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Die Stimme · 1937-05-05 · Heft 641 (5.5.1937) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 641 (5.5.1937)
Date
1937-05-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
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.Wien, Mittwoch, B. Mai 1937. — Nr. 641. Oll STIMME Seit«? Ehret zum ff Multerfas“ Eure Mütter in den Formen des Keren Kalemeth! Hebräische Bewegung Unsere Bewegung verarmt immer mehr, weil wir den Kontakt zu der hebräischen Kultur verloren haben. Eine merkwürdige Tragik verfolgt uns: Wir haben in der hebräisch-aramäischen Kultur einen uimisschöpflicihen Schatz, ein Gut, das uns Jahrtausende erhalten hat, und wir verfahren damit in einer einzig dastehenden Art: wir vergeuden es nicht, wir gehen damit nicht geizig um, sondern wir kümmern uns einfach nicht um dieses Vor mögen. Ich mache folgenden Vorschlag: Es gibt Hunderte Juden, die früher als thorabeflissene Maskilifn, Jugendführer usw. lebendige Beziehungen zu unserem Kulturgut hatten und jetzt abseits stehen. Sie lesen nicht, sie studieren nicht und daher kaufen sie auch kein hebräisches Buch und haben auch nicht das Bedürfnis, die erhaltenen Anregungen weiterzugeben. Erziehen wir uns zur Gewohnheit: Täglich eine hebräische Seite eines guten Buches zu lese 11. Die Leser sollen dazu übergehen, in ihren Gruppen (zionistische Sektion, Föderation itsiw.) nach gehöriger Vorbereitung vor jeder Versammlung eine kurze, ganze hebräische Sache — hebräisch und deutsch — vorzulesen. Dies soll abschnittsweise geschehen, zuerst Hebräisch und dann Deutsch. Für dien sich derart Vorbereitenden wird das gewiß von Vorteil sein, aber auch für die Zuhöthrer, die so oft zum erstenmal in die Lage kommen werden, mit der hebräischen Literatur in Kontakt zu kommen. Durch diese Vorlesung^ wird sicherlich eine gute jüdische Stimmung in der Versammlung entstehen. Die Hebräer als Teilnehmer werden angeregt werden, zum Original zu greifen, die Nicbthebräer zur Übersetzung. Das Interesse für das Buch wird allmählich geweckt werden. Ohne Buch kann das Judentum — und auch der Zionismus — nicht 1 e ib e n. Wir werden uns wieder allmählich gewöhnen, statt „über die Bibel“, über Rialik zu sprechen und zu hören, die Originale auf uns einwirken zu lassen. Vorträge zu halten ist nicht Jedermanns Bache, aber sich zu kurzen Vorlesungen im hebräischen Original und in deutscher Übersetzung gehörig vorzubereiten vermag jeder, 'der ernstlich hebräische Literatur liest. An Stoff aus alter und neuer Literatur wird es nie mangeln. Ich fasse zusammen: 1. Jeder Hebräer lese täglich eine hebräische Seite. 2. Er bereite sieh zu kurzen Vorlesungen ganzer Sachen aus dem Hebräischen und in deutscher Übersetzung vor. Dr. Chaim Tartakower. kostet RM 8.50 kart. leinen gebunden. und RM 12.— in Ganz- Rickte nicht allein. (Sprüche der Väter) * Es ist etwas Großes um die Arbeit, denn sie ehrt ihren Mann. (Talmud, Gittin 67 b) * Der Besitz — mäßig, ist erträglich; übermäßig, ist er schädlich. (Talmud, Gittin 70 a) * Der Lohn für eine gute Tat ist eine andere gute Tat und die Strafe für eine Übertretung ist eine andere Übertretung. (Sprüche der Väter) Engel Lund singt hebräisch Unter der Deviee „Lieder vieler Völker“ gelang Engel Lund, einer irländischen Sängerin, das Kunststück, das faßt allen Künstlern heute nicht gelingt: ein ausverkauftes Haus. Vor jedem Liedchen erzählt Frau Lund eine mehr oder weniger lange Geschichte, die abwechselnd belehrend, unterhaltend, groteskkomisch oder sentimental-naiv gefärbt ist und auch eine etwas erotische Färbung nicht vermissen läßt. In bunter Folge sang Frau Lund Volkslieder oder volkeliederähnliehe Gesänge aus so ziemlich allen nordischen Ländern wi den Original sprachen, wobei sie ihre Vorträge durch eine lebhafte Mimik stark untermalte. In weiterer Folge kamen auch hebräische Lieder zum Vortrag (da6 raarschartige „Poh baarez“ wird viel von Chaluzim gesungen), sowie jiddische, deren parodistiecher Anteil viel besser gelang als der ernste, wie dies im „Kaddisch des Berditschewers“ besonders zum Vorschein kam. Die nicht allzu große Stimme ist gut geschult und wird recht geschickt behandelt, die größte Wirkung durch rasche Paralandi und Aussetzern der Stimme erzielt. Sehr lobenswert ist die gute Aussprache. Der ganze Abend stellt wohl ein Gemisch von Kunstlied, Volkslied und Kabarett dar. Das Programm verschweigt diskret — wie alles an diesem Abend — die Namen der Bearbeiter der Lieder, an deren Stelle fast immer der übrigens vorzügliche Begleiter der Sängerin, Raut er, genannt wird. Das Publikum spendete reichlichen Beifall. Ernst Winkler. Zwei Musikpreise Sür Julius Chajes Der gegenwärtig in Wien lebende junge palästinensische Komponist Julius Chajes erhielt hei einem von der Reiohsvertretun g der Juden in Deutschland veranstalteten Wettbewerb den zweiten Prois für eine Kantate und den dritten Preis für die Bearbeitung hebräischer Volkslieder. Die Kantate wird in Berlin unter der Leitung von Sander aufgeftihrt werden. Isak Herzberg/ Biblis Ae Geschichten Im Verlag Josef Schlesinger, Wien, ist ein Band „Biblische Geschichten“ er schienen, der den bewährten Wiener Pädago §en Isak II e r z b e r g zum Verfasser hat ibel und biblische Gestalten unserer Jugend nahe zu bringen, sie ihr vertraut und Hebens wert zu machen, ist seit jeher eine der vor nehmsten Aufgaben jüdischer Erziehertätig keit. Allerdings darf nicht übersehen werden daß durch die allzu schulmäßige Behandlung des Stoffes viel von seinem Zauber und be sonderem Reiz verloren geht, so daß die Kin der den Erzählungen der Bibel häufig nicht das intensive Interesse entgegenbringen wie anderen Geschichten und Märchen. Um so dankenswerter ist es, daß Herzberg es jetzt unternimmt, die erzählenden Kapitel der fünf Bücher Mosis in einer Art wieder berichten, die dem Charakter des biblischen Textes gerecht wird und dabei doch auch dem kindlichen Wesen und der kindlichen Auf fassungsgabe durchaus entspricht. Die Gestal ten und Geschehnisse der Bibel ziehen leben dig an uns vorüber, spannend wird das Le ben der Urväter und Urmütter und die Wan derüngeu des Volkes in der Wüste vor uns aufgebaut. Eine willkommene Ergänzung des Textes bieten die hübschen Illustrationen, die in einfacher und zugleich natürlicher Weise die Personen und Szenen der Erzählungen dar stellen und diese dadurch dem Gedächtnis be sonders einprägen. Überhaupt muß vermerkt werden, daß die äußere Ausstattung des Buches seinen Wert noch erhöht. Das gefällige Umschlagblatt, das die Symbole der zwölf Stämme darstellt, die bereits genannten anschaulichen Illustrationen und nicht zuletzt der schöne Druck, der im ersten Teil des Buches vor allem die Block schrift, entsprechend dem Lehrgang der Volks schule, berücksichtigt, tragen dazu bei, daß man das Buch gern zur Hand nimmt und gern liest. In einem Anhang findet das jüdische Kalenderjahr seine Darstellung; überdies wird die Bedeutung der Fest- und Fasttage in Übersichtlicher und leicht verständlicher Weise dar gelegt.. Für den Schul- und Lernbetrieb eignet sich das Buch besonders auch durch die im Anhang befindlichen Fragen und Aufgaben die eine systematische Wiederholung und Ein prägung cles Stoffes erleichtern. Wenn auch das Büchlein vor allem für den Unterricht an Volksschulen gedacht ist, wird es sicherlich auch von Jugendlichen, die der Schule bereits entwachsen sind, gern und mit Nutzen verwendet werden. Prof. Dr. S. Rappaport. Jüdische» Festbuch Nach zweijähriger Vorbereitung erscheint im Jüdischen Verlag, Berlin, ein großangelegtes Sammelwerk, herausgegeben von Prof. Dr. Friedrich Thieberger und Doktor Else Rabin unter dem Titel: „Jüdisches Fest —■ Jüdischer Brauch.“ Das umfangreiche, mit zahlreichen Textillustratdonen, Bildtafeln und Notenbeilagen ausgeetabteto Buch im Format des Jüdischen Lexikons stellt eine Enzyklopädie der jüdischen Feste und Bräuche dar. Der allgemeine Teil enthält einleitende Aufsätze der Herausgeber Über diie religiöse Haltung und das jüdische Haus, dann von Rabb. Dr. I. Ziegler, Karlsbad, über „Die Gemeinde“, von Univ.-Prof. Max Eisler, Wien, über „Bau und Einrichtung der Synagoge“, von Arno N a d o l über die „synagogale Musik“ und schließlich einen umfangreichen Beitrag des verstorbenen Oborabbiners Dr. David F e u c h t w a n g, Wien, „Der jüdische Alltag“. Es folgen hierauf Abschnitte über den Sabbath, die Feiertage sowie schließlich Darstellungen der persönlichen Feste, nämlich Beschneidung, Bainnizwa, Hochzeit, ferner Trauervorsohriften und -bräuohe. Jeder dieser Abschnitte bringt zunächst eine Darstellung des betreffenden Festes. Dann folgen Erzählungen, Novellen, Gedichte, Dramen, geschichtliche, philosophische, volkskundliche Darstellungen und Stücke auß der religiösen Literatur. Das Werk Erstes leichtathletisches Meeting Auf dem W. A. F.-Plabz wurde Samstag das traditionelle 1. Mai-Meeting abgehalten, bei dem die Hakoah einige Erfolge erzielen konnte, die aber bei etwas mehr Glück weit höher ausgefallen wären. Blödy, der jetzt ständig in Prag lebt, trotzdem aber für die Hakoah startet, ging ära Laufen über 3000 Meter nicht vollkommen fit ins Rennen und konnte deshalb nur den zweiten Platz erreichen. Beck wurde Vierter und in der Mannschaftswertung errang die Hakoah mit diesen beiden Läufern und den Junioren Kohn, Opper und Feuer den zweiten Platz. Kalb konnte das 100-Meter-Vorgabelaufen in der guten Zeit von 11.1 Sekunden gewinnen und Gerda Gottlieh war im Kugelstoßen und über 100 Meter erfolgreich. Kaiser wurde in einem Vorgabelaufen über 800 Meter, in dem er vom Mal lief, wohl nur Vierter, kam aber trotzdem unter die Zwei-Minuten-Grenzo und wurde lediglich von Leutnant Leban bezwungen. Die Acht-Rundenstaffel wurde durch das schlechte Laufen eines Mannes schon in der dritten Runde verloren und die gute Form der übrigen Hakoahner reichte trotzdem nur auf den dritten Platz. In den Jugend beworben waren lediglich Erl. Wagner, die Dritte über 60 Meter wurde, und Andacht II, der Vjorte über 500 Meter, erfolgreich. Die Arbeit des Keren Kajemeth Muttertag. Die Ehrungen im jüdischen Leben in den Formen des Keren Kajemeth (Goldbuch, Gärten, Silbenbuch, Baumstiftungen, Sefer Hajeled, Soliollenspenden usw.) sind fast, schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Es sind wahr baft produktive Ehrungen. Der Keren Kajemeth fordert daher alle Gg. auf, ihre „Muttertags“-Ehrungen ebenfalls in diesen Formen tlurchzufUhren. Pessach-Aktion. Mittwoch, den 5. ds„ 8 Uhr abends, gemeinsame Sitzung der Landeskommission des Keren Kajemeth und der Leiter der Pessach-Aktion zwecks .Entgegennahme der Mitteilungen des Büros und Besprechung der Erfahrungen dieser Aktion. Goldbucheintragung Dr. Fritz Eckstein s. A. Der verewigte Gg. Dr. Fritz Eckstein, gewe sener Präsident des „Herzl-Klubs“ und Leiter des Keren Hajessod wurde durch den „Herzl- Kluib“ in das Goldene Buch des Iveren Kajemeth eingetragen. Goldbucheintrigung Dr. Josef Löwenherz. Anläßlich seiner Ernennung zum Amtsdirektor der Israel. Kultusgeraeinde wurde Gg. Doktor Josef Löwenherz bei einer besonderen Feier durch die Sektion Leopoldstadt und Klub Erez Israel das Goldene-Buch-Diplom seiner Eintragung ins Goldene Buch Überreicht. Goldbuch-Eintragung Dr. Michael Storch. Anläßlich des „Muttertages“ trägt Frau Reg in o Storch ihren Sohn Dr. Michael Storch ins Goldene Buch des Keren Kajemeth ein. Ein namhafter Betrag wurde zu diesem Zwecke dem Keren Kajemeth übergeben. Sefer Hajeled des Keren Kajemeth. Guido Emst Harnisch anläßlich Pidjon Haben durch die Festgäste; Mirjam Lea Eliasberg anläßlich 12. Geburtstages durch die Eltern. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dir. Moses und Frau Reglno Meier anläßlich ihrer Silbernen Hochzeit durch den Verein „Horodenka“ (Nr. 661): Zionistische Bezirkssektion und Wizo Landstraße! III., Landstraßer Hauptstraße 9 Dienstag, den 11. Mai, halb 9 Uhr abends Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: »Vierzig lehre Zionistische Organisation« Abraham Archer Tischler durch Binjan Haare/. XX (Nr. 662); Oberkantor Siegmund Jellinek, Hollabrunn, durch Zion. Sektion und WIZO XIV/XV (Nr. 663). BQchsenaufs teliung. Der Jugendbund „Nezach“ hat im Zusammenhänge mit der Pessach-Aktion 250 neue Büchsen aufgestellt. Zionistischer Veranstaltung** holender Mittwoch, 5. Mai 1937. 2. Bez.: Sektion 2, Praterstraße 13, yd Uhr abends, Vorführung des Palästinastreifens. 2. Bez.: Sektion Schüttei, Cafe Residenz, Löwengasse 39, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „40 Jahre Zionistische Organisation.“ 2. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni, Stuwerstraße 1, 8 Uhr abends, Dr. Tulo Nüssenblatt: „Zionistische Idee und Tat in den letzten 40 Jahre n.“ Dr. F. Pickholz: „Die Aufgaben und Leistungen des Hechaluz Haklal Zion i.“ 9. Bez . WIZO 9, im WIZO-Heim Schottenring 25, 8 Uhr abends, Vereins- und Vortragsabend. 10. Bez., Sektion X., Pernerstorfergasse 25, y9 Uhr abends: H er zl- F e ie r. Festrede: Med.-Rat Dr. I. Schallt. Klaviervorträge: Dr. Grete Forstner. Hebräische und jüdische Lieder: Oberkantor Rosenberg. Rezitation aus Ilerzls Schriften: Elisabeth Wald mann und Kurt Feger. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62, yd Uhr abends, Dr. A. Groß: „Zionistische Tagesfragen.“ Donnerstag, 6. Mai 1937. 1. Bez.: Sektion I., Bauernmarkt 8, 8 Gesellige Zusammenkunft dier Uhr Mitabends: glieder. 2. Bez.: Sektion und. WIZO Prater, Stuwerstraße 1, yd Uhr abends, Dr. Julius Zeller: mayer: „Bemerkungen zur englischen Orientpoliti k.“ 6. Bez.: Sektion und WIZO VT/VII, Hervmanngasse 9, 8 Uhr abends: Ausschußsitzung. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung werden die Mitglieder ersucht, zuverlässig 'zu erscheinen. 13. Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 3 Uhr nachmittags: Lag B’Omerfeier. Festrede Rabbiner Dr. Margulies. Kantorale Gesänge Oberkantor Fischer. Akademie — Sprechchöre — Gesang. 15. Bez.: Sektion und WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21, yd Uhr abends: Herzl-Feier. Festrede Med.-Rat Dr. Isidor Schall it. Musikalische und rezitatorische Darbietungen. Freitag, 7. Mal 1937. 2. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni Stadtkibbuz, Raieppgasse 8, 8 Uhr abends, Onegg Sabbat. Vortrag Oskar Grünbauin, Präsident des Zion. Verbandes für Österreich: „Die Pflicht der Jugend In unserer Zeit.“ Gesang: J. L. Müller. Rezitation: Bobi Weiser. 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VH, Hermanngasse 9, abends, Onegg Sabbat. Die Vertreter der Sektionen und WIZO, die Freunde und Gönner der WIZO VT/VII werden zu dieser feierlichen Veranstaltung, die im neuen Heim ßtattfindet, höflichst eingeladen. Beginn präzise yd Uhr abends. Samstag, 8. Mai 1937. 3. Bez.: WIZO, Offenbach-Saal, Teitlstraße 3, yd Uhr abends: Muttertags-Feier. Ansprache: Dr. Scheue r-G oldes, Streichquartett. Mitwirkend: Dr. S p i e 1 m a n n, Julius S c h w a r z, R. G older, A. Winkler. Rezitation: Olga Euch s. Gesang: M. F i a 1 k o-W i n k 1 e r. 9. Bez.: Sektion 8/9, IX., Währingerstr. 6—8 (Hörig. 2), y9 Uhr abends, Johanna Einer: „Probleme der Berufßberatun g“, Dr. A. S c h m e r 1 e r: „Arbeitslosigkeit und B e r u f s u m s c h i c h t u n g der J ud e n.“ Anschließend Diskussion. 13. Bez.: Sektion und WIZO 13, 7IH., Hietzinger Hauptstraße 22, yd Uhr abends: Feierliche Übergabe des Goldbueh-Diploms an Herrn Rabbiner D. L e w i n. Rezitationen und Ohöre. Montag, 10. Mai 1937. 4. Bez.: Sektion und WIZO 4/5, Hauslabg. 2, y8 Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO- Mitglieder; y9 Uhr abends: Zusammenkunft der Sektionsmitglieder. Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zion. Landesverbandes: Palästina reise 1987 nach d e r K r i s e.“ Gäste willkommen. Dienstag, 11. Mai 1937. 3. Bez.: Sektion und WIZO 3, Landstraßer Hauptstraße 9, %9 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zion. Landesverband Österreich: „40 Jahre Zionistische Organisation.“ 17. Bez.: Hechaluz Haklal Zion Snif 16/17, 8 Uhr abends, Zion. Seminar, Dr. Tulo Nüsse n- 1 a 11: „A11 i o n Comission -Royal Commissio n.“ 20. Bez.: Sektion und WIZO 20, Jägorstr. 30, yd Uhr abends, Dr. Z. Finkolstein: „Nathan B i r n b a u m.“ Mittwoch, 12. Mai 1937. Hechaluz Haklal Zioni 2, Novaray 8 Uhr abends, Redakteur Bruno „Soziale Probleme der J u- 2. Bez. asse 29, eilig: ge nd.“ 10. Bez.: Sektion 10, Pernerstorfergasse 25, yd Uhr abends, Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zion. Landesverbandes Österreich: „P a 1 ä s t i n a reise 1937 — Sein K r I e bnis.“

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