Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 14 (12.4.1901)
- Date
- 1901-04-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3062972-3063062-3063076--01286-3067863- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- hazzan 2× ep/1004827
OCR text
Seite 2. Die IDcchrbeit. Nr. 14. Traum^staxen israel. Bcthaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe ... ... Kr. 200.— U- » * 130.— m. m . v 80.— IV. « * 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Coneurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Linz ist die Stelle eines Cantors der zugleich Kore ist und die Befähigung hat, den Religions-Unterricht in den Volksschul- Ulassen zu ertheilen, mit dem Jahresgehalt von 2500 K und den üblichen Emolumenten, zu besetzen. — Bewerber um diesen Posten, welche des 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte (unter Beischluss ihrer Photograpie) mit Nachweis •des Alters, des Familienstandes, der österreichischen Staatsangehörigkeit, sowie ihrer bisherigen Thätigkeit überhaupt, ferner Zeugnisse über ihre musikalische Bildung, ihre Fähigkeit, einen Chor mit Orgel auszubilden und zu leiten, und über die Eignung, den Schochet für den Fall von dessen Verhinderung zu substituiren, bis zum 20. April •d. J. an den gefertigten Vorstand ein bringen. Reisespesen für die zur Probe Berufenen werden blos dem Acceptirten vergütet. Linz, im März 1901. Der Cultusgemeinde- Vorsteher: Ignaz Hahn. CONCURS. Bei der israel. Cultusgemeinde Altstadt bei Heuhaus (Böhmen) ist die Stelle eines Cantors, der -zugleich Religionslehrer und Schochet sein muss, zu besetzen. Gehalt 700 Kronen und freie Wohnung. Alleinstehende Bewerber wollen ihre Zeugnissabschriften eineenden. Für die Altstädter israel. Cultusgemeinde: e Adolf Stukhart. Soeben erschien in meinem Verlage in 2. Auflage: “i n'an»e Schire Beth Adonai Jempelgesänge für den Gottesdienst der Israeliten. Von H« Weintraub, weil. Cantor der Synagogengemeinde zu Königsberg i. Pr. 3 Theile in einem Band. — Preis Mk. 40.—. Soweit die Förderung wahrhaft jüdischen Geistes beim Gottesdienst in Frage kommt, dürfte seit Jahrzehnten keinem Verleger eine angenehmere Aufgabe zugefallen sein, als dem Unterzeichneten. Der „alte Weintraub“, der von allen Zeitgenossen bewunderte Chasan von Königsberg, dessen Domicil der Wallfahrtsort der bedeutendsten Chasanim des Inlandes und Auslandes gewesen ist, hat vor vier Jahrzehnten sein epochemachendes Werk des „echten unverfälschten Chasanus“ der Oeffentlichkeit übergeben, das trotz starker Auflage schon nach wenigen Jahren vergriffen war. — Wenn nicht eher an eine neue Auflage gedacht worden ist, so lag dies einzig und allein darin, dass eine Ueberfüllung des Marktes mit anderen Synagogen- Musikwerken zu verzeichnen war. Doch so viel Gutes auch erschien, so sehr jene Werke namentlich durch manche ihrer Chbrpartien den Zuhörer erbaut haben, so waren sie doch nicht darnach angethan, den jungen aus ihnen heraus sich bildenden „Canto “ zum „Chasan“ zu machen. Ich glaube deshalb den berufenen Kreisen durch die neue Auflage keinen geringen Dienst zu erweisen und dem jüdischen Gottesdienst wiederum ein jüdisches Gepräge zu verleihen. Leipzig. M W. Kaufmann, Verlag. GM- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveaütös in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. Rechnungs-Ausweis des Oesterr.-ungar. Cantoren-Vereines pro 1900. Einnahmen Kronen Heller Ausgaben Kronen Heller Casia-Saldo vom 31. December 1899 . 97 74 Witwenbeiträge (Kornitzer, Herz). 500 Mitgliederbeiträge.. Pflichtbeiträge. 393 76 Unterstützungen.. Kanzleiregie, Verwaltungsspesen incl. Steuer. 50 97 89 Zinsen.. 700 — Seeretär und Vereinsdiener. 360 — Mckgezahltes Darlehen. 40 — Caritoren-Zeitung. 100 _ Spende der Gemeinde Tobitschau. 10 — Cassa-Saldo am 31. December 1900 . 208 85 Summe. 1316 74 Summe. 1316 74 Vrrmögenrstand am 31. Derrmber 1900. Nominale Baarwerth Kronen 4*2pereentige einheitliche Notenrente. 12200*— 12413* — 4 „ Ungarische Theiß-Lose S. 0131 Nr. 38, S. 0699 Nr. 75, S. 4255 Nr. 16 . 600*— 844*50 5 . */5 1860er Los S. 17776 Nr. 13 .. 200 — 331 — 4 „ Ungar. Hhpotheken-Bank-Lose S. 1028 Nr. 65, S. 1802 Nr. 31, S. 1014 Nr. 65, S. 1522 Nr. 55 . 800*— 988* — Gewinnpschein vom Ung. Hypotheken-Bank-Los S. 1790 Nr. 27. 23*— 23 — 4pereentige Oefterr. Kronen-Rente 5 Stück ä 200 K.. l Stück ä 100 K. . .. 1100*— 1121.46 4 „ Wi ner Verkehrs-Anlehen 2800 Kronen . .... 2800*— 2723. Getvinnstschein vom Oesterr. Bodencredit-Los I. Emission S. 2530 Nr. 98 .. 27*50 27.50 Baare Lassa ... 208.85 208*85 Summe ..... 18680.31 Die Baarwerthe sind nach dem Curse vom 31. December 1900 berechnet. Wien, am 31. December 1900. Adolf Kotier, Moritz Schlesinger, Moritz Akatt, Controlor. Controlor. Caffier.