Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 636 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« T Wien, Freitag', 16. April 1937. — Nr. 636. OIE STIMME Liebe auf Welle 88! Im den. Jüdischen Künstle rapiden (Prater- Straße;^)1 wird ab1 Frei tag dio musikalische Komödie „Liebe auf Welle 38“ aufgeführt. Sie enthalt für den Star de« Hauses, Jenny Lovie, eine Rolle, in der sie gleichsam sieh selbst spielt, indem sie . einen berühmten Bühnen- und Radiostar gibt. „Liebe auf Welle 88“ hatte auf allen jüdischen Bühnen, wo es bisher, aufgeführt wurde, einen Sensationserfolg zu verzeichnen,, und wird auch in den „Jüdischen Künstlerspielen“ en suite, also täglich abends 8 Uhr. 30, Sonntag, den 18, auch halb 4 Uhr (bei kleinen' Preisen) aufgeführt. Ehrenabend Dolly Nachbar Im den Jüdischen Künstlerspielen wird Donnerstag, den 20.- April, zu: Ehren de« brillanten Komikers und Charakterschauspielers Dolly Nachbar eine Sondervorstellung ge- 8eben, bei welcher ztim erstenmal die lustige perette „Der Schlemihl“ von . Sigel mit .Jenny Lovi c und Heiroi .'Le w in in den Hauptrollen, Dolly Nachbar in der Titelrolle, Lora fl lücksmann uhd":detn. Hausensemfole auf* geführt wird. Eine Wiederholung dieser Aufführung* findet nicht., statt., Dem beliebten Künstler.'haben' sich' zu seinem Ehrenabend eine Reihe' prominenter Künstler zur Verfügung gestellt, die .im ’Äkademieteil, den Erwin Engel konferiert, mihwirken werden. So u. a. Leo Reuß ' (Kaspar. ■ Brandhofer). Nur beschränkter" Kartenverkauf. Jüdische Kulturstelle I., Kal 3, R 28-2-36. Jüdisches Kulturtheater: Täglich* 20 Uhr. „Sonkin und der Haupttreffer“. Sonn- und F eie rt ags-Nachmi ttagsv ö rate 11 ung bei kleinen Preisen: „Schwer zu sein ein Jud'“, Beginn %4 Uhr. — Sektion für bildende Kunst: Sonntag, 18. April, Führung durch das Atelier des Malers Otto H e r s c h e 1. Treffpunkt:. ' HI., Marxergasse 25, 11 Uhr vormittags. Leitung: Hugo Friedmann. — Jüdische Volkshochschule: Hebräisch- und Englischkurse. Vorträge über Brauchtum und Kulturgeschichte. — Kunststelle: Ermäßigte Karten für sämtliche Privat-, Bundestheater und Konzerte.,— Leihbücherei: Neuerscheinungen. Allgemeine •Belletristik und Judaioä. Neue jüdische Kinderbücher. Israel Zängwill-Abend Samstag, 24.. April, 18 Uhr, . spricht Leon ßchalit in der Jüdischen Kulturstelle über Israel Zängwill, den er persönlich kannte, und liest auö den Werken des Dichters. Vorverkaufskarten in' der Jüdischen Kulturstelle und bei Grouner; I.,: Graben 28. Het&alux Halclal Ztoni, Man) Aurelstraße 5 :"Dienstag, den 20, April 1037, S XJßr abends Untverailätaprofessor ,PaIiis Haar eise 1936“ - Ein Kulturbericht Karten zum Preise von S 1'— und 50 g tm Zionistischen Landesverband (U 22-2-11), im Stadtkibuz, II., Rueppgaase 8 (R 45-1-60 B), im Zentralhetm, //, Novarragasse 29, erhältlich. Das Heinerträgnis fließt zur Gänze dem „Fonds zur Errichtung von Werkstätten“ zn Hochintaiiigeote Vyity/er Lngl.j.franz^ .ltal., sucht über die Sommersaison ih Kurort als Empfangs, dame in Hotel, Pension, bei Arzt usw. bei bescheidenen Ansprüchen Betätigung. Zuschriften unter