Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 620 (16.2.1937)
- Date
- 1937-02-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Otl STIMM! Seit« 5 Nr. 620. — Wien, Dienstag, 16. Februar 1937. „Die Jüdin von Toledo" Grillparzer hat in diesem Trauerspiel den Zusammenstoß zweier Welten: der christlichfeudalen und der Ghetto-Welt mit der überlegenen Gerechtigkeit des Dramatikers gestaltet. Nicht die Tatsache, daß ein König einem unebenbitrtigen Mädchen zuliebe seinen Regierungspflichten untreu und daß die „Verführerin“ aus Staatsräson beseitigt wird — das beliebte Agnes-Bernauer-Motiv — erscheint uns hier so wesentlich wie der dramatische Konflikt zwischen den Vertretern zweier artverschiedener Völker. Man beachte, daß Grillparzer, der Einseitigkeit abhold, der schönen, aber verderblichen Rahl und dem Unsympathischen Geldjuden Isaak die weise, vornehme Esther beigesellt hat, die zum Schlüsse deS Dramas als die wahre Richterin erscheint und den Stab bricht über die selbstgerechte, raschversöhnte christliche Mördergesellschaft. Grillparzer liebte, wie König Alfons, die Juden nicht, er verachtete ihren Mammon — doch weiß er, „Was sie verunziert, es ist unser Werk; Wir lähmen sie und grollen, wenn sie hinken. Zudem ist etwas Großes, Garceran, In diesem Stamm von unstet flücht’gen Hirten: Wir andern sind von heut’, sie aber reichen Bis an der Schöpfung Wtege ... So Christ als Muselmann führt seinen Stamm. bäum Hinauf zu diesem Volk als ält’stem, erstem, So daß sie uns bezweifeln, wir nicht sie.“ Die Aufführung im Josefstädter Theater: ein unvergeßliches Erlebnis! Ernst Deutsch als König: ganz Flamme, nervös zuckendes Menschenherz; Vilma Degischer als Königin: hoheitsvoll, erschütternd in ihrer Zurückhaltung; Kitty Stengel als Rahe!: Naturkraft, bezauberndes Gemisch von Koketterie und Naivität, Torheit und Klugheit, Unschuld und Berechnung; dagegen Esther (Margarete W i t z m a n n): ernst, verantwortungsbewußt, weise, allen Situationen des bitteren Daseins gewachsen; der alte Isaak: von Ludwig Stöss e 1 mit guter Darlegung all seiner menschlichen Schwächen, durchaus frei von Übertreibung, gegeben; auch T e u b 1 e r als Graf von Lara und Frey als Garceran boten vollendete Leistungen. Lothars glänzende Regiekunst hat aus diesem Stück alle theatralischen Wirkungen hervorgeholt. Dr. A. W. Die goldene Rose - eine Frauengestalt des 17. Jahrhunderts Im Rahmen der vom Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien veranstalteten wissenschaftlichen Vorträge sprach am 1. Februar im Festsaal der „Hakoah“ Frau Doktor Henny Lichtenstein-Rappaport über „Die goldene Rose — eine Frauengeetalt des 17. Jahrhunderts“. In fesselnder Weise schilderte die Rednerin das Leben und Wirken nicht zu erwarten. Trotzdem wird es ein wesentlicher Umschwung. Da ist zunächst das Technische. Struck hat das Arbeiten mit der Wasserfarbe bei niemandem gelernt. Er muß eg selber lernen. Und schon dieser manuelle Umstand fährt bei einem so gewissenhaft im Handwerk wurzelnden Künstler zu einer neuen, fruchtbaren Erregung. Noch mehr aber ist es das neue Ziel, das er sich gesetzt hat. Ein hohes Ziel: die