Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1900
- Issue
- Heft 24 (6.7.1900)
- Date
- 1900-07-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 24. CONCURS. Bei der israel. Cultusgemeinde Mähr.-Aussee ist vom 1. September l. J. die Stelle eines tteligfonslcbrm und Cantorg mit dem Sitze in JHähr.-SchÖnberg zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von 1300 Kronen nebst üblichen Emolumenten verbunden und erhöht sich derselbe bei Besorgung der Geschäfte des Secretariates um weitere 120 Kronen. Bewerber, welche nicht über 40 Jahre alt sein sollen, wollen ihre mit dem Curriculum vitae und den abschriftlichen Zeugnissen über ihre Befähigung und ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche bis 13. Juli d.J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Mähr.-Schönberg, im Juni 1900. Jacob Stern. CONCURS. In der Kaschatter israel. Cultusgemeinde ist die mit 2100 Kronen Jahresgehalt und 800 Kronen Quartierp aus ch&le dotirte Obercanto r-Stelle zu besetzen. Reflectanten müssen ungarische Staatsbürger sein, über eine gute Stimme, musikalische Bildung verfügen und im Einstudiren und Leiten des Chores bewandert sein. B41 Kore und zum Religionsunterrichte Befähigte werden bevorzugt. Bewerbungsgesuche sind mit Zeugnis-Copien über Alter, Familienstand, bisherige Verwendung, versehen, bis 31. Juli l. J. einzu senden. Zum Probe vortrage werden nur die Berufenen zugelassen und nur Diesen werden die factischen Reisekosten vergütet. Der Gemeinde-Vorstand. eoNeirRS. Bei der israel. Cultusgemeinde zu JBoskowitz in Mähren ist die Stelle eines (Vorbeters) mit musikalischer Bildung und Befähigung zur Heranbildung und Leitung eines Chores, der auch als Koreh und Schochet zu fungiren hat, mit einem garantirten Einkommen von 1800 Kronen zu besetzen. Theologisch Gebildete können auf ein bedeutendes Nebenemkommen rechnen und ist eine Gehaltserhöhung für die Zukunit bei Convenienz nicht ausgeschlossen. Bewerber haben ihr gehörig documentirten Gesuche mit dem Nachweise ihrer Befähigung und des österreichischen Staatsbürgerrechtes, sowie eines kurzgefassten Curriculum vitae bis längstens 13. Juli 1900 bei dem gefertigten Vorstande einzubringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Boskowitz, 2. Juli 1900. Der Cultusvorstand. CONCURS. An der Synagoge des gefertigten Vereines ist die Stelle eines Tenoristen und die eines II. Bassisten zu besetzen. Bewerber müssen klangvolle, kräftige Stimme und musikalische Kenntnis besitzen. Gehalt nach Uebereinkommen. Offerte nebst Zeugnis-Abschriften sind zu senden an das Secretariat des Synagogen-Vereines „Bet-lsrael“, II., Leopoldsgasse 29. Wi e n, im Juni 1900. Beginn des Gvttesndiestes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4. 71/2 Uhr 00 U. „ Tempelgasse 3 . . . . 71/2 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. . 7V2 „ 8 „ „ „ Tempel, Gr. Schiffgaffe 8 7*/2 .. 7 „ noatpn s-/« „ „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgasse . . . 7J/2 87. „ „ „ Fugbachgasse. 7‘/2 „ 7 noüty'n 9 » tiDia IV. und V. Be;., Margarethen Hauptstraße 73 . . . 7 V2 „ 8 „ VI. „ Schmalzhofgasse 3. . . 772 „ 8 " i IX. „ Müllnergasse. 7‘/2 „ 8 „ XV. Bez., Turnergasse 22 . . 7V2 „ 8 „ XVI. „ Hubergasse 8. . . 7*/s .. 87. „ XVIII. „ Schopenhauerstr. 39 7-/2 „ 8-/. „ Jugendgottesdienste 11-/4 „ Vorm. 2-/2 „ Nachm. Kniender. 1900 Juli USD Wochenabschnitt Haftara Freitag 6 9 Samstag 7 10 npn ■nykin nnv'i Sonntag 8 11 Montag 9 12 Dienstag 10 13 Mittwoch 11 14 Donnerstag 12 15 CONCUES. Die orth. isr. Gemeinde Nagyvärad wünscht ihren Cantorposten per 1. September 1. J. zu besetzen. Jahresgehalt 2400 Kronen, Naturalwohnung (ev. 500 Kronen Wohnungspauschale), Rechaschantheil und andere Emolumente. Für ein vierstimmiges Chor 1800 Kronen. Musikalisch gebildete Reflectanten, die über schöne Tenor- oder Bariton-Stimme verfügen, haben ihre Zeugnisse bezüglich bisheriger Wirksamkeit, Alter, Familienstandes und relig. moralischen Lebenswandel bis 15. Juli an gef. Vorstand einzusenden. Es werden nur die durch den Vorstand Berufenen zum Probevortrag zugelassen. Nagyvdrad (Ungarn), 14. Juni 1900. Anton Schwarz, Präses. Therese Werthelm’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftüng. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, dass die Zinsen der obgenannten Stiftung pr. K. 330.— an ein armes mutterloses Mädchen der hiesigen Cultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattuugsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre, mit einem Geburts-, Armuts¬ und Sitten-Zeugnisse, sowie dem Nachweise der Verwaisung mütterlicherseits und dem Brautstands-Zeugnisse belegten Gesuche bis 31. August 1900 im Einreichungs-Protocolle der israel. Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanke tte unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israel. Cultusgemeinde Wien erscheinen als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1900. Der Yorstand der israel. Cultusgemeinde, Wien.