Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-03-26 · Heft 631 (26.3.1937) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 631 (26.3.1937)
Date
1937-03-26
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054387--6577-3062444
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

|?Wlen, Freitag, 36. März 1937. .. . Nr. 63f, OH tllMMI Salta 7 y Hem. als „die. t(edUsdtefie Kate" In den Jüdische« Kttnstierspiölon, II., Praterstraße 34, wird ab Sonntag, den 28. März „Die verkischofte Kaie“ gegeben, und zwar Sonntag und Montag um halb 9 Uhr und au eh nm halb 4 Uhr (bei kleinen Preisen). Es ist eine Lust spi el operette, der Text stammt von Len, die Musik von Willy Löwenstein, die sich als Autoren von „Champagnermädel“ beim Wiener Publikum bereits eingeführt haben. Auch dieses Stück hat für die beiden Publikumslieblinge Jenny Lovic und Heimi Lewin große Rollen, aber auch das komische Paar Glticksmann-Nachbar hat wieder Gelegenheit, sich voll zu entfalten. „Die verkischofte Kaie“ bleibt ab Dienstag, den 30. täglich auf dem Spielplan. Der Vorverkauf für die Feiertage wurde bereits eröffnet. Kartenreservierungen können auch telephonisch entgegongenommen werden. 10 Jahre „Jüdische Künstlerspiele" Wie wir bereits berichteten, feiern Dienstag, den 6. April im Rahmen einer Festvorstellung die Jüdischen Künstlerspiele das zehnjährige Bcstandsjubiläiim unter der Leitung von Direktor J. G o 1 d f H e s. Diesem Festabend wurde eine besondere heitere Note gegeben, •so hat Direktor. J. Goldflies ein überaus originelles Lustspiel zur Aufführung ausgewähit, dessen Regie er selbst übernommen hat. Das »Stück, das den Namen „Ein Chasen auf Weekend“ trägt, wurde von dem Hausdramaturgen A. M e i s e 1 s vollständig neu bearbeitet und mit Schlagerrollen für die Stars Jenny Lovic und Heimi Lew in versehen. Den Chason spielt Dolly Nachbar, seine Partnerin Lore Glücksmann. Die musikalische Untermalung hat der bewährte Kapellmeister und Komponist des Hauses M. Lubetzky beigestellt. Eine Anzahl prominenter jüdischer Künstler haben durch ihre Zusage ihre Verbundenheit mit den „Jüdischen Künstlerspielen“ dokumentiert und weiden an diesem Ehrenabend, dessen Arrangement in Händen von Hr. Hirschfeld liegt, mitwirken, so Otto Wallburg, Trude Roth, Joesef Baar, Hilde D u 1 i tzkaj a, Mundi Hausknecht und M. Schwartz Auch Fritz Grün bäum und Franz Engel haben sich nach Maßgabe ihrer Zeit zur Verfügung gestellt. Der offizielle Teil des Abends wird von Dr. Oskar Rosenfeld („Zehn Jahre Jüdische Künstlerspiele“) und Dr. Sam Wolf („Jüdische Künstler — Jüdisches Theater“) l>estritten. Daß für eine solche Veranstaltung sich reges Interesse kundtut, ist verständlich, weshalb es empfehlenswert ist, sich rechtzeitig Karten zu sichern, um so mehr als nur ein beschränkter Kartenverkauf stattfindet. Jüdische Kulturstelle I., Kai 3, Tel. R 28-2-36. Jüdische Kulturtheater: Täglich 20 Uhr: Jusclikewiteobs Groteskomödie „Soukln und der Haupttreffer“. Musik: Hane Holevy. Chansontexte: Viktor Schlesinger. Regie: Joachim Laatz. Sonn- und Feiertags 15.30 Uhr: „Die •Grenze.“ Freitag und Sams tag bleibt das Kultnrtheater dgr beiden Sederabcnde wegen gejschlosscn. Jüdische Volkshochschule. Hebräisch- und Englischkurse. Vorträge. Jeder Jude zahlt als Sbammitglied der Jüdischen Kulturstelle nur S 1.50 jährlich. Adolf Jellinek (C.S.R.), Mitglied des Aktionskomitees des M. W. V. und der Weltleititng des M. H. sprioht über: Per (aetfanks des MM\ iBBBunnnnHHMi Dienstag, 30. März, 7 Uhr abends, im Klubheint des Jüdisch. Klub der Jungen (J. K. J.), I., Goldschmiedg. 9 Veranstaltet vom J. K. J. und M. H. Gäste willkommen Die Arbeit des Keren Kajemeth Hagalilah — eine neue Etappe in unserem Aufbauwerk — der Keren Kajemeth neuerlich Pionier des ganzen Volkes! Alle aktiven zionistischen Gruppen rii-ston zu dieser neuen Kraftanstrengung. Das KKL.