Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 659 (13.7.1937)
- Date
- 1937-07-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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NH« 4 Oll STIMM! Nr. 659. — Wien, Dienstag, 13. Juli 1937. DU Laqc du lüde* Ut U. $. A. Tor einigen Tagen weilte hier der Oberrabbiner von New York Dr. Bernhard Mar ton, der die jüdische Situation in den europäischen Ländern studiert und die Eindrücke seiner Reise in einer Schrift niederlegen will. Dr. Marton stammt aus einer kleinen Kehilla in Karpatoru Bland und erwarb sich die Berufsbildung an der berühmten P r e ß b u r g e r J e s c h i w a h. Vor vier Jahren kam er nach Amerika und wurde nach dem Tode des Oberrabbiners von New York Meierowitz unter mehr als dreißig Kandidaten einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Die Synagoge „S h a r e i Z e d e k“, in welcher Dr. Marton wirkt — nach dem Stadtviertel, das zu den schönsten New Yorks gehört, „The Sea Gate Sisterhood and Talmud Thora“ benannt —, ist einer der größten Tempel Amerikas. Ein Gespräch eines unserer Mitarbeiter mit Dr. Marton nahm folgenden Verlauf: Die wirtschaftlichen Verhältnisse „Ist die Lage der Juden in den Vereinigten Staaten günstig zu nennen?“ „Zweifellos. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, daß der Finanzminister und Berater Roosevelt?, M o r g e n t h a u, ein Jude ist Es gibt eine ganze Reihe von jüdischen Gouverneuren, Abgeordneten, hohen Beamten, Richtern, aber auch die jüdische Masse — viereinhalb Millionen Jude n, wovon zwei Millionen in New York leben — befindet, sich, am europäischen Standard gemessen, in höchst günstigen Lebensverhältnissen. Wir erfreuen uns des Wohlwollens der Behörden und leben in Harmonie mit den anderen Amerikanern. Dazu trägt wohl auch die Tatsache bei, daß. sich die ökonomischen Verhältnisse in den letzten zwei Jahren wesentlich ge bessert haben — ein Erfolg des Präsidenten Roosevelt, dessen Wirtschaftsexperiment man heute wohl bereits als geglückt betrachten darf.“ Der Antisemitismus „Es gibt also in der Union keinen Antisemitismu s?“ „Es ist auch den gewissen deutschamerikanischen Gruppen, die gern die Methodendes Dritten Reiches ins demokratische freie Amerika verpflanzt hätten, trotz größter Anstrengungen nicht gelungen, eine judenfeindliche Stimmung hervorzurufen, die Unruhestifter haben sich im Gegenteil selbst bei den Behörden wie auch bei den Massen mißliebig gemacht. Da der Antisemitismus Henry Fords längst, längst verflogen ist und auch der Ku-Kux- Klan eine schaurige Legende der Vergangenheit geworden ist, gibt es gegenwärtig in der Union, die doch Menschen ans aller Herren Ländern zu amerikanischen Patrioten umgeformt hat, weder offenen noch latenten Antisemitismus.“ Die inneren Verhältnisse „Die amerikanischen Juden fühlen sich also durchaus als geachtete, gleichberechtigte Bürger der Vereinigten Staaten?