wunderbare, hoißfarbige, unfaßbare und bisher von keinem Maler oingefangeno Atmosphäre des Landes. Eine nun schon hundert Jahre alte, von Delacroix bis Vincent van Gogh, ja bis zu Oskar Kokoschka, immer wieder hervorbreohendo Malersehnsucht, den Zauber der tropischon Sonne zu bezwingen, erwacht auch in Hermann Struck. Freilich, er bleibt ein bescheidener Mann. Er will nicht die jähe Kraft, nicht die offen straholnde Prächte dieser Sonne erobern. Ihm genügen die intimen Stimmungen der Luft über dem lieblichen See von Tiberias und dem Toten Meer, im sandgelben Wadi Ruschmijo und in der jüdischen Foldorgegend dos Emek Jesreel, über den Hügeln von Jerusalem und den Bergen von Galiläa, vor allem aber die Ausblicke von seinem eigenen Haus in Haifa. Es ist ein stattliches Haus auf dem Woge zum Karmel, seine Terrassen blicken hinunter weit ins Land, über die breit gerundeto Meoresbuoht ins Tal Sebulon, bis hin zur syrischen Grenze. Er sieht den Himmel vor Sonnenaufgang, dann einen blauen Morgen, den frühen und den späten Nachmittag, eiue graue Wolko, eine Nebolstunde und den herankommenden Abend. Er sieht heiß ausbrechonde, schwül verhängte, dünn schwebende und weich vorschwimmende Luft, dann die flaohe Wölbung erblühender Felder, den versebäumenden Zug der Berge, die Schale des See« mit dem blaa* Pcofog. züc pMWto-Öpee Von Alfred Werner * Am Donnerstag, den 18. d.. findet in der Jüdischen Kulturstelle die Uraufführung der neuen Purim-Oper (Dichtung von Alfred Werner, Musik von Ignatz Waghalter) statt Ihr lieben Leute! Wieder ist ein banges Jahr den trüben Strom der Zelt hinabgeflossen; war denn eine Zeit so bitter für uns Juden wie die Jahre unsres Daseins? ,hr sagt seufzend: Nie! Ihr schwört: Nie war der Neid so wild, Haß so vertiert, nie war die Mühsal unsres Volks so hart! — — Ihr irrtI Drum komm ich ja mit meiner Schar, euch zu berichten zum Trost: der Väter rasch vergessene Lehrgeschichten. Im riesigen Perserreich ein winzig Volk, zerstreut in alle Städte, schütz- und freundlos — just wie heut; die andern: leicht erregt, von blindem Wahn betört; ein König — Ahasv er os — der nur Schmeichler hört; ein Bluthund — Ham an —, feig und schlau, der über Nacht zum wahren Schreckensherrscher dieses Reichs sich macht: so könnt ihr’s jederzeit in der Megilla lesen — 0 ben Akiba: Alles ist schon dagewesen! Ein Häuflein Juden, friedlich, weder gut noch schlecht, wie Menschen eben sind — doch über uns: das Recht, das in des Auserkorenen Herz sich pflanzt als Ruf; so Mardochai, den Gott als Rettungswerkzeug schuf, so Esther, Ahasveros Weib, ein jüdisch Kind, vor ihrer Anmut Wärme ward die Sonne blind- und schien es damals fast, als könnt’ das Böse siegen, die echte Gläubigkeit dem Wahnsinn unterliegen — Ihr lieben Leute: Gott ist ewig! Seid nicht bang! Kurzbeinig ist die Lüge, sinnlos ist der Zwang; mag blutig-gleißend triumphieren heut die Schuld — Gott ist gerecht! Nie blieb die Strafe aus. Geduldl Laßt tausend Hamms wüten: Gott führt unsern Streit, wir sind sein Kleinod, sind der Völker Köstlichkeit. Mit solchem Kriegsherrn muß man jede Schlacht gewirmen; so war's; so ist's. Laßt nun das