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Die Wahrheit · 1902-04-04 · Heft 14 (4.4.1902) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1902
Issue
Heft 14 (4.4.1902)
Date
1902-04-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Di« Wahrheit. Nr. 14. Trauungsfaxen israel Bet liaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe . ..Kr. 200.— IL „ . .. „ 130.— m. „ .. , 80.— IV. „ . ,. 40.— Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. Festgebete und I alis ,ind z“ Osias Geyer, Buchhändler Budapest Königsgasse 20. Derselbe offerirt: Machsor für alle Feiertage in 3 Bänden ohne Uebersetzung fl. —.75 mit deutscher, jüd. oder ung. Uebersetzung in 9 guten Leinwandbänden fl. 3.90 Machsor mit deutscher oder ung. Uebersetzung zum Gebrauche in den Tempeln für alle Feiertage fl. 2.80 Hirsch Samson R. Pentateuch mit deutscher Uebersetzung deutschem Commentar in 5 prachtvollen Leinwandbänden „ „ Hacborew von demselben, unentbehrliches Landbuch für Rabbiner und Cantoren „ „ Psalmen mit deutscher Uebersetzung und Commentar in prachtvollem Einband Nobel, Betrachtungen über die Haftorah, geb. Schmiedl, Sausinim r „ „ Talis aus reinster Schafwolle 205 cm breit 1O5 cm tief . . fl. 3.50 200 „ « 142 „ A . fl. 5.— 220 * 156 „ » . . . . . . . . fl. 6.— 225 „ * 160 „ » . . . . . . . . fl. 7.50 230 . 7. 165 A ff Talis aus Seide von fl. 2.50 angefangen bis fl. 15.—. fl. li.- fl. 5.50 fl. 4.50 fl. 2.50 fl. 1.80 Vacanzen-biste. Oesterreich-Ungarn. Lugos (Ungarn), 2. Cantor, per 15. April. Gehalt 1500 Kr. Paszto (Ungarn). Cantor, Vorbeter, zugleich Schochet, per 10. April. Jaliresgebalt 1000 Kr. Offerte an die ortb. Gemeinde. FülöpszdUas (Ungarn). Cantor, j Schochet, per 8. Mai. Gehalt 800 K, i freie Wohnung und Nebeneinj kommen. j Zwittau (Mähren). Anfangs | April, Cantor, zugleich Koreh und j Scbochet, 1500 K Jabresgehalt, j musikalisch Gebildete bevorzugt, j Offerte an Josef Stein, Zwittau. j Pancsova,(\Jn".)Gemeindediener j (Schammes) zugleich Schochet, j Jahresgehalt 960 K. Offerte an i Dr. Adolf Weil, Pancsova (Ung.) j Amstetten (Niederösterreich), j Rabbiner und Religionslehrer,; 1800 K. fix. Nebeneinkommen bis €00 K. Offerte bis Anfang April ) an Herrn Em. S c h u 1 z. Purgstall, j Niederösterreich. j Djakovar (Slavonien). Rabbiner , und Prediger, 2000 K fix, freie; Wohnung und Neben Einkommen,; per 15. August. Offerte mit Zeugnisabschriften bis 15. Juli d. J. Reisespesen bis 300 K. D eutschland. Fürstenwalde. Cultusbeamter gepr. Religionslehrer (Deutscher) per 1. Mai. Gehalt 1200 Mk., freie Wohnung mit Garten. Neben- «inkommen ca. 200 Mk. Baerwalde i. P. Cantor, Religionslekrer und Schächter bald. Gehalt 1000 Mk., freie Wohnung mit grossem Garten, Nebeneinkommen. Zülpich. Unverli. Cantor und Religionslehrer. Gehalt 1000 Mk., eventuell Nebeneinkommeu 4-500 Mark. Güsten (Anhalt). Religionslehrer Cantor und Schochet, sofort. Gelialt 720 Mk. und freie Wohnung. Friedland i.P. Cantor, Schächter und Religionslehrer sofort. Gehalt 800 Nk., Nebeneinkommen ca 200 Mark. Militsch (Schics.) Gepr. Religionslelirer. Cantor und Schochet 1./8. Gehalt 1500 Mk., freie Wohnung und Nebeneinkommen. Trebnitz i. Schl. Cantor, Religionslehrer, Schächter u. Baikore, 1./7. Gehalt 1000 Mk., und Nebeneinnahme. Lowenberg i. Schl. Cantor, Religionslehrer und Schächter, bald, event, 1./7. Gehalt 840 Mk., Nebeneinkommen ca. 150 Mk. Köln a. R. Akadem. gebildeter Lehrer für den Unterricht an der Religionschule, den städtischen und höheren Lehranstalten. Oppeln O. 8. Cantor, befähigt mit Orgel-Chor vorzutragen und abzuwechselnd mit dem 2. Cantor