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Die Stimme · 1937-01-29 · Heft 615 (29.1.1937) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 615 (29.1.1937)
Date
1937-01-29
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Saft* S Oll STIMM! Nr. 615. — Wien, Freitag, 20. Jänner 1987. Wien. i. »itensrette g ssr f.r 2 XI.. Zentraltrledhot, neben dem I. Tor Samstag geschlossen Die IX* Rabbiner- und Lehrer* konferenz der Histadruth Ivrith Am 21. Jänner 1037 fand im Sitzungiesaale der Israelitischen Kmltusgeimeinde die IX. Konferenz der Rabbiner und Lehrer der Histadruth Ivrith unter Vorsitz des Präsidenten der Histadruth, Dr. Rothblum, statt Hierauf referierte Oberrabbiner Dr. Taglicht über das Thema „W erbemonat für jüdische Erziehung in Synagoge, Schule und Elternhaus“. Nach einer Würdigung der ersprießlichen Tätigkeit der Histadruth Ivrith und deren Präsidenten Dr. Rothblum auf dem Gebiete der jüdischen Kultur und Erziehung in Wien, zitierte der Oberrabbiner zahlreiche Stellen aus dem Schrifttum zum Beweise dafür, daß die jüdische Erziehung des Kindes seit jeher dem jüdischen Vater am Herzen lag.. Das jüdische Volk hat diese Erziehungspflicht des Vaters gegenüber seinen Kindern zu allen Zeiten als elementares Gebot beurteilt. Die Gegenwart ist für die Entfaltung einer besonderen Werbeaktion für jüdische Erziehung in Wien und der Provinz ganz besonders günstig. .An dieser Aktion sollen sich nicht nur die Rabbiner und Lehrer, sondern auch die Eltern, die Kinder und insbesondere der jüdische Eltern verband und die Jugendbünde sämtlicher Parteien und Fraktionen beteiligen. Hierauf nahm die Konferenz einhellig nachstehende Resolution an: Die Rabbiner- und Lehrerkonferenz proklamiert den Monat März als Werbemonat für jüdische Erziehung in Wien und der Provinz. In diesem Monat sollen die Rabbiner von der Kanzel und die Lehrer in den Schulen über die Bedeutung dieser Werbeaktion sprechen. Eine . entsprechende Propagandatätigkeit soll während des Werbemonats in der Presse, in Versammlungen, an denen sich insbesondere der jüdische Elternbund, alle Parteien und die bestehenden Jugendbünde beteiligen Bollen, entwickeln werden. Insbesondere soll eine individuelle Aufklärungsarbeit von Haus zu Haus durch Besuche geeigneter Personen entfaltet werden. Die Wiener israelitische Kultusgemeinde wird ersucht, sich an däe Spitze dieser Aktion zu stellen. Die mit dieser Aktion verbundene technische Arbeit soll einem Komitee, bestehend aus den Herren Rabb. Dr. Schwarz, Dr. Krystyompoler, Dr. Klarmann, Lehrer Müller, Insp. Oehler, Rabb. Dr. Rosenmann und dem Sekretariat der Histadruth Ivrith übergeben werden. Zum zweiten Teil der Tagesordnung „Erfahrungen mit dem neuen Lehrplan“ referierte Prof. Dr. Papo. Der neue Lehrplan äst dank der Histadruth Ivrith und deren Hilfe und Mitwirkung entstanden. Die Erfahrungen über diesen Lehrplan sind bisnun zufriedenstellend. Selbstverständlich muß das Hebräische im Mittelpunkt des Religionsunterrichtes stehen. Der Geist der Sprache bringt immer das Kind dem Geiste der Religion näher Schwierig ist die Arbeit nur in jenen Schulen, in welchen nur eine Religionsstunde in der Woche gegeben wird. Als neue Einrichtung sind die Ergänzungskurse „Hebräische Spraoh- und Bibelkurse“ zu nennen. Es ist m wünschen, daß solche Kurse in allen Schulen Wiens entstehen sollen. In diesen Kursen wäre aber , ein einheitlicher Unterrichtsplan, notwendig. Eine besondere Konferenz der Mittelsohul- 1 ehr er wird sich demnächst mit dieser Frage beschäftigen. In der darauffolgenden Debatte fand Stud.