“ „Selbstverständlich. Diese relativ wie auch absolut günstige Lage läßt dennoch nicht in ihnen den Gedanken aufkommen, sie dürften oder müßten ihr Judentum preisgeben. Uns stehen alle Bildungsmöglichkeiten offen, darum wird die spezifisch j üdische Bildung doch nicht vernachlässigt. Auch die Religiosität hat zugenommen, vor allem hat die Orthodoxie stark an Boden gewonnen, während die Reformbewegung zurückgegangen ist — der Neologie fehlen Halt und Rückgrat! Die Synagogen werden von allen Schichten der jüdischen Bevölkerung, die Intelligenzkreise eingeschlossen, eifrig besucht, auch die Jugend nimmt großen Anteil am religiösen Leben, was wohl auch auf das Konto der Rabbiner zu setzen ist, die sich mit mehr Verständnis und Liebe gerade der Jugend widmen, als dies in Europa der Fall ist. Es ist übrigens bezeichnend für Amerika, daß trotz des gesellschaftlichen Zusammenlebens aller konfessionellen Gruppen Mischehen nicht sehr häufig sind, daß von einer Austrittsbewegung, wie ich sie leider in einigen Ländern Europas konstatieren mußte, nicht die Rede sein kann und daß sich auch die christliche Missionsbewegung nicht stark bemerkbar macht. Aber auch innerhalb der amerikanischen Judenheit sind größere Parteizwistigkeiten und die törichte Gegensätzlichkeit zwischen West- und Ostjudontum naturgemäß völlig unbekann t.“ Die Stellung zum Palästina- Problem ' „Welche Stellung nimmt die amerikanische Judenheit zum Palästina-Problem ein?“ „Die Juden Amerikas sind durchwegs prozionistisch eingestellt., fa.st jeder junve Jude fühlt zionistisch. Auch die Rabbiner, die liberalen ebenso wie die orthodoxen, stehen der Idee einer nationalen Heinustätte mit warmer Sympathie gegenüber — „Protestrabbiner“ gibt es bei uns nicht. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, daß eine Reihe bedeutender Zionistenführer aus den Vereinigten Staaten stammen. Aber auch viele hochstehende Christen sind prozionistisch eingestellt, so der New-Yorker Oberbürgermeister La G u a r dia, dessen werktätige Sympathien für unser Volk bekannt sind, vor allem aber Präsident Roosevelt selbst.“ „Wie nehmen die amerikanischen Juden die Nachricht von der Teilung Palästinas auf?“ „Man ist allgemein über das Projekt entrüstet. Wie ich erfahren habe, sollen jetzt in allen Städten Protestversammlungen abgehalten werden, in denen scharf gegen die Zerreißung des Heiligen Landes Einspruch erhoben werden soll. Wir können nicht begreifen, daß England seine in der Balfour-Deklaration gegebenen Versprechungen plötzlich ad absurdum führen will.“ Dr. Marton hat Deutschland besucht und. schildert in knappen Worten die traurige Lage der Juden. Der Oberrabbiner beabsichtigt in nächster Zeit dem tschechoslowakischen Staatspräsidenten Dr. Benesch einen Besuch abzustatten, vorerst begibt er sich jedoch mit seiner jungen Frau auf einige Zeit in sein Heimatstädtchen C h u s t in Karpatorußland. Wie mc 4000 fakti** Von Dr. Mayer Ebner. In der Altstadt von Haifa tritt ein Araber vom Lande, ein Fellah, in den Laden emes arabischen Händlers. Überaus höfliche gegenseitige Begrüßung. Nach einer Weile eines in Allgemeinheiten und Erkundigungen über das Wohl der beiderseitigen Familien hinplätschernden Gespräches, fragt der Händler den Fellah, was ihm eigentlich die hohe Eibre dieses Besuches in seinem armseligen Laden verschafft habe. Der Fellah antwortete, er möchte ein Kopftuch kaufen. „Ach was“, sagt der Händler, „du willst bei mir kaufen? Mein ganzes Lager steht zu deiner Verfügung. Nimm dir, wonach dein Herz gelüstet.