Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1900
- Issue
- Heft 26 (20.7.1900)
- Date
- 1900-07-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3062972-3063013-3063039--00879-3067421- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Mohel 2× ep/1006163
OCR text
Seite 2. Die Wahrheit. 'ölv. 26. CONCURS Beginn des Gottesdienstes. An dem mit dem Oeffentlichkeitsrechte versehenen israelitischen Blinden-Institute Hohe Warte in Wien, ist die Stelle eines ordentlichen Lehrers und eines Supplenten mit dem Beginne des Schuljahres 1900/i zu besetzen. Offerte bis 15. August d. J. zu richten an die Direction der Anstalt, welche die näheren Bedingungen mittheilt. OOZLsT OTJIFtS- Bei der gefertigten Cultusgemeinde ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, der auch die Fähigkeiten hat, einen Chor mit Orgelbegleitunjr zu unterrichten und gleichzeitig die Eigenschaften besitzt, Schochet Ubodek, Koreh und Mohel su sein, mit einem Jahresgehalt Ton 1200 Kronen nebst freier "Wohnung und Nebenemolumenten mit 1. September d. J. zu besetzen. Reflectanten wollen ihre diesbezüglichen Gesuche nebst Angabe des Alters, Familienstandes und Befahigungszeugnisse bis 5. August d. J. an gefertigten Vorstand einsenden. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Virovitica, 5. Juli 1900. Viroviticer Cultusgemeinde. NCURS. In der Filial-Cultusgemeinde zu Zsombolya (Torontdl), ist die Stelle eines tüchtigen zeitgemässen Vorbeters (mit angenehmem Organ), der auch die Fähigkeit hat, den Schülern Religionsunterricht zu ertheilen und die Eigenschaften besizt, Schochet, Ubodek, Kereh und Mohel zu sein, mit einem Jahresgehalte von 1000 Kronen und 200 Kronen Wohnungspauschale mit 1. September d. J. zu besetzen. Reflectanten wollen ihre diesbezüglichen Gesuche nebst Angabe des Alters, Familienstandes und Befäbigungszeugnisse, sowie auch Berufszeugnisse ihrer bisherigen Thätigkeit bis 10. August d. J. an gefertigten Präses einsenden. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen, - und nur dem Acceptirten werden die Reisespesen nach Uebereinkommen vergütet. Zsombolya, den 6. Juli 1900. David Schlesinger, Präses. CONCURS. " * Bei der serb. esk. Israel. Cultusgemeinde zu Belgrad ist die Stelle eines Cantors mit einem fixen Jahresgehalte von 1500 Frcs. ohne .Quartier nebst üblichen Emolumenten bis l. September 1. J. zu besetzen Bewerber um diese Stelle müssen musikalisch gebildet sein, über eine angenehme Singstimme verfügen, den Religionsunterricht in Volks- und Bürgerschulen ertheilen können, die autorisirte Befähigung als Schochet, Ubodek und zeitgemässer Baikore Nachweisen und nebenbei Alter, Familienstand und bisherige Verwendung angeben Reflectanten, welche der serb. oder kroat. Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, werden bevorzugt und haben ihre diesbezüglichen mit autorisirten Zeugnissen versehenen, eigenhändig geschriebenen Competenzgesuche bis 1. August 1. J. an obbenannten Gemeindevorstand einzusenden. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen. Dem Acceptirten werden die Reisespesen nach Uebei einkommen vergütet. Serbisch-Eskenasisch-Israelitische Cultusgemeinde. Das Curatorium der Freiherrlich von.Rothschild’sclien Künstlerstiftung verlautbart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage per je 800 Kronen für das Jahr 1900 zur Verleihung gelangen. Competenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architectur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Composition selbstständig auszuüben befähigt sind. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Competenten gemessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als dem angeführten bethätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungs-Curatorium gerichteten mit Fachzeugnissen oder Kunstproben, sowie mit dem Geburts- und Heimatschein versehenen Gesuche sind bis längstens 31- August 1900 in versiegeltem j componirt zum 70. Geburtstage Se. Majestät für gemischten Chor Umschläge im Einreichungsprotocolle der Israel. Cultusgemeinde j und Cantorsolo mit und ohne Orgelbegleitung von Max Goldstein, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen. Nähere Obercantor in Steinamanger. Gegen vorherige Einsendung des Auskünfte werden im Secretariate der Israel. Cultusgemeinde ertheilt. Betrages von 3 Kronen ist diese Piece vom Componisten portofrei Wien, am 20. Juli 1900. 'Das Curatorium. l zu beziehen. KUNDMACHUNG Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4. 7-/2 Uhr 8 Uhr U. „ Tempel gaffe 3 . . . . 7l/z „ 8 „ „ „ Türk. Tempel, Cireusg. . 772 8 „ ,. „ Tempel, Gr. Schiffgaffe 8 7j/2 .. 7 „ naotrn 9-/4 « D'NNV „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgaffe . . . 7 V* „ 00 „ „ Fllgbachgaffe. 7-/2 7 ,, nastp'n 9 „ IHDID IV. und V. Be;., Margarethen Hauptstraße 73 . . . 7 V2 „ 8 „ 1VI. „ Schmalzhofgaffe 3. . . 772 .. 8 ,, | IX. „ Müllnergaffe. 7-/2 8 „ XV. Bez., Turnergaffe 22 . . 7-/2 „ 8 „ XVI. „ Hubergaffe 8. . . 77-2 « 874 n XVIII. „ Schopenhauerstr.39 7-/2 „ 8-/4 „ Jugendgottesdienste 11-/4 „ Vorm. 2-/2 „ Nachm. Kniender. v'1/l 1800 Juli nan Wochenabschnitt Haftara Freitag 20 23 Samstag 21 24 DnjS ’irpaf i-di Sonntag 22 25 Montag 23 26 Dienstag 24 27 Mittwoch 25 28 Donnerstag 26 29 separate Zimmer und Betten, elegant eingerichtet, orthodoxe IK/iiclie Wien, II., Taborstrasse 26, im Bärenhause Eingang Glockengasse I. Itlstei Cml- und Uniform - Schneider WIEN II., Tabovstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautäs in Herrenkleidern aus (len feinsten In- und Ausländer-Stoffen. " F reudenfesthymne (JPsaim. öl)