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Die Stimme · 1937-05-25 · Heft 645 (25.5.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 645 (25.5.1937)
Date
1937-05-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Wien, Dienet*#, 25. Mai 1987. — Nr. 645. BB9SS99S9SSBSBBSBBBHHHBB1 MB tTIMMI Seit* 5 ZIONISTISCHES VOKABULAR (Fortsetzung.) Öbaiklai landwirtschaftlich Ohaluk ah „Verteilung“; Organisation für die Verteilung von in der Welt gesammelten .Spenden an fromme Juden in Palästina. .Chaluz, weiibl. Chalu®ah (Mehrzahl: Chaluzitm, ohaLuzot) „Pionier“, jugendlicher Arbeiter-Einwanderer nach Palästina Chawer, weibl. chawerah — Genoss© Chewer hakwuzot — Vereinigung der Kwuzot Ohinucb Erzieihung CShowewe Zion „Zionsfreunde“, zionistische Vereine in Osteuropa vor der Entstehung der zionistischen Weltorganisation Ohoser Rundsohreiben Chug Gruppe Ohug iwri Zusammenfassung der Hebräischsprechenden Chuz la. arez „außerhalb des Landes“, d. h. Gebiete außerhalb Palästinas Dawar „Wort“, hebräische Tageszeitung der palästinensischen Arbeiterschaft in Tel Awiw Dun am Bodenmaß in Palästina; 1 Dun am =* 1000 m9 Emek Tal Emek Ohefer siehe Wadi Cbawarit Emek Jesreel zionistisches Siedlungsgebiet zwischen Haifa und dem Jordangebiet Emek S-ebulon Land an der Haifa Bucht Erez Israel „Land Israel“, Palästina Erez Israel owedet „Arbeitendes Erez Israel“; Vereinigung der Freunde der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina Ewer Hajarden Transjordanien; Gebiet östlich des Jordans Galil Kreis Galil Galiläa, Nordpalästina Gaiil Haäljon Nordgaliläa Galil Hatachton Südgaliläa Gallith Exil, Dia-spora, die Länder außerhalb Palästinas Gasos palästinensische Limonade Gdud Ortgruppe, Bund Haarez „Das Land“, linksbürgerliche Tageszeitung in Tel Awiw Habimah „Die Bühne“, hebräische Theatervereinigung in Palästina Haboker bürgerliche Tageszeitung in Tel Awiw Hachscharah „Vorbereitung“ für Palästina Hadassah „Die Palme“, zionistische Frauenorganisation in-, Amerika zur Förderung medizinischer Einrichtungen, vor allem Krankenhäuser, in Palästina Hanhagah oder Eanhalah Leitung Hanhalah zionit zionistische Exekutive Haolam „Die Welt“, hebräische Wochenzeitung der zionistischen Exekutive Hapoel „Der Arbeiter“, Arheiter-Sportorganl. eation (Fortsetzung folgt.) oiniiiiiiiiiiiiiinimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiininDinnniiiiiiiiiiiiiiinminiiimnmniniimniinuiiiimitni Sozialreform »♦ ♦ Der Antisemitismus katholischer Kreise will 'den nationalsozialistischen Antisemitismus übertrumpfen. Ein Beispiel dafür ist eine Broschüre „Kampf der Jugend für Sozialreform“ herausgegeben vom Sozialen Arbeitskreis des Reichsbundes der katholischen deutschen Jugend Österreichs. Als Verleger figuriert der Reicbsbund der katholischen Jugend Österreichs, Wien, L, Ebendonferstraße 6. Einige Leseproben genügen für den „Geist“ dieses Pamphlets: „Kampf gegen den judaistischen Geist, der unser Wirtschafte- und Gesellschaftsleben ganz zu zersetzen droht (durch Einschleppen von Händler- und Wuchergeist, Gewinnsucht, Unehrliohkeit, Unterwühlung der Begriffe Liebe, Ehe, Religion, Heldentum, Vaterland). Wie jedem Gastvolk im Rahmen des deutschen Siedlungsgebietes gebühren auch dem Judenvolk eine gesonderte Stellung. Die Erreichung der Vollbürgerschaft für die Juden war ein schadenbringender Irrtum der Aufklärungs- und der liberalen Zeit. Unerträglich ist die Macht der Juden Uber Wirtschaft, Presse und in geistigen Berufen, sie muß gebrochen werden (durch staatliche Maßnahmen, durch persönliche Gegenarbeit jedes einzelnen). Der Rassenantisemitismus ist zu verwerfen; um so mächtiger und bis zum letzten Bürger durchgreifend muß der geistige und wirtschaftliche Antijudaismus werden. Starke Christen sein — das bricht die Macht des Judentums.