Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 619 (12.2.1937)
- Date
- 1937-02-12
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag, 12. Februar 1937. Dil 8TIMMI Seit» 7 Nr. 819. Schoraschim (Wurzeln) Eine pädagogische Zeitschrift des Keren Kajemeth, Der KKL hat unter der Leitung Natan Bi stritt kys vor einer Rothe von Jahren eine ständige Erziehungsinstanz in Erez Israel geschaffen: die jährliche Lehrerkonferenz, bei der unter Beteiligung von B i a 1 i k, U s s i s c bkin und hervorragenden Pädagogen des Landes über die Fragen verhandelt wurde, die im Zusammenhang mit der Erziehung unserer Jugend im Sinne des alt-neuen Erez Israel stehen. Aus der Mitte dieser Konferenz wurde ein dauernder „Lehrerrat für den KKL“ geschaffen, der sich die Pflege dieser Materie zur Aufgabe macht. Nun bat der KKL einen neuen Schritt unternommen: Er schuf ein eigenes literarischpädagogisches Organ, das obigen Titel führt. Drei Hefte sind bereits unter der Redaktion von Levi Riklis erschienen. Die Zeitschrift umfaßt zwei Abteilungen: Artikel und Material für jüdische Fest- und Gedenktage. Von den ersteren erwähnen wir: „Speise und Trank in der biblischen Zelt“, „Unsere Pflicht der Golat gegenüber“, „Die Kenntnis des Vaterlandes und die Landlkarte“. Ganz besonders interessant und wichtig ist die zweite Abteilung. Hier ist von Lehrern, die das jüdische Schrifttum aller Zeiten kennen und reiche pädagogische Erfahrung haben, viel und interessantes Material Über die aktuellen Feste, Gedenktage großer jüdischer Männer zusammenge tragen. Auch detaillierte Programme solcher Feiern werden geboten. Wir führen Beispiele an: Für den Monat Tamus wird Material über Herzl und Bialik gebracht. Gelegentlich der betreffenden Monate wird ein „Kalender der Natur im Lande“ gebracht: Klima, Flora und Fauna, Saison in der Landiwirtsohaft, welche Arbeiten können in dieser Jahreszeit in der Natur gemacht werden usw. Dann folgen Zitate aus der Bibel, Agada und aus der neuesten Literatur mit Quellenangabe. Besonders reich ist das Material im dritten Heft über „Chamisdha-Assar“. Es enthält auch Gedichte und Lieder samt Noten. Die' jüdischen Lehrer, die ihre jüdische Erziehungsaufgabe ernst nehmen, sowie auch Jugendführer und schließlich Juden, die sich für das wahrhaft neue jüdische Leben in Erez Israel interessieren, werden dieser Zeitschrift yieles zu danken haben. Die zionistische Öffentlichkeit wird dem, Keren Ka.jemeth und dessen Propagandaleiter Nathan Bistritzky für diesen neuen Ring in der Kette: System der jüdischen Erziehung im Geiste des alt-neuen Erez Israel, gewiß nicht undankbar sein. Goläbuch*Eintragung Gustav Seidemanns Die Landeskommission des KKL hat in ihrer letzten Sitzung einhellig beschlossen, diesen Gesinnungsgenossen, der der zionistischen Bewegung noch in der vorherzischen Periode angebörte, ihr seither mit außerordentlicher Treue diient und dem KKL seit seinem Bestand in allen Lebenslagen und unermüdlich stets ergeben ist, anläßlich seines 65. Geburtstages ins Goldene Buch des KKL eintragen zu lassen. Die ersten Spenden sind dem KKL übergeben worden. Eine Abordnung der Landeskommisskra, "bestehend aus Dr. Siegfried Plaschkos, Moriz Fleisch mann und Dr. Chaim Tartak o w e r, Uberbrachte Seidemann diesen Beschluß, den er mit