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Die Stimme · 1937-08-17 · Heft 669 (17.8.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 669 (17.8.1937)
Date
1937-08-17
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Solt# 0 Dil ITIMMI Nr. 669. — Wien, Dienstag 17. August 19S7,- I RUNDSCHAU ■ WIE WERDEN DIE JUDEN als Staatsvolk mit ihren Minderheiten umgehen? Diese Frage wird — nicht gerade in judenfreundlichem Sinne — jetzt oft. gestellt. Von gewisser Seite wird die brutale Unterdrückung und Entrechtung der arabischen Minderheit des künftigen Jndenstaates vorausgesagt. Nun, wir haben schon vor Jahrtausenden unsere Meinung über das. was man heute Minderheitenrecht nennt, in klassischer Weise ausgedrückt. Wir sind die Erfinder des Minderheitenrechtes. Ein Satz in unserer Lehre, aus dem sich alles weitere von selbst ergibt, lautet: ..Wer das Recht des Fremdlings beugt, hat gleichsam das Recht Gotte«? gebeugt.“ Aber wir hatten auch noch in den Zeiten der Diaspora einmal Gelegenheit., praktisch zu zeigen, wie wir. wenn wir an der Macht sind, mit denen umgehen, die unter unserer „Herrschaft“ stehen. Dae war im achten, neunten und zehnten Jahrhundert, als Juden im riesigen chasarschen Reich Staatsvolk waren, über dieses einzigartige Kapital der Menschlichkeitsgeschichte schreibt Oskar Baum in seinen vor kurzem in Wien im Löwit- Verlag erschienenen Buch „Das Volk des harten Schlafs“. Aue den Berichten der russischen, arabischen und griechischen Historiker gehe übereinstimmend hervor, daß das jiidischchasarische Reich inmitten des blutig-grausamen Gewissenszwanges mittelalterlicher Welt ein Vorbild der Duldsamkeit und Gerechtigkeit war. Die oberste Gewalt im Staate hatte ein Neun-Richter-Kollegium inne, das aus Juden, zwei Moslim, zwei Christen, zwei Feueranbetern und einem Heiden bestehen mußte, weil jeder Untertan nur von Richtern seines Glaubens gerichtet werden durfte. HALTET DEN DIEB! so ruft am lautesten der Dieb selbst. Nach dieser Methode gehen die Antisemiten mit Vorliebe uns gegenüber vor. Ihre eigenen Taten schieben sie uns in die Schuhe. Klassisch haben sie das, wie Ivan Heilbut in seinem im Züricher Europa-Verlag erschienenen Buch „Die öffentlichen Verleumder“ schreibt, in der Angelegenheit der Zionsprotokolle praktiziert. Dieses Pamphlet ist bekanntlich im Jahre 1905 in Rußland fabriziert worden. Es hatte den Zweck, den Zaren gegen die Juden zu hetzen, die, wie aus den „Protokollen“ hervorgehe, die Welt unterjochen und zu diesem Zwecke die Kräfte der Völker mittels — demokratischer Reformen auahöhlen wollten. Im Jahre 1919 erschien eine deutsche Ausgabe des Machwerkes und nun nahm es seinen Weg auch weiter nach dem Westen. Im Jahre 1921 machte der Konstantinopler Korrespondent der „Times“ zufällig die überraschende Entdeckung, woher die ganze Weisheit stamme: Sie war nichts anderes als die wörtliche Übersetzung eines gegen Napoleon III. verfaßten Pamphlets des Franzosen Joly, nur auf die Juden umgefälscht. Das französische Originalwerk ist ein Zwiegespräch zwischen Machiavelli und Montesquieu in der Untenvelfc, das darstellen soll, wie Napoleon in. nach den Methoden Machiavellis die Völker unterjochen wollte. Die Lehren Machiavellis wurden nun von den antisemitischen Fälschern als — jüdische Methoden hingestellt. Ivan Heilbut hat sich der mühevollen, aber interessanten und dankbarem Aufgabe unterzogen, Jolys Buch, beziehungsweise die „Protokolle der Weisen von Zion“ Punkt für Punkt mit den in einem gewissen Werk niedergelegten Lehren der modernsten Form des Antisemitismus zu vergleichen und er hat, ähnlich wie Mr. Graves, der Konstantinopler „Times“-Korrespondent, überraschende Identitäten gefunden. Haargenau Machiavellis Lehren sind es, die in diesem Werk zitiert werden — und die man in den „Protokollen der Weisen vom Zion“ als Ergebnis des ersten Zionistenkongresses dargestellt hat. Sie wollen es machen und uns beschuldigen sie, daß wir ee machen wollen! Als Ergebnis seiner Untersuchung ruft Heilbut dem Autor des modernen Machiavelli-Buchee zu: „Der Weise von Zion, das bist du!