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Die Stimme · 1937-03-16 · Heft 628 (16.3.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 628 (16.3.1937)
Date
1937-03-16
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 028. — Wien, Dienstag, 10. Mürz 1937. DIB STIMM! Sötte 5 0rei folgenden Beispiele über die Vermögenwverlusto bei der Auswanderung aus Deutschland: /. Auswanderung eines Großkapitalisten. Vermögen besteht aus: 1. Bankguthaben.RM 150.000.— 2. Hypotheken.. 280.000.— 8. Eigenes Geschäft mit Grundstück und Warenlager . 1 >500.000.— Bilanzwert zusammen .... RM 1,930.000.— Bei Auswanderung Erlös: 1. Bankguthaben.RM 150.000.— 2. Hypotheken ...... „ 240.000.— (Abstoßung mit 20% Damnum) 8. Verwertung von Geschäft infolge Überangebot .... „ 600.000.— (Nur mit 40%) Gesamtwert: ........ RM 990.000.— Laut Gesetz vom 18. Mai 1934 (Deutsches Reichsgesetzblatt Nr. 54, Seite 392) ist Reichsfluchtsteuer zu zahlen von dem Vermögernswert 25% von RM 1,930.000.—, d. s.: „ 482.500.— Es verbleiben demnach: RM 507.500.— Deutsche Auswanderer-Sperrmark werden an den Schweizer Börsen mit 75 Prozent Abschlag (Disagio) gehandelt, d. h. der Erlös für 507.500 Auswanderer-Sperrmark beträgt in der Schweiz rund 127.000 Schweizer Francs, gleich zirka 29.200 Dollar; mit anderen Worten ausgedrückt, erhält der auswandernde Großkapitalist, der ein Vermögen im Werte, von RM 1,930.000.— besessen hat, aJ)3 Auswanderer den Gegenwert von Goldmark 72.500.—; das heißt, er kann rund 5% seine« Vermögens mitnehmen. II. Auswanderung eines Kleinkapitalisten. Vermögen ...... RM 60.000.— hiervon ab Reichsfluchtsteuer mit 25% gleich . „ 15.000.— Es bleiben somit . . /_RM 45.000.— 45.000.— Aus wandere r-Sperrmark ergeben (mit 75%. Disagio, wie oben gezeigt) rund s. Frs. 11.250.—gleich zirka 2600 Dollar, er erhält also als Auswanderer den Gegenwert von Goldmark 6500.—, das heißt, er kann rund 18% seines Vermögens mitnehmen. III. Auswanderung Minderbemittelter. Vermögen . .... . RM 12.000.— davon in Form von Werkzeugen oder Maschinen RM 1000.— RM 1000.—' 11.000.— Sperrmark mit einem Disagio von 75% ergeben s. Frs. 2750.— gleich zirka 635.— Dollar, er enthält alsoals Auswanderer den Gegenwert von Goldmark 1600.—, das heißt, . er kann rund 22% seines Vermögens mitnehmen. Eine Erinnerung ", Von Professor S i lb.e rb u s o h wird bekanntlich die Selbstkontingentierung für den K. K. L. durch Sammelbüchsen propagiert. In der „Welt“ vom 26. August 1910, 14. Jahrgang, Nr. 34, finden wir nun folgenden - Artikel von Dr. Egon?weig unter dem Titel „S e 1 bs t be s t e u e r u ng durphSammelbüchse n*', der auch beute noch aktuell ist und in welchem es u. a. heißt: Die Selbstbesteuerung ist, obgleich sie schon 1905 durch Kongreßbeechluß allen Zionisten zur Pflicht gemacht und als solche durch Kremenezky und auch durch seine Nachfolger im Hauptbüro immer wieder eingeschärft wurde; nicht bloß unpopulär geblieben, sondern sogar in ihrem Ertrag nach dem ersten Anlauf fast ständig . gesunken. Die Gründe biefür sind klar und längst erkannt. Der Leitgedanke der Selbstbesteuerung aber: Erziehung zur Selbstzucht und nationalem Opfersinn, ist zu hoch, als daß wir ihn technischen Schwierigkeiten preißo-eben dürfen. Er soll vielmehr durch die innige Verbindung mit der gleichfalls reformbedürftigen Büchsensammlung seine Auferstehung feiern. Mein Vorschlag ist der: „Jeder Zionist — und auch jedes einzelne Mitglied einer zionistischen Familie — soll verpflichtet sein, eine N. F.