Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 617 (5.2.1937)
- Date
- 1937-02-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag, 5. Februar 1937. — Nr. 617. 018 STIMM* Sette 7 Die Winterhilfe der Isr. Kultusgemeinde Wien w,Uim"iie«ciien zirka 170.000 Mittagessen, ober 250.000 kg Kohle und Koks, zirka 2700 Lebens- Cnnn mittelpakete, ferner verschiedene Bekleldungsgegenstände, eine Tagesi p« ll Heimstätte für Kinder und Tee- und Wärmestuben wurden errichtet. reichlich! „üd Hidee Un QatütU" Der größte Erfolg dieser Saison. Wie zu erwarten war, hat das neue Stück von A. Meiseis „Kol Nidre im Galuth“ einen großen Publikumserfolg errungen. Alle bisherigen Vorstellungen waren ausverkauft. Die Revue wird auch weiter, täglich halb 9 Uhr abends, in der Premierenbesetzung gespielt. Kartenreeervierungen an der Kassa, II., Praterstraße 34, Tel.: R 45-4-94, sind angezoigt. Der Autor hat sein neues Stück in den letzten Tagen noch um einige wertvolle Szenen ergänzt. Infolge seines religiös-nationalen Wertes ist der Besuch der Meiselschen Revue „Kol Nidre im Galuth'4 auch für Kinder besondere empfehlenswert. Sonntag, den 7. Februar wird demgemäß das- Erfolgstück auch nachmittags halb 4 Uhr bei kleinen Preisen gegeben. Jedes Kind erhält von der Direktion ein Geschenk. Auszeichnung von Direktor J. Goldflies durch den K. K. L. Anläßlich der Montag, den 1. Februar erfolgten 50 Aufführung der Meiselscheti Revue „Chassem im Städtl“ wurde Direktor J. G o 1 d f 1 i e s, der verdienstvolle Leiter der Jüdischen Künstlerspiele, in Anerkennung seiner Verdienste für die Förderung der Bestrebungen des Keren Kajemeth, im Theater Reklame durch die neuerliche Eintragung in das Silberbuch besonders geehrt. Das Diplom wurde ihn nach einer Ansprache durch den Leiter des K. K. L., Dr. Tartak o w e r, auf offener Bühne persönlich überreicht. Die Sammlungen bei den Vorstellungen von „Ohassene im Städtl“ haben dem Keren Kajemeth über -500 Schilling eingebracht. Ehrenabend A, Meiseis Montag, d9n 15. Februar findet in den Jüdischen Künstlerepielen, II., Praterstraße 34, für den erfolgreichen Autor Abisch Meiseis ein Ehrenabend statt. Zur Aufführung gelangt seine Revue „Kol Nidre im Galuth“. Kartenverkauf bereits eröffnet. Abschiedskonzert Ernst Friedlander De* bekannte Wiener Cellist. Emst Fried* länder gab vor seiner Amerikatournee einen eigenen Abend, der ausschließlich Werken für Cellosolo gewidmet war. Friedländers starke Persönlichkeit, seine große Musikalität und die ausgezeichnete Technik hinterließen den stärksten Eindruck. Das Programm enthielt unter anderem eine Uraufführung von Julius Chajes. Das bedeutende Werk, obwohl im klassischen Stil gehalten, zeigte einen stark ausgeprägten persönlichen Zug und Übte auf die Zuhörer großo Wirkung aus. Der anwesende junge Komponist mußte sich mahrove Male für den starken Beifall bedanken. Für die Zukunft Emst Friedländers können wir schon heute das günstigste Prognostikon stellen. H. K. Ring der zionistischen Alten Herren Montag, den 8. Februar, hält im Klubheim, I., Kohlmarkt 8, Prof. Dr. Julius Magnus einen Vortrag über „Jüdisches Geistesleben in Jerusalem“. Der Vortrag wird mit Lichtbildern illustriert. Beginn 8 Uhr. Dichterabend Alfred Werner Die Jüdische Kulturstelle al8 Mittlerin zwischen jüdischem Künstler und jüdischem Publikum ließ unlängst aus den Worken Alfred Werner das Bild einer Dlchterporsönlichkeit erstehen, die trotz der Jugend des Autors bereite klare, feste Formen aufweist. Dr. Walther Beamt schilderte in seinem einleitenden Essay Weg und Ziel des Dichters, für den das Judentum einen Kosmos der dichterischen Erlebnismöglichkoiten daretellt und der sowohl als Lyriker wie als Prosaist von den klassischen deutschen Werten ausgegangon ist und als leidenschaftlicher Bekenner um die literarische Gestaltung des Altneulandes Judentum ringt. Alice K o o h und Martin Miller, beide vom Jüdischen Kulturtheater her als vortreffliche Sprecher bekannt, brachton hierauf Proben aus dem Werk Alfred