“ Der Fellah: „Nein, ich will kaufen. Was kostet dieses Tuch?“ Der Händler: „Was fällt dir ein? Ich von dir Geld nehmen? Wähle, und nimm dir, was dir gefällt. Um den Preis werden wir nicht handeln. Ich lasse dir doch das Tuch ohne jede Bezahlung.“ Der Feilah: „Ich bin bei dir und stehe dir mit allem, was ich habe, zur Verfügung, sag was du verlangst und ich zahle jeden Preis.“ Der Händler: „Was fällt dir ein? Ich werde dir einen Preis vorschreiben? Ich überlasse dies ganz deinem Belieben, noch mehr würde es mich freuen, wenn du da3 Tuch nimmst als Zeichen meiner Freundschaft zu dir.“ Nachdem sie noch eine Weile gegenseitige Höflichkeiten gewechselt hatten, verlangte der Händler 10 Piaster für das Tuch. Sie feilschten um jeden halben Piaster und der Fellah erwarb das Tuch um 6yt Piaster. * Als mir ein Freund in Haifa diese kleine, alltägliche Geschichte erzählte, erinnerte ich mich, vor vielen Jahren in einem alten Buche etwas Ähnliches gelesen zu haben. In der Bibel, 1. Buch Mose, Kap. 23: Sarah war 127 Jahre alt geworden und starb in Kirjath-Arba (Hebron) im Lande Kanaan. Abraham will von den Kindern Heths eine Erbbegräbnisstätte für die Tote und für seine Familie kaufen. Und die Kinder Heths antworteten Abraham und sprachen zu ihm: „Höre uns, lieber Herrl Du bist ein Fürst Gottes unter uns, begrabe deine Toten in unseren vornehmsten Gräbern. Kein Mensch unter uns wird dir wehren.“ Der höfliche Abraham erhob sich und bückte sich vor dem Volk des Landes, vor den Kindern Heths. Ihm gefielen die zwei Höhlen am Ende des dem Ephron, dem Sohne Zohars, gehörigen Ackers, und er erbot eich, den üblichen Preis für die beiden Höhlen zu bezahlen. Ephron, der Hetitcr, Sohn Zohars, anwortete vor allem Volk: „Nein, mein Herr! Sondern höre mir zu! Ich schenke dir den Acker und die. Höhle drinnen dazu und übergebe dir es vor den Augen der Kinder meines Volkes zu begraben deine Toten.“ Der höfliche Abraham springt auf, bückt sich wieder vor dem Volke des Landes, redet mit Ephron und spricht: „Willst du mir ihn lassen, so bitte ich, nimm von mir das Geld für den Acker, damit ich meine Toten daselbst begrabe.“ Ephron antwortete Abraham und sprach zu ihm: „Mein Herr, höre doch mich! Das Feld ist 400 Lot Silbers wert; was aber ist das zwischen dir und mir? Begrab nur deinen Toten!“ Abraham aber feilschte nicht und wog dem Ephron die 400 Lot Silbers zu. Danach begrub er seine Frau Sarah in der Höhle des Ackers Mamre gegenüber, in Hebron im Lande Kanaan. Über den beiden Höhlen erhebt sich das Mausoleum, zu dem Juden, Christen und Mohammedaner wallfahren. Als ich diese Stelle der Bibel überlas, dachte ich an den Fellah und den Händler in Haifa von heute, und wie sehr sich Sitten und Gebräuche im Laufe der Jahrtausende, unberührt von den Schicksalen, die über das alte Land gezogen sind, so lebendig erhalten haben. Heute wie vor vier Jahrtausenden