Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1900
- Issue
- Heft 29 (10.8.1900)
- Date
- 1900-08-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3062972-3063013-3063042--00908-3067453- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Dačice 2× ep/1044393
OCR text
Seite 2. Die Wahrheit Nr. 29. aoiErcrcnRS- Bei der israel. Cultusgemeinde Tulln mit dem Sitze in Klosterneuburg ist die Stelle eines 'Religionslehrers, Schochet, Canfors und Secretärs sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgebalt von 1600 Kr. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Nur österreichische Staatsangehörige wollen ihre mit Abschrift-Zeugnissen über ihre Befähigung und über ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche nebst curriculum vitae an den gefertigten Yorstand einsenden. - Klosterneuburg, 29. Juli 1900. Dominik Weinberger, Cultusvorsteher, Klosterneuburg. CONCURä In der israelitischen Gemeinde Wessely a. M. wird für die hohen Feiertage ein tüchtiger und mit guten Stimmmitteln begabter Mussaph- und Rolnidre-Vorbeter zugleich guter Rore anfgenommen. Anmeldungen an den Bürgermeister Herrn Moriz Ehrenhaft bis 20. August d. J. Geeignet erscheinende Bewerber werden zu einem Probevortrage eingeladen. Honorar nach Uebereinkommen. W esssly a. M., den 5. August 1900. CONCURS. In der Cultusgemeinde S a d a g 6 r a ist für die Synagoge ein Chasen mit dem Jahresgehalte von 500 Kronen anfzunehmen. Bewerber haben ihre Competenzgesuche bis längstens 10. September d. J. beim gefertigten Cultusvorstande einzubringen. Sadagora, 24. Juli 1900. Der Cultusvor stand. CONCURS. In der israel. Cultusgemeinde in Austerlitz in Mähren kommt vom 15. September 1. J. die Stelle eines Cantors, der zugleich pmai Brw »mp sein muss, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K. 1100.— nebst dem Erträgnis der nv'NL', freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Gesuche mit dem Nachweise der österreichischen Staatsbürgerschaft. der musikalischen Bildung und ihrer bisherigen Verwendung, sowie auch der genauen Angabe ihrer Familien Verhältnisse bis zum 31. August 1. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Austerlitz, am 1. August 1900. Der Cultusvorsteher, Josef Strach. GOZsTGTJI^S. In der gefertigten israelitischen Cultusgemeinde gelangt in Folge Berufung die Stelle des Cantors, zugleich Koi*e und geprüften Refigionslehrers mit 15. September 1. J. zur Besetzung. Gehalt 1300 Kronen, freie Wohnung nebst dem Erträgnis des auswärtigen Religionsunterrichtes und den üblichen Emolumenten. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein, dürfen da« 40. Lebensjahr nicht überschritten haben und sollen nothwendigenfalls auch als Schächter fungiren. Mit Zeugnissen und Angabe des Familienstandes belegte Gesuche sind bis IS. Augfu^t <1. «X. an den gefertigten Cultus- ▼orsteher einzusenden. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. T ach au, 30. Juli 1900. Der Cultusvor Steher, Nathan Steiner. Jubel-Hymne componirt von Obercantor Hl. Faust, Beiovar. Für Solo, gemischten Chor und Orgelbegleitung, leicht aufführbar. Text in deutscher, ungarischer und croatischer Sprache. Zu beziehen durch den Componisten gegen Einsendung von 2 Kronen. Kalender. D"in 1900 August 2« Wochenabschnitt Hastara Freitag 10 15 2X2 wy rwon Samstag 11 16 Ions N2V pnri« Ions mro Sonntag 12 17 Montag 13 18 Dienstag 14 19 Mittwoch 15 20 Donnerst ag 16 21 Juir Schule und JFamilie I Buch für unsere Kinder. Biblische u. nachbiblische Geschichten z. Unterr. f. d. israelitische Jugend von S. Müller. Gebunden Mark 1.90, und desselben Verfassers Arberblick über die hihi. u. nachhibl. Geschichte für die Oberstufe. Gebunden Mark 0.75. Vielfach eingeführt und iveit verbreitet! Empfehlungen der namhaftesten Autoritäten. Portofrei zu beziehen. Verlag J. B. METZLER, Stuttgart. Concurs. Bei der israel. Cultusgemeinde in Datschitz (Mähren) ist die Stelle eines J^eligionslehpers welcher zugleich Vorbeter und Schochet ist und Kindern der Volksschule Privatunterricht in der deutschen Sprache ertheilen kann, sofort zu besetzen. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre Offerte und Zeugnisse an Herrn Leopold Pollak in Datschitz richten. Baargehalt pro Jahr 700 Kronen, die Schechita trägt mindestens 300 Kronen, welcher Betrag garantirt wird, vom Landes, fände 60 Kronen und sonstige Emolumente. Junger, lediger Mann wird bevorzugt. Der Vorsteher der israel. Cultusgemeinde Jamnitz, Samuel Kolm. § CM- und Uniform - Schneider |W I E II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgefühvt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. -DH Zfuhelhymne «4^ componirt zum 70. Geburtstage Sr. Majestät für gemischten Chor und Cantorsolo mit Orgelbegleit ung von Josef Heller, Obercantor in Brünn (deutscher Text von Sr. Ehrwürden Landesrabbiner Dr. B. Blaczek ist vom Componisten um den Betrag von 6 Kronen zu beziehen. Adam Herzfeld’sche Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israel. Cultusgemeinde bringt hie« mit zur Kenntnis, dass die Zinsen dev von dem Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungs-Stiftung im Betrage von K. 240.— an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israel. Confession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre, mit einem Armutbs- und Sittenzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und dass sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. 1900 im Einreiehungsprotocolle der hiesigen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorn ittags unentgeltlich zu beheben sind. Wien, am 1. August 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. ^6143^91