Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 15 (19.4.1901)
- Date
- 1901-04-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte 2. Die IVahrhett. Nr. 15. Trauungstaxen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— n. , . i3o.— m. » . so.— IV. „ - - -. „ 40.— Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Bernh. Steinhardt Schneidermeister Wien, I., Tuchlauben 10. Erstes Wiener Specialgesohäft fur Synagogen-Ornate Adjustirungen liefert den P. T. Herren Rabbinern u. Cantoren nach Ueber. einkommen zu ermässigten Preisen und guten (Konditionen. Muster und Illustrationen auf Verlangen gratis und franco 'n no Schire Bett Adonai Jempelgesänge für den (lottesdienst der Israeliten. Von H. Weintraub, ■weil. Cantor der Synagogengemeinde zu Königsberg i. Pr. 3 Theile in einem Band. — Preis Mk. 40.—. Soweit die Förderung wahrhaft jüdischen Geistes beim Gottesdienst in Frage kommt, dürfte seit Jahrzehnten keinem Verleger eine angenehmere Aufgabe zugefallen sein, als dem Unterzeichneten Der „alte 'Weintraub“, der von allen Zeitgenossen bewunderte Chasan Ton Königsberg, dessen Domicil der Wallfahrtsort der bedeutendsten Ohaeanim des Inlandes und Auslandes gewesen ist, hat vor vier Jahrzehnten sein epochemachendes Werk des „echten unverfälschten Dbasanus“ der Oeffentliehkeit übergeben, das trotz starker Auflage schon nach wenigen Jahren vergriffen war. — Wenn nicht eher an eine neue Auflage gedacht worden ist, so lag dies einzig und allein darin, dass eine Ueberfüllung des Marktes mit anderen Synagogen- Musikwerken zu verzeichnen war. Doch so viel Gutes auch erschien, so sehr jene Werke namentlich durch manche ihrer Chorpartien den Zuhörer erbaut haben, so waren sie doch nicht darnach angethan, den jungen aus ihnen heraus sich bildenden „Canto “ zum „Chasan“ zu machen. Ich glaube deshalb den berufenen Kreisen durch die neue Auflage keinen geringen Dienst zu erweisen und dem jüdischen Gottesdienst wiederum ein jüdisches Gepräge zu verleihen. Leipzig. M. W. Kaufmann, Verlag. „Israelitische Allianz zu 'Wien.“ Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens drei dulden ö. W. wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von hundert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter der Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien** I., Weihburggasse 10, I. Stock. Ignatz and Eleonore Fiuss’scbes Techniker-Stipendiam. Aus dem Zinsenerträgnisse der vorgenannten Widmung ist bei dem Vorstande der israelitischem Cultusgemeinde Wien ein Stipendium per. K 80.— pro anno an einen mittellosen, israel. doppeltverwaisten Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien für die Dauer des gesetzmässigen Studienzeit zu verleihen. Die Bewerber, unter welchen in Galizien Heimatsberechtigte den Vorzug erhalten, haben ihre mit 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Heimatsscheine, 3. den Todtenscheinen der Eltern, 4. dem Mittellosigkeitszeugnisse und 5. den Studienzeugnissen belegten Gesuche bis 30. April d. J. im Einreichungs-Protocolle des Israel. Cultusgemeinda Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich erhältlich sind, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. April 1901. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Isak Knffler’sche Mädchenstiftun^. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass die Zinsen der obengenannten Stiftung zur Ausheiratung eines armen würdigen Mädchens in Wien, israel. Confession, im Betrage von K. 430 zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie der Israel. Confession angehören, streng sittlich und arm sind, sich im Brautstande befinden. Verwandte des sei. Stifters unter diesen aber insbesondere die Kinder seiner Richte Regine Wichs, verehelichte Dr. Kohn, erhalten den Vorzug und muss der diesfällige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30. April 1901 im Einreichungsprotocolle der Israel. Cultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, einzureichen und werden dortselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. April 1901. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeiadt Wien. Soeben erschienen: Sechs Compositionen Musaf Ke duschah Soli für Cantor mit Orgelbegleitung von Alfred Szegfi, Chordirigent der Pester isr. Religionsgemeinde. Preis K. 4.—. Zu beziehen durch den Verfasser: Budapest, VI., Eötyösgasse 33. Soeben erschien in meinem Verlage in 2. Auflage: KARL PRISNER behördlich concess. Installateur für Gas- und Wasserleitung Wien, II., Praterstrasse 11. Specialist für Badeeinrichtungen und englische Closeta sowie Luster. TELEPHON S91S_ MfllÜti CM- und Uniform - Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr, 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet.] Nouveautös in Herrenkleidern \ aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. MD