wirklicher Rührung entgegennahm. Der KKL richtet au alle Gruppen sowie an die einzelnen Zionisten das Ersuchen, sich au dieser wohlverdienten Ehrung dieses Pioniers des Zionismus und des KKL zu beteiligen. „Besitzer des Diplomes des Goldenen Buchs" Anläßlich des Ehrenabends Abisch Mei* sels in den Jüdischen Künstlerspielen am 15. Februar 1937. Diese Worte stehen auf der Visitenkarte von Abisch Meißels. Sie charakterisieren den Mann, der seit vielen Jahren unablässig bemüht ist, dom KKL zu dienen; sein Können und sein Denken hat er ganz in den Dienst dieser nationalen Institution gestellt. Eine Handlung im jüdischen Leben, die nicht mit einer Leistung für den KKL verbunden ist, entbehrt für ihn der Weihe. Er läuft nicht der Ehre nach, aber die Auszeichnung, die ihm durch die Eintragung in Der Riirkgans der iüdisdien Bevölkerung Österreichs Die Amtsdirektion der Israelitischen KultuBgemeinde veröffentlicht auf Grund der vom Matrikenamte der Kultusgemeinde zusammengestellten Tabellen nachstehende interessante Daten über die jüdische Bevölkerung. Nach dem Volkszählungsergebnis des Jahres 1923 wohnten im Gebiete des Bundesstaates Österreich 220.208 Juden, hievon in Wien 201.513 und in den einzelnen Bundesländern 18.695 Juden. Die Zählung im Jahre 1934 weist bei einer Bevölkerungisizahl von 191481 Juden ira Bundesgebiete Österreich einen Abgang von 28.727 Seelen, somit 13.1 Prozent, aus. Hievon entfällt auf Wien bei einer Bevülkerungszahi von 176.034 ein Abgang von 25.479 Seelen und auf die einzelnen Bundesländer bei einer Bevölkeiungszahl von 15.447 ein Abgang von 3248 Seelen. Die Verminderung der jüdischen Bevölkerung beträgt somit in Wien innerhalb des Zeitraumes von elf Jahren 12.6 Prozent, in den Bundesländern 17.3 Prozent. Von den in den Bundesländern wohnhaften 15.447 Juden entfallen auf: 25 Gemeinden in Niederösterreich 15 Gemeinden in Oberösterreich 5 Gemeinden in Salzburg 3 Gemeinden in Vorarlberg 13 Gemeinden in Steiermark 9 Gemeinden in Kärnten 8 Gemeinden in Tirol 10 Gemeinden in Burgenland Ohne festen Wohnsitz 7716 Juden 966 Juden 239 Juden 42 Juden, 2195 Juden 269 Juden 365 Juden 3632 Juden 23 Juden Die im Vergleich zur '< christlichen Bevölkerung unverhältnismäßig hohe Verminderung d>te Standes der jüdischen Bevölkerung ist zum großen Teil auf den gewaltigen Rückgang der jüdischen Geburten zurückzuführen. Während im Jahre, 1923 die Zahl der jüdischen Geburten noch 2733 betrug, sank sie im Jahre 1928 auf 1362, im Jahre 1933 auf 900 und im Jahre 1936 auf 757. Die geringste Geburtenzahl weist das Jahr 1935 mit 735 auf. Die Sterbefälle in Wien betrugen im Jahre 1923 2571, im Jahre 1928 2669, im Jahre 1933 2689 und im Jahre 1936 2751. Da« Jahr 1923 weist noch einen geringen natürlichen Zuwachs von 162 Juden aus, wogegen seit dem Jahre 1924 ein immer größerer natürlicher Abgang zu vermerken äst. Er betrug im Jahre 1924: 132 Seelen, im Jahre 1928: 1307, kn Jahre 1933: 1789 und im Jahre 1936: 1994 Seelen, wogegen die Zahl der Austritte von 1236 im Jahre 1923 auf 574 im Jahre 1936 gesunken ist. Der Gesamtabfall der jüdischen Bevölkerung unter Berücksichtigung der Geburten und Todesfälle, Eintritte ine Judentum und Austritte belief sich im Jahre 1928 auf 734, Jahre 1928 auf 1968, Jahre 1933 auf 2211 und erreichte