Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 47 (6.12.1901)
- Date
- 1901-12-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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e>eite 2. Die lüafyrfyeii. Nr. 47 Trauungsfaxen israel. Bethaas-Verein „Brigittenau“. I. Classe ........ Kr. 200. — II- , » 130.- HL „ « 80.— IV. „ „ 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Concurs. Bei der israel. Cultusgemeinde Tulln mit dem Sitze in Klosterneuburg ist die Stelle eines Religionslehrers, Schochet, Gantors und Secretärs sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 Kr. nebst üblichen Emolumenten verbunden. Nur österreichische Staatsangehörige wollen ihre mit abschriftlichen Zeugnissen über ihre Befähigung und über ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche nebst Curriculum vitae an den gefertigten Verstand einsenden. Klosterneuburg, 5. December 1900. Dominik Weinberger, Cultusvorsteher. Israelitisches Knabcn-Pensionat-Institut IF’raiilrfia.rt a.- 3X/£_ Aufnahme von Zöglingen, die Realschule, Gymnasiüm oder Handelsakademie besuchen wollen, zu jeder Zeit. Streng religiöse, fachmännisch geleitete, individuelle Erziehung. Liebevolle Pflege und gewissenhafte Beaufsichtigung. Gelegenheit zur Fortbildung in der rassischen and polnischen Sprache. Beste Referenzen des In- und Auslandes. Prospect zur Verfügung. Director: P. Klikansky, Körnerstr. 14. Für Heiraths-Ausstattungen. Echte Perser- & Smyrna-Teppiche zu den billigsten Preisen nur bei D. ALAZRAKY, aus C0NSTANTIN0PEL, Wien, Stadt, Singerstrasse 14 u. sämmtliche Sorten orientalische Artik'el. Kaiser Franz Josef-JnMlams-Stiftiing zur Unterstützung israel. Waisen. Errichtet von einem ungenannt sein wollenden Wohlthäter. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung 2 Stiftplätze ä K. 300.— zur Verleihung gelangen. Bewerbungsberecbtigt erscheinen arme Kinder (Knaben und Mädchen) israelitischer Confession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nachzuwfcisen vermögen, dass ihr Vater in Wien verstorben ist, oder dass derselbe bis vor seinem Tode in Wiei sein ordentliches Domicil hatte. Die Gesuche müssen mit folgenden Belegen versehen sein: 1. dem Geburtsscheine des Bewerbers, 2. dem Armutszeugnisse, 3. dem Todtenscheine des Vaters (im Falle der Vater nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domicil in Wien hatte) und 4. den Schulausweisen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis zum 31. De~ cember 1901 im Einreichungsprotocolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (1., Seitenstettengasse 4, I. Stock) za überreichen, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken dev Wiener Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuche, welche mit den angeführten Belegen nicht versehen sind, oder nach Ablauf des Einreichungstermines überreicht werden, finden keine Berücksichtigung. Wien, den 20. November 1901. |Der Vorstand cLerisr. Cultusgemeinde Wien. fW Vofain Im Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon Nr. 13920) bietet den P. T. Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag genügt, um männliche und weibliche qaalificirto Arbeitskräfte sowie Hilfsarbeiter, ferner kaufmännische Angestellte und Lehrkräfte beiderlei Geschlechtes zugewiesen zu erhalten. Am 30. November 1901 standen in Vormerkunng: 1. Classe: Manuelle Arbeiter: 7 Anstreicher und Lackierer 8 Aufpapper u. Lederzurichter 7 Bäcker und Zuckerbäcker 2 Bildhauer und Steinmetze 10 Buchbinder 11 Buchdrucker und Schriftsetzer 2 Drechsler 1 Electromonteur 4 Fleischhauer uni Selcher 4 Friseure 5 Gold- und Silberarbeitev ] 1 Gürtler 40 Hausknechte, Geschäfts- und Bureaudiener 50 Hilfsarbeiter 1 Hutmacher 1 Kellerbursche 8 Kellner und Marqueure 1 Koch (Küchenchef) 12 Kustcher 14 Laufburschen u. Lehrlinge — Lederzurichter — Lithograph 5 Magazineure 2 Maschinisten und Heizer 4 Mechaniker 5 Metallarbeiter 6 Monteure — Photograph 40 Schlosser (Bauu. Maschinen») 1 Schmied 17 Schneider 3 Schuhmacher 16 Spengler und Installateure 7 Tapezierer 5 Taschner 22 Tischler 2 Uhrmacher 2 Weber 3 Zeichner 7 Zimmeru. Schriftenmaler II. Classe: Kaufmännische Angestellte: 7 Branntweinverschleisser 14 Buchhalteru. Correspondenten 52 Gcmmis diverser Branchen 21 Comptoristen u. Strazzisten 8 Incassanten 5 Kanzlisten und Schreiber 5 Manipulanten u. Expedienten 6 Praktikanten 14 Reisende Platzvevtreter und Agenten Weibliche Abtheilung. 2 Bedienerinnen 14 Bonnen 81 Comptoristinnen und Kanzlistinnen 6 Expedientinnen und Manipulantinnen 4 Hilfsarbeiterinnen 4 Cassafräulein l Lehrmädchen 4 Näherinnen 12 Praktikantinnen 2 Schneiderinnen 51 Verkäuferinnen u.Verschleisserinnen 3 Weissnäherinnen 9 Wirthschafterinnen u. Stützen der Hausfrau III. Classe: Geistige Arbeit: 60 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasial- und Realschüler unterrichten) 8 Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inclusive 30. November 1901 3163 Vermittlungen durchgeführt, und zwar : 1356 Vermittlungen in dar I. Classe (manuelle Arbeit, 785 Vermittlungen in der II. Classe (Handelsangestellte) 944 Vermittlungen in der weiblichen Abtheilung, 78 Vermittlungen in der III. Classe (geistige Arbeit). Im Yerläge von R. Mazin, Buchhandlung, [London N* E., 100 Old Montagno Street, sind folgende Werke erschienen: „Was wollen die Zionisten?“ Verfasst von Ch. Wortsmann. Ein Ueberblick über die Bewegung von der Gründung an bis zur Gegenwart und ein tiefes Studium der Zukunft der Bewegung und deren Erfolge. Preis K 1.20. „König Hurdus“, verfasst von Rabb. Dr. J. L. Landau. Ein zionistisches Drama in 5 Acten aus der Geschichte des grossen Königs Hurdus. Preis K —.90. „Rede (Programm des Zionismus)“ von H. Rosen bäum, Director der Jüdischen Colonialbank. Preis 10 Heller. „Noten“, componirt von Rev. A. Perlzweig, Cantor, London. Text in 3 Sprachen von Dr. J. L. Landau. „Degel Jehude“, „Nachun Edin“ und „Dr. Herzl-Marsch“. Preis eines jeden Werkes K 1.20. Ferner: a) „Oud Laujodea Tikossenu“, b) „Es lebt noch unsere Hoffnung“, c) „Die Mutter Palästina“, d) „Toward Zion“, e) „Schorn Bemukaam Arosnur“, f) „Erez Awaussi“, g) „Dort iwo die Ceder“, h) „AI Naharez Bawol“, ») „Zurück heim“, &) ,,My jFatherland“. Preis für Noten und Text für jedes Lied. K 1.20. Bachhandlungen und zionistische Vereine erhalten hoben Rabatt. Zu bekommen i. d. Red. d. „Wahrheit“ oder bei dem Verleger R. Mazin, 100 OldMontague Str., London N. E.