dieselbe äußerliche Höflichkeit der Primitiven, hinter der sich der naturgegebene Eigennutz verbirgt. Die Erzählungen der Bibel atmen Wahrheit. nmimmimmiwwnntmnniimnimiiimmmmmnnmmmmiiiiiiiiimmimimi' Es sieht geschrieben* An seinen Kindern wird der Mann erkannt. (Ben Sira 11, 30) * Sprich nicht: So wie er mir getan, will ich ihm tun. Ich will jedermann vergelten nach seinem Tun. (Sprüche 24, 29) FILME Filme ohne Arier-Paragraph Sonnenmädel — Geborene Verbrecher. —' Süßer, kleiner Fratz. — Mord ohne Waffe. —. Zum Tanzen geboren. — Samson. — Brutal. — Guillotine. — Die Teufelsgruppe. — Wir marschieren um Mitternacht. — Liebe mit 100 PS. — Tarzans Flucht. — Frisco. — Stadt ohne Gesetz. — Matura. — Der Bomber von Kansas City. — Tanzende Piraten. — Di« Glückspuppe. — Melo. —- Der bittere Tee. — Alle gegen einen — Mord In Slng-Slng. — Juwelendieb Nr. 1. — Unterweltstragödie. —- Gier nach Gold. — Ein wunderschöner Sonntag. — Zwischen Haß und Liebe. — Broadway-Bill. — Der geborene Verkäufer. — l ustige Sünder. — Menschen Im Hotel. —• Die Polizei greif! ein. — Liebe eines Fremden. — Der kleine Kavalier. — Die Perlen der Krone. — Die Insel ohne Sünde. — Der geliebte Vagabund. — Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Hochverrat. — Drei-Groschen-Oper. — Wien, Wien, nur du allein. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Safari. —- Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. — Braddock gegen Louis. — La belle Equipe. — Tanz unter dem Galgen. „Die gute Erde“ kommt: Mitten im Hochsommer bringt die Mctro-Goldwyn-Mayer als erste Veranstaltung der Metro-Goldwyn-Mayer- Festspieie im Schweden-Kino ihren größten Film, „Die gute Erde“, heraus. Dieses SpitzeAwerk der amerikanischen Filmproduktion hat den sensationellsten Erfolg zu verzeichnen gehabt. Das österreichische Bundesministerium für Unterricht hat ihn als kulturell wertvoll •erklärt. Die Hauptrollen dieses in; jeder Hinsicht ungewöhnlichen Werkes sind mit Luise Rainer und Paul Muni besetzt. Wer Pech anfaßt, besudelt sich. (Ben Sira 13, 1) Ein Glas Wein kann eine Frau trinken, beim zweiten verliert sie bereite die Würde. (Talmud, Kethubot 68 a) * Es ist besser, daß jemand sich in den Feuerofen werfe, als daß er seinen Nächsten vor vielen beschäme. (Talmud, Baba mezia 59 a) * Wer selbst unwissend, aber vermögend ist, der bemühe sich wenigstens, Gelehrte zu unterstützen. (Talmud, Beraohot 34 b) KINOPROGRAMME Vom 13. bis 13. lull IMPERIAL-KINO u Rotenturmstraße I9 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung! Julien Duvlvler-Fllm La belle Equipe Beginn: S*0, 5*‘, 7‘°, 910 Uhr. ff m m „Es geschah zu Silvester" A 43-0-60 7*8, '/JO Uhr Vorverkauf ab 10 Uhr vorm. Täglich 10 bis 19 Uhr: Lebende Zeitung. Kurzfilme und Interessante Wochenschauen. AllelnaufflHtrung für gana Wlan, M. o. Mi TateaehenberTehte KRYST ALL* KINO II., Prater, StraBa das 1. Mai Nr. 40. Talephon R 48-2-75 13. Juli: „Das graue Haus" i4. jmi: ..Yvonne“ Fleisch“ Sonnu. Faiartage; 3, 5, 7, 8 Uhr 99 15. Juli: ßp Wochantaga: 8, 7, 8 Uhr. NESTROYTON-KINO «* V* »* II., Praterstraße 34 Telephon R 41-707 13. Juli: Sylvia Sidney in: Unterweitstragödie“ 14. Juli: Kay Frando In - Trubel Im Paradies“ 15. Juli: Naurlce Chevalier In: Eine Stunde mit dir“ Sagten > Wo. •'« *T/* 8, V« 10 Uhr. So. ab 7» 4 Uhr Austritte aus dem Judentum Finger Kurt, geb. 4. IX. 1908, Wien, ledig Ingenieur, XVI., Menzelg. 