im Jahre 1936 die höchste Zahl von 2229. Im Jahre 1936 betrug die Zahl der Trauungen 1053, die der Ehetrennungen 336. Von den in Wien geborenen Kindern waren 40 und von den in Wien verstorbenen Personen 108 Ortsfremde. Als Todesursache sind im Jahre 1936 folgende Krankheiten festgestellt worden: Herzkrankheiten 24% Krebskrankheiten 16% Erkrankungen der Atmungsorgane 12% Erkrankungen des Blute« u. seiner Bahnen 17% Erkrankungen der Hamwege 6% Altersschwäche 5% Tuberkulose 4%% Sonstige Todesursachen 15H% Durch Selbstmord sind 4H Prozent aus dem Leben geschieden. Von den Verstorbenen waren 1451 männlichen und 1264 weiblichen Geschlechtes. Di© Zahl der Totgeburten betrug 36. Von den Geburten im Jahre 1936 entfielen 366 Kinder auf das männliche Geschlecht, 837 Kinder auf daß weibliche Geschlecht. Von 757 Kindern waren 54 unehelich. Von den 336 aufgelösten jüdischen Ehen waren 234 kinderlos. Dem starken Geburtenrückgang entspricht auch die Verminderung der Zahl der schulpflichtigen Kinder. Während im Jahre 1933 in die erste Volkeschulklasse 1330 jüdische Kinder eingeschrieben wurden, eank die Zahl im Jahre 1934 auf 1225, im Jahre 1935 auf 1210 und im Jahre 1936 auf 1100. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Alexander Oscharoff anläßlich seiner! Promotion zum Doktor der Gesamten Heilkunde von seinen Freunden in der „Hakoah (Nr. 575); . „ Frau Sali Scherz er, die verdienstvolle Mitarbeiterin in Würdigung ihrer Keren-Kajemeth-Arbeit durch die Frauengruppe des Klubs „Adolf St.and“-Prater (Nr. 576); Leo G a r f e i n—Szyfra Piepes anläßlich ihrer Vermählung durch dtie Hochzeitsgäste (Nr. 577). Tlschri-Aktlon. Von folgenden Tempeln und Bethäusern sind weitere Thora-Spenden eingegangen: Tempel XVIII 40.—; Tempel „Beth Aharon“ 47. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 12. Februar 1937, werden bei den um 5 Ubr beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: If.. Tempelgasse 5. Oberrabbiner Dr. 1. Taglicht; HI-, Untere Viariuktgasso 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; XVIII., Sehopenhauerstraßo Nr. 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Samstag, den 13. Februar 1937 beim Vormittagsgott.eedienst, Schrifterklärungen: XX., Kluckyga.sse Nr. 11, Rabbiner 'Dr. B. Murmelstein; XXL, Holz mei ster gasse 12, Rabbiner Dr. M. Roeenmann. Israelitische Jugeudgottesdienste: Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 13. Februar d. J. um 3 Uhr nachmittag« in allen Gemeindetempeln und Bezirkssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 13. Februar d. J. um %5 Uhr nachmittag« im Leopoldstädter-Tempel, II., Tempelgasse 5 und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21 und XX., Kluckygasse 11. Konkursausschreibung. Im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVIII., Währinger Gürtel 97, gelangt an der urologiscben Abteilung eine Assistentenstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: Die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, di© Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter das Goldene Buch des KKL zuteil wurde, ist. für ihn heilig. Er rühmt sich ihrer — weil et: sie für die höchste jüdische Ehrung unserer Tage ansieht und weil er die Menschen dadurch anfeuem will, für den KKL zu wirken, damit sie dieser