P. S., Wien, II,, Taborstraße 18/143 Gründung des Vereines „Jüdisches KulturtHeater" Das Jüdische Kulturtheater am Franz-Josefs- Kai beschließt in einigen Wochen mit Uion Feucbtwangens „Jud Süß“ das zweite Spiel- Jahr. Da« Institut hat schon in den ersten Monaten «eines Bestände« seine Existenzberechtigung glänzend bewiesen, und die Erfolge der vergangenen zwei Jahre lassen.den .Wunsch nach Erweiterung «eines Rahmens berechtigt erscheinen. Da« Theater, das bisher unter Patronanz der Jüdischen Kulturstelle Stand, «oll nunmehr ausgebaut, werden und wird zu diesem Zwecke von einem eigenen Körper, dem Verein „Jüdisches Kulturtheater“, der sich vor einigen Tagen konstituiert hat, übernommen. Der „Fördererkreis“, , dem 200 Personen aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung Wien« angehören, geht in dem gegründeten Verein auf. Der Bestand de« Theaters behält durch den bereit« vorhandenen großen' Abonnentenstock das erforderliche gesunde Fundament. Für die nächste Spielzeit ist vor allem die Intensivierung der Abonnentenwerbung vorgesehen, die die Ü b e r e i e dlung in ein größere« Haus ermöglichen «oll. Die Leitung de« Vereines „Jüdisches Kulturtbeater“ hofft, gestützt auf die bisherigen Erfolge, die noch fehlenden 500 Abonnenten leicht zu finden. Kammermusikabend Einen . großen Kunstgenuß bildete der Kammermusikabend, den Direktor Gustav Spielmann gemeinsam mit Julius Schwarz, Richard Goldner und Eugen Alexander Winkler veranstalteto. — Im dichtbesetzten Großen Ehrbar-Saal hörte man Werke von Haydn, Mendelssohn und ein Quartett des jungen jüdischen Komponisten Julius Chajes. Es war wieder einmal ein richtiges Musizieret, das den Zuhörern große Freude bereitete. Direktor Spielmann konnte neuerlich seine höehmusikalischen Qualitäten' beweisen und erntete mit seinen ganz ausgezeichneten Partnern wohlverdienten Beifall. Das im Mittelpunkt des, Programms stehende Streichquartett von Chajes, das wir bereits vom Rosö-Quartett hörten, übt auf die Zuhörer, durch seinen stark melanoholischslavisch-jüdi'scheri Zug ergreifende Wirkung aus. Der anwesende junge Komponist mußte sich für den großen Beifall, der sowohl dem Werk als auch der ausgezeichneten Wiedergabe galt, öfters bedanken. k. Bezirkssektion und WIZO- Gruppe IV/V Im Zeichen der Pessachaktion des K. K. L. veranstalteten die zionistische Bezirkseektion und WIZO; Wieden-Margareten im großen Saale ihres Heime« einen hebräisch-palästinensischen. Liederzyklus, betitelt „Erez Israel« Aulbaiu im Liede“, zusamimengeetellt und vorgetragen von J. Segal-Rosenbaoh. Der Aufschwung Palästinas regte unsere hebräischen Dichter an, Geschehnisse und Ereignisse im und um da« jüdische Volk im Gedichte feetzubalten und veranlaßt© unsere Komponisten, diese Gedichte zu vertonen. Segal-Rosenbaoh wählte aus diesem Reservoir eine größere Anzahl von Liedern, verfaßte dazu in deutscher Sprache verbindende Worte und so erlebten die Zuhörer ein Stück /jüdischer Geschichte: die Galuth, die ewige Sehnsucht de« jüdischen Volke« nach . Erez Israel, den Zionismus und seine Entwicklung von Chowewe Zion bis zur Neuzeit, die aufopferungsvolle