Purim-Spiel beginnen! dieser Frau, die sich nicht nur als Gattin und Geschäftsfrau, als eine „Eschäth Chajil“ großen Stils erwies, sondern auch segensreich zum Wohle ihrer Mitbrüder und ihrer Gemeinde Lemberg tätig war. An den Namen der „goldenen Rose“, der Frau des Gemeindevorstehers Nachman, knüpfen sich zahlreiche Legenden, die sich auf den Kampf der Leanberger Judengeraeinde um die Erhaltung ihrer durch die Jesuiten gefährdeten Synagoge beziehen. In diesem Kampfe spielt die „goldene Rose“ dank ihrer einflußreichen Beziehungen zu Adel, Hof und Geistlichkeit eine bedeutungsvolle Rolle, So wird denn auch das alte Bethaus, um das sie sich so große Verdienste erworben hatte, vom Volke bis auf den heutigen Tag „die Schul* der Goldenen Rose“ genannt. Ihr Grab, aber bildet auch jetzt noch eine Wallfahrtsstätte frommer jüdischer Frauen, die in der ,goldenen Rose“ ihre Beschützerin und Fürsprecherin sehen. ken oder verdunstenden Wasser. Das zu beobachten, den geringsten Unterschied einzufangen und ins Malerische — in eine azurne Klarheit, in den Schimmer des Opals, im eine tonigo Transparenz — zu verschmelzen, bereitet ihm die reinste Lust. Er vergißt darüber alles. Vergessen ist die technische Vollkommenheit der Radierungen, er hilft sich, wie er kann. Vergessen ist die Befriedigung am durchgefeilten, in der Fläche komponierten, in sich fertigen Werk. Er ist ein Studienmacher geworden und will nichts anderes sein. Ja, nun erst treibt es ihn wie eiuen Jüngling. Bis zum fünfzigsten Jahr seines Lebems war er als ein Wissender und Könnender an seine Arbeit h orangetreten, jetzt erst ist er ein Suchender und Entdeckender geworden. Das Unzulängliche, ihn kümmert es nicht, er erlebt es als ein Ereignis. Denn es ist bewegt von einer nie gekannten, seligen Empfindung, vom lauterston Dienst an der Heimat, der nichts Kleines, nichts Unwichtiges kennt, sondern nur die selbstlos verlorene Aufmerksamkeit, die näher an die Erscheinung, näher ans Wesen des geliebten Landes heranbringt. Er dient wie die anderen, die am Aufbau des Landes beteiligt sind, ohne Ehrgeiz, wie oim Namenloser, nur dio Zukunft der Malerei von Erez Israel vor Augen. Wenn seine Studien einmal geholfen haben, dio bezaubernde, betörende Eigenart des Himmels über diesem Erdstrioh völlig zu gewinnen, dann wird sein bester Wunsch erfüllt sein. Auch auf ihn hat das Land die gleiche Wirkung ausgeübt, wie auf die ganze dortigo Gemeinschaft. Auch er ist hier ein Junger, ein Suchender geworden. Oh, dieses Land — wie wunderbar seine Macht über die Heimgekehrten — wie innig die Verwandlungen, die es bewirktl Die zahlreiche Zuhörerschaft folgte dem Vortrag, der sich auf wenig bekanntes Quellenmaterial stützte und die Persönlichkeit der „goldenen Rose“ historisch und psychologisch lebendig werden ließ, mit größtem Interesse. Der Vorsiteende, Rabbiner Dr. M. Rosenmann, sprach der Rednerin für diesen genußreichep Abend in Worten herzlichsten Lobes seinen1'Dank aus, welchem das Publikum in nicht zu verkennender Weise beipflichtete. H. H. Zionistischer Veranstditungsholender Dienstag, 16. Februar. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuweretraße 1, m9 Uhr abends, Dr.Nabum Blauer: «Wirtschaftliche und soziale Wandlungen im jüdischen Leben.“ 3. BOz.: Sektion und WIZO III, Landstraßer Hauptstraße 9, %9 Uhr abends, Uuiv.-Prof. Dr. Max Eisler: „Palästina 1936 —- ein Kulturbericht“ mit Lichtbildern. 6. Bez.: WIZO Neubau, Caf6 Palace, Mariahilferstraße 99, %9 Uhr abends, Dr. A. Groß: „Die Problematik des jüdisch-arabischen Konfliktes in Palästina.“ | 15. Bez.: Sektion Breitensee, XV., Akkonplatz 7 (rückwärtiger Trakt, 1. Stock) HÖ Uhr abends: Eröffnung des neuen Heimes. Festrede Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zion. Landesverbandes. Mitwirkend: Oberkantor Dat vid Fischer.! 18. Bez.: Sektion und WIZO XVm, Weimarerstraße 7, Uhr abends: Generalversammlung; H9 Uhr abends, Dr. Max Präger: „Jüdische Schwänke.“ j Mittwoch, 17. Februar 1937 I 1. Bezirk: WIZO, Schottenring 25, 8 Uhr abends, Marie Weinberg: „Abraham“. ■ 2. Bezirk: Sektiou II, Praterstraße 13, l Dr. Richard Pokorny, Vizepräsident des! Zionistischen Landesverbandes: „Rasse und Judentum“, HO Uhr abends. i 12. Bezirk: Sektion Meidling, Sektor Hetzendorf, Cafö Silier, Schönbrunnerallee 66, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft.! 16. Bezirk: Sektion und WIZO XV7/XVII, Frauengasse 9, H9 Uhr abends, Dr. Paul Berger: „Aktuelle zionistische und jüdische Fragen.“ | 20. Bezirk: Sektion Zwischenbrücken, Uni- | versumstraßo 62, H9 Ubr abends, Dr. Michael!Steinberg: „Assimilation oder nationales Judentu m.“ j Donnerstag, 18. Februar 1937 l. Bezirk: WIZO, Schottenring 25, 8 Uhr abends, Redakteur Bruno Heilig: „Politik der Wehrlosen.“ 1. Bezirk: Sektion I, Bauernmarkt 8 (Mezz.), H9 Uhr abends, Johns Berget (Tel-Aviv): „Die wirtschaftliche Zukunft Palästina s.“ 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VII, Gelber Saal des Hotel Münchnerhof, Mariahilferstrafle 81, H9 Uhr abends, Generalversamm-! lung. Anschließend spricht Dr. Oskar Grünbaum. Präsident des Zion. Landesverbandes für Österreich über: „Aktuelle jüdische und zionistische Probleme.“ Sektion und WIZO IV/V Samstag, den 20. d., veranstaltet die Bezirkssektion, die WIZO- und die Jugendgruppe Wieden-Margareten in sämtlichen Vereinsräumen eine große Purimfeier mit Tanz. Karten zu S 1.80 bei sämtlichen Ansschußmifgliedern. HakoahundSchwimmverband Als Antwort auf die Ausschaltung der Funktionäre dee Schwinomklubs Hakoah an die ständige Übergehung seiner bei den Wahlen im Verband österreichischer Schwimmvereine gab der Präsident des Schwimmklubs, Dr. Moritz Harnik, am 14. Februar 1937 folgende Erklärung beim ordentlichen Verbandstag des Verbandes zu Protokoll: „Als Bevollmächtigter deß Schwimmklubs Hakoah habe ich im Aufträge meines Vereines zur Frage der Feststellung der Zahl der Stimmberechtigten folgende Erklärung abzugeben: Der Schwimmklub Hakoah hat beim letzten Verbandstag und bei den beiden Gautagen des Gaues I die Erfahrung machen müssen, daß seinen Mitgliedern wegen ihrer Zugehörigkeit zur jüdischen Rasse vom überwiegenden Teil der Verbandsvereine, im Gegensatz zu den in der österreichischen Verfassung verankerten Rechten, Gleichberechtigung nicht zuerkannt