“ So etwas nennt sich Sozialreform. An einer Stelle wird unter der Rubrik „Wie kann loh an der ,Reform von unten her‘ mitkämpfen“ ausgeführt: „Gegen den Einfluß des Judentums: In jüdischen Geschäften (Kaufhäusern) nicht oinkaufen, keine judenfreundliche Zeitung beziehen und andere zur Abbestellung veranlassen (Gasthöfe!), zu christlichen Ärzten und Advokaten gehen, beziehungsweise andere dazu bereden.“ ,Was hier, ungehindert von der Behörde, Bin Zwischenfall in Munkacs Mtmkace, 20. Mal. (JTA.) Am Pfingstsonntag, der mit dem ersten Tage des jüdischen Scih&wuot-Feete« zus&imnenfiel, während die Straßen in den von den Juden bewohnten Vierteln von Munkacs stark beleibt waren, kam es in einer Straße. zu einem Zwischenfall, als ein Offizier einen Juden, namens Salomon Blei er, beschimpft© und ihm drahte, daß er ihm den Bart abschneiden werde. Einige jüdische junge Leute, die der Szene beiwohnten, stellten den Offizier zur Rede und forderten ihn auf, ihnen zur Polizei zu folgen, damit der Tatbestand geklärt werde. Der Offizier entfernte sieh, ohne dieser Aufforderung Folge zu leisten. Am Pfingstmontag, dem zweiten Scha/wuot-Tag, zeigte öffentlich von einer katholischen Organisation gepredigt wird, könnte ebenso gut in einer nationalsozialistischen Zeitung stehen. Was uns Juden aber interessiert, ist die Tatsache, daß diese Broschüre zum Haß gegen das Judentum und insbesondere gegen die Juden Österreichs und zu ihrer Boykottierung auffordert. Hier liegt eine ekklatamt© Rechtsverletzung vor. Wird der Staatsanwalt endlich einsehreiten? „Die Judenfrage hat noch Zeit!" Wien erlebte vor kurzem eine ganz eigenartige, in der Stadt, in der einst Lueger und Schönerer durch ihre Reden und Publikationen den Grund zur politischen Bildung Adolf Hitlers gelegt hatten, ganz ungewohnte Demonstration: Eine Schar katholischer Studenten störte durch vehemente Zwischenrufe einige der Versammlungen, in denen die Judenfrage diskutiert wurde, indem sie der Meinung lärmenden Ausdruck gaben: „Gefährdet ist die Christenheit — die Judenfrage hat noch Zeit!“ Die turbulente Art ihres Auftretens brachte sie bei den verblüfften Versammlungsteilnehmern in den Verdacht, daß sie Hakenkreuzler seien. Der Inhalt ihrer Rufe aber rehabilitierte sie einwandfrei, so daß die Polizei, nachdem sie die Demonstranten aus dem Saale entfernt hatte, keinen Anlaß zu weiterem Vorgehen gegen sie hatte. Es wäre auch gar zu toll gewesen, Leute als Nazi zu qualifizieren, die sich lärmend zu der Parole bekennen, die Judenfrage habe noch Zeit, wo doch der Nationalsozialismus in der Judenfrage auch in Ländern, in denen die Juden kaum ein Prozent der Gesamtbevölkerung bilden, sein unentbehrlichstes Propagandamittel schätzt, das er keinen Augenblick missen kann, ohne die Herrschaft über die mit Recht unzufriedenen und daher von den Führern systematisch gegen die falsche Seite aufgehetzten Massen zu riskieren. Droht das Mißverhältnis zwischen der Kleinheit der Judenzahl und der Größe und Mannigfaltigkeit