Werners: Lyrik und Spruchdichtung, die stets (auch die Landsohaftßgedichte) mit ewigen Fragen die Gottheit umkreisen, zum Abschluß des Abonds Prolog und Epilog aus Werners neuem Purim-Spiol, das naoh Art der mittelalterlichen Legendenspiele aus Schmerz und Bangen des Augenblicks in naiver Gläubigkeit herauoführt zu heilsamem Trost, H, Die flachsten Liebermann-Führungen Umversitätsprofessor Dr. Max Eisler hält die nächsten Führungen in den beiden Ausstellungen der Kunst Max Lieberraanns Sonntag, den 7. und Mittwoch, den 19. Februar. Treffpunkt pünktlich *10 Uhr 30 in der Neuen Galerie, I., Grünangergasse 1. Teilnahme nur nach telephonischer Voranmeldung täglich außer Sabbath. Tel. B 53-9-03. Jubiläum des Vereines Nordost, Der aus dem Verein der Kolomeaer hervo;- gegangeno Verein feiert seinen dreißigjährigen Bestand. Tausende armer Glaubensbrüder haben in schweren Tagen der Not durch den Verein Unterstützung gefunden. Aus diesem Anlaß findet am 10 Februar 1937 in den Jüdischen Künstlerspielen eine Festvorstellung statt. Zur Aufführung gelangt „Kol Nidre“. — Ara 13. März findet in den' Fesleälen des Hotel Continentale eine große Jubiläumsfeier . mit Akademie und Ball statt. Karten im Vorverkauf beim Komitee und im Cafö National, Wien, II., Taborstraße 18. Verein Jüdische Volksbibliothek „Zion“ Wien, II., Kleine Mohrengasse 3. Schon um 80 Groschen monatlich (Jugendliche, Studenten nur 50 Groschen]), keine sonstigen Gebühren, verleihen wir die schönsten judaistiscben Werke und deutscher, jüdischer und hebräischer Sprache. Die Bibliothek ist geöffnet Sonntags von halb 11 bis halb 1 Uhr mittags, Montag bis Donnerstag von halb 7 bis halb 9 Uhr abends. Die Lesehalle ist täglich geöffnet von 5 bis halb 10 Uhr abends; Konkurs-Ausschreibung. Die Talmud-Thora Acliwa W’reus, II., Taborstraße 59, hat eine Lehrstelle zu vergeben. Reflektant muß 1. österreichischer Staatsbürger sein. 2. Alter unter 40 Jahren haben,, 3. streng religiös (orthodox), sein, 4. erprobt guter Pädagoge sein, 5. und muß Befähigungsnachweise über den ganzen Werdegang des hebräischen. Unterrichtes, inklusive Talmud und' Kommentar, ^otweison können. i^...; Anmeldungen sind bis 7. Februar 1937, 12 Uhr mittags, an den Verein zu richten. Dr. Nahum Goldmann in Wien. Auf Einladung des Rings der Alt-Herrenverbände der Zionistischen Verbindungen hält Dr. Nahum Goldmann (Genl), Mitglied der Zionistischen Exekutive und Delegierter der Jewish Agency for Palestino vor dem Völkerbund, einen einzigen Vortrag in Wien unter dem Titel „Schicksal s f ragen. des, jüdischen Volkes“. Der Vortrag findet Donnerstag, den 11. Februar 1. J., pünktlich halb 9 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Continental, Wien, H., Taborstraße, statt. Karten ab S 1— sofort sichern, da bisher ade Vorträge Doktor Goldmanns in Wien ausveikauft. Vorverkauf: Buchhandlung A. Mejstrik, Wien, I., Wollzeile 6-8, Tel. R 25-4-53, Buchhandlung M. Rath, Wien, H„ Taborstraße Nr. 20 a. Tel. li 45-806, Jüdische Kulturstelle, Wien, L, Franz-Josefs-Ka.i 8. Tel R 28-2-86. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: Kontoristen, Buchhalter, Handelshüfsarboiter, Gesohäftßdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Naehhiilfelehrer und -Lehrerinnen für Mittelschulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen; Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art .— darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure —sowie ungelernte Arbeiter; Handwerkliche und kaufmännische bohrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Vorein sind derzeit offene Stellen für: Kinderfräuleins mit und ohne Sprachig enntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelschulnachhilfo und Fremdsprachen. Gut eingearbeitete Konfektionsnähermnen (Werkstätten- und Heimarbeit), Hauspersonal jeder Art. Diverse Außlandsstellen für deutsche Emigranten. Im Verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas spricht Montag, den 8. Februar 1937, Dr. Wolfgang v W e i s 1 Uber das Thema „Palästina vou morgen uud der jüdische Techniker“. Ort: Vorbandshoim, Wien, I., Hegelgasso 3, Tiefparterre. Beginn 8 Uhr abends. „Jüdische Erneuerung.