Ehre teilhaftig werden. Darum auch webt er in all seine Dichtungen Erez Israel und den KKL ein. Keiner ist wie er so glücklich, wenn ihm eine Arbeit für den KKL gelingt, keiner so niedergedrückt, wenn er hier keinen Erfolg erzielt hat. Noch eine herrliche altjüdische Eigenschaft hat er: „Bitaohon“ — tiefes Vertrauen in allen Lebenslagen. „Theologia“, Verein jüdischer Hochsdhülar an der Israelitischen theologischen Lehranstalt. Ans Anlaß des Jabrzedttages des seligen Rektors der Israelitischen theologischem Lehranstalt, Hofrat Dr. A. Schwarz, fand in den Räumlichkeiten der obigen Anstalt am 7. Februar d. J. ein© Pr eie Verteilung statt. Unter anderem erschienen der Präsident des Kuratoriums, Herr Dr. J. Ornstein, Dr. J. Klaber, Bundeskulturrat Hofrat Dr. Frankfurter, Rabbiner Doktor Schwarz, Dr. Rotliblum und der Sekretär J. Fuchs. Der Rektor Prof. Dr. Krauß erinnerte an die allgemeine Bedeutung des Rektors ß. A. und würdigte in gebührender Weise seine Verdienste um di© Lehranstalt. Hierauf verlas der Fachreferent Herr Prof. Dr. Krisianpoller das vom Professorenkollegium einstimmig angenommene Urteil über die eingereichte Preisarbeit „ Ibn Esra und die Karäer“. Der Preis wurde dem Hörer der obigen Anstalt IIen*n J. ßaebstitz anerkannt. Histadruth Ivrlth. Samstag, den 13. d. M., 8.30 Uhr abends, spricht im Vortragssaale des Cafö „Central“, II., Taborstraßo 8, Frau Chana Schiller ans Tel-Aviv, Über: „Hachinuch haivri beeretz Israel.“ Vorher, 6.30 Uhr abends, Bibelseminar (Dr. Schächter); 7.30 Uhr: Literaturseminar. Nathan-Bistritzky-Feier der „Histadruth“. Samstag, den 20. d. M„ 8 Uhr abends, veranstaltet dio Histadruth im Feetsaal des Cafö „Central“, II., Taborstraßo 8j zu Ehren des liebräisohen Dichters aus Jerusalem, Herrn Nathan Bristrytzky, einen Abend. Programm: 1. Die Dichtung Bistritzkys: Dr. D. Rothblum; 2. Violinkonzert: Kurt Fuchsgelb; 8. Vorlesung aus Bistritzkys Werken: Marie Gang; 4. Nathan Bistritzky: Meine Dramen; 5. Gesang: J. Segal- Rosenbaoh und Oborkantor J. Feuer. — Regieboitrag. Die Kreditkassa für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien hält Donuerstag, den 18. d., um 6.30 Uhr abends in den eigenen Räumen (II., Praterstraße 9) ihre ordentliche Generalversammlung ab. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 15. d., im Kluibsaale der „Hakoah“, I., Wiesingerstraße 11 (Oafö Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag Theodor Ehrenstein: „Altpalästinensische Kunstfragen.“ Beginn 'A8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Die hebräische Schule VIII/IX (Wien, IX., Wäbringerstraße 6/8, Eingang Hörigasse 2), eröffnet Mitte Februar einen neuen Kurs für Anfänger. Anmeldungen auch telephonisch (R 52-0-12). Kurse für Vorgeschrittene Montag von HS bis %10 Uhr, Mittwoch von 7 bis 9 Uhr, für Anfänger Dienstag und Donnerstag von H8 bis %9. Auch zu diesen Kursen werden noch Neuanm©]düngen entgegengenommen. Die Arbeit des Keren Kajemeth Veranstaltungen mit Nathan Bestrltzky. Nathan Bistritzky kommt anfangs der nächsten Woche nach Wien. Er wird öffentlich in einer Volksversammlung am Donnerstag den 18. Februar, um 8 Uhr abends, im Hotel „Continental“ sprechen. Thema: „Die Krise in Europa und das jüdische Schicksal.