Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1899
- Issue
- Heft 4 (25.1.1899)
- Date
- 1899-01-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seile 2. Die Wahrheit. Nr. 4. Concnrs. Bei der Israel. Cultusgemeinde Mistelbach (Niederösterreich) ist die Stelle eines Cantors nnd Kore, welcher das Amt eines Schochet und Cultusgemeinde- Sekretärs zu versehen und den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen zu ertheilen hat, zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 800 fl. und Emolumente im Betrage von circa 400 fl. verbunden. Bewerber um diese Stelle, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre eigenhändig geschriebenen, mit Qualifications- und Verwendungszeugnissen, ferner mit Alters- und Familienstands-Nachweis versehenen Gesuche bis spätestens 81. d. M. an den gefertigten Cultusvorstand einsenden. Reisespesen behufs Abhaltung eines Probevortrages werden nur dem Acceptirten vergütet. Der Posten muss ehestens angetreten werden. Mistelbach, den 15. Jänner 1899. Der CultUSVOrsteher. Verlobungen. Lucie Kohn — Jos. Bergmann. Jlonka Klein — Ignaz Friedmann. Rosalia Reif — Max Fogel. Lina Seidler — Isidor Schulczer. Josefine Haas — Moriz Haas. Malvine Freycr — Dr. Jgn. Kollin. Emma Goldberger — Heinr. Frankel. Emma Spitzer — Eduard Frankel. Johanna Stark — Adolf Müller. ' Reg Lövinger — Sal. Fleischmann. Janka Heller — Gustav Weil. Rosa Faust — Ferdinand Kohn. Frieda Klein — Ignatz Wiener. Charl Weinberger — I. Tyrnauer. Anna Braun — Eduard Schonberg. Minna Bellak — Ludwig Deutsch Pauline Dattner — Th. Neumann. Milla Schulhof — Max Bloch. Irene Scheinberger — Andr. Adler. Leontine Spitzkopf — Ad. Rosrnbcrg. Jenne Paueth — Richard Lindncr. Irma Adler — Leo Neumann. Rosa Stiaßny — Julius Zwicker. Sidi Brichta — Jgn. Kohn. Fanni Hechter — David Racher. Olga Lichtwitz — Wilh Silberstein. Gisela Stern — Jgn Fischer Melanie Braun — Max Adler. Rosa Hahn — Beruh. Schönkcld. Bertha Klein — Eugen Groß. Regine Krakauer — Dav. Glaß. Szerena Fischer — Max Groß. Gisela Groß — Max Fischer. Minna Leffingcr — Isidor Klein. Olga Schön — Bela Mattersdorfer. Regine Goldsahn—Sam Richtmann. Morfa Neu — Jos Schwartz. Conenrs. In der Wieselburger isr. Cultusgemeinde ist der Posten eines musikalisch gebildeten Cantors sofort, doch längstens bis 1. Juli zu besetzen. Derselbe muß gleichfalls ein vorzügl. pTDI öfTltf sein u Kabol'es von 3 anerkannten Rabbinen besitzen. Gehalt 1200 Kronen, freie Wohnung Schechita und Nebenemolumcnte. ' Zum Probevortrag haben nur die Berufenen zu erscheinen und werden die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Offerte sind unter Beischluß des Alters-, Familienstandesuud Befähigungsnachweises bis Ende Februar d. I. an den gefertigten Vorsteher zu senden. Jakob Stadler, Präses. Vakanzen. Oesterreich-Ungarn. No send erg, (Böhmen.) Am 1. März ist die Stelle eines autoris. Rabbiners, der zugleich Cantor nnd Kore ist, zu besetzen. Gehalt 1100 Kr., freie Wohnung, Emolumente. Gesuche bis 15. Februar an den Vorstand zu richten Asubowitz, (Böhmen.) Cantor, Kore, Schochet, derzugleichReligionslehrer und beider Landessprachen mächtig ist Am 15. März zu besetzen. Anmeldungen an den Vorstand. Nagy-Sür, (Preßb -Com.) Die Stelle eines Vorbeters, Schochet sofort zu besetzen Gehalt 450 Kronen, ganze Schechita, welche 500 Kronen abwirft, Wohnung mit Hausgartcn. Kaboles von orthod Rabbinen. Nyrtra-Prasltz. Die Stelle Schochet, Vorbeter u. Kore. Gehalt 500 Kronen, freie Wohnung, ganze Schechita u Nebeneinkommen. Reflektanten müsien der Ungar. Sprache mächtig sein. Pöstyrn, (Neutr.