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Die Wahrheit · 1901-06-21 · Heft 24 (21.6.1901) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1901
Issue
Heft 24 (21.6.1901)
Date
1901-06-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 24. 1 rauungsfa^en israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— II. „ ....... „ 130.- m. „ ........ „ 80.- IV. „ . „ 40.- Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. coarcrRS. Bei der isr. Cultusgemeinde in Ung.-Brod ist für die hohen und Laubhüttenfeiertage die Stelle eines tüchtigen Vorbeters (Cäntor) zu besetzen, wofür ein Honorar von 300 eventuell 400 Kr. festgesetzt ist. Musikalisch Gebildete werden bevorzugt und kann der Acceptirte bei Convenienz die Obercantorstelle für ganzjährig erlangen. Zum Probe vortrage werden nur Berufene zugelassen dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. U n g. - B r o d, am 18. Juni 1901. Der Cultusvorstand: M. H. ßrammer. CÖNCURS. Bei der isr. Cultusgemeinde in Ung.-Ostra (Mähren) ist die Stelle eines II. Cantors, Kore, Schochet und Lehrers für den hebräischen Unterricht mit einem Jahresgehalte von K 1400.—, Naturalwohnung und den üblichen Emolumenten zu besetzen. Musikalisch gebildete nicht über 30 Jahre alte Bewerber mit guten Stimmmitteln, österreichische Staatsbürger, woJlen ihre Gesuche bis Ende Juni 1901 an den Vorstand der isr. Cultusgemeinde in Ung. Ostra senden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet Ung.-Ostra, 9. Juni 1901. Für die Pinkas-Synagoge in Prag wird für die hohen Feiertage ein stimmbegabter, tüchtiger Center und l(ers aufgenommen. Reflectanfen belieben sich, nur schriftlich, an das gefertigte Vorstandsmitglied bis 25. Juni a. c. zu wenden. Für den Vorstand der Pinkas-Synagoge: 31. Bodenheimer, Altstätter-Ring. Offert. Ein vorzüglicher Cantor und Chasen aus ‘Russland in bedeutender Stellung will wegen moderner Erziehung seiner Rinder in Oesterr.-Ungarn oder Deutschlsnd einen geeigneten Posten annehmen. ‘Referenzen ertheilf die Redacfion dieses Blattes. Zuschriften sind an die Redaction zu richten. Bei einem jüdischen Bürstenbinder auf dem {Lande soll vom israel. Blinden-Institute in Wien gegen eine Remuneration von K. 400.— jährlich aus besondern Rücksichten als Geselle ein absolvirter Zögling, welcher tüchtig in seinem Handwerke ist, untergebracht werden. lferlobungsanzeige. Frl. Irma Fried aus Wien, hat sich mit Herrn Adolf Quittner, Obercantor in Janoshäza verlobt. Josef Spitzer’sche Stiftung. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, das aus den Zinsen der Josef Spitzer’schen Stiftung ein Betrag von K. 240.— an drei oder vier in Wien wohnhafte arme, des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Vertheilung gelangt. Die Bewerber, bezw. Bewerberinen haben ihre mit dem Nachweise darüber, dass der Ernährer, sei es durch Tod oder durch Krankheit oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armuthszeugnisse versehenen Gesuche bis 30. Juni 1901 im Eiareichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtstunden von 9 —12 Uhr zu überreichen. Gesuchsblankette sind im Einreichungs-Protocolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-Trauungs- und Todtenmatriken der israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. * Wien, 1. Juni 1901. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Rosalia Pollak’sche Blinden-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kentnis, dass die Zinsen der von Herrn Moriz Ritter von Borkenau begründeten Rosalia Pollak’schen Blindenstiftung im {Betrage von K. 84.— an eine erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frau oder Mädchen, israel. Confession, für das laufende Jahr zu verleihen sind. Die Bewerberinen haben ihre Gesuche um die gennanten Stiftungszinsen mit einem Armutsscheine und einem Zeugnisse des Verwalters des hiesigen israel. Spitales über ihre Erwerbsunfähigkeit zu versehen und bis längstens 30. Juni 1901 im Einreichungs-Protokolle der israel. Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstejtengasse 4, I. Stock) während den Amtstunden von 9—12 Uhr vorm, zu überreichen, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, am 1. Juni 1901. Der Vorstand der israel. ßnltusgemeinde Wien. ÜTerlobungs ^jinzeige. p jferr Carl Fischer in Wien (Hyifra), ver- S? $ lobte; sich dieser Tage mit Fräulein josefine M Fischerin Budapest. H Tenorist gesucht! In der Synagoge des gefertigten Yereines ist die Stelle eines Tenoristen pro 15. Juli mit1-einem Gehalte von 60 Kr. monatlich nebst Emolumenten zu besetzen. Reflectanten ledigen Standes müssen über kräftige modulätionsfäbige Stimme und musikalisches Wissen verfügen. Competenten wollen sich mit Offert und Zeugnissen an das Secretariat des Synagogen-Yereines Beth-Jsrael. wenden. Wien, II., Leopoldsgasse 29. Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Maas werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidern au« den feinsten In- und Ausländer-Stoffen.

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