-Büchse zu halten und in dieselbe jeden Tag 2 Heller oder außerhalb Österreichs eine dementsprechend zu bestimmende Meine Münze seines Landes einzuwerfen.“ Es wird sich auch niemand ornstlich vridbrsetzen; dazu ist der abverlangte Betrag von 2 Hellern täglich viel zu klein und das Bewußtsein zu lebendig, daß dieser Maßnahmo alle Zionisten unterworfen sind. . Nun kann die Büchse ihr nationales Erziehungswerk beginnen. Naturgemäß wird eich bald die Gepflogenheit einbürgern, den Opferkreuzer gleich jeden Morgen beim Aufstehen, damit man nicht seine Verpflichtung vergesse, in die Büchse zu tun. Und wer nicht gewissenhaft genug ist, sein eigener Kontrollor zu sein, für den übernimmt der Bücheoninkassant diese Aufgabe. Kommt dieser nämlich halbjährig zum pflichtmäßigen Leerungstermin, dann kann er beim Leeren der Büchse feststellen, ob sie zumindest 180 mal 2 H, also 3 K 60 H abwirft, und wird den eventuellen Fehlbetrag vom säumigen Büchseninhaber einfordern Niemand wird ee gerne auf diase Ermahnung erst ankommen lassen, und so entsteht ein Wetteifer — besonders unter den Gliedern einer Familie, — sich durch pünktliche Pflichterfüllung und einem reichen Büchsenertrag auszuzeichnen. Die Vorteile der vorgeschlagenen Reform scheinen mir zu einleuchtend, als daß nicht in ihrem Sinne vorläufig das Hauptbüro eine allgemeine Weisung an die Landoseammeletellen sollte erlassen, die dann nach Bewährung der Reform eine solenne Bekräftigung durch Kongreßbeechluß erfahren mag. Dr. Egon Zweig, dzt. Leiter der Landessammelstelle Österreich. Ausgrabungen im Emek Aus Afuie wird uns geschrieben: Am 28. Februar haben hier Ausgrabungen der Hebräischen Universität in Jerusalem begonnen, die der Erforschung der Urzeit Erez Israels dienen sollen. Der Leiter der Ausgrabungen ist Prof. A. L. S u k c n i k, der bekannte Archäologe und Entdecker der historischen Synagoge in Beth-Aljaha, einer der besten Kenner des alten Palästina. An den Arbeiten nehmen auch Studenten und Studentinnen der Hebräischen Universität teil. Die Vorgeschichte der Ausgrabungen reicht ungefähr zehn Jahre zurück; damals fanden Arbeiter beim Umgraben in der Nähe des Wasserturmes der Siedlung Gerfttetrümmer, Teile eines Kunstbodens und andere Merkmale einer alten Ansiedlung. Auf die Nachricht davon kam Prof. Sukcnik nach Afuie. Er nahm genaue Nachforschungen vor und stellte fest, daß die Funde aus dem Ende des 4. Jahrtausends vor der gewöhnlichen Zeitrechnung stammen, also ungefähr 5000 Jahre alt sind- Die weiteren Untersuchungen mußten dann mangels an Mitteln eingestellt werden. In den darauffolgenden Jahren wurden immer wieder Funde gemacht und dadurch die ursprüngliche Annahme, daß Afuie der Ort einer alten Siedlung sei, erhärtet. Die Ausgrabungen — die nun dank der Hilfe des Siedlerrates erneuert worden sind — sollen uns, nach Meinung Prof. Sukcniks, •Einblick verschaffen in eine der ältesten Epochen unseres Landes; insbesondere sollen sie eine Aufhellung der Beziehungen des alten Palästina zur vorhellenischen Kultur auf Kreta bringen. Der vielversprechende Anfang der jetzigen- Ausgrabungen — es wurden bereits in deiv ersten Tagen wichtige Entdeckungen gemacht — läßt eine reiche und bedeutsame Ausbeute' erwarten. 