- Rat Prof. Redisch in dem neuen Lehrplan den Vorteil, daß er vor allem einen systematischen Unterricht ermöglicht. Wichtiger aber als der Lehrplan ist der Lehrer. Was uns fehlt, ist die Methodik. Wir haben Lehrer, die viel Wissen besitzen, die aber in der Methodik versagen. Er regte an, eine neue Disziplin für Methodik in der von der Kultusgemeinde erhaltenen israelitisch theologischen Lehranstalt ein zu führen. Es wurde dann folgende Resolution angenommen: Die IX. Rabbiner- und Lehrerkonferenz der Histadruth Ivrith erneuert ihren Beschluß vom Jahre 1933, sich als ständige permanente Institution zu proklamieren, wonach sie sich als ständige Einrichtung konstituiert hat, die jeden dritten Monat zu tagen und insbesondere über Erziehungsfragen zu beraten hat. Um die Kontinuität dor Arbeiten der Konferenz zu ermöglichen und ihre Beschlüsse durchzuführen, wurde ein Komitee gewählt, dem die Herren Stud.-Itat Prof. Redisch, Rabbiner Dr. Rosenmann, Dr. M. papo, Frl. Gollerstepe und Dr. D. Rothblum angehören. An der Debatte nahmen noch teil: Robbiner Dr. Frankfurter, Rabb. Zucker, Rabb. Babad, Rabb. Dr. Rosenmann und Frau Lerner. Zum Schluß ergriff der Vorsitzende der Unterrichtskommission Dr. Kl aber das Wort. Er entschuldigte den durch Krankheit am Erscheinen verhinderten Präsidenten der Kultusgemeinde Stoatsrat Dr. Friedmann und stellte die Unterstützung der Kultusgemeinde für jede von dor Histadurth Ivrith für jüdische Erziehung unternommene Aktion in Aussicht. Das gilt auch für den proklamierten Werbemonat. Er empfahl der Histadruth Ivrith in steter Verbindung mit der Ilnterric.htskommission, beziehungsweise deren Vorsitzenden zu bleiben. Als Präsident des jüdisch-kulturellen Elternbundes bittet er die Versammelten, für diesen Bund zu werben. Der Vorsitzende Doktor Rothblum gab darauf die Erklärung ab, daß die Histadruth selbstverständlich großen Wert darauf lege, mit der Kultusgemeinde in jeder Hinsicht zusammen zu arbeiten, und daß sie daher nichts unternehmen werde, ohne sich vorher mit dem Vorsitzenden der Unterriehtskommission ine Einvernehmen gesetzt zu haben. Somit wurde die auf einem geistig hohen Niveau befindliche Versammlung geschlossen. Zionistischer Veranstattungs kniender Onegg 2. Bez.: Sektion Freitag, 29. Jänner. Sabbath, 8 Uhr abends. II, Praterstraße 13. Vortrag J. Weinstock: „Unser Lebens- JÜDISCHE» KALENDER 29. Jänner bis 4. Feb. 1937 17. bis 23. Schwat 5697 Freitag (29.) Sabbath-Elngang 4Ü> Samstaj (30.) Sabbath-Ausgang 523 Woehenabsdinltt: Jlthro Prof. Dr. rrG!Si0't'2u, 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, II., Stuwerstraße 1, Vortrag Rabbiner G. Horo witz. Rezitationen über BiaJik. Prof. D. Weinstein. Kantorale Gesänge. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2. Vortrag Dr. Benjamin Doll. Gesang Segal-Roseabach. 10. Bez.: Sektion X, Fernerstorfergasee 25. 