- Biiro hat don meisten Gruppen beroifcs das Desuöhsmaterial übergeben. Alle Gruppen und »Sektionen werden besondere, der Erlösung des Hule-Tales und der Hochebene von Obergaliläa gewidmete Versammlungen abhalten. Anläßlich des Pessach fes te s werden die KKL-Vortrauensmänner ln den Tempeln die zur Thora Äufigerufeaeu an die große historische und zugleich aktuelle Pflicht, des KKL zu gedonken, erinnert. Die vom KKL heransgegebenen Plakato werden in einfachen Worten über die neue Aufgabe sprechen. Die Rabbiner Wiens werden sich ebenfalls Jn den Dienst der Sache stellen. Jeder, der über die Sache ein wenig naohdenkt, fühlt: es ist herrlich, bei dieser* großen Keren-Kajemeth-Aktion mitzuhelfon. Versammlungen anläßlich der Br• lösung des Galll Sekt. I, Datum folgt; Sekt. H, Mitt/woeb, 7. April; »Sekt. III, Dienstag, 6. April; Sekt. 1 V/V, Mittwoch, 81. März (Redner: Doktor Siegfried Plasohkes); »Sekt. VI/VH, genaues Datum folgt, ebenso Sekt. V1H/IX; Sekt. X, Mittwoch, 81. März (Redner: Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landeskomitees); Sekt. XII, Dienstag, 6. März: Sekt. XIII, genaues Datum folgt; Sekt. XIV/XV, Datum wird noch bekanntgegeben; Sekt. XVI/XVII, wie vorstehend, ebenso Sekt. XVIII und XX* Sekt. XIX, Mittwoch, 7. April (Redner: Redakteur Bruno Heilig). Weiters: Verband der radikalen Zionisten: Donnerstag, 8. April (Redner: Prof. Leopold Jessner); Binjan Haarez: Samstag, 3. April. Verband der Judenstaatszionisten Österreichs: Datum folgt. Hebräisches Pädagogium, Wien, II* Tempel” gaese 3. Die Einschreibungen und Neuaufnahmen für das Sommersemester finden am 8. und am 9. April, 10 bis 12 Uhr statt. Kundmachung Die Wiener Molkerei bringt auch heuer Pessach - Koschermilch in allen ihren Filialen zum Verkauf. Die Pessach - Koschermilch wird in ihren Meiereien in Niederösterreich unter streng ritueller Aufsicht der von Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. M. Rosenmann bestellten religiös verläßlichen Organe ÖTPJIPÖ erzeugt. Jede Kanne und jede Flasche ist mit einer Plombe, respektive einer Schleife versehen mit dem Aufdruck noa ‘w -itw Vom 26. März bis 3. April in allen Verkaufstellen erhältlich Wiener Molkerei Zionistischer Veranstaltung** kniender Sonntag, 28. März 1937. 2. Bezirk: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, %9 Uhr abends: Gesellschaftsabend. Programm: Ansprache Ing. ' Oskar Bauer. Violinsolo: C. H. Ke rk e r. Rezitationen: Munio Abend, Gesang; Oberkantor K.a t z. Jüdische Lieder: Hilda Dulitzkaja. Konference: Dr. Dia Klein. 2. Bez.: Sektion H, Club Erez Israel, Praterstraße 13, 8 Uhr abends, Peßsach-Akademie mit anischließöndem Tanz. Programm: Alice Braxmayer (Cello), am Klavier; Klara J o 11 e s, J. Sega 11 - R o s e n b a c h mit seinem neuesten Gesaogsrepertoire 'in hebräischen und jüdischen Liedern, begleitet von Lily Riegler. Humoristische Vorträge Bobby Weiser. Der Knaben-Solist der Polnischen Schul „Mordchale“. Dienstag, 30. März 1937. 1. Bezirk: Sektion I., Bauernmarkt 8, 8 Uhr abends: Pessaoh-Abend. Festrede: Rabbiner Dr. Benjamin Murmelstein. Heitere > Vorträge: Dr. Max Präger. Hebräische Lieder: J. Sagall Rosenbach. 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen und Makkabi Hazair, I., Goldschmiedgasse 9, 7 Uhr abends, Adolf Jellinek, Mitglied der Welt-, leitung des M. H.: „Der Gedanke des, jij 3, k 1^ 3, b i “ 2. Bezirk: WIZO H, im WIZO-Heim, Schottenring 25: Vereinsabend. 3. Bez.: Sektion und WIZO HI, Wiener Ring-Cafe, Stubenring 18, %9 Uhr abends, Vereinsabend. Besprechung der Pessaeh- Alction des KKL. 9. Bezirk: Sektion VIH/IX, Währingersfcraße 6/8, 8 Uhr abends: Chuk Ivri unter Leitung von Professor Kestenbaum: Sifruth Chadaschah, Brenner. 18. Bezirk: Sektion Broitensee, Akkonplatz7, 8 Uhr abends: Vereinsabend. 17. Bezirk: Hechaluz Haklal Zioni, XVH., Frauengasse 9, 8 Uhr abends. Zionistisches Seminar. David Nebenzahl: „40 Jahre politischer Zionismus.“ Mittwoch, 31. März 1937. 1. Bezirk: WIZO, Mirjam, I., Schottenring 25, 8 Uhr abends: Dr. Henni Lichtenstein: „Pressoreferat.“ 2. Bezirk: Hechaluz Haklal Zioni, II., Novaragasse 29, 8 Uhr abends: Zionistisches Seminar. Professor Dr. Leo Menczer: „Aus der zionistischen Geschiehte.“ 4. Bezirk: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends: Konzert des Liedersängers J. Sega 11 -Rosenbach: „Der Aufbau Erez Israels im Lied“ mit einleitenden Worten in deutscher Sprache. An-, schließend spricht Dr. Siegfried Plasohkes über: „D i e Erlösung des H u lege b i e t e s und der K. K. L.“ 10. Bezirk: Sektion X, Pernerstorferg. 