Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 44 (15.11.1901)
- Date
- 1901-11-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ü _*■ Ivette 2. Die Wahrheit. Nr. 44 Trauungstaxen israel. Bcthaus-Yerein „Brigittenau*. I. Classe.Kr. 200.— n. , . 130.— M. , . 80— IT. . ........ .. 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. ~ CONCURS. In der Israel. Cultusgemeinde Baden bei Wien ist die {stelle eines Religionslehrers für Volks- und Bürgerschulen zu besetzen. Derselbe hat zugleich als II. Cantor zu fungieren und muss musikalisch gebildetsein und bedeutende Stimmmittel besitzen. Die Anstellung ist zunächst provisorisch auf ein Jahr. Gehalt Kronen 200,0-—• Reflectanten, welche des 40. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben, wollen ihre Original - Documente bis zum 15. December 1. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Bei etwaigen Probevorträgen werden nur dem Acceptirten die Spesen vergütet. Baden, den 5. November 1901 Der Vorstand der Israel. Cultusgem. Baden. Goneurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Winterberg gelangt die Stelle eines autorisirten Rabbiners, der zugleich Vorbeter, Koreh und Schocket sein muss, mit dem Jahresgehalt von 1250 K nebst freier Wohnung am 1. Mai 1902 zur Besetzung. Gesuche sind an den gefertigten Vorstand bis Ende November 1901 zu richten. Vorsteher der israelitischen Cultusgemeinde in Winterberg. _Alois Fantes._ Ooncurw. Die israelitische Cultusgemeinde in ß randeis a. d. Elbe sieht sich in Folge der andauernden Krankheit ihres langjährigen, wohlverdienten Rabbiners veranlasst, die Stelle eines Rabbinats-Verwesers, zugleich Cantors und Koreh zu besetzen. Die Bewerber dürfen nicht älter als 40 Jahre und müssen zur Ertheilung des Religionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen mit böhmischer Unterrichtssprache befähigt sein. Musikalisch gebildete Personen werden bevorzugt. Die mit der zu besetzenden Stelle verbundenen B ezüge werden mit den Aufzunehmenden vereinbart werden. Gesuche mit Angabe der bisherigen Verwendung sind bis längstens 15. November I. J. an den Cultusgemeinde-Vorsteher JUDr. Richard Ullmann in Brandeis a. d. Elbe einzusenden. --:-1-1- Bruchleidende begehen ein Verbrechen an ihrer Gesundheit, wenn sie sich nicht sofort mit meiner Erfindung bekannt machen! Erhielt goldene Medaille! Habe vor Herrn Professor Gussenbauer demonstriert. Prospect discret gratis! Karl Tiesel, Specialist, Wien, XVI., Lerchenfeldergürtel 19a. Correspondenzkarte genügt, um jede Uhr abzuholen. Um 90 Kreuzer wird jede Uhr, ob Taschen-, Wecker- oder Pendeluhr, unter einjähriger Garantie reparirt. Wiens älteste Reparaturanstalt J" oHann Gabriel XVI., Grundsteiugasse 43. Correspondenzkarte genügt, um jede Uhr abzuholen. CONCURS. Bei der isr. Cultusgemeinde M. Ostrau gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten Tenoristen der zugleich pHIl tsmiP ünd Maschgiach sein muss, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein jährlicher Gehalt von 800 K 100 K Activitätszulage und ZOO K. Remuneration verbunden. Die Anstellung erfolgt provisorisch auf ein Jahr. Dieselbe wird jedoch nach zufriedenstellender 3jähriger Dienstleistung definitiv verliehen, in welchem Falle der Angestellte nach Massgabe des Statutes Anspruch auf Pension und auf Anerkennung von fünf Quinquennalzulagen hat. Bewerber wollen ihre gehörig belegten Gnsuche an den Unterzeichneten CultusVorstand bis zum 25. d. j\JC. einsenden. M.-Ostrau, am 5. November 1901 Der Cultusvorsteher: Murassmann. Offert. 21jübriger Tenorist, der tüchtiger Blatleser und SMV r®lS ist, ersucht die p. t. Cantoren um passenden Posten bei bescheidenen Ansprüchen. Oder welcher Cantor wäre geneigt, mir für’s Mitwirken im Chore eventuell für Noten-Unterricht, freie Station zu geben und mich in mp*ni nitöW äuszulernen. Gefällige Anträge unter M. Friedmann, Cantor, V erbo, Neutraer Comitat, Ungarn. Ignaz Blamenfeld’sche Widmung für Künstler. Der Vorstand der Israel Cultusgemeinde in Wien verlautbärt hiernit, dass aus den Erträgnissen der „Ignaz Blumenfeld’sehen Widmung für das Jahr 1901 ein Stipendium im Betrage von 1960 K an einen der Malerei sieb, widmenden Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die Bewerber haben den Nachweis über Anlagen und Leistungen durch Beibringung von Zeugnissen oder durch Vorlage eigener Leistungen zu liefern, die mit derartigen Nachweisen, sowie mit den Geburts- und Zuständigkeitsdocumenten und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 31_ December 1901 im Einreichungsprotokolle der Israel. Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich erfolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Unter den-Bewerbem gemessen österreichisch-ungarische Staatsbürger den Vorzug. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. WIEN, 1. October 1901. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. OTTO RICHTER Drechslermeister Wien, IX., Nusndorferstrasse Nr. 5 empfiehlt seine Specialitäten in S p azier stocken und Rauchrequisiten. Verkauf der weltberühmten Im ho f pfeifen und sonstiger patentirter Species von S i r Morel Mackenzie etc. etc. sowie aller in das Fach einschlagenden Artikel. flHT* Alle Reparaturen werden angenommen. -MW Gravirungsn werden auf das feinste ausgeführt.