Auifbautätigkeit der Chaluzim, die Entstehung und Entwicklung von Siedlung und Stadt. Lilly Riegler besorgte die Klavierbegleitung ausgezeichnet. Die verbindenden Worte und die ins Deutsche übersetzten Liederworte sprach mit richtigem Verständnis Richard Müller. Im Anschlüsse an diese „gesungene Geschichte“ des Zionismus sprach Dr. Siegfried Plaschkes über die Erlösung von GaMläa. Dr. Preis in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des K. K. L. dankte Dr. Plaschkes für seine Ausführungen und richtete an alle den Appell, sich zur Arbeit zu melden. Die jüdische Handelsschule beendet in kurzem den ersten Jahrgang ihres Bestandes. Sie hat in diesem ersten—• schwersten — Jahr alle insie gesetzten Erwartungen erfüllt. Es ist der Direktion des . Herrn Rabinowicz gelungen, im Hause II., Obere Donaustraße 19, neue geeignetere Räume, welche seit je für Schulzwecke in Verwendung standen, zu mieten und die Anstalt in jeder Hinsicht ganz aus eigenen Mitteln zu konsolidieren. Die Schule, die von berufener Seite mehrfach inspiziert wurde, befriedigte in fachlicher und pädagogischer Hinsicht vollauf. Die Semesterzeugnisse wiesen ein geradezu hervorragendes Ergebnis. auf und Lehrern und Schülern, besonders aber den Schülerinnen, gebührt -y eiles t Lob. Die •Direktion, hat, den Verhältnisse!) Rechnung tragend, das ohnehin niedrig bemessene Schulgeld noch weiter ermäßigt, Rater Zahlungen be-* willigt und besonders bedürftige Schüler von jeder Zahlung befreit. Es ist feu erwarten, daß die nun beginnenden Einschreibungen für das kommende Schuljahr neuen Erfolg für die Anstalt bringen werden. Die Schulgemeinde des Chajes-Realgymnasiums veranstaltet Samstag, den 24. April, um 20. Uhr, im großen Saal des ..Ingenieur- und Architektenvereines, Wien, I., Eschenbachgasse Nr. 9, ein Orchesterkonzert von Schülern der Anstalt. Dirigent: .Siegmund, Löwen herz., Der Reingewinn der Veranstaltung fließt der Schülerlade zu. Karten zum Preise von S l.-r- und S 2.— sind täglich in der Zeit von 9 bis 13 Uhr in der Kanzlei des Chajes-Realgymnasiums, XX., Staudingergasse 6, erhältlich, trauerandacht für .Oberrabbiner Mayersohn. Der Bethausverein „Beth Israel“ gibt hiermit bekannt, daß Sonntag, den 18. April 1. J., um 6 Uhr abends im Tempel, H., Leopoldsgasse Nr. 29, eine Trauerandacht. (Hesped) nach Oberrabbiner Mayer Mayersohn abgehalten wird. Emanuel Weiß gestorben. Am 9. d. starb nach kurzem, schwerem Leiden Herr Emanuel Weiß im 74. Lebensjahre. Am 11. d. fand unter großer Beteiligung das Leichenbegängnis statt. Rabbiner Prof. Dr. Bach hielt einen würdigen Nachruf; Oberkantor Wehrmann trug die rituellen Gebete vor. Der Bezirksführer der Gruppe Prater des B. I. F., Deszö Weiß, verliert in dem Verstorbenen seinen Vater. Zionistische Ortsgruppe Salzburg. Aus Salzburg wird uns geschrieben: Ein ganz ausgezeichneter Redner, Herr Martin Sohönhorn, stud. med., stand vergangene Woche im Rahmen der regelmäßigen Vorträge der Ortsgruppe am Rednerpult und sprach über berühmte Ärzte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sein um-1 fassendes Wissen auf diesem Gebiete