Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 26 (5.7.1901)
- Date
- 1901-07-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 26. Trauungsfaxen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Cl&sae . . .'.Kr. 200.— H. , . , 130 — m. « . .. . so.— IT. , . * 40.— Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. costcübs. Bei der isr. Cultusgemeinde in Ung.-Brod ist für <lie hohen und Laubhüttenfeiertage die Stelle eines tüchtigen Vorbeters (Cantor) zu besetzen, wofür ein Honorar von 300 eventuell 400 Kr. festgesetzt ist. Musikalisch Gebildete werden bevorzugt und kann der Acceptirte bei Convenienz die ObercantorStelle für ganzjährig erlangen. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen 'dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. Ung.-Bro'd, am 18. Juni 1901. Der Cultusvorstand: M. H. ßrammer. Ettel Goldschmidt’sche Fromme-Stiflnng für Techniker und Lehramtscandidaten Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiernit zur Kenntnis, dass aus den Zinsenerträgnissen dieser Stiftung je ein Betrag von 200 K an einen Techniker und an einen Lehramtscandidaten israelitischer Confession zur Verleihung gelangt. Die mit den erforderlichen Nachweisungen, u. zwar: 1. Geburtschein, 2. Moralitätszeugnis, Mittellosigkeitszeugnis, Studienzeugnissen zu instruirende Gesuche sind bis 3i. Juli 1901 im Einreichungsproto^olle der israel. Cultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, I. Stock (woselbst auch Gesuchsblanquete unentgeltlich erfolgt werden.) während der Amtsstunden von 9 — 12 Uhr Vorm, zu überreichen. Bei der Verleihung der Stipendien werden bevorzugt: a) Verwandte des sei. Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen seliger Gattin, Frau Nanete gcb. Landauer, b.) Techniker der ersten drei Jahrgänge. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Wien, am 19. Juni 1901. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Schweizer Uhren-Industrie. Allen Fachmänner», Offizieren, Post-, BaHnk und Polizeibeamten, sowie Jedem, der eine IMlir M gute Uhr braucht/ zur Nachricht, daß wir m den Allein - Verkauf der »euerfundenen Original-Genser I4karat. Glektro-Gold- Plaque-Rem.-Uhren „System Glashütte" übernommen haben. Diese Uhren besitzen ein anlimagnetisches Präzifionswerk, find genauest regulii t und erprobt, und leisten wir für jede Uhr eine 3jährige schriftliche Garantie. Die Gehäuse, welche auS drei Deckeln mit Sprungdeckel (Savonette) bestehen, sind hochmodern, prachtvoll ausgestatiel und aus dem neuerfundenen, absolut unoeränderlich, amerikanischen Goldin-Melall hergestellt und außerdem noch mit einer Platte. 14 karat. Goldes überzogen und ' besitzen daher das Aussehen von «chtem Golde derart, daß sie selbst von Fachleuten von einer echt goldenen Uhr, die 2ü0 K kostet, nicht zu unterscheiden sind. Einzige Uhr der Welt, welche nie das Goldaussehen verliert. 10.01)0 Nachbestellungen und <a. 3oo0 Belobungsschreiben innerhalb 6 Monaten erhalten. Preis einer Herren- oder Damen-Uhr nur 16 K. porto- und zollfrei. Zu jeder Uhr ein Leder-Futeral gratis. Hochelegante, moderne Goldplaque-Kelten für Herren und Damen (auch Halsketten) ä 3.—, 5.— und 8.— -K. Jede nichteonvenirende Uhr wird anstandslos zurückgenouimen. daher kein Risteol Versandt gegen Nachnahme oder vorherige Geldeinsendung. Bestellungen sind zu richten an daS Uhren-VersuitUiiauti „Chrono»“ Basel (Schweiz). Briefe nach der Schweiz testen LS b, Postkarten tv h. Römerbad Wie n, nächst dem Praterstern. Coneitrs. Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Aaböiners und Predigers zu besetzen. Bewerber um diesen Posten sollen nebst den gesetzlichen Erfordernissen (österr. Staatsbürgerschaft, bezw. baldmögliche Naturalisation, sittlich und politisch vorwurfsfreies Verhalten, Reifeprüfung) auch den philosophischen Doctorgrad rite erworben, die theologischen Studien an einer höheren theologischen Lehranstalt absolvirt haben und eine ausgesprochene oratorische Begabung zu besitzen. Nur Bewerber unter 40 Jahren werden berücksichtigt. Die Abhaltung einer Probepredigt ist unerlässlich, und; behält sich der Vorstand das Recht vor, auch Persönlichkeiten, die ihre Bewerbung nicht angemeldet haben zu einer Probepredigt einzuladen. Dem Gewählten wird die Vollziehung der Casualien (Trauungen, Beerdigungen) zugewiesen, die Höhe des Gehaltes mit ihm vereinbart werden. Die Bewerbungsgesuche sind, versehen mit einem curriculum vitae, dem Geburtsscheine, den Studienzeugnissen nebst Rabbinatsdiplom. sowie über die etwaige bisherige Berufsthätigkeit bis längstens Ende Juki 5. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Brünn, 5. Juni 1901. Vorstand der israelitisohen Cultusgemeinde Der Präses-Stellvertreter: H. Epler m. p. Concnrs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Pirnitz in Mähren, Bezirk Iglau, ist die Stelle eines Tempeldieners, der zugleich pvni tarnt? 8T|p und ritueller Vorbeter sein muss, zu besetzen. JahreRgehalt K 600.—, freie Wohnung nebst Emolumenten und auch Erträgnisse von den Stiftungen. Der Tempeldiener ist zugleich Diener der Chewra-Kadischa und muss bei Sterbefällen nach ortsüblicher Weise den Dienst versehen, wofür eine separate Zahlung geleistet wird. Bewerbe!', österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, Angabe über den Familienstand, wollen ihre mit den Zeugnissen (in Abschrift, welche nicht retournirt werden), über bisherige Verwendung belegten Gesuche bis zum 15. Juli 1901 an den gefertigten Cultusvorstand richten. Die Stelle ist mit 1. August d. J. zu besetzen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Israelitische Cultusgemeinde Pirnitz Der Cultusvorsteher: Simon Kälbl. Bernh. Steinhardt Schneidermeister Wien,!., Tuchlauben 10. Erste? Wiener Specialgeschäft für Synagogen-Ornate Adjustirungen liefert den P. T. Herren Rabbinern u. Cantoren nach Ueber. einkommen zu ermässigten Preisen und guten Conditionen. Muster und Illustrationen auf V erlangen gratis und franco MBM i \ rt „Israelitische j/ÖIianz zu "Wien.“ Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens drei Gulden ö. W. wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von hundert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter der Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien“ I., Weihburggasse 10, I. Stock.