der den Juden angelasteten Übel endlich auch dem Dümmsten klar zu werden, dann vergrößert man einfach die jüdische Operationsbasis, indem man durch einen historisch sogar unwiderlegbaren Beweis auch das Christentum als „Judenmaohe“ deklar riert und gegen die christlichen Kirchen die gleichen agitatorischen Methoden anwendet, die für den Kampf gegen das Judentum schon Beit undenklichen Zeiten charakteristisch sind. Es wäre sowohl vom rein logischen wie auch vom moralischen Standpunkt an der Zeit und begreiflich, wenn die betont katholischen Kreise Österreichs endlioh von Methoden, die sie selbst gegen die Juden virtuos anzuwenden verstehen, abrücken wollten — in der klaren Erfassung der Sachlage: Gefährdet sieih der Offizier in der gleichen Straße, er wurde wiederum von einer Gruppe junger Leute aufgefordert, die Angelegenheit, zu klären. Als jedoch der Offizier sich fortgesetzt weigerte, dies zu tun, folgten ihm die jungen Leute bi« zum Eingang in die Kaserne. Dort wählten sie eine Deputation, die eich zum Obersten begeben sollte. Inzwischen aber wurden vier junge Leute von der Kasernenwache aus der Gruppe aufgehoben, in die Kaserne gebracht und sodann der Polizei übergeben. Die Polizei setzte die Verhafteten in Freiheit. Nach zwei Tagen aber wurden dieselben wieder in Haft der Polizei genommen. Die Untersuchung wird streng geheim geführt. ist die Christenheit durch die Art der „Erörterung“ und „Lösung“ der Judenfrage. Man könnte sich darüber freuen, daß die katholischen Studenten sich auf diese Erkenntnis einen Reim zu machen suchten und daß sie dabei sogar die Zustimmung der betont katholischen Presse finden, die sonst selbst gern die Judenfrage demagogisch für ihre eigenen intransigenten Ziele auszuschroten liebt. Mit Genugtuung las man in der „Reichspost“: „Die Ansicht, daß die Judenfrage nicht die dringlichste aller Fragen ist und daß die Vorgänge in der Welt die Aufmerksamkeit der Christen vor allem auf ihre eigene Bedrohung lenken müssen, ist auch in Österreich weit verbreitet.“ Leider scheint sie sich aber gerade in der Strozzigasse nooh nicht genug herumgesproohen zu haben, sonst wäre es unerfindlich, warum dieselbe „Reiohspoet“ gelegentlich — zumindest in ihrer Montag-Frühausgabe — die Judenfrage noch immer als die dringlichste behandelt, ohne Rücksicht auf die Vorgänge im Dritten Reiche, die die Gefährlichkeit dieser Auffassung für das — Christentum von Tag zu Tag deutlicher machen. H. Sp. Die zionistischen Mandatare der Innsbrucker Kultusgemeinde teilen mit: Die Kultusgemeinde Innsbruck hat als einzige Kultusgemeinde Österreichs durch ihren Vorsteher, Herrn Julius Pasch, die Union österr, Juden-zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum beglückwünscht. Wie stellen fest, daß dies ohne unser Wissen geschehen ist, und daß wir hiezu unser Einverständnis nicht erteilt hätten. Für die zionistischen Mandatare der Kultusgemeinde Innsbruck: Ing. Richard Berger. Ab Donnerstag Leo Reuß in einer neuen Rolle Donnerstag, den 27. Mai, findet die Premiere von Kobrins „Zurück z u s e i n’ V o 1 k“, eine jüdische Tragödie aus unseren Tagen, mit Leo R e u ß in der Hauptrolle, statt. Das Stück war in New York über ein Jahr ununterbrochen auf dem Spielplan. Leo Reuß spielt diesmal eine Rolle in jiddischer Sprache. In weiteren Hauptrollen sind Jenny Lovic und Heimi Lewin tätig. — Im Rahmen der Aufführungen von „Zurück zu sein’ Volk“ haben die bekannten Schauspieler Benzion Sigall und Hermann Tunis Montag, den 31. Mai, ihren Ehrenabend. Die Regie führt Eugen Jenson vom Deutschen Volkstheater. Michel Preis, der vom Dr.-Paul-Baratoff- Gastspiel noch in bester Erinnerung stehende Schauspieler, wird ebenfalls in „Zurück zu sein’ Volk“ ein kurzes Gastspiel in den Jüdischen Künstlerspielen absolvieren. Die letzten Aufführungen von „Semaeis Sendung" Dienstag und Mittwoch finden in den Jüdischen Künstlerspielen, II., Praterstraße 34, die letzten Aufführungen von Zweigs „Die Sendung Semaels“ statt. Wegen des großen Interesses empfiehlt es sich, Karten (auch telephonisch R 45-4-94) zu reservieren. Unter dem Protektorat Lord Melchetts Der Tag der jüdischen Jugend Dem großen jüdischen Sportfest, das am Sonntag, den 6. Juni, auf dem Hakoahplatz vom österreichischen Makkabikreis veranstaltet wird, wird in der jüdischen Sportbewegung der ganzen Welt mit größtem Interesse entgegengesehen. Der Präsident des Makkabi-Weltverbandea, Lord Me lohe tt, bat das Ehrenprotektorat der Veranstaltung übernommen und in einer handschriftlichen Botsehaft die Veranstaltung begrüßt. Der Vizepräsident des Weltverbandes, Barnett Jänner, kommt zu dem Fest nach Wien. Der Ehrenschutz der Veranstaltung liegt in den Händen des Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde Herrn Staatsrat Dr. F r i e d m a n n. Das Programm Wir geben in großen Zügen das Progumm der Veranstaltung bekannt: 14 bis 14.50 Uhr: Handball; 14.50 bis 16.10: Fußball der alten Internationalen der Eakoah gegen Hasmonea; 16.10 bis 16.80 Uhr: Aufmarsch aller Teilnehmer und Ansprachen der Ehrengäste; 16.30 bis 17 Uhr: Internationale Leichtathletikwettkämpfe; 17.05 bis 17.45 Uhr: Massenfreiübungen des Turnvereins Makkabi und Sondervorführungen seiner Meisterriege; 17.45 bis 18.15 Uhr: Hockeyspiel; 18.15 bis 19.15 Uhr: Internationale Leichtathletikwettkämpfe. * Wir geben nochmals bekannt, daß alle jüdischen Jugendlichen Gelegenheit haben, sich für den Tag der jüdischen Jugend ohne weitere Nebenspesen vorzubereiten, und zwar Burschen jeden Mittwoch ab 17.80 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr, Mädchen jeden Montag und Donnerstag ab 17.30 und Sonntag ab 10 Uhr« Verein jüd. Tierfreunde Donnerstag, den 27. Mai 1937, Vortragssaal I., Neutorgasse 0, Mezzanin, spricht Tierarzt Dr. Tucliner über das Thema: „Die Schlachtmethoden bei Haustieren im Lichte der Humanität.“ Eintritt für Mitglieder frei! Gäste 50 Groschen. Beginn 8 Uhr abends pünktlich. Kundgebung jüdischer Legitimtsten Der unter Führung des Generalmajors Sommer stehende „Reicheverband jüdischer Legitimieten Österreichs“ veranstaltete unter dem Vorsitz des Bezirkeleiters Dr. Koch aim 19. d. im Saale zum „Grünen Tor“ eine von mehr als tausend Personen besuchte Kundgebung der Solidarität im legitimistisohen Lager. Redakteur Hans K a n d I forderte eine geschlossene Vertra.uensfront für den Bundeskanzler, in der die Juden nicht fehlen dürfen. Baron Werkmann erinnerte an die größte Saalschlaoht des neuen Österreich im «Jahre 1931, welche die Alldeutschen der Harzburger Front gegen die Tiroler Legitimisten ausgefoehten hatten. Der legitimis tische Sprecher in dieser Saalschlacht war der damalige Nationailrat Dr. Kurt v. Schuschnigg. Wilhelm Otto Kick forderte als ehemaliger sozialdemokratischer Arbeiter die Mitarbeit aller