“ Mittwoch, den 17. Februar, H8 Uhr abends, findet im Sitzungssaale, I., Maro- Aurelstraße 5, eine Konferenz der KKL- Kommissär© und Selbstkonti ngentler statt, bei welcher Nathan Bistritzky authentische Aufklärungen über die „Bodenfrage im Liohto der letzten Ereignisse“ geben wird. Subvention der Kultusgemeinde St. Pölten. Die Kultusgemeinde St. Pölten hat an den Keren Kajemeth als Subvention für das Jahr 1937 den Betrag von 100 Schilling abgefübrt. Gesellschaftsabend der „WIZO“ XIX am Sonntag, den 21. Februar, H§ Uhr abends, im Klubheun der „WIZO“, I., Sohottenring 25, unter Mitwirkung des Dichters Nathan Bistritzky, Jerusalem, des Tenors Jose Kania, Oberkautor Josef Feuer, Rüth Geiger und Richard Müller. Der größte Teil des Reingewinnes ist dem Keren Kajemeth gewidmet. Sefer-Hajeled-Elntragungen. Maximilian Silbermann anläßlich seiner Bar Mizwab. JÜDISCHER KALENDER 12. bis 18. Februar 1937. 1. bis 7. Adar 5397 Freitag (12J Sabbath-Elngang 522 Samstag (13.) Sabbath-Ausgang 522 Wodienabsdinltt: Tsumo 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsorduung für die Abteilungsärzte des Spitals der Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnimg samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung, sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatschein, Doktordiplom, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind beim Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstetteugasse Nr. 4, HI. Stock (Amtsdirektion), bis längstens 15. Februar 1937, 12 Uhr mittags zu überreichen. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Romeo und Julia. — Gefährliche Liebe. -— Skandal in der Oper. — Lustig Ist das Zigeunerleben. — Das Dreieck. — Dodsworth. — Shirley ahoi. —- Mordkommission. — San Franzisko. —■ Menschenjagd. — Der Garten Allahs. — Anthony Adverse. —. Vornehm und gefährlich. •— Ein amerikanisches Duell. Der Bajazzo. — 1000 und 1 Affäre. — Die Kronoff-Juwelen. — Zwischen Abend und Morgen. — Amigo. — Der lustige Desperado. — So gut wie verheiratet. — Fünflinge geboren. — Fury. — Die Herrin der Dschungel. — Kain und Mabel. — Gefährliche Fracht. — Balaklava. — Die Heben Verwandten. — Mordende Augen. Die Bauten in „Swing Time“. Die Bauten, die zu „Swing Time“ (Walzer aus Amerika) entstanden, gehören zu tlon kostspieligsten Szenerien. Erwähnung verdienen zwei ganz aus Glas und Ohrom erbaute Nachtklubs, in denen Fred. Astaire und Ginger Rogers ihre Tanzdarbietungen zum besten geben. „Swing Time“ erscheint am 18. Februar im Elite- und Opern- Kino und am 26. Februar in verlängerter Uraufführung im Tuchlauben-, Schwarzenberg-, Löwen-, Maria-Thercsien- und Flieger-Kino. Heute Laurel & Hardy in „Die lieben Verwandten“. Im Tuchlauben-, Schwarzenberg* platz-, Löwen-, Maria-Theresien- und Flieger- Kino findet, heute die Premioro des neuen großen Stau.Laurel & Oliver Ilardy-Lus(spiel- Schlagers „Die lieben Verwandten“ statt. Die beiden Komiker spielen in diesem Film, dessen Regie zum erstenmal Stan Laurel persönlich geführt hat, bekanntlich Doppelrollen. „Mordende Augen.“ Heute findet im Kreuz- Kino die Uraufführung des neuen Kriminal- Schlagers der Metro-Goldwyn-Mayer, „Mordende Augen“, statt, welcher ein neues Abenteuer des berühmten Meisterdetektivs Philo Vanoe schildert. Die Hauptrollen spielen Ed* nmnd Lowe und .Virginia, Bruce,