Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1899
- Issue
- Heft 21 (21.6.1899)
- Date
- 1899-06-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Die Wahrheit. Nr. 21. Concors. Für den israel. Choraltempel in Braila wird ein OTdoi* - Oantor gesucht. Reflectanten müssen verheiratet, von tadellosem Charakter und streng religiösem Lebenswandel sein, mit guter sympathisch klingender Stimme, musikalischer Bildung, vollständiger Kenntnis des neuen Chorgesanges wie der alten Chasonus, Kenntnis der hebräischen Sprache und Gewandtheit als Cantor und Koreh. Mit dieser Stelle ist ein Geb alt von 250 Francs monatlich verbunden. An Spenden und Gebühren kann auf weitere 3000 Francs jährlich gerechnet werden. Die Stelle ist einen Monat vor den hohen Feiertagen anzutreten. Die Reisekosten zum Probevortrage werden nur den Aeceptirten rückvergütet. Offerte mit Zeugnissen sind zu richten an Herrn Mayer Wechsler, Präsident des Choral-Tempels in Braila (Rumänien). Gesnche sind bis spätestens 15. Juli n. s. a. e. einzureiclien. Concors. Die hiesige israelitische Cultusgemeinde benöthigt für die bevorstehenden hohen Feiertage einen tüchtigen, musikalisch gebildeten und mit guten Stimmmitteln ausgestatteten Cantor. Bewerber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse und mit Angabe ihrer Ansprüche bis Ende Juli 1899 an den gefertigten Vorstand wenden und ihre Berufung abwarten. Bemerkt wird noch, dass hier die Absicht besteht, im nächsten Jahre den Cantorposten zu besetzen, so dass der während der Feiertage Fungirende bei befriedigenden Leistungen Aussicht auf diese Stelle hätte. Trebitseb, den 12. Juni 1899. Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Trebitsch : Der Präses: Adolf Snbak. Goncure. Zn der israelitischen Cultusgemeinde Jaroslau ist die Stelle eines Synagogen-Vorbeters zu besetzen. Derselbe muß sowohl im hebräischen als auch musikalischen Fache tüchtige Kenntnisse besitzen, und ist. verpflichtet, einen entsprechenden Chor aus eigene Kosten zu erhalten. Jahresgehalt fl. 900 ö. W. nebst üblichen Emolumenten. Bewerber wollen ihre mit den gehörigen Zeugnissen versehenen Gesuche an den gefertigten Vorstand bis zum 1. August l. I. einsenden und zu einer Probeandacht erscheinen. Reisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Jaroslau, den 12. Juni 1899. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Heinrich Strisower, Präses. Coneurs. Beim israelitischen Tempelvereine in Stanislau (Galizien) gelangt eine Cantor st elle zur Besetzung, Bewerber haben musikalische Bildung und die Befähigung einen Chor abzurichten nachzuweisen. Jahresgehalt fl. 1000. Antritt am 1. August 1899. Reisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Eigenhändig geschriebene Gesuche sammt Zeugnissen mit Angabe des Alters und der Familien-Verhältnisse sind bis Ende Juni l. I. an den Ausschuss des israelitischen Tempelvereines zu richten. Stanislau, den 5. Juni 1899. Für den Ausschuss Sigmund Regen st reif vr. JsidorFalk Präses. Secretär. Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 7'/, Uhr 8 Uhr II. „ Tempelgasse 3 . . . ... 7'/2 " 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. . 71/. - 77, , „ „ Tempel, Gr. Schiffgasse 8 71/, « 7 nrrIV.-i 974 „ mnip „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgasse. 77, 8V» « . « Fugbachgasse. 77, 7 " riöstyn VI. „ Schmalzhofgasse 3 . . . 772 " 9 „ spifc 8 IX. „ Müllnergasse. 7 8 „ XV. Bez., Turnergasse 22 . . . 77, " 8 „ XVI. „ Hubergasse 8 . . . . 77, 877 , XVIII. „ Schopenhauerstr. 39 . 772 874 Iugendgottesdienste . 1174 Vorm. 27, „ Nachm. Kalender. 1899 Imn Tlön Wochenabschnitt Haftara Mittwoch 21 13 Donnerstag 22 14 Freitag 23 15 Samstag 24 16 pbz nnnw mm Sonntag 25 17 Tiisrc -ipj7 nmtp Montag 26 18 I Dienstag 27 19 Mittwoch 28 20 OoncLitorei iw- N. Stein to Wien, II. Bezirk, Circusgasse 39 nimmt Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige feierliche Gelegenheiten entgegen und werden in der besten, billigsten und zufriedenste!lensten Weise ausgeführt. Concurs-Ausschreibung. Bei der Czernowitzer israel. Cultusgemeinde ist die Stelle des Unter-Cantors wieder zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 600 fl. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Der Unter-Cantor muss ein guter Tenorist behufs Mitwirkung im Tempel - Chor und zur Chor - Dirigirung geeignet, ferner der hebräischen Sprache mächtig und Bai Koreh sein und darf nicht zum Stamme der Kohanim (Priester) gehören. Die erste Anstellung erfolgt provisorisch auf ein Jahr. Bewerber, welche auf diese Unter - Cantorstelle refleetiren, wollen ihre gehörig adstruirten Gesuche, mit den Nachweisen über ihr Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, genossene musikalische und sonstige Bildung, sowie über ihre bisherige Verwendug im Choral-Dienste bis längstens 1. Juli I. J. an den Vorstand der israel. Cultusgemeinde Czernowitz (Bukowina, Oesterreich) richten. Der Cultusvorstand behält sich vor, manche von den Bewerbern zu Probe-Vorträgen einzuladen, doch werden nur dem Aeceptirten die Reisekosten ersetzt. Czernowitz am 7. Juni 1899. Für den israel- Ou.ltus'vorstand i Der Präses: kais. Rath Naftali Tittinger.