Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1900
- Issue
- Heft 25 (13.7.1900)
- Date
- 1900-07-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3062972-3063013-3063038--00870-3067411- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seile 2. Die Wahrheit. Nr. 25. eoNetms. Bei der israel. Cultusgemeinde zu Boskowitz in Mähren ist die Stelle eines CJ-A-ISTTCDIRS^ (Yorbeters) mit musikalischer Bildung und Befähigung zur Heranbildung und Leitung eines Chores, der auch als Koreh und Schochet zu fungiren hat, mit einem garantirten Einkommen von 1800 Kronen zu besetzen. Theologisch Gebildete können auf ein bedeutendes Hebeneinkommen rechnen und ist eine Gehaltserhöhung für die Zukunft bei Convenienz nicht ausgeschlossen. Bewerber haben ihr gehörig documentirten Gesuche mit dem Nachweise ihrer Befähigung und des österreichischen Staatsbürgerrechtes, sowie eines kurzgefassten eurriculum vitae bis längstens IS. Juli 1000 bei dem gefertigten Yerstände einzubringen. Reisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Boskowitz, 2. Juli 1900. Der Cultusvorstand. CONCURS. Bei der israel. Cultusgemeinde Mähr.-Aussee ist vom 1. Septeifiber l. J. die Stelle eines fReligionslebrers und Cantors mit dem Sitze in 3£ähr.-Schöiiberg zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von 1500 Kronen nebst üblichen Emolumenten verbunden und erhöht sich derselbe bei Besorgung der Geschäfte des Secretariates um weitere 120 Kronen. Bewerber, welche nicht über 40 Jalvre alt sein sollen, wollen ihre mit dem eurriculum vitae und den abschriftlichen Zeugnissen über ihre Befähigung und ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche bis 15. Juli d.J. an den gefertigten Yerstand einsenden. Reisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Mähr.-Schönberg, im Juni 1900. Jacob Stern. CONCURS. Bei dem israelitischen Cultusverein in Hapagedl ist die Stelle eines Yorbeters, Koreh und Schochet zu besetzen Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 800 Kr. nebst freier Wohnung und einigen Emolumenten verbunden. Bewerber müssen auch befähigt sein, den Elementarunterricht im Deutschen und Hebräischen zu ertheilen und können in diesem Falle auf ein grösseres Hebenein kommen rechnen. Offerte mit Zeugnisabschriften, welche nicht retournirt, werden, sind an den israel. Cultusverein zu Napagedl zu richten. Reisespesen werden nur dom Aeceptirten vergütet. Ignaz Klepetasch’ Heirats-AnstaUungs-Stiftung. Vom Vorstände der israel. Cultusgemeinde in Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen obiger Stiftung im Betrage ron K. 230.— für arme verwaiste Mädchen jüdischer Confession, die sich zu verehelichen im Begriffe sind, als Ausstattungsbeitreg zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armuts- und Sitten-Zeugnisse, wie auch mit einem Verwaisungs- und Brautstauds- Naehweise versehenen Gesuche sind bis 31. Juli 1900 im Einreichungsprotocolle der israel. Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch in den Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorm. Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde, Vien. Kalender. o*m 1900 Juli non Wochenabschnitt Haftara Freitag 13 16 Samstag 14 17 apjp "ni Sonntag 15 18 'm3 nona rvayn Montag 16 19 Dienstag 17 20 Mittwoch 18 21 Donnerstag 19 22 COIsT OTJIRS- In der oithod. israel. Cultusgemeiude Pressburg ist die mi;- einem Jahresgehalte von 2400 Kronen verbundene Stelle eines Obrrcantors ehebaldigst zu besetzen. Bewerber, die eine klangvolle, angenehme Stimme und musikalische Kenntnisse zur Leitung des von der Gemeinde beizustellenden Chors besitzen, wollen ihre Gesuche, be’egt mit Zeugnis-Abschriften über ihr bisheriges Wirken und ihren moralischen, streng religiösen Lebenswandel unter Angabe ihres Alters und Familienstandes bis längstens 1. August an den gef. Yorstand einsenden. Hur die Berufenen werden zu einem Probevortrage zugelassen und die Reisespesen nur dem Aeceptirten vergütet. Pressburg, 1. Juli 1900. Der Vorstand der oxthod. israel. Cultusgemeinde. KUNDMACHUNG. Der Festgottesdienst für die israelitische Schuljugend an Yolks- und Bürgerschulen, anlässlich der Vollendung des 70. Lebensjahres Sr. Majestät des Kaisers, findet statt: Freitag, den 13. Juli 1900 um 7 Uhr Morgens für Knaben: Bethaus II., Tempelgasse, Bethaus TT., Webergasse 20. Samstag, den 14. Juli 1900 um 7 Uhr Morgens' für Mädchen: Bethaus II., Tempelgasse, Bethaus II., Webevgasse 20. Samstag, den 14. Juli 1900 um 7 Uhr Morgens, gleichzeitig für Knaben uud Mädchen in den Bethäusern: I., Seitenstettengasse 4, UI., Untere Viaductgasse 13, V., Margarethenstrasse 73, VIII., Florianigasse 41, IX., Müllnevgasse 21, X., Humboldtgasse 29, XV., Turnergasse 22, XV., Stubergasse 8, XVIH-, Schopenhauerstrasse 39. Wien, im Juli 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde. JGlbet tRappaport'fcbe Stiftung für Studierende« Der Vorstand der hiesigen Israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntnis, dass ein Stiftplatz der obigen Stiftung im Betrage von Kr. 1000 — jährlich, für Studierende jüd. Confession aus Galatz, auf die Dauer der Studienzeit zu verleihen ist. Competenzfähig sind Studierende an einem Obergymnasium oder einer Oberrealschule, an der technischen Hochschule, an der k. k. Universität oder an der Handelshochschule in Wien. In Ermanglung von aus Galatz geborenen Studierenden wird derselbe einem Studierenden der k. k. Wr. Universität verliehen, welcher seine Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung nachzuweisen hat. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die Gesuche sind in der Kanzlei dev israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, von 9—12 Uhr, bis 13. August 1900 zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden unentgeltlich zu beheben sind. Wien, am 5. Juli 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde. Moritz Goldberg’sche Stiftungfür einen zur Anstellung als Rabbiner vollkommen befähigten Rabbinats-Gandidaten. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage pr. K 600.— auf ein eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Bewerber, welche die Qualiflcation zum Rabbiner besitzen, aber noch nicht in amtlicher Stellung sind, haben ihre entsprechend instruirten Gesuche bis AR. .1 all 1900 im Einreichungs-Protecolle der israel. Cultusgemeinde I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, einzubringen. In dem Gesuche ist nebst den Familienverhältnissen des Bewerbers anzugeben, ob derselbe in dem. Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, 1. Juli 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde Vien.