25, ¥j9 Uhr abends: Dr. Oskar Grünbauin, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Der Jlschuw wehrt sich.** Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen am Passahfest. Am Vorabend und an den ersten beiden Hauptfeiertagen des diesjährigen Passahfestes werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkesynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Freitag, den 26. März 1937 (Vorabend des Passahfestes, Beginn 6.10 Uhr abends): 111., Untere Viaduktgasse 18, Rabbiner Doktor K. Kupfer; Samstag, den 27. März 1937 (erster Festtag, Beginn des Gottesdienstes 8 Ubr früh): 1., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Doktor L Taglicht; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Doktor J. M Bach; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 8, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasße 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Doktor M. Lewin; XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner-Kandidat Dr. I. H. Glejser; XVIII., Scho- Senhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; KI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Doktor M. Rosenmann Sonntag, den 28. März 1937 (zweiter Festtag, Beginn des Gottesdienstes 8 Uhr früh): II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. M. Zikier; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz: XX. Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmeistein. Am siebenten und achten Tage des diesjährigen Passahfefites werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Donnerstag, den 1. April 1987 (Vorabend des siebenten Festtages, Beginn 6.30 Uhr abends): IX., Müilnertasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; Freitag, en 2. April (siebenter Festtag, Beginn de« Gottesdienstes 8 Uhr früh): II., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; XVI.. Hubergasse Nr. 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Sohoenhauenstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. chwarz; XX., Kluckygasse 11, Rabiner Doktor B. Murmelstein; XXl., Holzmeistergasse 12. Rabbinerkandidat Dr. M. Landau. Samstag, den 3. April 1937 (achter Festtag. Beginn des Gottesdienstes 8 Uhr früh): I., Seitenstettengasse Nr. 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; II., Pazmanitengaßse 6, Prof. Dr. E. Lehmann; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Doktor M. G. Mehrer; VI., Schmal zhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIH., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XHI„ Eitelberger- ,gaese 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergaese 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Doktor B. 'Murmelstein. 1 Der Jüdische Jugendgottesdienst entfällt .Samstag, den 27. März in allen Gemeinde- und Bezirkseynagogen. Samstag, den 3. April findet der Jugendgottesdienst wieder zu den gewohnten Stunden statt. Maskir-Andachten am Pessachfeste Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gememdesynagogen zur „Haskarah“ veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen Pessachfeste, Samstag, den 3. April, um 6 Uhr früh im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4, und im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr vormittags im Festsaal des Hotel Post, I., Fleisohmarkt 24 (Eingang Drachengasse) anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste. * Unter RabMnatsaufsicht stehende Betriebe In N-ummer 629 der ,Stimme“ (19. März) war eine genaue Mitteilung der Kultusgemeinde über die unter der Aufsicht des Rabbinats stehenden Lebensmittelbetriebe enthalten. Zur Orientierung für ihre Pessacheinkäufe verweisen wir unsere Leser auf diese Mitteilung. Ebenso machen wir auf die in Nummer 630 erschienene Kundmachung der Kultusgemeinde über die unter Aufsicht des Rabbinats stehenden Fleischbänke aufmerksam. An die Gemeindemitglieder! Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien erläßt nachstehenden Aufruf an die Gem eindemi tgl i eder: Die Israel Kultusgemeinde Wien macht «alle in Wien wohnhaften Glaubensangehörigen, dio bis nun noch nicht zur Kultussteuer- 1 eistung herangezogen wurden, darauf aufmerksam, daß gemäß § 96, Abs. 1, ihres behördlich . genehmigten Statutes jedes Mitglied der Kultusgemeinde, das ein eigenes Vermögen, einen Erwerb oder ein Einkommen besitzt, ohne Unterschied des Alters, des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf Disposltionsfähigkeit zur Zahlung einer Kultus- Steuer verpflichtet ist. Trotzdem bei unterbliebener Anzeige die Steuerkommissionen berechtigt sind, zu den nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften betreffend die Verjährung der direkten Steuern Zionistisch« Boslrkssoktlon Favoriten« X.. Pornorstorforoass« Nr. 29 . ... 1 1 —■ U 'M " 1 tmmmmmmsmm————— .. 1 ' ' ' 1 Mittwoch, den 31* MZrs 1937« halb 9 Uhr «abends Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes f. Österreich „DER JISCHUW WEHRT SICH" DER JÜDISCHE BUCHCLUB bietet Ihnen für nur S 8.- pro Quartal oder S 3.- monatlich die Besten Publikationen des jüdischen Büchermarktes (Bialik, Kastein, Schalom Asch, Uriel Birnbaum) Regelmäßige Vorträge übe* aktuelle jüdische Themen Teilnahme an einerVerlosung mit wertvollstenBücherpreisen Anmeldunsen und Prospekte durch. VERLAG R. LOWIT Wien, I., Fleischmarkt 1, Tel. R 21-4-25 des Bundes für abgelaufene Verwaltungsjahre nachträglich zu bemessenden Kultussteuern Zuschläge bis zur Höhe von 25% der Kultussteuerbeträge vorzuschreibeii, wird, falls die Meldung binnen 14 Tagen erfolgt, von der Naohbesteuerung und dem Zuschläge in berücksichtigungswürdigen Fällen abgesehen werden. Mitgliedei der Israel. Kultusgemeinde! Es . ist nicht bloß eure gesetzliche, sondern nicht minder moralische Verpflichtung*, die Kultusgemeinde als Repräsentanz der jüdischen Gemeinschaft mit allen Mitteln, insbesondere aber durch Entrichtung der Kultussteuer zu unterstützen. Wer bisnun entgegen seiner Steuerpflioht noch keine Kultussteuer entrichtet hat, veranlasse schleunigst, und zwar schriftlich oder mündlich seine Meldung zur Steuerleistung. Anmeldungen nimmt das Steueramt der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengiasse 2 (Tel. U 29-002) entgegen. Volksschule der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, II., Casteilezgasse 35. Einschreibungen für das Schuljahr 1937/38. An der Volksschule der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, n., Casteilezgasse 35, werden die Einschreibungen für das Schuljahr 1937/38 in die I. Klasse Knaben und I. Klasse Mädchen am 21. März d. J. beginnen. Der Le/hrplan und das Stundenausmaß für alle weltlichen Gegenstände sind gleich denen der allgemeinen Volksschule, doch wird an dieser Anstalt ein größere« Maß jüdischen Wissens vermittelt, . indem außer zwei. Religionsstunden auch zwei Hebräischstunden wöchentlich erteilt werden. An Sabbathen und an jüdischen Feiertagen findet kein Unterricht, statt. Der Unterricht in der 1. Klasse beginnt um 9 Uhr, Anmeldungen von schulpflichtigen Kindern für diese Schule sind unter Beibringung des Geburts-, Heimats- und Impfzeugnisses ab 21. März bis 30. Juni 1937 täglich mit Ausnahme Samstag in der Zeit von 11 bis 12 Uhr in der Schulkanzlei, H„ Casteilezgasse 35, vorzunehmen, woselbst auch nähere Auskünfte erteilt werden. Im eigenen Interesse wird den Eltern empfohlen, die Einschreibung ihrer Kinder sobald als möglich durchzuftihren, da nur eine beschränkte Anzahl von Kindern aufgenommeri werden kann. * Karl und Rosalia Goldschmldtsche Stiftung Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1937 2900 Schilling an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt, bezw. mit, dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt geb.-,JEngel, nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stifters, Herrn Karl Goldschmidt, bezw. von den Urgroßeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldechmidt geh. Engel, in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuohsbeiiagen: Geburfsdokuipent, Verwandtschaft«- uachweiß im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armut«- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. April 1937. Einreichstelle: Fürsorgezentralo der Israelitischen Kultiisfemeinde Wien, I„ Seitenstettengasse 2, , Stock, Tür 17. Wien, am 15. März 1987. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuohsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bo« Stimmungen,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.