Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 7 (15.2.1901)
- Date
- 1901-02-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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I Sette 2. ’ Die Wahrheit. ' ’ n, v;,"'y Nr. 7. Trauungstaxen israel. Beth aus-Verein „Brigittenau“. I. Classe . . . ... Kr.. 200 H. 7) .... .... , 130 in. 7) .... - - - - « 80 IV. 7) .... ..... 40 Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann Elt bogen, H, Rafaelgasse 12. Ooncrurs. In der Pressburger orthod. Israel. Cultusgemeinde ist die Stelle des o berean tors ehestens zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt (incl. Wohuzinsbeitrag) von 3200 Kronen verbunden und für das Chorpersonal der Betrag von 2000 Kronen festgesetzt. Bewerber, welche über eine ausreichende, angenehme und klangvolle Stimme verfügen, musikalische Kenntnisse und die Fähigkeit zur Abrichtung und Leitung eines ordentlichen Chores besitzen, wollen ihre Gesuche, belegt mit Zeugnis-Abschriften über ihre musikalischen Kenntnisse, ihr bisheriges Wirken und ihren religiösen und moralischen Lebenswandel unter Nachweis ihres Alters and Angabe ihres Familienstandes bis längstens 10. März d. J. portofrei an den gefertigten Vorstand einsenden. Es wird ausdrücklich betont, dass nur zum Probevortrage Berufene zur Abhaltung eines solchen zugelassen and Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet werden. Pressburg, 1. Februar 1901. Der Vorstand der orthod. Israel. Cultusgemeinde. j CONCURS. | Bei der aut. orthod. isräel. Cultusgemeinde in Misi kolcz gelangt die mit einem Jahresgehalte von 2400 K | und vom Präsidium zu bestimmenden Nebenemolumenten •dotirte Stelle eines Gantors zur Besetzung. Musikalisch gebildete Bewerber, nicht über 35 Jahre mit, mit angenehmen Stimmmitteln und der Fähigkeit dem ^Gottesdienst sowohl nach altjüdischer Weise als auch Leitgemäss vorzutragen, den Synagogenchor zu organiniran, zu unterrichten und zu leiten, wollen ihre Gesuche mit Belege über Fähigkeit, Alter, Familienverhältnisse, bisheriges Wirken und religiös-sittlichem Vorleben bis 15. März 1. J. an die Israel. Cultusgemeinde in Miskolcz •einsenden. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen, die anlässlich des Probevortrages verausgabten Reiseauslagen werden nur dem Acceptirien vergütet. Als Uebersiedlungsspesen können 100 Kronen beansprucht werden. Die Stelle ist in der vom Gemeindevorstand zu bestimmenden Zeit zu besetzen. Miskolcz, am 3. Februar 1901. Braver, Dr. Gencsi, Gemeinde-Notar. Gemeinde-Präses. Club-Local verschiedener jiid. Vereine. Special-Ausschank von Münchner Spaten-Bräu und Pilsner-Bier v o m F a s s IResta.TJLra.tion! *12^3 LEOPOLD BERGER M>, IL, Lilienbraniiguse 8, (Eckt HimmerpargtaUguu) (Rituell verlässlich). Concurs. Bei der isr. Cultusgemeinde in Bisenz ist die Stelle eines Cantors, Kore und Schocket, mit einem Jahresgehalte von 1200 Kronen, Naturalwohnung und den üblichen Emolumenten zu besetzen. Musikalisch gebildete Bewerber, mit’guten und angenehmen Stimmmitteln, nicht über 30 Jahre alt, die österr. Staatsbürger sind, wollen ihre mit den erforderlichen Zeugnissen belegten Gesuche bis 15. März 1901 an den Vorstand der isr. Cultusgemeinde in Bisenz senden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zu gelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Bisenz. am 6. Feber 1901. - Clara Krasnopolski’sche Gebet- und WohUhätigkeits-Stiftang. Am 5. Ijar {2.4. April) d. J. als dem Sterbetage der Frau Clara ‘Krasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K. 110.— unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Yertheflüng. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armutli versehenen Gesuche bis 28. Februar d. J. im Eiureichungs-Protocolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Clara Krasnopolski werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbellagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, den 1. Februar 1901. Der Vorstand der Israel. Gnltnsgemende Wien. £lifc <&♦ &♦ $er(on1cbe -ftciratsausKattungssWidmung* Aus den Ertragnissen der obgenannten Widmung gelangt in der Zeit zwischen dem 1. bis. 14. Siwan (19. Mai bis 1. Juni 1901) ein Platz im Betrage von K 800.— an ein deutsch-(asehkenasiscjx)- israelitisches Brautpaar zur Vertheilung. Laut den Bestimmungen der Widmung soll der Bräutigam im Alter von höchstens 30 Jahren stehen und die Braut ungefähr 20 Jahre alt sein. Das einschreitende Brautpaar hat nachstehende Beilagen zu erbringen*. 1. Die Geburtsscheine; L ein Zeugnis über die stattgefundene -V erlobung; 3. den Nachweis über die moralische und religiöse Lebensführung, sowie 4. ein Zeugnis über die Bedürftigkeit , beider '('heile, Die mit den angeführten Beilagen versehenen Gesuche sind bis längstens 28» Fe» bruar 1301 im Einreichungsprotocolie der israelitischen Cultusgemeindo Wien, I., Seitenstettengasse 4. I. 8toc i. zu überreichen. Auf den angegebenen Erfordernissen nicht entsprechende oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesnchsblanquette werden iin Einreichungsprotocolie unentgeltlich ausgefolgt. Auszüge aus den Matriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagon nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, den 1. Februar 1901. __Der Vorstand der israel. Snltnsgemeinde Wien. Restaurateur M. Guth Prachtvolle geräumige Säle für Diners, Hochzeiten und festliche Veranstaltungen. Sehr elegante j Speise-Localitäten im Parterre und im I. Stock. . Bestrenominirte Küche and vorzügliche Getränke. Reservlrte Locale für Verehre und geschlossene Gesellschaften. Trotz höchster Eleganoe decente'Preise. Wien, II., Stefaniestrasse 6 und 8. „Israelitische jKIIianz zu ‘Wien.“ Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres- Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens drei Gulden ö. W. wird man ordentliches, durch einmalige Zählung von hundert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines.; Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter der Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien“ I., Weihburggasse 10, I. Stock.