gestaltete den Abend besonders interessant. Es i«t wichtig, die Mitglieder der Ortsgruppe nicht nur zionistisch zu orientieren, sondern ihnen auch einen Querschnitt aus den Reihen bedeutender jüdischer Menschen vor Augen zu führen, und wir können sehen, daß viele dieser Menschen durch ihre hervorragenden Leistungen auf medizinischem Gebiet sich große Verdienste für da« Judentum erworben haben. Der Vortragende verstand ee, in fesselnder Form dies den Zuhörern zu vermitteln. Vortrag Prof. Murmelstein im Klubheim der Hasmonea,. IH., Radetzkystraße 31: Donnerstag, den 22. April, um 20.30 Uhr. Gäste willkommen! Vermählung. Gisela Teitelbaum und Diy Alfon« Samuel T u c h n e r wurden Sonntag, den 11. April, im Tempel in der Seltenst ettengasse getraut. Sonntag, den 11. April, fand im Stadttempel die Trauung des Dr. med. Paul Stryks, Sohn des ■ Michael Stryks, mit Fräulein Lilly Schächter statt. Die Generalversammlung der Isr. Kinderbewahranstalt findet Donnerstag, den 29. April 1937, 18.30 Uhr, im Anstaltsgebäude, H., Schiffamtsgasse 15, statt. Der Jüdische Klub der Jungen (J. K. J.) veranstaltet im Rahmen des Makkäbikreises Österreich Samstag, den 24. April, 11 Uhr abends, im Imperial-Kino, I., Rothgasse, eine Festkinovorstellung. Programm: David G older, der Spitzenfilm, mit Harry Baur, Palästinareportage Februar—März 1937 (den Begloittext liest Martin Miller), die neueste Wochenschau und Silly-Symphonie. Das Reinerträgnis fließt dem Kfar Hamakkabi zu. Karten von S 1.20 aufwärts im Klubheim des J. K. J., I., Goldscbmiedgasse 9, Jüdi- ' sehe Kulturstelle, I., Kai 3 (R 28-2-36), Gröhner/ I.j Graben 28, an der Kinökasse wie bei allen Mitgliedern des J. K. J. JÜDISCHER SPORT Jüdische Schwimmerfolge im Dianabad Beim internationalen Schwimmf e «t des S. C. S c h w a r z - R o t im Dianabad waren außer Olympiasieger Czik auch eine Anzahl tschechischer Meisterschiwimmer von •der;Pxeßbuiiger Bar-Kochba am Start erschienen, die eine Reihe von schönen Erfolgen erziblörTköhnten/ B ä d e r l ©wurde im Bückenschwimmen Zweiter hinter Lengyel, der den ungarischen Rekord . .verbessern konnte, und Frucht belegte über 400 Meter Crawl den dritten Platz hinter den Ungarn Grof und Lengyel. Die Preßburgerin K e p p i c h wurde im Rückenschwimmen über 100 Meter Zweite. Im Häuptrennen des Tages* ■ dem _ Crawlechwimmen über 100 Meter, siegte Czik sehr sicher; in diesem Bewerb konnte der Hakoahner Herbert Wien einen großen Erfolg erzielen. Er wurde hinter dem Olympiasieger und dem ' österreichischen Rekordmann Swoboda Dritter in der sehr guten Zeit von 1:04.2 Minuten.. Bei den Jugendbewerben’ waren die Erfolge der jüdischen Schwimmer noch größer. So siegte F ö 1 de s (Bar-Kochba) über 100 Meter Crawl vor dem sehr gut schwimmenden H a b e i* (Hakoah), und im Brustsschwimmen beiiegben die Hakoahner Ellbogen und Selinko die beiden ersten Plätze. Kremsnetz/ki errang in diesem Bewerb bei den Mädchen den zweiten Platz in der sehr guten Zeit von 1.37.2. Sehr verbessert hat sieh auch Gerda J e 11 i n e k, obwohl es diesmal noch nicht auf einen Platz reichte. Die Rückenschwimmerin Kreindler