-Com) Die Stelle eines tüchtigen Vorbcters, Sckochet u. Menaker. Gehalt 000 fl., Wohnungsbeitrag 50 fl u bedeutendes Nebeneinkommen Es wollen blos Reflektanten, welche in orthod. Gemeinde gewirkt haben, sich melden. Deutschland. GlogÄU. Stelle eines Rabbiners und ersten Religionslebrers, von Ostern zu besetzen Anfangsgehalt 3800 Mk. 700 Mk für Nebeneinkommen. Bewerber, deutsche Staatsangehörige melden sich bis 25. d. M. beim Vorstande Charlottenburg. Neligions - verein „Westen" sucht einen Cantor per 1. August 1899. Gehalt 1200 Mk und Ncbenrinkommen, mindestens 300 Mk. Anmeldungen schriftlich an D. Davidsohn, Charlotten bürg, Grolmannstraßc 22. Schoenlanke. R. ligionslchrcr. seminaristisch gebildet per 1. April zu besetzen. Gehalt 1300 Mk Anmeld. beim Synagogen-Vorstande. Meppen. Elementarlehrer, Cantor, Schochet am 1. April zu besetzen. Gehalt 1200 Mk, Nebenverdienst ca 400 Mk, freie Wohnung. Gesuche an Adolf Mayer, Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 51/4!% 8 Uhr II. „ Tempelgaffe 3. S'/4 .. 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. 43/4 „ 8 „ „ „ Tempel, Gr. Schiffgaffe 8 51/4 „ i „ nöDffn „ „ Tempel (nach poln. Ritus) 9l/‘i„ p)010 Leopoldsgaffe .... 51/4 „ 83/4 „ ' „ „ Fugbachgaffe. 5l/4 „ „ nöDün VI. „ Schmalzhofgaffe 3 . . . 51/4 „ 9 „ spiö 8 „ IX. „ Müllnergafle. 6V4 " 8 „ XV. Bez., Turnergasse 22 . . 0V4 8 „ XVI. „ Hubergaffe 8 . . . 51/4 8V4 Uhr XVIII. „ Schopenhaucrstr. 39 5V4 „ 8V4 „ Jugendgottesdienste II1/4 „ Vorm. 21/2 ,, Nachm. Kalender. 1899 Jänner entü Wochenabschnitt Haftara Mittwoch 25 14 Donnerstag 26 15 nwv 'ön Freitag 27 16 Samstag 28 . 17 'S nttw mmi Sonntag 29 18 Montag 30 19 Dienstag 31 20 Mittwoch 1 21! Heiratsantrag. Ich suche für ein gebildetes, Häusl, erzogenes Mädchen aus religiösem Hause mit 10 000 fl. Mitgift einen Heiratskandidaten in sicherer Stellung Lehrer, Rabbiner oder Buchhalter rc. Zuschriften sind an Herrn H. Unschuld, Oberkantor in Körmend zu richten Kälhecmägen kauft zu höchsten Cassapreiseu Leopold Samel Häute- und Fellgesehäft MT Töplitz-Schönau. "WU Concurs. Ein Schächter, ledig, wird sogleich aufgenommen. Derselbe muss auch \orbeten (leinen) und auch den Unterricht für die Volksschule ertheilen können. Gehalt 200 fl. und 100 fl. Nebeneinkommen, wie auch die ganze Verpflegung sammt Quartier. Reflektanten wollen sich melden, an Herrn Josef Hirsch in Gross-Karlovitz, Mähren, bei Rosenau. Concars. Bei dem „Israel. Tempel-Verein für den X. Gemeinde- Bezirk Wiens“ in Wien“ gelangt vom 15. März 1899 die Stelle des zweiten Cantors und Kore zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 1200 Kronen. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, muss musikalisch gebildet sein, um gleichzeitig als Chordirigent fungiren zu können. Nur schriftliche Gesuche mit Zeugnisabschriften, die nicht retournirt werden, sind unter Angabe des Familienstandes bis Ende Feber d. J. beim Vorstande einzubringen und werden nur dem Aufgenömmen Reise- Spesen vergütet. Der Obmam.: Carl Seligmann Wien, X. Quellengasse 139: