Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 641 (5.5.1937)
- Date
- 1937-05-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3054338-3054397--6653-3062530- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
9k 5Stimme V. b. b. 20 8 Nr. 641 JÜDISCHE ZEITUNG Wien, Mittwoch S. Mai 1937 14* Ifar 5697 16. Jahrgang JOE E. BROWN DER KÖNIG DES LACHENS als ne Min 7J Eine Anleitung zum reibungslosen Dienst an Kunden und an Bräuten Rotenturm-Kino, I. Johann Strauß-Kino, IY. Stafa-Kino, VII. Votlvpark-Klno, IX. _Ein Großfilm der Warner Bros mmmmmM Billige u. beqosmeORBIS-PFBNGSTFAHRT nach POLEN II. CZERNOUITZ Abfahrt: 13. Mal 1937 Rückfahrt: 25. Mal 1937 Auskunft und Anmeldungen: POLNISCHES VERKEHRSBÜRO „ORBIS“ I., KärntnerstraBe 41 (U 21-15-78) OESTERREICH1SCHES VERKEHRSBÜRO I., Friedrichstraße 7 (B 27-500). I., Qraben 20 (U 20-0-35) 4iiiliiiiiiiiiiiiiiiiiimmiiirniiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiifiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiii(iiiiiiiimiiiiiii> Der neue Chefsekretär im Amt Jerusalem, 30. April. Der neue Chefsekretär, der Palästina-Regierung, William Denis Battenshill, ißt in Jerusalem oingetrofTcn und hat bereits mit der Übernahme der Agenden begonnen. in mum.*C»J a :l»W q ■ MÄCzVo. FE Wieder neue Siedlung Jerusalem, 30. April. Im Emek Hofer ist einer aus Angehörigen der Bnei Benjamin bestehenden Gruppe Boden des K. K. L. zugewiesen worden, auf dem eine neue Siedlung gegründet wird. Die Gruppe hat sofort mit den Vorbereitungsarbciten begonnen. Billige und bequeme Pfingstfahrt mit der „Czernowitzer Allg. Zeitung“ nach Polen u. Czernowitz Abfahrten:2., 13.Mai Rückfahrt: 25.Mai1937 Auskünfte und Anmeldungen: ausschließlich im Reisebüro „Marienbrücke“, WieD, I., Rotenturmstraße 26 O Telephon R 24-2-86/87 „Die Stimme“ erscheint diese Woche nur einmal, weil Donnerstag allgemeine Arbeitsruhe ist. Unsere nächste Nummer kommt also kommenden Dienstag heraus. ER0FFNUNGSANZEIGE Die bekannte Pension „HINYERBRUHL“, Gioßhüblerstraße 29-33. wird am 15. Mai eröffnet und vom Besitzer geleitet. Beste Verpflegung. Zeitgemäße Preise. Auskünfte: Brüder Grünfeld, I., Seitenstetteng. 5. Tel. U 26-2-56 Ungestörter Lag B'Omer in Meron Jerusalem, 30. April. Lag B'Omer wurde gestern abends in Meron traditionsgemäß begangen, nachdem die Feier voriges Jahr infolge der Unruhen unterbleiben mußte. Hunderte von Teilnehmern, die aus allen Teilen des Landes gekommen waren, passierten auf ihrem Wege unbetüstigt Safad. Neuheit „Ulfe Q.06 mm“ Fuhrer’s Stahlwarenfabrik, Wien. IV -Jilinden Arabische Terroristennester in Saffed zerstört Schlußrede Ussischkins vor dem A. C. XX. Kongreß in Basel! Der XX. Zionistenkongreß findet, wie nunmehr feststeht, am 3. August in Basel statt. Ussischkin hat das in der letzten Sitzung des Aktionskomitees in der Weise mitgeteilt, daß er seine Schlußrede mit dem Satz beendete: Auf Wiedersehen in Basel! Eine formelle Mitteilung über den Tagungsort ist nicht erfolgt, aber diese formlose Ankündigung Ussischkins darf wohl als authentische Mitteilung gelten. Eine der größten Epochen unserer Geschichte Jerusalem, 30. April. In der Rede, mit der Ussischkin die Tagung des A. C. schloß, sagte er: 1917 lebten in Palästina. 50.000 Juden, von denen die meisten alt und .schwach waren; cs gab noch kein Tel-Aviv, wie man eß heute kennt, keine lebende hebräische Sprache. Heute ßei der Jischuw neunmal so groß wie im Jahre 1917, Tel- Aviv eine von Leben pulsierende Stadt, in Jerusalem und Haifa gibt eß jüdische Mehrheiten, es gilbt eine herrliche Universität und ein wachsendes, erfolgreiches Siedlungswerk, während die Frage des jüdischen Pa- | lüstina Weltbedeutung erlangt hat. All dies | ist trotz politischer Schwierigkeiten kraft des jüdischen Willens geschaffen worden. „Es ißt uns vergönnt'1, rief Ussisohkin zium Schluß ans, „in einer der größten Epochen der jüdischen Geschichte zu leben. Laßt uns nicht verzagen. A u f Wiedersehen i n Basel!“ /I. JOHt* M ALZ' FEIGEN KAFFEE CQFRÖÖLl! Arbeitsvermittlungsbüros in der Kolonien Jerusalem, 29. April. (JTA.) In einer der letzten Sitzungen des zionistischen Aktionskomitees hielt Jizchak G r ii n b a u m namens des Arbieitsclepartements der Jewish- Agency ein Referat über die Regelung der Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Kommission für Arbeitsfragen, die sich aus Vertretern aller Parteien zusammensetzte, hatte einen Plan ausgearbeitet, der die Schaffung gemeinsamer Arbeitsvermittlungsbüros in den jüdischen Kolonien vorsieht. Die aus Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengesetzten Arbeitsvermittlungsbüros sollen den ersten Schritt auf dem Wege zu einer allgemeinen ' inneren Arbeitsgesetzgebung des Jischuw darstelien. Der Vorschlag wurde in der Kommission gegen die Stimmen des Misrachi, der A tigern e ine« Zionisten Gruppe B und der Judenstaatspartei angenommen. Die Vertreter der Opposition in der Kommission forderten, daß die Histadruth, die 80 Prozent der organisierten jüdischen Arbeiterschaft im Lande repräsentiert, in diesen Büros höchstens eine 50%ige Vertretung zugesprochen erhalte. Der Referent schlug jedoch vor, den Antrag der Kommission anzunehmen und solche Büros versuchsweise in Petach Tikwa, Chedera und Rechobot zu schaffen. (Das bedeutet eine Verewigung der Macht der Histadruth. So will man die allgemein-zionistischen Chaluzim mundtot macht. Die Red.) Pensionen für Chaluz- Veteranen Im weiteren Verlauf seines Referates erörterte J. Grünbaum die wirtschaftliche j Lage der in Palästina lebenden zionistischen, Veteranen und trat für die Gründung eines Fonds zur Versorgung alter Zionisten, die j ihr ganzes Leben dem Dienste am Zionismus gewidmet haben, ein. Rabbi Hoffmann fordert jüdische Konzentration Der Misrachi-Fiihrer Rabbiner Dr. Hoff- J mann aus Frankfurt a. M., der bekanntlich vor kurzem in Deutschland verhaftet und später des Landes verwiesen worden war, wurde bei seinem Erscheinen vom A. L. mit warmem Beifall begrüßt. Rabbi Hoffmann ergriff im Verlauf der Debatte das Wort . und forderte eine Konzentrierung aller jüdischen Kräfte für das nationale Aufbauwerk. Er betonte, daß die Beobachtung des Sabbath nicht nur eine Grundlage des Misrachi, sondern des ganzen jüdischen Volkes sei. J. Suprasky forderte eine wirksamere Unterstützung der Mittelstandskolonisation und Konsolidierung der landwirtschaftlichen Siedlungen des Mittelstandes. Stephan Wise für New York Die gute Zahnpasta WReinigt restlos. m 0/\ fjt •/ . + | ^Scjimtden als Kongreßort Anläßlich einer Versammlung, mit der die Schekelaktion in New York eingeleitet wurde, erklärte Dr. Stephen Wise, Präsident der Zi-onietischen Organisation Amerikas, daß er den