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Die Wahrheit · 1902-05-16 · Heft 19 (16.5.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 19 (16.5.1902)
Date
1902-05-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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etitt 2. Die Wahrheit. Nr. 19. I rauungsfa?(en ] Israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. j I. Classe.Kr. 200.— II. . , 130.— I m. „ , so.— j IV. , .. 40.- j Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne. Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Oon.o-u.rs_ In der israelitischen Cultusgemeinde zu Nikolsburg in Mähren ist die Stelle eines I. Cantors, welcher auch Kore sein muss und überdies einen 1heil des Religionsunterrichtes an der Yolks- und Bürgerschule zu versehen j hat, zu besetzen. j Bewerber dürfen nicht über 40 Jahre alt sein und j haben die Befähigung zur Leitung eines Choral-Gottes-! dienstes und zum Religionsunterrichte nachzuweisen. j Die Competenten werden ersucht, ihre Anforderungen | zu stellen und wird das Gehalt durch gegenseitige j Vereinbarung festgesetzt werden. Die dokumentarisch belegten Gesuche sind ^bis! 20. Mai 1. J. beim gefertigten Yorstande einzubringen. Den zum Probevortrage Berufenen werden die Reise- «pesen vergütet. _Der Cultusvorstand. Salomon Altmann'sche Waisen-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen Israel. Cultusgemeinde bringt zur Kenntnis, dass am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann (am 21. Ab, 24. August 1902) die Zinsen obiger Stiftung zusammen pr. K. 116-— an zwei vater- und mutterlose "Waisen ohne Unterschied des Ge- «chlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Theilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuths- und Sittenzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Yorzug erhalten in erster Reihe Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Reihe aus Oesterr. Schlesien Stammende, endlich in deren Ermanglung Jene, deren Eltern als Mitglied der hiesigen Cultusgemeinde angehört haben. Die vollständig instruirten Gesuche sind im Einreichungs-Protokolle der hiesigen Israel. Cultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, I. Stock bis 15- Juni 1902 zu überreichen, woselbst Gesuehsblanquette während der A-mtstunden 9—12 CJhr vorm." unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der Israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erfoderlich, sondern «s genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. Mai 1902. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Wien. IDsnlcssg’-ujn.g'. Anlässlich des Ablebens und der am 4. d. M. stattgefundenen Beerdigung meines theueren Vaters, Alexander Süsie Chameides, war die mir bekundete allseitge Theilnabme eine so aufrichtig herzliche, dass mir die Pflicht obliegt, hiefür Dank zu sagen. Ich bitte daher Alle, Verwandte, Freunde und Bekannte sowohl, als auch die erschienenen Deputationen mehrerer Bethausvereine, die Wr. jüd. Presse, wie insbesondere die Herren Jakob Blas, der am offenen Grabe gesprochen hat, und M. Weissmann,? der im Bet-Hamidrasch meinem sei. Vater «inen Nachruf hielt, diese Danksagung entgegen nehmen zu wollen. Wien im Mai 1902. Nathan Chameides. Da.nlcsa.g-u.ng- Aus Anlass der am 8. d. M. stattgehabten Vermählung unserer Tochter Charlotte Mit Herrn Hermann Gestring wurden uns so vielseitige Sympathie- und Ehrenbezeugungen zu Theil, dass wir uns gedrängt fühlen, allen Jenen, die dazu beitrugen, durch ihre Theilnahme das Hochzeitsfest unserer Tochter zu verschönern, unseren tiefgefühlten Dank abzustatten. Insbesondere gilt dieser Dank dem hochverehrten Präsidium und allen Vorstehern der Wiener Cultusgemeinde, den zahlreichen hochverehrten Gemeindemitgliedern und Damen, die uns und unserer Tochter an diesem Tage hochherzige Gönnerschaft bewiesen, dem hochverehrten Präsidium der türkischen Gemeinde in Wien, sowie den zahlreichen Collegen aus Nah und Fern. Wien, im Mai 1902. I. Cantor i. Schiller und Frau. Soeben erschienen 10 Trauungsgesänge für Cantor und Chor mit Orgelbegleitung ' von EMANUEL K1RSCHNER I_ Cantor im. München Preis 3 Mark. Zu beziehen durch den Cornponisten, München, Herzog- Max-Strasse 7. r Concurs. In der israelitische» tzhor- Hempek - Hemeinde z»' ZSucarest, Strada Sft. Vineri Nr. 13, ist die Stelle des zweiten Cantors zu be» setzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 2400 Francs nebst sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber müssen ZLalKore und im Besitze einer schöne» Tenor¬ oder Baritonstimme (Tenor bevorzugt), musikalisch gebildet und tüchtige Chorvirigenten sein. Anträge sind längstens bis Ende Mai dieses Jahres neuen Styles dem Präsidenten Dr. Adolphe Stern in Bucarest, Strada Sft. Vineri Nr. 13, einzusenden. Reisekosten werden nur dem Acceptirteu vergütet. ZLucareK, 7./20. April 1902. Trauer-Gedenkhcli (älbum) für Jahrzeiten zum Selbstausfüllen für Cultusbeamte sehr geeignet, enthält auch lauf Trauer fälle bezughabende Aufsätze. Elegant gebunden in schwarzer Leinwand mit Silberprägung ä 35 kr. Zu haben beim Herausgeber M. Kunstadt Me«. II., <Br. Bfarrgaflc 5. Dortselbst sind auch solche ausgeführt und berechnet, so auch Jahrzeittabellen hiligst erhältlich. Kflifortntruttgs- Anstalt „Zum Ungar. L>eibgardistentf C. Petrus Civil- und Militär-Schneider WIEN! vm.Oioseplistddteistrasse 69, Tigergasse 38. vis-ä.vis der k. u. k. Cavalleriekaserne. Uniformen MMwr Einjähr.-Freiwillige i. solid. Ansflifirimg Preiscourante werden über Verlangen gratis zugesendet. mg Römerbad Wien, nächst dem Praterstom

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