Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 25 (28.6.1901)
- Date
- 1901-06-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 25. 1 rauungsfaxen Israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Clas8e.Kr. 200.— n. , , 130.- m. , , so.— IV. „ „ 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. COtfCURS. Bei der isr. Cultusgemeinde in Ung.-Brod ist für *lie hoben und Laubhüttenfeiertage die Stelle eines tüchtigen Vorbeters (Cantor) zu besetzen, wofür ein Honorar von 300 eventuell 400 Kr. festgesetzt ist. Musikalisch Gebildete werden bevorzugt und kann -der Acceptirte bei Convenienz die Obercantorstelle für ganzjährig erlangen. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen •dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. U n g. - B r o d, am 18. Juni 1901. Der Cultusvorstand: M. H. ßrammer. CONCURS. Be! der israelitischen Cultusgemeinde in Austerlitz (Mähren) gelangt mit 1. September 1. J. die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, -der gleichzeitig Koreh, Schoehet und Bodek sein muss, zur Besetzung, Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt ron K 1140.—, freie "Wohnung, das Erträgnis der ganzen Schechitah und übliehe Nebenemolumente ▼erblinden. Bewerber, die nicht das 85. Lebensjahr überschritten Baben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche unter Vorlage des Nachweises des österreichischen Staatsbürgerrechtes mit Angabe ihres Alters, ihrer Familienverhältnisse und bisherigen Verwendung bis 10. Juli 1901 an dem gefertigten Vorstand einsenden, und nachdem nur dem Acceptirten die Reisespesen vergütet werden, in ihrem Gesuche die Erklärung abgeben, dass sie, falls sie nicht acceptirt werden, einen Rückersatz der Reisespesen nicht beanspruchen. Austerlitz, am 4. Juni 1901. c Der Cultusvorsteher: Josef Strach. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Pirnitz in Mähren, Bezirk Iglau, ist die Stelle eines Tempeldieners, der zugleich ,7-1131 BfW *n-)p und ritueller Vorbeter sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt K 600.—, freie Wohnung nebst Emolumenten und auch Erträgnisse von den Stiftungen. Der Tempeldiener ist zugleich Diener der Cbewra-Kadischa und muss bei Sterbefällen nach ortsüblicher Weise den Dienst versehen, wofür eine separate Zahlung geleistet wird. Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, Angabe über den Familienstand, wollen ihre mit den Zeugnissen (in Abschrift, welche nicht retournirt werden), über bisherige Verwendung belegten Gesuche bis zum 15. Juli 1901 an den gefertigten Cultusvorstand richten. Die Stelle ist mit 1. August d. J. zu besetzen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Israelitische Cultusgemeinde Pirnitz s Der Cultusvorsteher: Simon Kälbl. Andreas Feilsche Witwen-Stiften?. Am 21. Elul, das ist am 5. September 1901 werden aus obiger Stiftung acht arme Israel. Witwen, jede mit dem Betrage von E. 104.— Betheilt. Die bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihre Armut und des Witwenstandes versehenen Gesueke bis längstens 30. Juni lOOl im Einreichungs-Protocolle der Israel. Cultus« gemeinde I., Teitenstettengasse 4, I Stock, während'der Amtsstunden von 9—12 Uhr vorm, zu überreichen. Gesuchsblankette sind im Einreichungs-Protokolle unentgeltlich zu behebn. Auszüge aus den Geburks-Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener Israel. Cultusgemeinde sind als Gesachsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wits, 3. Juni 1901. Der Vorstand der ierael. Cultusgemeinde Wien. Kundmachung. Auf Grund des § 9 des mit hohen Ministerial-Erlass vom 27. April 1901, Z. 11,957 genehmigten geänderten Statutes der Israel. Cultusgemeinde Wien, hat in der Plenarsitzung vom 20. Juni 1901 die theilweise Neuconstituirung des Cultusvorstandos stattgefunden. Das Vertreter-Collegium besteht nunmehr aus den nachbenannten Herren Präsident: Heinrich Klinger, (gewählt in der Plenarsitzung vom 5. Jänner 1901 für eine dreijährige Functionsdauer.) I. Vice-Präsident: Dr. Alfred Stern, II. Vice-Präsident: Dr. Gustav Kohn, Vertreter: Theodor Rittier von Goldschmidt, Moritz Hirsch, Dr. Felix Katzau, Arthur Edler von Mises, Dr. Bsnjamin Rappaport, Dr. Maximilian Steiner, Wilhelm Stiassny, Theodor Ritter von Taussig. Wien, 23. Juni 1901. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Concurs. Bei der Hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers zu besetzen. Bewerber um diesen Posten sollen nebst den gesetzlichen Erfordernissen (österr. Staatsbürgerschaft, bezw. baldmögliche Naturalisation, sittlich und politisch Vorwurfsfreies Verhalten, Reifeprüfung) auch den philosophischen Doctorgrad rite erworben, die theologischen Studien an einer höheren theologischen Lehranstalt absolvirt haben und eine ausgesprochene oratorische Begabung zu besitzen. Nur Bewerber unter 40 Jahren werden berücksichtigt. Die Abhaltung einer Probepredigt ist unerlässlich, und behält sich der Vorstand das Recht vor, auch Persönlichkeiten, die ihre Bewerbung nicht angemeldet haben zu einer Probepredigt einzuladen. Dem Gewählten wird die Vollziehung der Casualien (Trauungen, Beerdigungen) zugewiesen, die Höhe des Gehaltes mit ihm vereinbart werden. Die Bewerbungsgesuche sind, versehen mit einem curriculum vitae, dem Geburtsscheine, den Studienzeugnissen nebst Rabbinatsdiplom, sowie über die etwaige bisherige Berufsthätigkeit bis längstens Knde Anki f. Z>. an den gefertigten Vorstand zu richten. Brünn, 5. Juni 1901. Vorstand der israeiitisohen Ouitusgemeinde Der Präses-Stellvertreter: H. Epler m. p. Correurs. Bei der Cultusgemeinde in Jägendorf ist die Stelle eines Schächters, Krtfsvorbeters rmd Aempeldieners ehestens zu besetzen. Das Einkommen beträgt 1200 K u. zw. 700 K Gehalt und circa 500 K Erträgniß des Schlachtens, außerdem die üblichen Nebeneinkommen. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten, haben ihre Gesuche mit Beibringung der Belege längstens bis 30. Auni d. A. beim Cultusvorstande einzubringen. Jägerndorf, 5. Juni 1901. . Aer Morstanö der israelitischen Cultusgemeinde / ßj ¥}■ Bernh. Steinhardt Schneidermeister Wien, I., Tuchlauben 10. Erstes Wiener Specialgeschäft für Synagogen-Ornate ’Adjustirungen liefert den P. T. Herren Rabbinern u. Cantoren nach Ueber. einkommen zu ermässigten Preisen und guten Conditionen. Muster und Illustrationen auf Verlangen gratis und franco