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Die Wahrheit · 1900-08-03 · Heft 28 (3.8.1900) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1900
Issue
Heft 28 (3.8.1900)
Date
1900-08-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 28. COHCURS. Die hiesige Israel. Cultusgemeinde benöthigt einen Anshilfseantor für die hohen Feiertage. Geeignete Bewerber, welche musikalisch gebildet und mit guten Stimmmitteln begabt sind, wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse bis 15. August 2900 an den gefertigten Cultiisvorstand wenden und ihre Berufung abwarten. Honorar nach Uebereinkommen. JE8 ist nicht ausgeschlossen, dass dem ^Berufenen, falls er entspricht, die au besetzende Cantorstelle verliehen wird. Trebitsch, den 22. Juli 1900. Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Trebitsch: Adolf Subak, Präses. CONCURS. Die Cultusgemeinde Brihram nimmt einen Cantor i und Kore auf. Gehalt 1600 Kr., 240 Kr. WohnuDgsbeitrag und I übliche Emolumente. Bedingungen: Musikalische Bildung und Kenntnis der böhmischen Sprache. Bevorzugt: Im Religionsunterricht an Volksschulen Befähigte. Eintritt: 1. März 1901. Ein Jahr Provisorium. Gesuche bis Ende August 1900. Für den Vorstand der israelitischen Cultus-Gemeinde in Pribram: Max Kolm, Cultus-Vorsteher. ooisr CTJIFLS. Bei der Israel. Cultusgemeinde T u i 1 n mit dem Sitze in Klosterneuburg ist die Stelle eines l^eligionslehrers, Schochef, Canfors und Secrefärs sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 Kr. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Nur österreichische Staatsangehörige wollen ihre mit Abschrift-Zeugnissen über ihre Befähigung und über ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche nebst curriculum vitae an den gefertigten Vorstand einsenden. Klosterneuburg, 29. Juli 1900. Dominik Weinberger, Cultusvorsteher, Klosterneuburg. CONCURS. In der israelitischen Gemeinde Wessely a. M. wird für die hohen Feiertage ein tüchtiger und mit guten Stimmmitteln begabter Mussaph- und f^olnidre-^orbeter zugleich guter I^ore anfgenommen. Anmeldungen an den Bürgermeister Herrn Moriz Ehrenhaft bis 20. August d. J. Geeignet erscheinende Bewerber werden zu einem Probevortrage eingeladen. Honorar nach Uebereinkommen. Wessely a. M., den 5. August 1900. Kalender. D'm 1900 August 2K Wochenabschnitt Hastara Freitag 3 8 Samstag 4 9 prn na» ipe" pm Sonntag 5 10 nm: 232 njwn Montag 6 11 Dienstag 7 12 Mittwoch 8 13 Donnerstag 9 14 Civilnnd Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Maas werden prompt und billigst ausgefiihrt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautös in Herrenkleidem aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen. Kundmachung betreffend die Theobald Uffenheimer’sche Gewerbestiftung im Jahre 1900. Am 28. November 1900 gelangen aus dieser Stiftung für ver armte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute israelitischer Confession 2 Stiftplätze mit dem Bezüge von je 197 Kr. 50 h. zur Verleihung. Bei der Verleihung dieser Stiftplätze gemessen ein Vorrecht : 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke. Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Die diesfälligen Gesuche sind längstens bis 35. September 1900 im Einveiclmngspvotocolle des Armen-Stiftungs- Departements des Wiener Magistrates oder bei den Bezirks-Vorstehern des II. und XX. Wiener Gemeinde-Bezirkes oder bei der Vorstehung der israelitischen Cultusgemeinde Wien zu überreichen und denselben die Geburtsscheine, der Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armntbs- oder Mittellosigkeitszeugnis, ferner der Ausweis über die Mitgliedschaft einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung der Genossenschaft, dass Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen musste, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Wien, am 6. Juli 1900. Vom Magistrat der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. -MH Sfubelhymne componirt zum 70. Geburtstage Sr. Majestät für gemischten Chor und Cantorsolo mit Orgelbegleitung Heinrich 8. ßeitlinger’sche Wohlthätigkeits-Stiftnng. Am 19. October d. J., als am Sterbetage des sei. Herrn Heinrich S Reitünger gelangen die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von K. 200. — an eine verarmte, würdige Israel. Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für dio Religion herrscht, zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 81. August 1900im Einreichungsprotocolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4. I. Stock) zu überreichen, woselbst auch Gesucbsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus der Geburts-, Trauungs- und Todten-Matrik der Wiener Israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. August 1900. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Wien. von Josef Heller, Obercantor in Brünn {deutscher Text von Sr. Ehrwürden Landesrabbiner Dr. 25. Plaözek) ist vom Componisten um den Betrag von 6 Kronen zu beziehen. Vom Gefertigten ist zu beziehen: „Die Schmach des Jahrhunderts.“ Nebst der Denkschrift, welche der Vorstand der Wiener Cultusgemeinde d em gewesenen Ministerpräsidenten GrafenTaaffe überreichte. Preis mit Postversendung 40 kr. Diese Broschüre wurde von der jüdischen Presse als zeitgetnäss, interessant und lesenswerth bezeichnet. Lehrern, ßantoren nnd anderen Gnltnsbeamten, welche sich mit dem Absätze dieser Broschüre in ihren Gemeinden befassen wollen, gewahre ich eine hohe i Provision. J. Willheinier, Wien, XVII., Gschwandnergasse 13.

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