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Die Wahrheit · 1900-05-11 · Heft 16 (11.5.1900) · page 11

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1900
Issue
Heft 16 (11.5.1900)
Date
1900-05-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 16. Die Wahrheit. Sei kl- II. Igllliz Theumliu'schk Heirats-Ausstattllllgs-Ztiftllllx. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K. 2000 an ein mit dem Stifter, Herrn Ignaz Theumann sel., verwandtes Mädchen, israelitischer Confession, zu verleihen ist. Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnifse, sowie dem legalen Nachweise der Verwandschaft mit dem Stifter und des Brautstandes versehenen Gesuche bis 31. Mai 1900 im Einreichungsprotocolle der israel. Cultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus der Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matrike der israel. Cultusgemeinde Wien, sind als Belege nicht erforderlich, sondern genügt die Angabe der genauen Daten. Aus verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien. 1. Mai 1900. Der Vorstand brr israrl. CuUusgkmcinde ttlirn. Albert Gansl'schr glibinng )u israel. Arme. Am 28. Thamus, das ist am 25. Juli 1900, werden aus der Albert Gansl'schen Widmung für israel. Arme Erträgnisse in der Höhe von K. 256 zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Geburtsscheine und Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Mai 1900! im Einreichungsprotocolle der israel. Cllltusgemeinde, Wien, I., Seiten-! stettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden, während der Amtsstundeu von 9—1.' Uhr Vormittag, zu überreichen. Gesuchsteller, welche mit der Gansl'schen Familie oder mit Len Heinrich-Regine Kohn'schen Nachkommen verwandt sind und dies durch legale Documente nachzuweisen vermögen, erhalten den Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche fiuden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Mai 1900. Der Vorstand drr israrl. Cullusgemeindr Wir«. Skuedilt Sarpliis'sche Grmkrbe-Schul-Stijieudien. Am 20. Juli 1900 gelangen 2 Karplus'sche Stipendien per je Kr. 50.— an 2 junge Leute mosaischer Confession, welche mit Vorzugsclassen die Gewerbeschule besuchten, zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner, dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besucht haben, bis längstens 31. Mai 1909 im Einreichungsprotocolle der isr. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock) einzubringen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Gesuchsblankette sind im Einreichungsprotocolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, 1. Mai 1900. Der Vorstand brr isr. Cultusgrmrindr Wien. Hermann Hkschklks'fcht Stistanz zur Ansstattnng armer isr. Uadchrn. Der Vorstand der isr. Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass die von dem Stiftungscapitale pr. 20.000 — sl. ö. W. sich ergebenden zweijährigen Zinsen für eine mit dem Stifter Herrn Hermann Hescheles oder dessen Gattin verwandte Bewerberin, bezgw. die einjährigen Interessen des genannten Stiftungscapitales. für eine nicht mit dem Stifter oder dessen Gattin verwandte Bewerberin im Sinne des Stiftbriefes ddto. 5. Juni 1893 St. Z. 3785 zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche binnen 30 Tagen vom Tage der Ausschreibung d. i. bis zum 31. Mai 1990 im Einreichungs-Protocolle der israelitischen Cultusgemeinde. I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, in den Amtsstunden von 9-12 Uhr zu überreichen und mit folgenden Nachweisen zu belegen: a) Ueber den Umstand, dass sie der jüdischen Religion angehören; d) über die allfällige Verwandtschaft mit dem Stifter, Herrn Hermann Hescheles, oder seiner Gattin; v) über ihre Armut, welcher Nachweis bei Verwandten des . Stifters oder seiner Gattin zu entfallen hat; 6) über das zurückgelegte 16. Lebensjahr; e) über den Umstand, ob sie elternlos sind oder nicht, endlich haben dieselben k) durch ein Moralitätszeugnis ihren unbescholtenen , Lebenswandel darzuthun. Unter der Bewerberinnen verdienen den Vorzug: j 1. In erster Linie die mit dem Stifter Verwandten und in zweiter Linie > die Verwandten der Gattin des Stifters. 2. Ganz elternlose Mädchen. , Gesuchsblanquette sind im Einreichungs-Protocolle, I., Seitenstettengasse j Nr. 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittage unentgeltlich zu beheben. Wien, am 1. Mai 1900.! Drr Vorstand der isr. Cultusgemeinde Wien.! lilte Stiftung hs Sttkll Michael Well da Silllll. Der Vorstand der Wiener israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur. Kenntnis, dass aus den Zinse» der oben genannten Stiftung für isr. Handwerker zu ihrer Etablierung ein Stiftplatz pr. Kr. 800.— zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre, mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit versehenen Gesuche bis 31. Mai 1999 in dem Einreichungsprotocolle der Cultusgemeinde (I., Seitenstettengafse 4, I. Stock) zwischen 9 — 12 Uhr Vormittags einzureichen. Gesuchsblanquette sind in dem Einreichungsprotocolle unentgeltlich zu beheben. Auf nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Mai 1900. Der Vorstand brr isr. Cullusgrmrindr Wien. „Israelitische jOIiaru zu "Wien.“ Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oder Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu föidern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens drei Gulden 5. W. wird man ordentliches, durch einmalige Zahlung von hundert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter der Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien“ I., Weihburggasss 10, I. Stock. CO NC URS. Bei der israelitischen Cultusgemeinde zu Boskowitz in Mähren ist die Stelle eines C-^IINrTOIRS (Vorbeters), mit musikalischer Bildung und Befähigung zur Heranbildung und Leitung eines Chores, der auch als Koreh und Schochet zu fungiren hat, mit einem garantirtem Einkommen von 1500 K. zu besetzen. Theologisch Gebildete können auf ein bedeutendes Nebeneiukommen rechnen. Bewerber haben ihre gehörig documentirten Gesuche mit dem Nachweise ihrer Befähigung und des österr. Staatsbürgerrechtes, sowie eines kurzgefassten Curriculum vitae bis längstens 1. Juni 1900 bei dem gefertigten V erstände einzubringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Der Cultusvorstand. Boskowitz, 2. Mai 1900. CONCURS. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Patzau (Böhmen) gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von 1400 Kronen, Naturalwohnung, separatem Gehalt für den Religionsunterricht an den Volks- und Bürgerschulen und üblichen E.nolumenten zur Besetzung. Bewerber dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, müssen akademische Bildung besitzen, der böhmischen Sprache mächtig und österreichische Staatsbürger^ sein und wollen ihre gehörig documentirten Gesuche längstens bis 31. Mai an den gefertigten Cultusvorstand richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vom Vorstände der isr. Cultusgemeinde zu Patzau, am 9. Mai 1900. Der Cultusvorsteh^r: Ignaz Ascher. ZECine Orgel mit 7 Registern und modernem Gehäuse, sehr hübsch und kräftig intonirt, im bestem Zustande, erbaut von Carl Schiffner-Prag, ist billigst zu verkaufen bei dem Tempel-Verein in Brüx.

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