die Schechita auszuüben. Gehalt 1800 Mk., fix und 600 Mk., festes und sonstiges Nebeneinkommen. mm bwt? mj'ju Empfehle meinen geehrten Collegen mein soeben erschienenes Werk niPJL Dasselbe enthält viele schöne ftecitative, Quartette, Solis u. Chöre. Diese Compositionen werden in vielen Gemeinden mit grösstem Erfolg aufgeführt. Das Werk ist gegen Einsendung von blos 1 Dollar beim Verfasser Rev. Sau! Schon* 188 West- Main St. Norvich Conn Amerika. Bernh. Steinhardt Schneidermeister Wien,!., Tuchlauben 10. Erstes Wiener Speci&lgeschäft für Synagogen-Ornate Adjustirungen liefert den P. T. Herren Rabbinern u. Cantoren nach Uebereinkommen zu ermassigten Preisen und guten Conditionen. Muster und Illustrationen auf Verlangen gratis und franco. Eigenes HDÖ ProdnetI Gebrannt unter persönlicher Aufsicht des Religionslelirers, Herrn 8 Jellinek, Matrikenführer der israel. Cultusgemeinde Oberhollabrunn ist zum Preise V.K2.50, exclusive Gebinde und Verpackung per Nachnahme erhältlich, bei Herrn Josef Neuspiel, Kaufmann in Immendorf, Post Oberhollabrunn, N.-Ö. und werden Gebinde von V2 Liter aufwärts prompt effectuirt. Auch wird für die Echtheit dieses Getränkes, welches 60 Grad enthält, garantirt. Immendorf (N.-Ö), im Februar 1902. Josef Neuspiel Kaufmann. Anselm Freiherr von Rothschild’sche Waisenstiftung. Bei der obigen Stiftung, für die k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien für israelitische Waisen sind 21 Plätze von je 200 K an solche Waisen israelit Religion zu vergeben, die in Wien zuständig sind und von würdigen und armen Personen abstammen. In Gemässheit der stiftbrieflichen Bestimmungen, werden von den zu betheilenden Waisen in erster Reihe solche bedacht werden, deren Väter entweder verarmte und notlileidende Kaufleute und Handelsgenossen, oder aber auch Künstler, d. 1>. Maler, Bildhauer, oder endlich Kunstgewerbe ausübende Handwerker waren. Andere Waisen, hei welchen diese speciellen Vorbedingungen nicht eintreffen, sind dann unter übrigens gleichen Umständen in zweiter Reihe zu berücksichtigen. Die mit einem solchen Stiftungsgenuss zu betlieilenden Waisen dürfen nicht weniger als 6 Jahre alt sein und sollen zur Zeit ihrer Bewerbung auch nicht das 18. J Lebensjahr überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden müssen die Schule besuchen, tadellose Sitten und mindestens einen guten Fortgang ausweisen. Stiftlinge, die in ihrem 15. Lebensjahre, in den Genuss dieser Stiftung gelangen, können den Befrag per 200 K hei ausgezeichneter Verwendung und sehr gutem Fortgang in ihren Ausbildungsstudien durch längstens drei aufeinander folgende. Jalire ohne Unterbrechung beziehen, während die übrigen .Bewerber den Stiftungsgenuss per 100 fl. in der Regel nur für ein Jahr erhalten. Gesuche, welche mit dem Zuständigkeitsausweise, dem Armuthszeugnisse, dem Nachweise der Verwaisung, dem Geburtszeugnisse, eventuell mit den Schulzeugnissen des Bewerbers, und hei Geltendmachung des Vorzugsrechtes mit den Nachweisungen über dasselbe belegt sein müssen, sind bis 30. April d J. im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cnltusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreiches.. Auf später einlangende, oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblan<)uette sind im Einreichungs-Protokolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener Israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchshelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. April 1902. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde.

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