Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1899
- Issue
- Heft 25 (1.8.1899)
- Date
- 1899-08-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Wahrheit Seite 2. Concors. Bei der israelitischen Cnltusgemeinde in Budweis (Böhmen) ist mit 1. Jänner 1900 die Stelle eines Cantors zu besetzen. Bewerber wollen unter Nachweis ihrer österreichischen Staatsbürgerschaft, ihrer gesanglichen und musikalischen Ausbildung, mit Zeugnis-Abschriften und Beschreibung des bisherigen Lebensganges belegte Gesuche, bei dem gefertigten Vorstände bis Ende August 1899 überreichen. Bewerber, die nicht über 40 Jahre alt sind und entweder Israel. Religionsunterricht (einschliesslich den hebräischen Sprachunterricht) an deutschen Volks- und Bürgerschulen zu ertheilen, oder das Secretariat bei der Gemeinde zu versehen befähigt sind, werden bevorzugt. Vorstand der isr. Cultusgemeinde in Budweis J. U. Dr. J. Kohn. Concurs. Die hiesige Cultusgemeinde sucht für die hohen Feiertage einen tüchtigen Vorbeter für Schachressim. Der Aceeptirte erhält freie Station und Vergütung der Reisespesen. Gehalt nach Uebereinkommen. Freudenthal (Oesterr.-Schlesien), am 28. Juli 1899. Max Berl, Vorsteher. Concurs. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Lomnitz in Mähren ist sofort die Stelle eines Vorbeters, der wie auch K*np sein muss, zu besetzen, Mit dieser Stelle ist ein Fixum von 1000 Kronen, Naturalwohnung und üblichen Emolumenten verbunden und wollen Bewerber ihre Gesuche an den Gefertigten einsenden. Nur dem Acceptirten werden die Reisekosten vergütet. Der Cultusvorsteher: Elias Zeisel. Für die herannahenden hohen Feiertage wird ein mit sonorer Stimme und Sulzer’scher Vortragsweise begabter CA2STTOB für die D'irnw aufgenommen. Petent hat sich eines Probevortrages zu unterziehen und sind schriftliche Anfragen mit genauer Adresse zu richten an J. Schiller L Cantor am Stadt-Tempel der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4. Israelitisches Studentenheim für Gymnasiasten und Realschüler in B.-Leipa. Sorgfältige Erziehung. Gewissenhafte Nachhilfe in allen Lehrgegenständen. Pensionspreis 30 fl. monatlich. Prospecte auf Verlangen. Rabb. Dr. Wiesen. Oonditorei -re» N. Stein ->L» Wien, fl. Bezirk, Circusgasse 39 nimmt Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige feierliche Gelegenheiten entgegen und werden in der besten, billigsten und zufriedenste!lensten Weise ausgeführt. Nr. 25. Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 7'/, Uhr 8 Uhr II.. „ Tempelgasse 3. 772 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. . 77n .. 772 „ „ Tempel, Gr. Schiffgasie 8 „ „ Tempel (nach poln. Ritus) 772 " 7 „ narjwn 974 „ mniy Leopoldsgasie. 77a - 874 „ „ Fugbachgasse. 77 2 „ 7 „ riörwri 9 „ splts VI. „ Schmalzhofgasie 3 . . 772 " 8 IX. „ Müllnergasse. 7 „ 8 XV. Bez., Turnei gaffe 22. . . 7 72 8 „ XVI. „ Hubergasie 8 . . . . 77* 8 74 , XVm. „ Schopenhauerstr. 39 . Jugendgottesdienste . 77* " 8 74 " 1174 „ Vorm. 27, „ Nachm. Kalender. ö"3“in 1899 August Wochenabschnilt Haftara Dienstag 1 25 Mittwoch 2 26 Donnerstag 3 27 Freitag 4 28 Samstag 5 29 nrraö nun myio mjj Sonntag 6 30 LNN BKTTK Montag 7 1 t£HH &KTT3 Dienstag 8 2 Conenrs. Ein Tenorist und Bassist, wovon einer auch 2TP~imP vorbeten soll und auch den Chor einstudiren kann, werden für die hohen Feiertage ausgenonnnen. Anmeldungen sind zn richten an Cantor Eigner, Grotz- Enzersdorf bei Wien. Coneurs. Für die Fugbachsynagoge in Wien wird ein Tenorist mit schöner Stimme, Blattleser, entweder für die Feiertage mit einem Gehalt von fl. 70.—, oder ganzjährig, mit einem Monatsgehalt von fl. 25.— nebst Nebeneinkommen, gesucht. Anmeldungen sind an Obercantor Seifert, II., Lessinggasse 10, zu richten. V Modernste isit-, Verlobungs- ]Karten jranungs- erden bestens, billigst und raschest augefei tigl he IGNAZ HECHT BUCHDRUCKEREI, LITHOGRAPHIE GRAVIR-ANSTALT «r WIEN. Praterstrasse *3. Quartettsänger. Ein I. und II. Tenor und ein I. Bass, mit schönen Stimmen, gute Blattleser, werden für die hohen Feiertage bei Cantor Theodor Fleck, VIIl.,Florianigasie 44, ausgenommen. Anfragen täglich von 3 bis 4 Uhr Nachmittags. In meinem Verlage ersä)ien soeben: Kcrnzelveden von Dr. David Feuchtwarrg, Rabbiner in Nikolsburg. 1. Theil (III u. 218 Seiten. 7 Sabbath-, 16 Fest-, 8 Gelegenheitsreden.) Preis M. 3- — fl. 1 75 Die vorliegenden Reden eignen sich durch ihre sck)öne Diction und durch den reichen Gedankeninhalt sowohl zu Vorträgen, wie auch zum Privatgebrauch. Die Sammlung bildet ein Erbauungsbuch im eminenten Sinne des Wortes, liefert aber auch durch die vielen Midraschim, die hier angeführt und trefflich erläutert werden, selbst dem Gelehrten reiches Material zur anregenden weiteren Forschung. Weiteren Kreisen wird deshalb dieses Buch eine willkommene Gabe sein. J. Kauffmann, Frankfurt a. M.