12; Cohn Eugen, geb. 16. II. 1875, Wien, verheiratet, Möbelhändler, XVH., Ottakringerstr. 104; Hirsch Marie geb. Ruzicka, geh. 18. I. 1900, Wien,, gerichtlich geschieden, Handelsangestellre, I., Kurrentg. 4; Rosenbaum Gertrude, geb, 3. VII. 1917, Wien, ledig, Privatbeamtin, V., Margaretenstr. 94; Rothberger Karl Leopold, geb. 30. XI. . 1915, Wenzel Elsa Feodora geb. Ivanovsky, geb. 11. IX. 1908, Wien, verheiratet, II., Ausstellungsstr. 33; Hacker Olga geb. Roth, geb. 20. I. 1890, Wien, verheiratet, Privat, VIII., Lerchenfelderstr. 8; Neustadl Marie geb. Zaruba, geb. 30. XH. 1853, Skatsch, verwitwet, U., Am Tabor 22; Lichtenstein Margarete, geb. 3. VI. 1914, Wien, ledig, XIH., Egon-Schiele-G. 99; Schuhlhof Ida geb. Mann, geb. 7. VH. 1861, Nachod, verwitwet, XIH., Sauraug. 9; Dziewientnik Helene, geb. 19. XI. 1903, Chranow, ledig, Manipulantin, XIV., Deglerg. 13; Weiß Hermann, geb. 9. IV. 1888, Wien, verheiratet, II.,Springerg. 13; Singer Leon, geb. 20. VI. 1896, Buczacz, ledig, Uhrmachergehilfe, III., Hegerg. 4; Weißkopf Karl, geb. 7. X. 1902, Wien, ledig, Verkäufer, HI., Fasang. 36; Taus« sig, Dr. Felix, geb. 20. VH. 1889, Wien, ledig, Privat, III., Czapkag. 7; Aschermann Ida, geb. 1. VI. 1887, Wien, verheiratet, n., Ausstellungsstr. 21; Mersels Edith Josefa, geb. 1. X. 1903, Berlin, ledig, Stenotypistin, V., Siebenbrunneng. 65; Hehler Alfred, geb. 26. X. 1885, St. Pölten, verheiratet, Bäckergehilfe, IH., Schlachthausg. 16; Kammer Edith, geb. 25. X. 1914, Wien, ledig, Hortleiterin, I., Gonzagag. 13; Beran Fritz, geb. 17. VH. 1914, Wien, ledig, Privatbeamter, HI. Adamsg. 32; Huppert Adolf, geb. 1. X. 1917, Wien, ledig, Färber; Mautner Karl, geb. 15. VII. 1907, Wien, verheiratet, Redakteur, VIH., Ledererg. 16; Mautner Rosa Margarete geb. Neustadtei, geb. 20. H. 1906, Reichenberg, verheiratet, VIII., Ledererg. 16; Hildebrand Leonhard, geb. 16. H. 1886, Storozynetz, verheiratet, Apotheker, XVHI., Ladenburgg. 12; Back Edith, geb. 2. V. 1920, Baden, ledig, XVI., Seitenbergg. 69; Stwertka GrCte, geb. 23. VI. 1905, Wien, ledig, Privat, V., Blechturmg. 9; Feuer Richard, geb. 11. X. 1893, Wien, verheiratet, Bilhnenangestellter, V., Rechte Wienzeile 101; Wender Max, geb. 17. X. 1882, Wien, verwitwet, Reisender, IX., Wagnerg. 10; Wlllner, Dr. Ernst, geb. 1. II. 1910, Wien, ledig, Mittelschullehrer, XVI., Schellhammerg. 13; Ways Gertrude geb. Waschinsky, geb. 10. III. 1905, Wien, verheiratet, Privat, I., Annag. 3a. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20. ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich K5 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc* Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktious* Schluß Montag und Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. 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