1937 Sie ist eine entzückende kleine moderne Reb-' bezen, die Jenny L 0 v i c, die sich so schnellwie noch selten ein Schauspieler in die Heizen des Publikums der Jüdischen Künstlerspiele hineingespielt hat. Die Rolle ist nicht leicht, die sie diesmal auf sich genommen1 hat.. Frau, von Weit, und-doch Rebbezeri hn-östlichen-Städtel werden: diese Rolle zu lösen, erfordert viel. Takt, viel künstlerisches .Einfühlungsvermögen und — Kühnheit Jenny Lovis wird der Aüfj gäbe gerecht mit dem starken Instrument, das dieser künstlerischen Natur zur Verfügung steht: ihrer bezwingenden, bezaubernden.Natür-, lichkeit. Zwischendurch hat sie in einer kiirzert' Szene eine Verkleidungsrolle als Negermädchen zu spielen. Da ist sie einfach zum Anbeißen tollpatschig.- .... Es ist eine verwickelte und lustige Handlung,' die sich da auf der. Bühne abspielt. Die verlorene Tochter kehrt heim und sie überwindet, zu Haase mit ihrer bezaubernden-Persönlichkeit ebenso alle Herzen, wie ihr das in der Fremde gelungen -war. Unter den eroberten Herzen-ist das des zukünftigen Rebben. Es ist ihr allerdings, und das'kompliziert die'Sache, auch einen aus der Fremde nachgekommen, 'dessen' Herz sie schon seit langem besaß, ohne daß sie ihm das ihre geschenkt hätte. Es ist ein älterer Herr, ihr Chef aus Amerika, der viel für sie getan hat. Er will sie schon seit Jahren heiraten und jetzt kommt er ihr nach in dem Augenblick, wo sie den jungen Rebben heiraten will. Zum Glück stellt sich heraus, daß der ältere. Verehrer, der vor zwanzig Jahren, ausgewan-. derte — Vater des jungen Rebben ist.! Nach dieser Entdeckung gibt es, da sie nun doch in der Familie bleibt, für das Happy end. keine Schwierigkeiten mehr. Den jungen Rebben.spielt Heimi L e w i n flott und mit Charme, würdig seiner Partnerin. Wundervoll ist Lore. G l ücksmann in der Rolle der alten Rebbezen. Eine Glanzleistung ihr Couplet von den alten, vergangenen Zeiten, die sie noch einmal durchleben möchte. Dolly N a c h b a r spielt mit groteskem Humor einen Schammes und Spielt sich in einer an und für sich nicht bedeutenden' Rolle stellenweise ganz in den Vordergrund; Er wartet wieder mit einem ins Aktuelle spielenden Couplet auf und erntet damit die üblichen Beifallsstürme. Sisl Gorlitzka weiß den Zuschauer mit ihrem Temperament und mit ihrer Jugendlichkeit zufesseln, Frau M e i s e 1 s ist gefühlvoll-humo-, ristisch als verlassene Ehegattin’ und Mutter des jungen Rebben, Adolf Bell sympathisch als erfolgloser Verliebter und heiragekehrter- Vater. Israel Sohorr und Wolf Re in glas assistieren brav. Der Erfolg war durchschlagend. Die melodischen, witzigen und sentimentalen Lieder, mit denen das Stück förmlich gespickt ist, trugen das Ihre dazu bei. Es war wieder wie in den besten Zeiten der Kttnstlerspiele. Nachdem das Stück zu Ende gespielt war, strömte alles vor die Bühne, die Künstler mußten endlos immer wieder heraus und den Aktschlußschlager noch und noch wiederholen. Donnerstag, den 18. März, veranstalten die Jüdischen Künstlerspiele eine Jubiläumsvorstellung für Moritz S1 u t z k e r. Er ist ein alter jüdischer Theatermann, der sich um die Entwicklung der jüdischen Biilme große Ver* dienst erworben hat, und einer der Mitbegründer des Wiener jüdischen Theaters, - Ein Dichter erlebt Erez Israel Bücher kann man kalt schreiben, wie Rechenaufgaben; aber man sollte es nicht tun, denn man lästert so Gott, der uns das Wort gegeben, damit zu heiligen seinen Namen: Man soll Bücher schreiben, als wäre man ein Sofer, wie Israels ihn gemalt hat: der im Ornat sein heiliges Amt verrichtet... Niels Hoyer, der im Jahre 1933 zum erstenmal Palästina erlebt und der diesen Aufstieg in einem Buche beschrieben hat*), ist ein heilig Glühender. Ein deutscher Jude fährt heimwärts. Anfangs nennt er noch, vom Heimweh übermannt, Deutschland, das ihn und seinesgleichen ausgespi.en, sein Land: „Seit bald vierhundertundfünfzig Jahren haben wir unsere Gräber in deutscher Judenfriedhofserde. Zwölf Judengenerationen sind es n<un.