15. Bez.: Sektion und WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21. Vortrag Rabbiner Dr. Mehrer. Gesang Kantor B. G 1 il c k. 16. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVH, Frauengasse 9. Vortrag Dr. A. Schmerler. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße Nr. 30. Vortrag Dr. Markus Frey. Gesang Aron S i g a 11. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Univerßumstraße 62. Vortrag S. Weintraub. Gesang Oberkantor D. B o h o m i 1 n y. Samstag, 30. Jänner. 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath. Es spricht Primarius Dr. Max Jerusalem über „Heldentum und Pazifismu s“. 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 18, K9 Uhr abends: Chamischa - Aßsar - Feier. Festrede: Dr. A. Schmerler. Es wirken mit: Hilde Dulitzkaja (jüdische Volkslieder); Rosl Safier (Rezitation); Wolf Weinberg (Humoristische Vorlesung). Anschließend Tanz. 2. Bez.: Sektion WIZO Prater, Sektor Schütte 1, Stuwerstraße 1, y»9 Uhr abends: G esellschaftsabend. Programm: Prof. Feiner (Violine), Frl. Maria Donat (Opernsängerin) Lieder und Arien, Igo Guttmann (Opernsänger) hebräische Lieder, Michael O r 1 a n (.Jtid, Kulturtheater) Rezitation, Bobby W o i s e r, humoristische Vorträge, Bruno Klein, Gesangskomiker. Conference: Bobby W o i s o r. 2. Bez.: WIZO Prater, II., Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Ke oha Aschkenasy. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraßo Nr. 6—8, Eingang Hörigasse 2: Chamischa- Assar-Feier. Beginn lA9 Uhr abends. Festredner Rabbiner Dr. Albert Weiner, Rezitation Fräulein Rocha B r o d b a r, Liede rvortrag Hilda Dulitzkaja. Jeder Besucher erhält Chamischa - Aßsar - Früchte (Tozereth Haarez). 17. Bez.: Brith Zion XVI/XVII — Klub junger Zionisten. Frauengasse 9. Abschiedsfeier ,.fiir Chawerah Buchwald. 8 Uhr abends. Programm: Ansprache Heinrich L ö w y. Es wirken mit: M. Frommer. Karl! Haendel, N. Spinnrad, S. Weintraub und Bobby Weiser. Am Flügel Rudolf Beck. Sonntag, 31. Jänner. 4. Bez.: WIZO IV/V. Empfang der WIZO-Mitglieder IV/V im WIZO-Heim Schottenring 25, mit reichhaltigem Programm. 5 Uhr nachmittags. 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VH, Festsaal des „Oafö Palast“, MariahUferstraße 99: Charn i s c h a-A s s a r-F o i e r unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte, verbunden mit der Überreichung des Diploms zur Goldbucheintragimg des Herrn Arnold David. 8 Uhr abends. Eim Teil des Reinerträgnissee fließt dem Mifal Bizzaron zu. Montag, 1. Februar. 2. Bez.: WIZO Prater, II. ,Stuwerstraße 1, 8 Uhr abends: Dr. Alfred Werner: „Z i onismus und Antisemitismus.“ 4. Bez.: Hauslabgasse 2, y«8 Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO-Mitglieder. Pressebericht: Fanny Goldschmidt. H9 Uhr abends: Zusammenkunft der Ansschußmitglieder zwecks Konstituierung und Besprechung der weiteren Tätigkeit der Sektion. An diesem Tage entfällt ausnahmsweise die Zusammenkunft der Mitglieder. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorferstraße 25, Y9 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft bei Gesellschaftsspielen. 12. Bez.: Sektion und WIZO Meidling, Seohishauserstraße 52, A9 Uhr abends: Hugo Friedmann: „Jüdische Kunst“, mit Lichtbildern. Schmalfilmes. Anschließend Ausschuß* Sitzung. 