Beschluß des Aktionskomitees, den 20. Kongreß nach der Schweiz einzuberufen, für verfehlt, halte. Er glaube, daß die Entwicklung der nächsten Wochen eine Änderung dieses Beschlusses und die Einberufung des Kongresses nach den Vereinigten Staaten erforderlich machen könne. Dr. Wise wies auf die kritische Lage der zionistischen Bewegung hin und unte’rßtrieh die Notwendigkeit der Abhaltung des Kongresses inmitten der größten und freiesten jüdischen Gemeinschaft, die unter einer Regierung lebe, deren rege Anteilnahme an den zionistischen Bestrebungen in Palästina wiederholt erwiesen worden sei. Jerusalem, 29. April. (JTA.) In der Nacht zum 27. April wurde eine Anzahl arabischer Häuser an der Grenze des jüdischen Viertels In Salfed von englischem Militär zerstört. Diese Stral'maßnahme wurde aus Sicherheitsgründen ergriffen, um Nester, in denen sich die arabischen Terroristen zu konzentrieren pflegten, zu reinigen. Schlanke Linie,-moino Dame, erreichen Sie nicht durch Hungern. Kuranstalt „Hclia“, /., Fleischmarkt 7, erreicht cs verläßlich durch physikalisch-kosmetische Methode. Reise nach Eisenstadt und Bratislava Die zweite Gesellschaftsreise der, Unsere dritte Gesellschaftsreise gilt dem „Stimme“, die im Autobus nach Eisenstadt Besuch von Bratislava anläßlich der führt, findet am 23. Mai statt. Anmeldungen Makkabifeier. Sie findet am 30. Mai statt. Es beim Zionistischen Landeskomitee, bei den steht noch nicht fest, ob sie per Auto oder Sektionen, der „W1ZO“ und in der Redak-1 Schiff vor sich geht. Anmeldungen wie oben, tion der „Stimme“. 1 Rabbiner Dr. Leo Baeck, * < .'V - ■■ * \ * Groß Präsident der aufgelösten Bnc Brith Deutschland, deren großes philanthropisches Werk von den Nationalsozialisten in rohester Weise zerstört wurde. NiiiiiiiiiiiimmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiililtllllllU* (Aiiß einem Bericht des W a n d e r u n g s* a m t c s.) Zeitungsberichten nach sollen die Dampfer, die auf dem Flußwege zwischen Montevideo und Paraguay verkehre«, die Weisung erhalten haben, keine jüdischen Passagiere mehr an Bord zu nehmen. Präsidium des jüdischen Getneindeverhandes Italiens zurückgetreten Rom, 30. April. (JTA.) Die Mitglieder des Präsidiums des Verbandes der Jüdischen Gemeinden Italiens gaben ihre Demission. Als offizielle Begründung wird das kürzlich erfolgte Ableben des Präsidenten des Verbandes, Advokat Felice Rave n n a, angegeben, doch liegt der wirkliche Grund in den scharfen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedern des Präsidiums, die in der letzten Zeit im Zusammenhang mit einer Artikelserie in der italienischen Presse entstanden sind. Die Artikel stellen Auszüge aus dem Buche des angesehenen faschistischen Abgeordneten Prof. Paolo 0 r a n o dar, in welchem dieser den i t a- 1 ic nisc h e n Zionisten M an g e1 an P a t r i o t i s m u s v o r w i r f t. Bis zur Behebung der Krise wird ein Regierungskotnmissür die Verwaltung der Angelegenheiten des Verbandes der Jüdischen Gemeinden Italiens versehen. neu und gebraucht, von S 70‘—, auch leihweise oder Teilzahlung Bandagen-Mikofasdi, Taborstraße 22 Donnerstag 8 Uhr früh: Abfahrt nach Nikolsburg Die Abfahrt zum Besuch von Nikolsburg erfolgt Donnerstag pünktlich um S Uhr. Es wird, keine Wartezeit eingeschaltet. Pässe nicht vergessen! VII-, KAISERSTRASSE 123 * IX., ALSERSTRASSE 6