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Die Wahrheit · 1901-07-26 · Heft 29 (26.7.1901) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1901
Issue
Heft 29 (26.7.1901)
Date
1901-07-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 29. > frauungsfaxen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe II. * m. „ IV. „ Kr. 200 — , 130.- . 80 — * 40 — Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Kundmachung. Am 15. October 1901 gelangen die verfügbaren Interessen der Katharina und Lazar Goldstein’schen Stiftung aus dem Jahre 1901 im Betrage von K 2500 an sechs hilfsbedürftige Witwen aus dem Civilstande dergestalt zu Yertheilung, dass 3 Witwen mosaischer und 3 Witwen einer christlichen Konfession je der sechste Theil dieser Interessen eingehändigt wird. Auf die Stiftung haben dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte Witwen aus dem Civilstande, von nachgewiesener, tadelloser moralischer Haltung, deren Ehemänner in dem der Yertheilung unmittelbar vorangehenden Sonnenjahre, also nach dem 15. October 1900 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Babblnats- und Lehrerstande angehört haben, Anspruch. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die grössere Anzahl Kinder besitzen. Die Yertheilung erfolgt durch den Herrn Bürgermeister von Wien. Bewerberinnen haben ihren ^Gesuchen den Todtenschein des Gatten, den eigenen Geburts-, respective Taufschein, den Trauungsschein, die Geburtsrespective Taufzettel der Kinder, ein von der k. k. Polizei-Direction in Wien bestätigtes Sittenzeugnis, den abhandlungsbehördlichen Bescheid, dass die Verlassen Schaft ihres verstorbenen Gatten armutshalber abgethan wurde, endlich ein legales Armutszeugnis beizulegen. Zur Einbringung der in der vorstehend bezeichneten Weise belegten, im Einreichungsprotokolle des Armenstiftungs-Departements •des Wiener Magistrates zu überreichenden Gesuche wird hiemit der 10. August 1901 als Einreichungs-Termin bestimmt. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen werden. Wien, am 11. Juli 1901. Vom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Yorstand der israelitischen Cnltusgemeinde Wien. Das Curatorium der Freiherrlich von Rothschild’schen Künstlerstiftung verlautbart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage per je Kr. 800.— für das Jahr 1901 zur Yertheilung gelangen. Competenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose jüdische in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österreichischer oder ungarischer Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Composition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Competenten gemessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen, als den angeführten, bethätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungscuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscheine versehenen Gesuche sind bis längstens 31 August 1901 in versiegeltem Umschläge im Einreichungsprotocolle der israel. Cuitusgemeindaf Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insoferne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Curatoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Secretariate der Israel. Cultusgemeinde ertheilt. Wien, am 20. Juli 1901. Das Curatorium. Hamnazeach i-r» 13 Hefte geth.eilt3 pro Heft £L_ 1_—_ Zu beziehen beim Verfasser: M. WODAK, Wien, II., Traunfelsgasse Nr. 6. l4AtVlllQ7DQPh von ^en berufenen Autoritäten vorzüglichste beriallllldxcaull, gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Recitativen und Casualien benöthigt, in reichster Fülle. Concors. Bei dem israel. Cultusverein in Tulln, N.-Oe., gelangt mit 1. September a. e. die Stelle eines C a n t o r s und Religionslehrers, der zugleich jnipi sein muss, zu besetzen. Gehalt 1000 Kr., freie Wohnung, Erträgnis der kleinen Schechita und sonstige Nebenemolumente. Bewerber, ■ die österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre Gesuche, unter Nachweis der Befähigung des Religionsunterrichtes an den öffentlichen. Yolks- oder Bürgerschule und Angabe über den Familienstand, bis längstens 1. August 1901 an den gefertigten Yorstand senden. Ledige Bewerber ausgeschlossen. Reisespesen werden, nur dem Acceptirten vergütet. Tulln, a. d. Donau, den 9. Juli 1901. Bernhard Spitz, Ich habe zufolge der grossen Nachfrage auf w d^ctvö Drama und um den Absatz der Producte aus den jüdischen Colonien Palästinas zu fördern, ein bedeutendes Quantum wunderschöner D\jnnN abgeschlossen, und liefere dieselbe mit blos 20 % theuerer als Pargaer und zwar: OWWK Pargaer 6 Stück III. Qualität . fl. 3.50 » » 6 „ II. „ „ 4.50 » „ I. » » 6. — 6 „ onmio . „ 9.— nn-ansa» „ ä fl. 2. — bis 4.- per Stück. Bordigerer ä 40 kr., Genueser a 60 kr. per Stück. . rnmn II. Sorte fl. 1.20, I. Sorte fl. 2.— per 100 Stück. Versandt auch in Kisten zu 12und 25 Stück, gegen halbe Angabe und Restnachnahme. Bei vorheriger Einsendung des ganzen Betrages liefere franco jeder Poststation Oesterreich-Ungarns und Deutschlands. * Hermann Math, Triest. Bitte ausführlichen Preiscourant zu verlangen. — rvibwb “Pt? — Schir Lisclx’laumau. Chasonus für das ganze liturgische Jahr. Componirt von ARON FRIEDMANN, Haupt-Gantor der jüdischen Gemeinde zu Berlin. Herausgegeben vom Deutsch-Israelitischen Gemeindeband, auf Grund eingeholter Gutachten hervorragender Fachmänner. 328 Seiten Folio, Preis 9 Mk. excl. Porto. Zu beziehen beim Verfasser Berlin Gr. Hamburgerstrasse 38. 3 Cral- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Maas werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidem aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. Römerbad^rM^.

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