Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1899
- Issue
- Heft 24 (21.7.1899)
- Date
- 1899-07-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Nr. 24. Die Wahrheit. Concurs. In der hiesigen Cultusgemeinde gelangen folgende Stellen zur sofortigen Besetzung: 1. Cantor. Rabbiner, Religionslehrer und Koreh. Bewerber müssen den Nachweis liefern, dass sie befähigt sind, den Religionsunterricht an der hiesigen Volks- und Bürgerschule in cechischer Sprache zu ertheilen. Gehalt fl. 600, freies Quartier und beträchtliches Nebeneinkommen. 2. Untercantor, Schächter und Gemeindediener. Gehalt fl. 360, freie Wohnung und beträchtliches Nebeneinkommen. Gesuche mit Befähigungs- und Verwendungszeugnissen, sammt Angabe des Alters und Familienstand zu richten an den Cnltnsvorstand. Goltsch-Jenikau (Böhmen), im Juli 1899. Für die herannahenden hohen Feiertage wird ein mit sonorer Stimme und Sulzer’sclier Vortragsweise begabter CA3STTOR für die ffmr® aufgenommen. Petent hat sich eines Probevortrages zu unterziehen und sind schriftliche Anfragen mit genauer Adresse zu richten an J. Schiller L Cantor am Stadt-Tempel der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse Nr. 4. Wien, im Monat Ab 5659- Concurs. Der israelitische Bethaüs -Verein Wien - Brigittenau acceptirt für die bevorstehenden hohen Feiertage einen mit gut klingender, kräftiger Stimme begabten Mussaph- Vorbeter. Zuschriften an den Vorstand 2./5, Rafaelgasse 12. Wien, im Juli 1899. Concurs. In der israel. Cultusgemeinde Baden werden zu den kommenden h. Feiertagen 3 geschulte Vorbeter acceptirt. Reflectanten müssen „Baale-Korim“ und für alle Tefilos befähigt sein. Honorars nach Uebereinkommen. Mit Zeugnissen belegte Offerte sind spätestens bis 1. August beim Cultusvorstande einzureichen. Baden, 3. Juli 1899. Anton Schneider, Cultusvorsteher. Concurs. Fin Tenorist mit klangvoller Stimme, der die Fähigkeit besitzt, den Chor einzustudiren, wird für die hohen Feiertage für den hiesigen Chor gesucht. Stelle ist sofort zu besetzen. Zumindest soll derselbe den Chor einüben helfen können. Gehalt 100 fl. und freie Kost. Bei Convenirung ist auch ganzjährige Anstellung in Sicht. Gesuche sind zu richten an den Gefertigten. Ung.-Brod (Mähren), im Juli 1899. M. S> Weiss, Obercantor. Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend j Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 7(1, Uhr OO II. „ Tempelgasse 3. 7 7. .. 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. . 7x/2 77. - „ „ Tempel, Gr. Schiffgasse 8 71/,, 7 „ NVDVN „ „ Tempel (nach polu. Ritus) Leopoldsgasse. 71/« 974 rvnnrc 874 « Fugbachgasse. 71/» 7 „ N!22VN VI. „ Schmalzhofgasse 3 . . . 7'/2 „ 9 „ ffpiü 8 ,. IX. „ Müllnergasse.. . 7 „ 8 XV. Bez., Turnergaffe 22. . . 77, 8 „ XVI. „ Hubergasse 8 . . . . 71/, 874 XVm. „ Schopenhauerstr. 39 . 77. » 874 " Iugendg otteSdienste . 1174 „ Vorm. | 27» „ Nachm. Kalender.!2"3"in 1899 Juli 3K Wochenabschnitt Haftara Freitag 21 14 Samstag 22 15 ittn: rop pnnKi 'Qp Ivw DN2 Sonntag 23 16 Montag 24 17 Dienstag 25 18 Mittwoch 26 19 Donnerstag 27 20 Freitag 28 21 Concurs. Für die Fugbachsyuagoge in Wien wird ein Tenorist mit schöner Stimme, Blattleser, entweder für die Feiertage mit einem Gehalt von fl. 70.—, oder ganzjährig, mit einem Monatsgehalt von fl. 25.— nebst Nebeneinkommen, gesucht. Anmeldungen sind an Obercantor Seifert, II.. Lessinggasse 10, zu richten. Quartettsänger. Ein I. und II. Tenor und ein I. Bass, mit schönen Stimmen, gute Blattleser, werden für die hohen Feiertage bei Cantor Theodor Fleck, VIIl.,Florianigasse 44, ausgenommen. Anfragen täglich von 3 bis 4 Uhr Nachmittags. In meinem Verlage erschien soeben: Kctnzelveden von Di\ Qavib tfendjtlvaitg, Rabbiner in Nikolsburg. 1. Theil (III u. 218 Seiten. 7 Sabbath-, 16 Fest-, 8 Gelegenheitsreden.) Preis M. 3 — fl. 1.75 Die vorliegenden Reden eignen sich durch ihre schöne Diction und durch den reichen Gedankeninhalt sowohl zu Vorträgen, wie auch zum Privat' gebrauch. Die Sammlung bildet ein Erbauungsbuch im eminenten Sinne des Wortes, liefert aber auch durch die vielen Midraschim, die hier angeführt und trefflich erläi tert werden, selbst dem Gelehrten reiches Material zur anregenden weiteren Forschung. Weiteren Kreisen wird deshalb dieses Buch eine willkommene Gabe sein. J. Ranffmann» Frankfurt a. M. OoncLitorei -ms N. Stein -ms Wien, II. Bezirk, Circusgasse 39 nimmt Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige feierliche Gelegenheiten entgegen und werden in der besten, billigsten und zufriedenstellensten Weise ausgeführt.