Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1902
- Issue
- Heft 9 (28.2.1902)
- Date
- 1902-02-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 9, Trauungsfa?cen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— n. , , 130 — HL , « 80.- IV. jj . „ 40.- Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Otto Colin’sche Stiftung für mittellose jüdische Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien ä K. 130.— am 30. Mai d. J. an drei würdige, fleissige, jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben die mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise ihrer Mittellosigkeit, dem letzten Studienzeugnisse und mit der Angabe, ob dieselben in dem Genüsse eines Stipendiums stehen, eventuell in welchem Betrage, versehenen Gesuche bis längstens 31_ 2Aäxz cl_ im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock) einzubringen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Gebürte- Trauungs- und Sterbe- Matriken der israel. Cultusgemeinde "Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. "Wien, 1. Marz 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. M. L. Biedermann’sches Stipenpmm- Aus der obigen Stiftung zur Unterstützung mehrerer hiesiger dürftiger israel. Knaben, vorzugsweise, wenn sie Waisen sind, während der Zeit, als solche die israel. Unterrichtsanstalt mit gutem Fortgange in Kenntnissen und Sittlichkeit und zur Zufriedenheit der Herren Schulvorsteher und Lehrer besuchen, dann wenn selbe nach Beendigung des Schulunterrichtes ein Handwerk erlernen, auch durch die Dauer ihrer Lehrzeit, gelangen vier Stipendien im Betrage von ja K. 120.— zur Verleihung. Die Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und den Schulzeugnissen, eventuell auch mit dem Nachweise ihrer Waisenschaft belegten, von dem betreffenden Religionslehrer der Wiener israel. Cultusgemeinde bezüglich der stiftshriefgemässen Würdigkeit begutachteten Gesuch bis 31_ Hs/Lärz 1902im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu übereichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorm, unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Auszüge aus den Geburts- Sterbe- und Trauungs- Matriken der israel. Cultusgemeide Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1902.ß Der Vorstand der israü. Cultusgemeinde. ßemli Steinhardt Schneidermeister Wien, I., Tuchlauben 10. Erstes Wiener Speci&igesehäft für Synagogen-Ornate Adjustirungen liefert den P. T. Herren Rabbinern u. Cantoren nach Ueber einkommen zu ermässigten Preisen und guten Conditionen. Muster und Illustrationen auf Verlangen gratis und franco. Eigenes HDS b& Product! fWlKYl^D "W2 Gebrannt unter persönlicher Aufsicht des Religionslehrers, Herrn 8. Jellinek, Matrikenführer der israel. Cultusgemeinde Oberhollabrunn ist zum Preise V.K2.50, exclusive Gebinde und Verpackung per Nachnahme erhältlich, bei Herrn Josef Menspiel, Kaufmann in Immendorf, Post Oberhollabrunn, N.-Ö. und werden Gebinde von Vz Liter aufwärts prompt effectuirt. Auch wird für die Echtheit dieses Getränkes, welches 60 Grad enthält, garantirt. Immendorf (N.-Ö), im Februar 1902. Josef Neuspiel Kaufmann. „Israelitische jOßariz zu 'Wien.“ Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens dPOi Gulden ö. W. wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von hundert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter det' Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien“ I., Weihburggasse 10, I. Stock. 1 Ci# und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. 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