecht besitzen müssen, wollen ihre Offerte nebst erforderlichen Beilagen bis 31. Mai a. c. beim Vorstande einbringen. Schüttehofen, den 9. Mai 1902. Der Cultusvorsteher: Rudolf Schwarzkopf. Concurs. In der Israel. Cultusgemeinde zu Krumäu in Böhmen ist die Stelle eines Babbinatsverwesers und Religioslehrers welcher auch Cantor und Kore sein muss und den Religionsunterricht am k. k. Staatsgymnasium und an den Volks-.und Bürgerschulen zu ertheilen, sowie die Matrikenführung zu besorgen hat, per I. September 1902 zu besetzen. Bewerber dürfen nicht über 40 Jahre alt sein, haben die allgemeine Bildung im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen, die theologischen Fachkentnisse und die österreichische Staatsbürgerschaft nachzu weisen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 3 400 Kronen und «in Quartiergeldbetrag von 200 Kronen nebst den üblichen Emolumenten verbunden; überdies eine staatliche Subvention von 400 Kronen für die Ertheilung des Relgionsunterrichtes am k. k. Staatsgymnasium. Die documentarisch belegten Gesuche, welche auch eine Schilderung des Lebenslaufes zu enthalten haben, sind bis 15. Juni I. J. beim gefertigten Vorstande einzubringen. Dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Kr um au, Böhmen, 11. Mai 1902. Der Cultusvorstand. Concurs* Bei der israelitischen Cultusgemeinde Neugedein gelangt die Stelle eines Rabbiners der zugleich Chasen, Koreh, Schochet ist und den Religionsunterricht zu-ertheilen hat, vom 15. Juni eventuell I. August f. J. im erforderlichen Falle auch später zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 600 Kronen, nebstdem freie Wohnung, das Erträgniss der Schechita, welches zumindest auf 300 Kronen geschätzt wird, Matrikenführung, Beheizungsbeitrag nebst sonstigen Nebenemolumenten. Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein, und werden -der böhmischen Sprache in Wort und Schrift mächtige Competenten bevorzugt. Offerte mit Zeugnisabschriften und Darstellung der Fa- «nilienverhältnisse sind bis Ende d. M. an den gefertigten Vorstand zu richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten nach TJebereinkom- «nen vergütet. Der C u 11 u s v o r s t uh er-Stellvertreter; «Jacob W eiss. Albert Gansl’sche Widmung füh-israel. Arme. Am 28. Thamus das ist am 2. August 1902 werden aus der Albert Gansl’schen Widmung die Jahreserträgnisse in der Höhe von K. 380.— an mehrerer Arme zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Geburtsscheine und Armutszeugnisse belegten bis 31. Mai 1902 im Einreichungs-Protokolle der Israel. Cultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, I. St. woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vorm, zu überreichen. Gesuchsteller, welche mit der Albert Gansl’schen Familie oder mit Heinrich u. Regine Kohn’schen Nachkommen verwandt sind und dies durch legale Dokumente nachzuweisen vermögen, erhalten den Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Auszüge aus den Matriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gssuchsbelege nicht erforderlich sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. W i en, 1. Mai 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. I. Cantor J. Schiller und Frau. Uniformlrnttgs- Anstalt „Zum ungar. beibgardisfen“ C, Petrus Civil- und Militär-Schneider WIEN viu., laseplistddterstrasse 69, Tigevgasse 38. vis-ä.vis der k. u. k. Cavalleriekaserne. Uniformen für Einjähr.-Freiwillige n. solid. AnsIUhrnng ZE,x,eisoo‘ULi,eLxi'te werden über Verlangen gratis zugesendet. Trauer-Gedenkbuch (Album) für Jahrzeiten zum Selbstausfüllen für Cultusbeamte sehr geeignet, enthält auch Häuf Trauerfalle bezughabende Aufsätze. Elegant gebunden in schwarzer Leinwand mit Silberprägung ä 35 kr. Zu haben beim Herausgeber M. Kunstadt Me», ll., $r. ffarrgatfe 5. Dortselbst sind auch solche ausgeführt und berechnet, so auch JahrZeittabellen biligst erbältlich.. Concurs. Bei dem israel. Cultus- Vereine in Tulln ist die Stelle eines Cantors-, Religionslehrers, Schochet, Bodek u. Kore sofort zu besetzen. Gehalt 1200 Kr. 180 Kr. Wohnungsbeitrag u. Emolumente. Oesterr. Staatsbürger werden bevorzugt. Ledige sind ausgeschlossen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Offerte sind an den gefertigten Vereinsvorstand zu richten. Tulln, 20. Mai 1902. 8igm. Sachs, Tulln. Cantor u. Religiosnlehrer* In der hiesigen israel. Religionsgemeinde (Hauptgemeinde) ist die Stelle eines Cantors u. Religionslehrers alsbald zu besetzen. Anfangsgehalt 3000 Mk. pro Jahr. Seminaristisch und staatlich geprüfte musikalische und stimmbegabte Candidaten, deutscher Nationalität wollen ihre Bewerbung Lehenslauf und Zeugnisse bis spätestens 1. Juni 1. J. an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Darmstadt, 30. April 1902. D. Vorstand d. israel. Religionsgemeinde Darmstadt. Concurs. Ein musikalischer Bassist mit schöner, kräftiger Stimme wird sofort aufgenommen. Gehalt laut Uebereinkommen. Ferner wird gesucht ein mit klangvoller Stimme begabter Altist und Sopranist. . Bernhard Grunfeld, Ober-Can t o r, Nagy-Szebe i

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