9. Bez.: Währingerstraße 6-—8, Eingang Hörlgasso 2, 8 Uhr abends: Chug Ivrith unter Leitung von Prof. Kestenbaum: „Jerimiahu.“ 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Univor* sumstraße 62, %9 Uhr' abends: Oberkanbor J. L. Müller: „Musik im Gottead i e n s t.“ 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jäger- Straße 80, 3^9 Uhr abends: Dr. Nah u.m Blauer: „Die soziale Struktur de® Wiener Jude n.“ Mittwoch, 3. Februar. 2. Bez.: Sektion II, Klub „Erez Israel“, IJ Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Dr. Saio Rap* paport: „Das J ud ent um in der W elU knlt ur". 2. Bez.: Sektion WIZO Prater, Stuwerstraße Nr. 1, y39 Uhr abends: Dr. Eugen Schorr: „Gibt es eine jüdische Rasse?“ 10. Bez.: Sektion X, Pemerstorfergaese 25,!49 Uhr abends: Georg Freilich und Erich J e 11 i n o k: Bericht über die Landeskonferenz. 17. Bez.: Brith Zion XVI/XVH, Frauengasse Nr. 9, A9 Uhr abends: S. Weintraub: Jugendfragen. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX. — Theatervorstellung in der Jüdischen Bühne, II., Praterstraße 60. — Die Mitglieder werden ersucht, diese Vorstellung zu besuchen. Karten sind allabendlich in der Zeit von 7 bis 10 Uhr im Sektionsheim, XX., Jägerstraße 30, ziu haben. Donnerstag, den 4. Februar. 1. Bez.; Eröffnung des neuen Heimes der Zionistischen Bezirkssektion I. Die Sektion „Innere Stadt“ veranstaltet Donnerstag, den 4. Februar, um 8 Uhr abends, in ihrem neuen Heime, Wien, I., Bauernmarkt 8, die Eröffnungsfeier. Festrede Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich. Begrüßungsansprache: Sektionsobmann Dr. Kurt Offenberger. Die Einweihung des Heimes nimmt Rabbiner Doktor Murmelstein vor. Anschließend Vortrag Dr. Kurt Grau (Jerusalemer Universität) über: „Palästinafragen“. 20. Bez.: WIZO XX, Jägerstraße 30, K9 Uhr abends: Frau Modllnger: Pressereferat; Frau Wally Fürst (Palästina): „Die Leistungen der WIZO in Palästina,“ Dienstag, 2. Februar. 2. Bez.: WIZO II im WIZO-Heim Schottenring 25: Vereinsabend. 3. Bez.: Sektion und WIZO IH, Landstraße Hauptstraße 9: Aufführung des Palästina- KINOPROGRAMMi Vom 29. Jänner bis 1. Februar BURG-KINO SÄ'-r Uraufführung Das kanadische Weltwunder „Fünflinge geboren*4 Beginn: 7*4. ‘/*6, ‘/,8. 7,10 Uhr. i., Wollzeile 34 TeLR 21-0-65 ELITE-KINO Uraufführung Fritz E II D VfC Längs ggr U K I mit Sylvia Sydney, Spencer Tracy Beginn: 3. 5, 7. 9 Uhr. IMPERIAL-KINO I., Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-11 Uraufführung Das kanadische Weltwunder „Fünflinge geboren** Beginn: */t4. ‘/«6, V*8, 7*10 Uhr KRYSTALL KINO °»atei trafle das > Ma* ni. 4u Talepho» H 48-7-76 Uraufführung für den Prater und Leopoldstadt Richard Tauber in: „DER BAJAZZO“ Wochentags: 5,7. u Uhr. Sonnu. f-eiertaga: ' .4, %0, '>,5, >/(10Uhr LEOPOLDSTÄDTER¬ VOLKSKINO Telephon R 49-0-23 Wochentags: V*0, 7*8, 7*10 Uhr Ponntags und Feiertage: ab */,4 Uhr fl„ Rotensterngasse Nr. 7 a SCHWEDEN-KINO A «.