überraschte diesmal mit einer sehr guten Freistilleistung. Sie belegte im Crawl&chwimmen für Mädchen den dritten Platz. Sport vom Sonntag Der normale Frühjahrsbetrieb hat in allen Sportdisziplinen begonnen. Die Leichtathleten den Lauf „Rund ums Heustadelwasser“, der als Generalprobe für die Staatsmeisteraohaft im Geländelaufen anzusehen war, die nächsten Sonntag ausgetragen wird und deren Durchführung dem S. C. Hakoah übertragen wurde. Da einige Hakoahner verletzt sind, konnten nur Kaiser, Feuer und Opper an diesem Lauf teiänehmen; Kaie er siegte in der Klasse der Neulinge und legte die zirka 6.5 km lange Strecke in 22:05.6 Minuten zurück. Opper endete auf dem 6. Platz. Feuer startete in der Erstlingskiasse, die nur 3.2 km zurückzulegen hatte. Er wurde in 11.52 Minuten Zweiter. Im Hockey konnte die Hakoah den Kritzendorfer V. F. B. knapp mit 1:0 Toren besiegen und beide Punkte erreichen. Den einzigen Treffer erzielte Einer. Die Reserve schlug denselben Gegner mit 4:1. Spira (3) und Doktor Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13 Mittwoch, 21. April, 1/a9Uhr abds. Medizinalrat Dr. Isidor Schallt ■ ft Mini W Kohn waren für die Hakoah erfolgreich. Tn der Jugendmeisterschaft fertigte die Hakoah den Roichsbund mit 3:0 sicher ab. Auch die Damen brachten Sonntag beide Punkte nach Hause, allerdinge ohne sich anzustrengen, da ihre Gegner nicht angetreten waren. Werbeaktion bei „Hakoah West“ Der S. C. Hakoah, Sekt. West, VI., Gumpendorferstraße 139, führt_ in den Monaten April bis Juni eine großzügige Werbeaktion durch. In dieser Zeit entfallen die Einschreibgebühren. Bei Vorauszahlung von drei Monaten sind statt S 3.— bloß S 1.50 zu bezahlen. Im Rahmen dieser Werbeaktion veranstaltete „Hakoah West“ am 4. April einen Werbe-Tee unter Mitwirkung von Else Kaufmann, Paul O’Montis, Inge Schrecker, Mundi Horowitz und Gruppe Goldan-Selzer. Sonntag, den 25. April, findet eine zweite derartige Veranstaltung utatt, bei der wieder prominente Künstler mit- ' wirken werden. Derzeit führt „Hakoah West“ die Reaktivierung ihrer Fußballmannschaften durch. In Gründung sind eine erste jüdische Radfahrgruppe, eine Schaohsektion und eine Photosektion. Hasmonea-Makkabi absolvierte Sonntag, den 11. April, ihr Meisterschaftsspiel gegen Viktoria-Fair Unitas und siegte überlegen 4:1 (2:0). Torschützen: Heisler (2), Schacht (1), Rottenberg (1) — Hasmonea hat damit ihre steigende Formverbesserung neuerlich unter Beweis gestellt. Besonders hervorzuheben wäre die Verteidigung Gruber, Kohn, Grünbaum, welche für . den Gegner ein ganz unbezwingliches Bollwerk darstellte. Rotter in dier Halfreibe sowie Heisler im Sturm waren vorne die treibenden Kräfte. . , * Sonntag, den 25. April 1937 spielt die' Hasmonea im Rahmen einer Doj>f)elveranstaltung auf dem Siemens-Platz; Linie 331 vom Spitz um 15 Uhr gegen C c l u m b; a 21 i n d e r Meisterschaft. Hasmonea—Shell 3:2 (3:1). Hasmonea mußte zu diesem schweren Spiel drei Ersatzleute stellen und lieferte trotz alldem eine glänzende Partie. Der sehr tiefe Boden stellte ah sämtliche Akteure die schwersten Anforderungen.t Dank der besseren Technik