“ Ein volles Viertelja.hrhundert lang ist der Schriftsteller Hoyer, der mehr als dreißig Bücher skandinavischer Dichter in sein geliebtes Deutsch übertragen, Mittler zwischen nordischem und deutschem Geiste gewesen — da muß er erkennen, daß wie über Nacht die vertraute1 Welt von gestern versunken ist, daß vor ihm eine Mauer des Hasses und der Ablehnung sich auftürmt, indes hinter ihm das bislang von ihm vernachlässigte Judentum mit ungebrochener Liebe skraft uim seine Seele, um seinen Körper wirbt. Assimilierter Jude? Was ist das? Was bedeutet das? Das bedeutet, daß zweitausend Jahre altes Heimweh umsonst gewesen ist. Das bedeutet, daß wir selber nicht mehr wissen, wie wir sind. Dos bedeutet, daß wir uns immer ander« wünschen, als wir sind....“ In Norwegen hält so der Palästinapilger den Gerichtstag, über sein eigenes Ich. Eine „.Hachscbarah der Seele“ schaffen ihm die kleinen großen Erlebnisse seiner Fahrt. Denn hier in Skandinavien hebt auch das Bekannte werden mit den zahllosen jüdischen Emigranten an, denen Hoyer begegnet, Heimkehrenden und bereits Heimgekehrten, deren Lebensirrtum sein. Ende findet. Nicht so sehr um der funkelnden Schilderung einer. Sternenoaoht auf dem Meere, eines gleißend-bupten. Vormittags auf der Reede von Casablanca, ja, nicht einmal um des visionären Berichtes von einer Wanderung durch das sonnenglühende, tausendfältige. Tob Aviv oder von einer Autofahrt nach dem schweigend-tönenden Toten Meere willen j lieben wir dieses Buch und stellen es Über all' die schnellgemachten Reportagen der neuen Palästinaliteratur, als vielmehr darum, weil der Autor den K o s m o s -der j ü d i s eh e n Seele an Hand von hunderten Eimelschiok- *) Niels Hoyer: „Heimwärts“, Franz Leo & Comp. Verlag, Wien (Kommissionsverlag Dr. H. Glan«, Wien). salen, die er unpathetisch mitteilt, mit eindringlicher, wärmender Dichterkraft erfaßt hat! Von der blonden Arztenstochter, deren Vater im Weltkrieg für Deutschland gefallen und die nun nach dem 1. April 1933 als Kellnerin in Göteborg Unterschlupf gefunden, von dem protestantischen Pastor, der nach fiinfunddreißigjähriger Seelsorge als Nichtarier pensioniert wurde und der nun Hoyer um die Möglichkeit des Palästina- und Jude-ntumserlebnisses beneidet, von den jungen Weltkriegersöhnen, die mit ihrem nichtjüdischen Freunde der uralten Heimat zustreben, von dem „Freudenmädchen“ in Casablanca, das erschrickt, als es am Ringe eines Mitgliedes der Reisegesellschaft den Magen David erblickt: „Mon dieu, vouis etes juäf... moi aussi..