“ Unter dem Aufruf der „Jüdischen . Erneuerungsbewegimg“ war als einer der Unterzeichner auch „Artur Kohii, Kaufmann“ zu lesen. Herr Artur Kohn, Inhaber einer Lederniederlago ln der Hollaiidetraße 9 (Wohnung, XIII.,. Eitelbergengasse 15), ersucht uns um dio Feststellung, daß er mit diesem Artur Kolm nicht identisch ist. Zeire w’Hechaluz Hamisrachi. Im Rahmen der Onegg Sabbath-Veranstaltung spricht am Freitag, den ß. d., im Heime, ü-, Praterstraße Nr: 60, Dr. Bachstitz. Kantorale .Gesängo: Oberkantor Geller, Beginn halb 9 Uhr abends. Met weiß, was put ist, versorgt sich für Pcesach mit Schmidt-Mazzoth. Es vergehen wohl noch Wochen bis zum Pes* sach-Fest, aber es ist gut, wenn man das Konsumentenpublikum schon jetzt aufmerksam macht, daß es im eigenen Interesse handelt, wenn ee Schmidt-Mazzoth kauft. Die Zeit vergeht schnell und man soll sich nicht im letzten Augenblick entschließen. In deT Fabrik ist die Arbeit mit voller Intensität im Gange. Der ganze Produktionsprozeß steht unter der Aufsicht des Wiener Rabbinats, die Maschgichim überwachen jede seiner Phasen, von der Versorgung des Wassers, des Majim schelanu, das schon tagsvorher, und zwar bis Sonnenuntergang des vorangegangenen Tages bereitgestellt sein muß, bis zum Auswerfen der Mazzoth durch den elektrisch betriebenen Drehofen. ScbmidtrMazzoth werden nach streng orthodoxen Vorschriften erzeugt. Schmidt-Mazzoth sind die besten! Die Arbeit des Keren Kajemeth Uber „Die Krise in Europa und das jüdische Schicksal“ spricht der Dichter Nathan Bistritzky am Donneretag, den 18. d., im Hotel Continental in einer öffentlichen Versammlung. Hochzeitssammlungen. Damit bei einer und derselben Hochzeit nicht verschiedene Selbstkontingentler g 1 e i c h z e it i g Bammeln, wird der einzelne Selbstkontingentier ersucht, deu Keren Kajemeth zu verständigen, daß er bei einer bestimmten Hochzeit zu sammeln wünsche. In diesem Falle erhält er vom Keren Kajemeth eine schriftliche Ermächtigung zur Sammlung. Die anderen Gg. werden ersucht, von der Sammlung abzustehen. Iti-Taschen-Verrechnung. Bei Mitgliedern von Sektionen und zionistischen Gruppen* die ihre 11 i - T a ß c h e n v o m K o tf ■ K »j o m e t b -• Kommis s ä r erhalten haben, erfolgt die Öffnung dieser Iti-Taschen durch den Kommissär in Gegenwart des Sammlers. Das Leerungsresultat wird in ein Heft eingetragen und von beiden Parteien — Kommissär und Sammler — bestätigt. Nach Abführung dieses Betrages an den Keren Kajemeth bestätigt dieser neben den Parteien den Empfang. Der Sammler soll dann die Abführung an den Keren Kajemeth kontrollieren. Der KKL-Kommi’Ssär verschließt nach der Zählung die Iti-Tasche mit der Banderole des Keren Kajemeth. Keren-Kajemeth-Prels an die Jugend. Der Keren Kajemeth Österreich versprach zu Jahresbeginn regelmäßige Bücherpreise an die besta? beitenden Jugendgruppen. Er vorfolgte dabei auch bewußt den Zweck, das wahrhaft gute jüdische Buch der jüdischen Jugend zur Verfügung zu stellen. Bei der am Dienstag, den 2. Februar, stattgefundenen Sitzung der „Machleketh Hanoar“ wurden eichen Prei&o an folgende Jugendbünde verteilt: Brith Bilu, Gdud Zirkn, Habachruth, Ilaschachar, Haschomer Hadati, Makkabi Hazair und Haowed. Zur Verteilung gelangten zwei Bücher Lanoar und fünf Bändchen vom Schocken- Verlag. Als Grundlage der Verteilung diente: die rechtzeitige Verrechnung der Jänner-Büchsenleorung, die ordentliche Behandlung der Selbstkontingentler-Luo hoth, der im Verhältnis zum Gesamtkontingent in den ersten vier Monaten aufgebrachte Kontingentbetrag, sowie schließlich Trumath Meter. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Direktor Jakob Goldfließ (Nr. 574). Siegrannd Haber durch seine Kinder Susi und Willy (Nr. 105). Chamlscha Assar für den Keren Kajemeth. Auf Grund des Kongreßbeschlusses sind die Veranstaltungen am Chami/soha Assar ein Vorrecht des Keren Kajemeth. Keren Kajemeth-Abgaben. Alle Gruppen worden daran erinnert, daß von allen Veranstaltungen an den Keren Kajemeth eine zehnprozentigo Abgabe zu entrichten ist, sofern die Veranstaltung nicht zur Gänze zugunsten des Keren Kajemeth gemacht wird. Ball jüdischer Mediziner. Sonntag, den 7. Februar 1987, findet in den Räumen des Schwarzenbergkasinos ein Repräsentatioosball unter dem Ehrenscbutz Seiner Magnifizenz Prof. Di Leopold Arzt und Soiner Spektabilität Prof. Dr. Wilhelm Kerl statt. Karten zu S 5.— (Studentenkarten nur gegen Vorweis der Studentenlegitimation S 3.50), täglich von 1 bis 3 Uhr im Sekretariat, IX., Alseretraße 26, oder von halb 12 bis 8 Uhr in der Mensa acadeouica judalca, IX , Lazarettgasse 6; und beim Portier des Sohwarzenbergkaöinos, Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 5. Februar 1937, werden bei den um 4 Uhr 50 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in naebbenaunten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Sc-hmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J Drobinsky; VIII., Neudoggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV.. Turnergasso 22, Rabbiner Doktor H. J. Zimmels; XVI., Hubergaeso 7, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopenhauerstraße Nr. 89, Rabbiner Dr. A. Z. Scbwarz;_ XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 6. Februar 1937, beim Vormittagsgottesd'enst: II-, Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. M. Landau; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Holzmeistergaßse 12, Rabbiner Dr. M. Rosonmann. Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 6. Februar^ d. J., um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II. IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 6. Februar d. J., um M5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in. den Bezirkssynagogen, IX., Mülnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend. Freitag, den 5. Februar d. J., um halb 7 Uhr abends, im Stadttempel, I., Seitenstetbengasso 4. Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Ivultusgemejnde Wien hat seine Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr: Herseh Jakob Z i m me 1 s ini' Sinne dos § 33, Abs. 1, des Statuts der Israelitischen Kultusgemeinde Wien zum Gemeinderabbiner mit dem . Amtssitz im Gemeindebetbaus, Wien, XV., Turnergasse 22, provisorisch bestellt. Nachdem gegen diese Bestellung zufolge Bescheides des Wiener Magistrates vom 20. Jänner 1987, M.-Abt. 2/53/37, eine Einwendung nicht erhoben wurde, erfolgt hiemit gemäß § 30 des Statuts der Israelitischen Kultusgemeinde Wien die Verlautbarung. Die provisorische Bestellung erfolgt mit/Wirksamkeit vom 1. Februar 1937. * Die Installierung des neuen Gemeinderabbiners findet gleichzeitig mit der Einführung des neubestollten ersten Kantors David Fischer Freitag, den 5. Februar anläßlich des um 4.50 Uhr stattfindenden Abendgottesdienstes statt. Konkursausschreibung. Im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, XVni, Währingerglixtel 97, gelangt an der urologischen Abteilung eine Assistentenstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerscbaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primararzt des eigenen Spitals ausgestellten Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ißt nebst dem in der Beeoldungsordnung für die Abtoilungsärzto des Spitals der Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung, sowie dn volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatscboin, Doktordi'plom, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind beim Vorstand der Israelitischen Kultusgeraeinde, Wien, I., Seitenstettengasso 4, IH. Stock (Amtsdirektion) bis längstens 15. Februar 1937, 12 Uhr mittags, zu überreichen. Wien, 21. Jänner 1937. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien- JÜDISCHER KAIENPER 5. bis 11. Februar 1937, S2. bis >8. Adir S697 Freitag (5.) Sabbath-Eingang 452 Samrtag (6.) Sabbath-Ausgang WodiwabJdinltt: Mlidtpatim f