de.r Blauweißen,' konnten diese sich schon bis zur Pause eiuen wichtigen Vorsprung sichern. In der zweiten Hälfte allerdings holte Shell zwei Treffer auf.. 15 Minuten vor Schluß wird Kohn wegen einer Unsportlichkeit vom Felde gewiesen. Doch auch mit zehn Mann noch konnte Hasmonea ihren knappen, aber verdienten Vorsprung bis zum, Ende halten. Touristik- und Skiklub Hakoah. Tourenprogramm für . Sonntag, den 18. April: Fußtour, Hägenbachklamm;. Führer Plautus, Treff- , purikt 9 Uhr Sievering. Skitour Scthneeberg, Voranmeldung im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, am Klubabend. Jüdische KredithilSe« Die Kreditkasse für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien, LL, Praterstraße 9 (bekannt-; lieh eine Gründung des verstorbenen Oberrabbiners Dr. Chajes mit materieller Hilfe der Joint-Foundation), hielt vor kurzem unter 'dein Vorsitz des Herrn Drk Siegfried Kantor ihre'1 diesjährige Generalversammlung ab. Aus dem ■ erstatteten Rechenschaftsbericht pro 1936 seien die nachstehenden Daten wiedergegeben: " Von den eingelaufenei» Kreditgesuchen wur den 521 in positivem, und 53 in negativem- Sinne erledigt. Von den bewilligten Darlehen r gelangten in der Berichtsperiode 434 zur Aus zahlung, davon 93 Darlehen, cl i, 21-5%,■'an' heue Darlehensnehmer-. Die Höhe der ' Einzeldarlehen betrug in 92 FälieD (21'2%) unter S 500, in 228 Fällen (52-5%) je S 500, in 99 Fällen (22'8%) zwischen S 500 und S 1000 und in 15 Fällen (3-5%) über S 1000. Die Gesamtsumme , der ausbezahlten Darlehen betrug S 238.600, was einen Monatsdurchschnitt von 36 Darlehen mit zirka S 20.000 ergibt. Nach Berufskategorien gegliedert entfallen auf Kleinkaufleute 309 Darlehen (71*2%), auf Handwerker 81 Darlehen (18'7%), kleinindustrielle Betriebe 30 Darlehen (6-9%) und‘auf Angehörige freier Berufe 14 Darlehen (3‘2%). ' Die Gesamtsumme der Darlehensrückzahlungen betrug S 222.376 Der Darlehensstand mit Jahresende machte insgesamt S 156.300 aus. Mit Jahresschluß zählte die Genossenschaft 1877 Mitglieder mit 9642 volleingezahlten Geschäftsanteilen im Gesamtbeträge von S 96.420. Mit den Reserven betrug das eigene Betriebskapital am Jahresende insgesamt S 115.000, das Restdarlehen der Joint-Foundation dagegen nur noch S 77.000. In den 14 Jahren ihres Bestandes gewährte die Kreditkasse insgesamt 8706 Darlehen im Gesamtbeträge von S 4,365.355. Nach den durchgeführten Ergänzungswahlen setzt sich der Vorstand aus folgenden Herren zusammen: Aron Barschak, Max Eisner, Hirsch Intrater, Df Leo Landau, Oberbaurat Ing. Robert Stricker, sowie den Vertretern der Wiener Kultusgemeinde Friedrich Feuer und Dr. I. H. Körner un<j dem Vertreter der Isr. Allianz Direktor Ernst Goldschmidt. Dem Aufsichtsrat gehören an die Herren Staatsrat Dr. Desider Friedmann und Dr. Maximilian Stiglitz (als Vertreter der Kultusgemeinde), Dr. A. Kaminka (für die Isr. Allianz), ferner Kammeriat Moritz Kohn, Amtsdirektor Dr. Josef Löwenherz, Max Schiffmann und Salomon Türkl. In den Revisionsausschuß wurden gewählt die Herren Ing. Samuel Ehrlich, Max Eisenklam und Moses Marian. er erlist letzt Hule und Obersaliläa