Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 12 (22.3.1901)
- Date
- 1901-03-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 12. Trauungstaxen israel. Bcthaus-Yerein „Brigittenau“. I. Classe.Kr. 200.— II. , , 130.- HL „ » 80.— IV. „ „ 40.- Axuneldungen bei dem Vereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. CONCURS. Yom 1. Mai 1. J. oder auch sogleich ist in der israel. Cultusgemeinde Riesling (Mähren) die Stelle eines C A N T O R S, der zugleich Kore, Schochet und Religionslehrer sein muss, mit dem Jahresgehalte 1200 Kronen, inclusive Schechitah, freie Wohnung und sonstigen Emolumenten, au besetzen. — Bewerber haben Gesuche sammt Befähi» gungszeugnissen und solche über ihre bisherige Thätigkeit, sowie den Nachweis streng religiöser Lebensführung bis längstens 8. April a. c. an den löbl. Vorstand einzubringen. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet.- Riesling, am 18. März 1901. Sigmund Salzer, Cultusvorsteher. CONCURS. ~~ Bei der israel. Cultusgemeinde Altstadt bei Neuhaus (Böhmen) ist die Stelle eines Cantors, der zugleich Religionslehrer und Schochet sein muss, zu besetzen. Gehalt 700 Kronen und freie Wohnung. Alleinstehende Bewerber wollen ihre Zeugnissabschriften einsenden. Pur die Altstädter israel. Cultusgemeinde: Adolf Stukhart. Restaurateur M. Guth Prachtvolle geräumige Säle für Diners, Hochzeiten und festliche Veranstaltungen. Sehr elegante Speise-Localitäten im Parterre und im I. Stock. Bestrenommirte Küche und vorzügliche Getränke. Beservirte Locale für Vereine und geschlossene Gesellschaften.' HTTrotz höchster Elegance decente Preise. Wien, II., Stefaniestrasse 6 und 8. Tk 1 1 P ffM 11 , GM- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft fiir Ornate und Talare. Bestellungen nach Maas werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautto in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. Clara Kahane-Stiftung zur Jdeiratsausstattung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass am 14. Thamus, das ist am 1. Juli 1901 die Zinsen der obengenannten Stiftung zur Heiratsausstattung zweier mittelloser, anständiger Waisenmädchen israel. Cohfession im Betrage von je Kronen 420'— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben die mit dem Geburtsscheine, Sittenzeugnisse, Armuts-, Verwaisungs- und Brautstandsnachweise versehenen Gesuche bis 31. März 1901 im Einreichungsprotocolle der israel. Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4,1. Stock, einzureichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gcsuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, am 1. März 1901. Der Vorstand der israel. CuUnsgemeinde Wien. Offo Cohn’sche Stiftung für mittellose jüdische 'Realschüler. Die Zinsen obiger Stiftung im Betrage von K 420'— gelangen zu gleichen Theilen am 30. Mai d. J. an drei würdige, fleissige, jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben die mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise ihrer Mittellosigkeit, dem letzten Studienzeugnisse und mit der Angabe, ob dieselben in dem Genüsse eines Stipendiums stehen, eventuell in welchem Betrage, versehenen Gesuche bis längstens 31. März d. J. im Einreichungsprotocolle der israel. Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, einzubringen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind. Wien, 1. März 1901. Der Vorstand der israel. ßnltasgemeinde Wien. Soeben erschien in meinem Verlage in 2. Auflage: "i ivs vw Schire Beth Adonai Jempelgesänge für den Gottesdienst der Israeliten. Von H. Weintraub, weil. Cantor der Synagogengemeinde zu Königsberg i. Pr. 3 Theile in einem Band. — Preis Mk. 40.—. Soweit die Förderung wahrhaft jüdischen Geistes beim Gottesdienst io. Frage kommt, dürfte seit Jahrzehnten keinem Verleger eine angenehmere Aufgabe zugefallen sein, als dem Unterzeichneten. Der „alte Weintraub“, der von allen Zeitgenossen bewunderte Cliasan von Königsberg, dessen Domicil der Wallfahrtsort der bedeutendsten Chasanim des Inlandes und Auslandes gewesen ist, hat vor vier Jahrzehnten sein epochemachendes Werk des „echten unverfälschten Chasanus“ der OÖffentlichkeit übergeben, das trotz starker Auflage schon nach wenigen Jahren vergriffen war. — Wenn nicht eher an eine neue Auflage gedacht worden ist, so lag dies einzig und allein darin, dass eine Ueberfüllung des Marktes mit anderen Synagogen- Musikwerken zu «verzeichnen war. Doch so viel Gutes auch erschien, so sehr jene Werke namentlich durch manche ihrer Chorpartien den Zuhörer erbaut haben, so waren sie doch nicht darnach angethan, den jungen aus ihnen heraus sich bildenden „Canto “ zum „Cliasan“ zu machen. Ich glaube deshalb den berufenen Kreisen durch die neue Auflage keinen geringen Dienst zu erweisen und dem jüdischen Gottesdienst wiederum ein jüdisches Gepräge zu verleihen. Leipzig. M. W. Kaufmann, V7erlag. Morgen Ziehung! Invalidendank-Lose ä I Krone Haupttreffer bO»000 fronen empf. Paal Bjohavy, Wechselstube, IX., Alserstrasse 22. Robert Reiüer, Wechselstube IV., Wiedener Hauptstrasse 20. Zur Beachtung. Hauslehrer (Korrepetitoren, Jnstructoren), Hofmeister (Erzieher), Borleser, Schreiber (Stenographen), Zeichner, Musiker, durchwegs l israelitische Studirende an Wiener Hochschulen, empfiehlt bereitwillig und unentgeltlich auf schriftliche Änsrage» hin Dr. Friedrich S. Krauss, Wien, I., Weihburggas se 10, I. Stock. ^6343^91