wird, indem seine Mitglieder bei Wahlen ständig und systematisch übergangen werden. Obwohl der Sehwimmkhib Hakoah sowohl der Zahl seiner Mitglieder wie seinen sportlichen Leistungen nach zu den größten österreichischen Schwimmvereinen gehört, hat er niemals Anspruch darauf erhoben, Mitglieder in den Schwimmverband zu entsenden; nur gegen die demonstrative und grundsätzliche Ausschließung von diesen Ämtern, die ihn und seine. Mitglieder degradieren soll, muß er hiemifc feierlichen und schärfsten Protest einlegen und er erklärt, daß er sich, solange er die ihm zustehende Gleichberechtigung nicht hat, an den Beratungen und Abstimmungen der Verbände nicht mehr beteiligen wird. Seine Arbeit für den österreichischen Sport wird er jedoch unberührt von der politischen Einstellung des Schwimmverbandes nach Kräften weiter leisten. Die heute, hier anwesenden Vertreter des Schwimmklubs Hakoah werden als Zuhörer der Versammlung beiwohnen; die ihnen vom Schwimmklub Hakoah erteilte Vollmacht, hier zu sprechen oder abzustimmen, erlischt jedoch mit Abgabe dieser Erklärung, um deren wörtliche Niederschrift im Protokoll wir ersuchen.“ Die Jawneh veranstaltet am 21. Februar um. H9. Uhr abends eine Purim-Feier mit reich-, haltigem, künstlerischem Programm. Die Ansprache hält Universitätsprofessor Dr. Max Eisler, die Festrede Rabbiner Aron Jeruchem. FILME ..um III.. Filme ohne Arier-Paragraph Romeo und Julia. — Gefährliche Liebe. — Skandal ln der Oper. — Lustig ist das Zigeunerleben. — Das Dreieck. — Dodsworth. — Sbirley ahoi. — Mordkommission. — San Franzisko. — Menschenjagd. — Der Garten Allahs. — Anthony Adverse. — Vornehm und gefährlich. — Ein amerikanisches Duell. — Der Bajazzo. — 1000 und 1 Affäre. — Die Kronoff- Juweien. — Zwischen Abend und Morgen. — Amigo. — Der lustige Desperado. — So gut wie verheiratet. — Fünflinge geboren. — Fury. — Die Herrin der Dschungel. — Kain und Mabel. — Gefährliche Fracht. — Balaklava. — Die lieben Verwandten. — Mordende Augen. Greta Garbos neuer Partner. In ihrem neuen Spitzenfilm „Die Kameliendame“, nach dem Roman von Alexander Dumas Fils, hat Greta Garbo einen neuen Partner in der Person des erst kürzlich entdeckten jungen Stars Robert Taylor. Der junge Künstler ist houte der populärste Mann Amerikas. In dem neuen Gretas Garbo-Film der Metro-Goldwyn-Mayer kann er sein Talent voll beweisen. Gitta Alpar. Nach längerer Pause wird Gitta Alpar demnächst wieder in einem Film zu sehen und zu hören sein. Der Film heißt „D i e s c h u 1 d ig e Stimme*' und spielt, weitab von der Sehablono der Sängerfilme, in einem originellen neuartigen Milieu. Einer der Partner Gitta Alpars ist Joan Galland. Ab 19. Februar im Schweden-Kino. Fred Astalre als Neger. In seinem neuesten Film „Swing Time“ (Walzer aus Amerika) tanzt Fred Astaire zum erstenmal einen Tanz als Neger in schwarzer Maske. Es ist dies die große Schaunummer „Bojangles of Harlem“. Die Hauptrollen von „Swing Time“ sind mit Fred Astaire und Ginger Rogers besetzt. Uraufführung am 18. Februar im Elite- und I Opern-Kino und am 26. Februar im Tuchllauben-, Schwarzenberg-, Löwen-, Maria-The« 1 resien- und Flieger-Kino,