“ DAS „DEUTSCHE VOLKSBLATT“ sucht auf die antisemitische Neugier des Straßenpublikums mit Zetteln eimzuwirken, die, mitten auf den Kopf der Schauexemplare der Kolporteure geklebt, in „witziger“ Art die Tendenz des Blattes verkünden. An diesen Zetteln ist dae Interessanteste, daß noch kein einziger richtig deutsch abgefaßt war. Der erste lautete: „Lesen Sie dieses Blatt nicht, wem ein Jude in der Nähe ist. Er könnte sonst zerspringen!“ Man ißt sich beim »Deutschen VolksblattH nicht klar über die Bedeutung der Worten „sonst“. Es heißt soviel wie „wenn nicht“. Man sagt richtig: „Gib mir dae! sonst bin ich böse.“ Auf dem Zettel das „Volksblatt“ ist das Wort eino-' los. — Der zweite Zettel trug die schöne Aufschrift: „Sind Sie Antisemit? Dann lesen Sie und werben Sie für das .Deutsche Volksblatt*!“ — Lesen Sie für dae „Deutsche Volksblatt“ Richtig hätte es natürlich heißen müssen: „ . . . lesen Sie dae ,Deutsche Volksblatt' und werben Sie dafür.“ Jetzt kann man auf einem dritten Zettel lesen, das das „Deutsche Volksblatt“ seine antisemitische Arbeit fortsetzon werde, und wenn „sie“ (die Juden natürlich) zerspringen! Dazu eine Juden-Karikatur mit einem explodierenden Bauch. Also klassisch ist dieses bodenständige Deutsch gerade nicht. J e h u d a. Ludwig Lazar Zamenhof und das Judentum über diesen »Weltschmerz' bei einem Kinde lächeln werden. Da ich mir damals einbildete, daß die Erwachsenen eine Art von Vollmacht besäßen, so wiederholte ich mir beständig, daß ich dieses Übel unbedingt beseitigen würde, sobald ioh nur groß wäre.“ Aus den Träumen des Kindes wurde die große, vielbewunderte Tat: es gelang Zamenhof, die „L i n g w e Universal a.“ zu schaffen, die gegenüber den mehr als 20.000 Wörtern der gebräuchlichen Sprachen nur 900 Stammwörter enthielt, sowie die gesamte Grammatik in nur 16 Regeln zusammenzufassen! Aber in tiefer Trauer muß er auf dem zweiten Esperantistenkongreß (Genf 1906) feststellen, daß dieses Esperanto weitaus schneller verbreitet werden müsse, auf daß die Orgien der Bestialität, nicht zuletzt durch die Unkenntnis und Fremdheit der Menschen hervorgerufen, endlich einer Völkerverständigung weichen könnten. Es war das die Zeit der großen Pogrome: „Wir sehen in jenem Lande einen grausamen Kampf zwischen den Rassen. Dort greift nicht ein Mertsch des einen Landes um politischer, vaterländischer Interessen willen Menschen eines anderen Landes an — dort stürzen sich gleich grausamen Bedie eingeborenen Söhne jenes selben In diesen Tagen sind in Warschau Delegierte aus vielen Ländern versammelt, um das Andenken eines polnisch-jüdischen Gelehrten und Menschenfreundes zu feiern: des Schöpfers der Weltverkehrssprache Esperanto, Ludwig Lazar Zamenhof. Wie in Zürich, so wird auch hier ein Jubiläum des jüdischen Geistes gefeiert, denn es ist genau 50 Jahre her, daß Zamenhof nach unermüdlicher Arbeit i stien das erste Lehrbuch der neuen völkerverbin- I Landes auf die ebenfalls eingeborenen Söhne denden Sprache unter dem Pseudonym „Dro jenes selben Landes, und zwar nur deshalb, Esperanto“, das heißt ein Hoffender, erscheinen : weil diese einem anderen Volksstamme anlassen konte. Hier eine nationale Sammlung, gehören... Verflucht, tausendmal verflucht dort die Schaffung einer übernationalen sei der Rassenkampf!“ Einst habe er ge- Sprache — welche Gemeinsamkeit läßt uns träumt, nach einer Anzahl von Jahren würde die Weltjahre 1887 und 1897 in einem Atem sich alles wieder zum Guten wenden — aber zwei nennen? Und doch ist dae Esperanto gleich wie tragisch wurde er enttäuscht: „In den dem Zionismus ein Kind jüdisch-prophetischen Straßen meiner unglücklichen Geburtsstadt Geistes, mit der Aufgabe, „Friedensstifter“ zu, stürzen sich wilde Menschen wie die allersein, und der urjüdische nationale Jude Zamenhof hätte auf seinen Kongressen sich desselben Wortes mit Fug und Recht bedienen können, grausamsten Tiere mit Hacken und Eisenstangen auf ruhige Einwohner, deren ganze Schuld nur darin bestand, daß sie eine andere welches Herzl auf dem dritten Kongreß ge-: Sprache redeten und eine andere angestammte prägt hat: „Gleich wie unser lieber Dichter j Religion hatten als jene Wilden. Deshalb aus seinen Schmerzen Lieder schuf, so bereiten , schlug man die Schädel ein und ßtach die wir aus unseren Leiden einen Fortschritt der Menschheit, der wir dienen.