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Die Wahrheit · 1901-03-15 · Heft 11 (15.3.1901) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1901
Issue
Heft 11 (15.3.1901)
Date
1901-03-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
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€ eite 2. Die Wahrheit. Nr. 11. EraurmZstsxeQ israel VetkLns-Vereiii „Brigittenau“. I. Classe ... ... Kr. 200.— II. , . , 130.— HL „ . „ 80.— IV. , . „ 40.- Anmeldimgen bei dem Tereins-Obmanne, Herrn Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12. Concurs. Bei der Temesvarer israel. Religionsgemeinde (innere Stadt) sind zu besetzen: 1. Die Stellen zweier musikalisch gebildeter Untercantoren, die zugleich Schochet *ibodek und Koreh sein müssen und deren einer Tenorist und der andere Bassist sein soll; mit 1. Juli 1. J. Beide Stellen sind mit je 1000 Kronen Jahresgehalt, Natural- ~wohnung, halbe Scheehita (gegenwärtig ca. 60 Kronen ■monatlich für Jeden) und den üblichen Stolagebühren <lotirt. 2. Die Stelle eines der ungarischen Sprache vollkommen mächtigen Religionslehrers (diplomirten Tolksschullelirers) welche mit Anfang des nächsten Schuljahres — 1. September 1901 — zu besetzen ist und mit 1000 Kronen Jahresgehalt und einer fünfmaligen Quin- •quennalzulage von je 200 Kronen dotirt ist. Sowohl die Untercantorenstellen als auch die Religionslehrerstelle werden vorläufig auf ein Probejahr besetzt. Die mit Befähigungsnachweisen (bei den Cantoren I Kabolos) und sonstigen Zeugnissen gehörig instruirten Offerte, in welchen Alter, Familienstand und, bisherige! "Verwendung der Bewerber ersichtlich gemacht zu werden j haben, sind bis 15 April 1. J. an das gefertigte Präsidium zu richten. Zu Probevorträgen werden nur die hiezu Berufenen rzugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet.; Temesvar, den 22. Februar 1901. Das Präsidium der Temesvarer israel. Religionsgemeinde: £ Kütmnellieim Armin; Sternthal Sälamon; Seeretar. Präses. C09TC1ZRS. Bei der israel. Cultusgemeinde in/JSmichov gelangt <lie Stelle eines II. Cantor und Regenschori, der gleichzeitig die Secretariatsgeschäfte zu versehen haben wird und beider Landessprachen in Wort und Schrift mächtig sein muss, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1600 verbunden. Geeignete Bewerber wollen ihre diesbezüglichen Gesuche, versehen mit Alters- und Familiennachweis und unter Beischluss vcn Verwendungszeugnissen bis zum 15. März 1901 an den Cultusvorstand einsenden. ' Der Cultusvorstand. Restaurateur M. Guth Prachtvolle geräumige Säle ftirOiners, Hochzeiten und festliche Veranstaltungen. Sehr elegante Speise-Localitäten im Parterre und im I. Stock. Bestrenommirte Küche und vorzügliche Getränke. Beserrirte Locale für Vereine und geschlossene Gesellschaften. £9" Trotz höchster Elegance decente Preise. Wien, II., Stefaniestrasse 6 und 8. Soeben erschien in meinem Verlage in 2. Auflage: Schire Beth Adonai Tempelgesänge für den Gottesdienst der Israeliten. Von Hs Weintraub* weil. Cantor der Synagogengemeinde zu Königsberg i. Pr. 3 Theile in einem Band. — Preis Mk. 40.—. Soweit die Förderung wahrhaft jüdischen Geistes beim Gottesdienst in Frage kommt, dürfte seit Jahrzehnten keinem Verleger eine angenehmere Aufgabe zugefallen sein, als dem Unterzeichneten. Der „alte Weintraub“, der von allen Zeitgenossen bewunderte Chasan von Königsberg, dessen Domicil der "Wallfahrtsort der bedeutendsten Chasanim des Inlandes und Auslandes gewesen ist, hat vor vier Jahrzehnten sein epochemachendes Werk des „echten unverfälschten Chasanus“ der Oeffentlichkeit übergeben, das trotz starker Auflage schon nach wenigen Jahreil vergriffen war. — Wenn nicht eher an eine neue Auflage gedacht worden ist, so lag dies einzig und allein darin, dass eine Ueberfüllung des Marktes mit anderen Synagogen- Musikwerken zu verzeichnen war. Doch so viel Gutes auch erschien, so sehr jene Werke namentlich durch manche ihrer Chorpartien den Zuhörer erbaut haben, so waren sie doch nicht darnach angethan,' den jungen aus ihnen heraus sich bildenden „Canto “ zum „Chasan“ zu machen. Ich glaube deshalb den berufenen Kreisen durch die neue Auflage keinen geringen Dienst zu erweisen und dem jüdischen Gottesdienst wiederum ein jüdisches Gepräge zu verleihen. Leipzig. M W. Kaufmann, Verlag. Letzte Woche! Invalidendank-Lose a I Krone Haupttreffer b 0 , Q Kronen empf. Paal Bjohavy, Wechselstube, IX., Älserstrasse 22. Robert Reitler, Wechselstube IV., Wiedener Hauptstrasse UNION- BANK. Die XXXI. ordentliche Generalversammlung der Actiouäre der Unionbank findet Samstag, den 30. März 1901, um 11 Uhr vormittags, in den Banklokalitäten, I., Renngasse 1, statt. Tagesordnung: 1 Bericht des Verwaltungsrathes und Vorlage des Bilanzabschlusses pro 1900. '' 2 Bericht des Revisions-Ausschusses und Beschlussfassung hierüber. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Re:ngewinnes. 4. Wahlen in den Verwaltungsrath. 5. Wahl des Re visions-Ausschusses für das Jahr 1901. Die stimmberechtigten Herren Actiouäre, welche an der Generalversammlung theilzunehmen wünschen, wollen ihre Actien in Gemässheit des § 27 der Statuten spätestens am 22. März 1. J. deponiren, und zwar: in Wien: bei der Liquidatur der Union-Bank; in Triest: bei dar Filiale der Union-Bank; in Berlin: hei der Berliner Handels-Gesellschaft; in Frankfurt a. UI.: bei der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank. Die Actien sind unter Anschluss von Consignationen, zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, lind für die anderen Erlagsstellen in drei Exemplaren auszufertigen sind. Ein Exemplar der Consignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück, nach abgehaltener Generalversammlung werden uie Actien gegen Rück teiiung, dioser Ccnsignation ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vem Actionär oder von dessen gesetzlichen Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Actionärs ausgeüht werden (§ 28 der Statuten). . . ■ Wien, am 12-März 1901. U H.1011d&UK.

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