Bevölkerungvsschichten am Aufbau Österreichs, der durch die Heimkehr des Kaisers gekrönt werden müsse, damit der Neubau für alle Schichten der Bevölkerung wohnlich eingerichtet und nicht etwa braun tapeziert werde. Vom Kaiser erwarte die Arbeiterschaft Sicherung des Vertrauens, der Freiheit und der Stabilität. Der Hauptsekretär des Eisernen Ringes, Oberstleutnant Blnmawer erklärte, daß die Legitimisten zu dem herrlichen Worte Schuschniggs „Sieg oder Tod“ stehen. Solange der Kaiser nicht im Lande sei, dürfe es in Österreich nur eine einzige Richtung geben: die Richtung Schuschnigg. Der Kaiser müsse ins Land, weil ein Führer nicht ewig lebe, der Kaiser aber in seinem legitimen Nachfolger die Kontinuität sichert. Damit der Kaiser komme, gelte nur eines: Mitarbeiten! JÜDISCHER SPORT Gute Zeiten der Hakoah-Jugend . Beim . internationalen Schwimmfest des Ewaric erreichten die jugendlichen Schwimmer der Hakoah ausgezeichnete Zeiten. Ellbogen belegte im. Brustschwimmen für Jungmannen in 2:58.9, einer Zeit, die seit mehreren Jahren in der Hakoah nicht erreicht wurde, den zweiten Platz. Susi Ehrenreich kam im Rückenschwimmen für Damenjugend Über dieselbe Strecke zum erstenmal unter 1:30 und <|ie noch nicht 14jährige Annemarie Strauß siegte über 100 Meter Kraul für Jungmädchen in der hervorragenden Zeit von 1:20.2. Auch die Mädchenlagenstaffel konnte in der Aufstellung Krein dl er, Kremenetzky, Back auf dem ersten Platz landen. Etwas schwächer waren die Leistungen in den Seniorenbewerben. Annemarie Pick wurde Zweite über 100 Meter Kraul und Paul Klug mußte sich über 100 Meter Rücken in 1:21.5 mit dem vierten Platz begnügen. Hakoah führt Im Hockey Durch einen 2:l-'Sieg über den Wiener Hockeyklub gelang es der Hakoah an die Spitze der Tabelle vorzustoßen. Trotz schlechter Bodenverhältnisse auf dem Hauptwerk-* stätteplatz waren die Blau-Weißen den Hausherren ständig überlegen und erzielten nach torloser Halbzeit durch Ullmann und Berger die. Tore. Die Reservemannschaft besiegte den gleichen Gegner mit 4:1 und liegt nun in der Reservemeisterschaft gleichfalls an erster Stelle. Jugendmeisterschaft der Leichtathleten In der Vereinsmeisterschaft der Leichtathletikjugend konnte die Hakoah ihren ersten Gegner den S. C. Rapid mit 90:80 Punkten sicher abfertigen. Der Erfolg war an erster Stelle dem neuen Leiter der Jugendgruppe Dr. Topf zu danken, der die jungen Athleten einem harten Training unterzogen hatte. Außer einer Reihe von Plätzen wurden folgende Siege erzielt: Jugend A: 100 Meter: H e ilp e r n 13 Sek.; Diskus*. Andacht 33.19 Meter; Weitsprung: Groß 5.25 Meter; Wiener 2:59 Min.; Staffel, 8X K Meter Runde: Hakoah 3:08. Jugend B: Hochsprung: H i r s c b b e i n 1:43 Meter; 100 Meter: F r u c hter 12:4 Sek.; Weitsprung: Mondschein 4.88 Meter; Stalfel, 4 X % Runde: Hakoah 1:37.2. Jugend C: Kugelstoßen: Strakosch 11.74 Meter. Internes Meeting des Schwimmklubs Hakoah Donnerstag, den 27. d, veranstaltet der Schwimmklub Hakoah ein internes Meeting, welches der Abschluß der diesjährigen Hallenbadsaison sein wird. Außer den sehr interessanten Schwiminbewerbeu wird ein Wasserbailspiel zweier Hakoah-Mannschaften durchgeführt werden. Die Eintrittspreise sind so niedrig gehalten (Sitzplätze S 1—, Stehplätze S —.50), daß ein Besuch dieses schönen Schwimmfestes jedermann möglich ist. Beginn #8 Uhr Abends.

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