“ Es ist wenig bekannt, wie stark das jüdische Augen aus. Männern und Weibern, hinfäligen Greisen und hilflosen Kindern!“ Dr. Zamenhof, der Augenarzt war und Element und "das Milieu den Weg Zamenhofs ' unzähli^ mittellose Patienten unentgeltlich beeinflußt haben. Er entstammte einer Masbehandelte, kannte die Menschen. Er war kilim-Faamlie in Bialystok. Sein Vater gehörte weder so vermessen, durch das Esperanto die zu jenen drei ausgewählten Juden, die damals nationalen Sprachen verdrängen zu wollen, zum Unterricht an den staatlichen höheren j noch , so weltfremd, auf der Basis dieser Hilfs- Lehranstalten zugelassen wurden, er würde «P™*® eine übernationale Kultur aufbauen Lehrer der deutschen Sprache an dem dortigen , zu. wollen. Er, der 21 Sprachen be errsc te Veterinärinstitut und schließlich an der Reali <*ere& 30 8Praoh> wollte bloß die duroh schule in Warschau. Das Judenschicksal ist; Abgründe getrennten Völker einander näher dem Studenten Zamenhof dessenungeachtet nicht erspart geblieben. Die Tatsache, daß gerade in Bialystok heranwuchs, sollte, wie er sich einmal brieflich äußerte, für alle seine künftigen Bestrebungen richtunggebend werden: „ln Bialystok besteht nämlich die Einwohnerschaft aus vier verschiedenen Volksstämmen: Russen, Polen, Deutschen und Juden. Jedes dieser Elemente hat seine eigene Sprache und steht zu den übrigen in nichts weniger als freundschaftlichen Beziehungen. Eine empfängliche Natur aber empfindet in einer solchen Stadt mehr als irgendwo sonst den Sprachenwirrwarr als ein schweres Unglück und wird bei jedem Schritte aufs Neue davon überzeugt, daß dieser als einziger oder doch zumindest als hauptsächlicher Grund für den Zerfall der großen Menschenfamilie in einander feindliche Teile angesehen werden muß. Ich wurde zum Idealisten erzogen: mau lehrte mich, daß alle Menschen Brüder seien, während jeder Schritt, den ich auf der Straße oder im Hofe tat, in mir das Gefühl erweckte, daß es Menschen überhaupt nicht gebe, sondern nur: Russen, Polen, Deutsche, Juden usw. Dies quälte heftig und unablässig meine kindliche Seele, wenn auch vielleicht viele bringen, während er selbst seinem jüdischen Volke unentwegt treue Liebe bewahrte. Er gehörte zu den Mitbegründern der C h o w e w Zion in Warschau und sympathisierte mit dem Zionismus. Er bat die Bibel ins Esperanto übertragen und in einer Schrift „Hillelismu6“ jenen großen Gesetzeeiehr er der Judenheit als Vorbild hingestellt, er, der selbst in seiner Bescheidenheit, Geduld, Milde und Güte ein moderner Hillel war! Dr. A. W. Exportsteigerung In Palästina Haifa, 12. August, (JTA.) In den ersten fünf Monaten des Jahres 1937 wurden nach Palästina Waren im Werte von 6,880.000 Pfund eingeführt, gegenüber 5,740.000 Pfund im Jahre 1936 und 7,321.000 Pfund im Jahre 1935. Gegen dae Vorjahr ist die Einfuhr um 19.9% gestiegen, wobei aber die diesjährigen Ziffern hinter jenen dee Konjunkturjahrea 1935 noch etwas Zurückbleiben. Im selben Zeitraum wurden aus Paläteina Waren im Werte von 3,625.000 Pfund auegeführt, das ist um 6.5% mehr als im selben Zeitraum des Jahres 1936 und um 14.3% mehr als rm Jahre 1935. KINOPROGRAMME Vom 17. bis 19. August IMPERIAL-KINO I.. Rotenturinstraße 19 Telephon : U 22*1-12 Neuaufführiang I Greta Garbo« Robert Taylor in: „Kameiiendome“ Beginn: 3#u, 5“, 7*°, ö‘° Uhr Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I., Marc-Aurel-Straße ß. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G., Wien, IX., Canisiusgasee 8—10. , Paul Muni, Luise Rainer In: „DIE GUTE ERDE“ Jugendliche haben Zutritt Täglich 10 bis 18 Uhr : A 49-0-90 '/,7 u. 9 Uhr lonrerkuf ab '/JO Uhr vom. Lebande Zaltung, Kurzfilm« und interessant« NESTROY-TOH-KINOTdeptar,Ra«-707 Simone Simon in: Liebe - nichtgenügend iHlna > Wo. », •/, t, V« 10 Uhr. Io. ah >/, 4 Uhr Der ägyptisch-palästinensische Mandel Kairo, 12. August. (.JTA.) Aus einer amtlichen Statistik des ägyptischen Außenhandels ist zu creehcn, daß Ägypten in den ersten fünf Monaten 1937 Wa.ren im Werte von 300.886 Pfund nach Palästina ausgeführt. hat. Gegenüber der Ausfuhr in demselben Zeitraum des vorn »gegangenen Jahres, die einen Wert von 170.190 Pfund repräsentierte. bedeutet dies eino Steigerung um über 76%. Dagegen ist die Einfuhr aue Palästina, nur in geringem Maße gestiegen, Flohr Weltmeisterschaftskandidat bei Stockholmer Schacholympiade Stockholm, 13. August, (JTA.) Auf dem WclteehachkoTigreß ißt ent,schieden worden, daß als nächßter Kandidat für den Kampf um die Schaohweltmeist ersc-haft der tschechoslowakische Jude Flohr mit dem Sieger aus dem Spiele Dr. Euwc-Dr. A 1jechin spielen wird. Dieser Wettkampf wird im Jahre 1940 ausgetragen werden. Vertreter der Hebräischen Universität auf dem Geologenkongreß in Moskau, Der Direktor der geologischen Abteilung der Hebräischen Universität zu Jerusalem, Dr. L. P i c a r d, hat als Vertreter der Universität an dem Internationalen Geologenkongreß in Moskau teilgenommen. Doktor Picard hielt ein Referat über den geologischen Aufbau Arabiens. Der Kongreß wählte ihn zum Mitglied des engeren Ausschusses. Die John-Hopkins-Universität in Baltimore (Nordamerika) hat Dr. Picard eingeladen, einen Vortragszyklus zu halten. In jedes jüdische Haus „Die Stimme" Sevilla Pastor in den westböhmischen Kurorten. Die berühmte jüdische Soubrette Sevilla Pastor absolviert zur Zeit mit der Sieglertruppe in Karlsbad, Marienbad und Franzensbad ein Gastspiel von außerordentlichem Erfolg. Sevilla Pastor wird auf Einladung eines großen Prager Theaters Ende August 14 Vorstellungen in Prag geben. Die hebräische Schule, II., Praterstraße 18, veranstaltet in ihren Räumen anläßlich der hohen Feiertage ein Minjam. Kartenverkauf ab Mittwoch, den 18. d., vom-4 Uhr bis 10 Uhr abends. JUdische Künstlerspiele. Dir. J. Goldflies be^ findet sich zur Zeit in Warschau, um für den am 7. September angesetzten Saisonbeginn eine Reihe prominenter Künstler zu verpflichten. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Die Glückspuppe. — Alle gegen einen. — Der geborene Verkäufer. — Lustige Sünder. — Menschen im Hotel. — Die Polizei greift ein, — Liebe eines Fremden. — Der kleine Kavalier. — Die Perlen der Krone. — Die Insel ohne Sünde. — Der geliebte Vagabund. — Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Hochverrat. — Drei-Groschen-Oper. — Wien, Wien, nur du allein. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Safari. — Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. —• Braddock gegen Louis. — La belle Equipe. — Tanz unter dem Galgen. — Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Menschen unter Menschen. — Paris. — Jazz- Kadetten. — Samson. — Liebe macht blind. — Mord im Opernhaus. — Station Nordpol ruft. — Das öffentliche Ärgernis. — Die rote Robe. — Jagd auf Gangster. — Lachkatastrophe. — Adam und Venus. „Eskapade“ „Maskerade“. Bekanntlich wurde das Spitzenwerk österreichischer Film- Produktion, der Paula-Wessely-Film „Maskerade“ vor einiger Zeit von Metro-Goldwyn- Mayer zur Neuverfllmung in Hollywood erworben. Dieser Film, weloher in seiner amerikanischen Fassung den Titel „Eskapade“ führt, erscheint demnächst in Wien. Die Hauptrollen sind mit Luise Rainer als Poldi Dur, Mady Christians als Anita Keller, William Powell als Maler Heideneck, Frank Morgan als Professor Harandt und Virginia Bruco als seine Gattin Gerda besetzt. Regie führte Robert Z. Leonard. Die Musik stammt von Kaper und Jurmann. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig R J6.--. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—■. Tschechoslowakei vierteljährlich KC 24.—-, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktions- Schluß Montag und Mittwoch vormittags. I Postscheck Konti: Österreich Nummer I D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.870,

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