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Die Wahrheit · 1900-11-16 · Heft 42 (16.11.1900) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1900
Issue
Heft 42 (16.11.1900)
Date
1900-11-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 42. Trauungstaxen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe.Lr. 200.— II- , . 130.- III- , „ 80.- IV. „ . 40.- Anmeldungen bei dem Yereins-Obmanne, Herrn Hermann E11 b o g e n, XX., Rafaelgasse 12. CONCURS. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Oswiezcim ist der Posten eines Secretärs per sofort zu besetzen. Gehalt 600 Kronen p. a. Geeignete Bewerber, welche der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, •wollen ihre selbstgeschriebenen Offerten an den Vorstand der israel. Cultusgemeinde Oswiezcim einsenden. Bewerber, welche auch der polnischen Sprache mächtig sind, erhalten den Vorzug. Oswiezcim, den 29. October 1900. Der Cultusvorstand, Haberfeld. Concurs. Gesucht wird pr. 1. März 1901 ein musik. gebildeter Vorbeter, Religionslehrer und Schocliet. Jahresgehalt 2000 Francs und Nebeneinkommen. Schriftliche Anmeldungen unter Beifügung von Zeugnissen, Referenzen und Photographie. Zu adressiren an: Isr. Religions-Genossenschaft St, Gallen, Schweiz, Uncb fü CdMmle — ptfb D'iWD ~ zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Enthält sämmtliche Gebete und Regeln für Functionen in- und ausserhalb des Tempels sowie alle in’e Fach schlagenden Vorschriften und ein complettes alphabetisch geordnetes Verzeichnis aller männlichen und weiblichen hebräischen Namen und Mechuties, nebst 2 Liedern mit ungarischem und deutschem Texte, componirt vom Ober-Cantor M. Sonntag aus Temesvär. Zu beziehen beim Verfasser Salonton Münz in Turocz Szt. Marton '(Ungarn). Preist brochirt 60 kr., im Prachtband 90 kr. franco Porto gegen Einsendung des Betrages. flbirrahbinerin Fanny ßüdemann Stiftung 'för Kranke weiblichen Geschlechtes. Der Vorstand der Israelit. Cultusgemeinde in "Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass aus den Zinsen der obigen Stiftung pr. K. 78.— am Sterbetage der sei. Frau Fanny Güdemann, d. i. am 6. Schebat (26. Jänner 1901) eine o.der zwei israel. Kranke weiblichen Geschlechtes betheilt werden. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen, mit einem Armuths- und einem Krankheitszeugnisse belegten Gesuche bis zum 30. November 1900 im Secretariate der Israelit. Cultusgemeinde in Wien (I., Seitenstettengasse 4, IT. Stock), woselbst während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vorm. Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Wien, 1. November 1900. Der Vorstand der israel. Cultusgeminde. Vacanzen-Liste. Inland. Kalladej. Rabbiner, Cantor, Kore und gepr. Lehrer. Derselbe muss der deutschen u. böhtn. Sprache mächtig sein. Gehalt 1200 Kr. und 100 Kr. Stiftungsbeiträge. Hofowitz. Rabbiner, Cantor u. Religionslehrer. Gehalt 1200 Kr. Wohnungsbeitr. 150 Kr. Ertrag der Schechita (falls selbst schlachtet) 250 Kr., für Rel.-Unterricht 220 Kr. Schwarz-Kosteletz. Rabbiner, Cantor, Schocket, Kore u. Lehrer. Gehalt 1400 Kr. Ausland. Gumbinnen Religionslehrer, Vorbeter, Schächter zu besetzen. 1. Jänner oder 1. April. Anfangsgehalt 1500 M. Schildberg (Posen). Cantor und Schocket. Gehalt 1800 Mark. Nebeneink. gegen 1000 M. Pudewitz. Cantor u. Schocket sofort zu besetzen. Gehalt 500 M. u. freie Wohnung. Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4. i/o5 Uhr U SS 00 H. „ Tempelgasse 3 . . . . V,5 „ 8 .. „ „ Türk. Tempel, Cireusg. .. 8 „ „ Tempel, Gr. Schiffgaffe 8 V* 5 „? „ naütfn „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgaffe . . . V2 5 .. d'/4 „ mms> 8V4 „ „ Fugbachgaffe. V* 5 .. 7 nantrn IV. und V. Be;., Margarethen Hauptstraße 73 . . . V25 .. 9 ,i fiDia 8 VI. „ Schmalzhofgaffe 3. . . 5 „ 8 „ IX. „ Müllnergasse. V25 .. 8 „ XV. Bez., Turnergaffe 22 . . V25 „ 8 „ XVI. „ Hubergaffe 8. . . Vz 5 ii 8*/4 ii XVIH. „ Schopenhauerstr. 39 '/- 5 .. 81/4 „ Jugendgottesdienste 111/4 „ Vorm. 2V2 „ Nachm. Kniender. 1900 Nov. pt*rt Wochenabschnitt Haftara Freitag 16 24 w *|Snni Samstag 17 25 N"N2!2 n"itp ,*n Sonntag 18 26 Montag 19 27 Dienstag 20 28 Mittwoch 21 29 Donnerstag 22 30 Hr. Adolf Sacks'sche Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, dass aus den Stiftungserträgnissen der obigen Stiftung per Kr. 8600 als Jahresunterstützungen für das a) Jahr 1901 im Betrage von je Kr. 600 für Herz- und Aorta-Kranke zur Verleihung gelangen und dass b). Der nach a) unvertheilte Rest der Stiftungsmteressen von Fall zu Fall an eben solche Kranke vertheilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aortakrankheiten behaftet sind, an Congestionen gegen den Kopf leiden und im Folge dessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 15. December 1900 im Einreicbungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstetengasse 4, I. Stok, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittag zu überreichen und müssen mit nachstehenden Beilagen versehen sein: 1. einem amtsärtzlichen Zeugnisse über das mit Congestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden Gesuchstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt. 2. einem glaubhaften Nachweise über die Armut des Bewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder, wahrheitsgetreu anzugeben ist; 3. mit Documenten über Geburtsu. Zuständigkeit. Die Unterstützung von K. 600—wird auf das Jahr 1901 verliehen und in vierteljährigen gleichen Decursivraten. von denen die erste am 1. April 1901 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, dass die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlinges fortdauert. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Geburts- Trauungs- und Sterbematriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als .Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffende Daten, Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle während der Amtsstunden unentgeltlich zu beheben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtung. Wien, 15. November 1900. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. ■SBäOHi

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