— bis zu den wieder jung gewordenen Juden des neuen Palä s t i n a, von deren Ringen und Trachten, Hoffen und Leiden vier Fünftel des Buches erfüllt sind: Spekulanten und Chaluzim, Zwangsjuden und begeisterte Bekenner, traditionslose Modernisten und graue Chalukka-Juden, Chauffeure und Gelehrte, Reporter und Kabbalisten — wo iet noch ein Volk, das so reich wäre an Gegensätzlichkeiten, an Buntheit, an Vergangenheit und Zukunftshoffen wie das unsere? Hoyer muß sich zügeln, um seinen Kundschafterbericht nicht ins Endlose fortzuspinnen, sein Hohelied auf den jüdischen Menschen, der dort, ob gut, ob böse, doch wenigstens mehr und mehr dem Boden verbunden wird, von dem neuem Juden, der nicht, mehr um zu sterben, sondern um zu 1 e b e n nach Erez Israel geht! Ein Dichter hat das Buch geschrieben, das heißt: ein Glühender, ein Besessener. Mochte es anfangs vielleicht nur ein schwaches Fläminoken gewesen -sein, das Bekenntnis zum Judentum, vom scharfen Wind des Schicksals heftig angeblasen-. — je mehr sich das Schiff gen Sonnenaufgang wendet, je tiefer der Sucher in •das Ahnenland dringt, um so mehr Zündstoff bekommt die heilige Flamme, bis sie in'Weißglut. lodert! Abfiel Zugastesein, Heimatlosigkeit, Lebensüberdruß — dafür zieht das Gefühl des Gelandetseins, der. Seßhaftigkeit, der Lebensfreude in ihn ein. Mit dem Stolz des Sieger« läßt der Autor gegen Schluß des Buches einen seiner. Freunde von jenem Stein vom Tempel des Amenophis III. in Theben erzählen, auf dem es einen Triumph-Hymnus-gibt, an dessen Schluß es heißt: „I s r a e 1 i s t dem Erdboden gleichgemacht und seihe Nachkommenschaft ausge rottet!“ Kann manlsrael wirklich ati s r 0 t te n? Es gibt keine schönere Antwort auf diese Frage als Hoyers Buch! Dr. Alfred Werner. Hechaluz Haklai Zioni Im Zuge der Reorganisierung des Hechaluz Haklal Zioni wurde der Ausschuß neu konstituiert: Obmann: Dr. F. Pickholz, Organisationsreferent: Otto Balaban, Propagandareferent: Eliasar Engel man n, Veranstaltungsreferent: Fritz Eimer, Vereinsanwalt: Dr. Kurt H eit ler, Pressereferent: Dr. Otto Löwy, Kassier: Adolf Morgenstern, Poelreferent: Robert Po 10 w e r, Hacbscharahreferent: Fritz Schwarz, Ptrovinzrelerent: Karl Schindler, Schriftführerin: Malviae Trost, Kulturreferent.J. Witfcler, Kassarevisoren: Rosa Schwarz, Zwi F l ä s. p k e r, Obmann des -Disziplinarausschusses: I. Wittler. An dem letzten Onegg Sabbath des Hechaluz Haklal Zioni, an dem zahlreiche Gäste unter anderen KuUusvorsteher Baurat Dr. Ing. Arnold Kar plus und Dr. Hermann Ebner mit Gemahlin teilnahmen, wurde in feierlioberweieo Dr. H. Ebner das Diplom des Silbe rbuche'b des K. K. L. für seine unermüdlichen Bemühungen um die Arbeitsbeschaffung für die Chaluzim überreicht. Anscbießend daran hielt E. Rubin ein Referat über: „Pessach, der romantische Traum einer Nation“, das von den Anwesenden beifällig auf genommen wurde, Die Vereinsabende des Hechaluz Haklal Zioni wurden für das Zönträlheim, H., Novarragasse Nr. 29, wie folgt festgesetzt: Montag, 8 Uhr abends, Hebräischkurs; Dienstag, 8 Uhr abends,- Sichah; Mittwoch, 8.Uhr abends", Zionistisches.Seminar; Donnerstag, 8.Uhr abends, Sichah; Freitag, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath; Samstag, 8 Uhr abends, gesellige Zusammenkunft. Außerdem tritt der H. H. Z. an den Ausbau seiner Prövinz-Snifs heran. Dem Hechaluz Haklal Zioni gelang es, die Zahl seiner Hach- Soharahplätze heuer zu vergrößern, so daß die Umsohichtungsaktion auf größere Basis gestellt werden kann. Sprechstunden des Präsidiums vou 9 bis 10 Uhr vormittags, .Amtsstunden des Sekretariates von 10 bis 12 Uhr vom. Anmeldungen für die Haohsc-harah im Sekretariat des H. H. Z., Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. In jedes jüdische Haus Die Stimme“ «1*

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