« Annabella, Victor Francen in dem preisgekrönten Großfllm: „Zwischen Abend und Nörten" (Aufruhr Im MIttolmaar) Beginn: 7*4, 7*6» 7*8, 7»1Q JÄr I., Wollzalla v Tal. R 24-2-19 KREUZ-KINO Uraufführung Dorothy Lamour in: „Herrin der Dschungel" Beginn: 4, 7*6, 7,8, 7*10 Uhr KINO KIRN im Prater Dir. Kern Ä Cerlmann Telephon R 40-0-49 totu. AileinauffOhrung für den Prater u. Leopoldstadt Myrna Loy, Spencer Tracy in: „Die Koronoff-Juweien" Wechentaga; a, 7, 8 Uhr. 8onntage: 2, */»4, '/.8, ‘/,8. '/«10 Uhi KINO TEGETTHOFF im Planetarium am Praterstern Tel. R 41 0-26 Erstu. Alleinaufführung für Prater u. Leopoldstadt Frederlc March In: „Anthony Adverse“ Beginn bei diesem Eilm: Wo.: */*5. 7, y410; So.: 7,3, */*5, 1, V» 10. SCHAFFER-KINO V Tefa'nhom^B^O^OS3 * Clark Gable, Janette MacDonald „San Francisco“ Beginn: 7*4, */,6, 7*8, 7*10 Uhr STAFA-KINO VH„ Mariah Uferstraße 12C Telephon B 83-0-68 Uraufführung Das große Weltwunder „Fünflinge geboren** Beginn: 7*4. v*ö. 7‘°, 9*° Uhr RotlvparK-Klno elephoQ1^^ 18-^96^ * Uraufführung Das groae Weltwunder „Fünflinge geboren** leguuu Vi4.7A7*MMHfo „Adimra“*Leiter über Palästina Der Wiener ITA-Vertreter hatte Gelegenheit, mit dem Reiseleiter der österreiduschen Meistermannschaft „Admira“ zu sprechen, die bekanntlich vor kurzer Zeit einige Fußballspiele in Palästina ausgetragen hat und soeben von ihrer Reise nach Wien zurückgekehrt ist. Der Reiseleiter sprach sieh in begeisterter Weise über die Eindrücke, die allo Teilnehmer in Palästina gewonnen haben, aus. Sie hatten Gelegenheit gehabt, einige Kolonien zu besichtigen und waren, wie der Reiseleiter versichert, ganz berauscht von dem Anblick prachtvoller jüdischer Pioniere, die Großartiges in einem Wüstenland geschaffen haben. Ein Plantagenbesitzer bei Tel-Aviv übermittelte einige Kisten Orangen an den Bundespräsidenten Miklas und andere führende Persönlichkeiten Österreichs. Über die Spielstarke der palästinensischen, Fußballmannschaft äußerte sieh der Reiseleiter des Sportklubs Admira, der als ausgezeichneter Fußballkenner gilt, wie folgt: „Ich habe die palästinensische Mannschaft vor drei Jahren bei einem Wettspiel in Ägypten gesehen und konstatierte jetzt einen gewaltigen Fortschritt. Ich bin überzeugt, daß die Mannschaft bei einem weiteren entsprechenden Training in zwei Jahren der ägyptischen Mannschaft, die bereits über eiine Tradition von 25 Jahren verfügt, gleichkommen wird. Diese Spielstärke ist bei einer jungen Mannschaft, wie es die palästinensische ist, ganz erstaunlich.“ . Schließlich hob der Reiseleiter der Admira die besondere Fairneß der palästinensischen Mannschaften hervor, die bewirkte, daß trotz der schweren Kämpfe kein einziger Unfall zu verzeichnen war. _ Die Admira hat bereits die Einladung zu einer neuen Gastspieltourneo im nächsten Jahre mit Freude angenommen. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.30, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—-. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.-—, Tschechoslowakei vierteljährlich K£ 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien,!„ Marc* Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschtuß Montag und Mittwurh vormittags, Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zio« nistischer Landesverband für Österreich. Wien, L, Marc Aurel-Straße ö. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien« Marc-Aurel Straße ö. — Druck: Verna* A. Qu .Wien, IX, OauisluegMQO

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