Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 30 (2.8.1901)
- Date
- 1901-08-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 30. Trauungsfaxen israel» Bethaus-Yerein „Brigittenau“. I. Classe.. . Kr. 200.— II. , , 130.- m. „ , 80.- rv. „ * 40.— Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. Kundmachung. | betreffend die Theobald Vffenheii tner’sche Gewerbe-Stiftung im Jahre 1901. Am 28. November 1901 gelangen aus dieser Stiftung für verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhalten* Gewtrbsleute 4 Stiftungen und zwar zwei für Gewerbsleute christlicher Confession und zwei für Gewerbsleute israel. Confession mit dem Bezüge von je 200 K. o. w. zur Verleihung. Bei der Verleihung dieser Stiftplätze gemessen ein Vorrecht: 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber Die diesfalligen Gesuche sind längstens bis 23. September 1901 im Einreichungsprotokolle des Armen - Stiftungs - Departement des Wr. Magistrates oder bei den Bez. Vorstehern des II. und XX. Wiener Gemeinde-Bezirkes oder bei der Vorstellung der israel. Cultusgemeinde Wien zu überreichen und denselben die Tauf- resp. Geburtscheine, der Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armuts¬ oder Mittellosigkeitszeugnis, ferner der Ausweis über die Mitgliedschaft einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung der Genossenschaft, dass Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen musste, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Gesuche sind stcmpelfrei. Wien, 10. Juli 1901. Vom Wiener Magistrate. hkimli n> Fustin. Mi Fuiilu Millionen Damen fiesätzen »Feeolin«. Fragen Sie Ihren Arzt, ob >F«eolin< nicht das beste Cosmeticum für Haut, Haare und Zähne ist.! Das unreinste Gesicht und die hässlichsten Hände erhallen sofort aristokratische Feinheit und Form durch Benützung von »Feeolin«. »Feeolin« ist eine aus «2 der edelsten und frischesten Kräuter hergestellte englische Seife. Wir garamiren, daß ferner Hanseln und Falten des Gesichtes, Mitesser, Wimnierln, Nasenröthe h. nach Gebrauch von »Feeolinspurlos verschwinden. — »Feeolin« ist daS beste Kopfhaarreiilignngs, KopfHaarpflege- und HaarverschönerungsntlNel, verhindert daS Ausfallen der Haare, Kahlköpfigkeit und Kopfkrankheiten. »Feeolin« ist auch das natürlichste und beste Zahnputzmittel. Wer »Feeolin« regelmäßig anstatt Seife benützt, bleibt jung und ichon. Wir verpflichten uns, das Geld sofort zurück zu erstatten, wenn man mit »Feeolin« nicht vollauf zufrieden ist. kreis per Stück K.l.—, 3 Stück K 2.50, 6 Stück K*4.—, 12 Stück K 7 —. Porto bei 1 Stück 20 h, von 3 Stück aufwärts 60 h. Nachnahme 60 h mehr. Versandt durch das General-Depöt von M. Feitb, Wien, VII., Mariahilferstrasse 38, 1. Stock. .4* *4* *4* *4* *4* *4^ *4'* +4’* •4'+ »4* «4* »4» Vertreter gleichviel welchen Berufs, für günstigen Artikel gesucht. Offerten unter E 972 an Kaufendem & Wogter, Wien. *4* »4» »A« K G G K K W Qüortctt-Jöngcr. Ein I. Tenor, ein II. Tenor, ein I. Bassist mit schönen Stimmen und tüchtige Blattsänger, werden für die hohen Feiertage beim Cantor Fleck, Wien, Vm., Josefstadt, aufgenommen. Nachfrage: Florianigasse 50, Hochparterre 5. iai 13 IEl®fte getb-eilt, pro Heft £L_ 1_—_ Zu beziehen beim Verfasser: M. WODAK, Wien, II., Traunfelsgasse Nr. 6. |JA|f|||2|<VA2lp|| von den berufenen Autoritäten vorzüglichst begutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Becitativen und Casualien benöthigt, in reichster Fülle. Concnrs. Im grossen Tempel zu Czernowitz ist die Stelle eines Tenoristen per sofort zu besetzen. Bewerber um diesen Posten müssen eine schöne kräftige Tenorstimme besitzen und gut musikalisch gebildet sein. Gehalt nach Uebereinkommen, auch sind bedeutende Nebenemolumente vorhanden. Derselbe muss ledigen Standes sein. Offerte sind zu richten an . Simon Schlechter„Obercantor Czernowitz, Franzensgasse 7. Cantorenstelle. Bei der hiesigen Synagogengemeinde ist vom 1. April 1902 ab die Stelle eines Cantors zu besetzen. Der zu Wählende soll ausser den durch den Ritus vorgeschriebenen Kentnissen, musikalische Bildung, insbesondere Befähigung zur Ausbildung eines Knabenchores besitzen. Gehalt ausser Nebeneinnahmen anfänglich 3000 Mark. Meldungen sind an den Synagogenvorstand zu richten und Abschrift von Zeugnissen beizufugen. Königshütte O.-S., Juli 1601. Der Synagogenvorstand, FE/THTHNE. “ Soeben ist die Festhymne (Psalm 21) für gemischten Chor, Cantorsolo mit und ohne Orgelbegleitung, welche ich zum 70. Geburtsfest Sr. Majestät cmnponirt und gewidmet habe, erschienen. Dieselbe ist gegen Nachnahme oder Vorhereinsendung des Betrages von 4 Kronen zu beziehen. Max Goldstein, Obereantor Steina m anger. Ich habe zufolge dev grossen Nachfrage auf -pö ennnit und um den Absatz der Producte aus den jüdischen Colonien Palästinas zu fördern, ein bedeutendes Quantum wunderschöner csvinR abgeschlossen, und liefere dieselbe mit blos 20 % thejoror als Pargaee und zwar: DijVinF Pargaer 6 Stück III. Qualität . 11. V » ® J n» 7> „ » *> b „ I. „ „ » * 6 „ nnnam . - Diraiaa» „ ä fl. 2.— bis 4. - per D'aW Bordigerer ä 40 kr., Genueser ä 60 kr. per D'Din II. Sorte fl. 1.20, I. Sorte fl. 2.-*- per 100 3.50 4.50 6.— 9.— Stück. Stück. Stück. Versandt auch in Kisten zu 12und 25 Stück, gegen halbe Angabe und Restnachnahme. 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